Offkino Bielefeld

Wegbeschreibung Website

Offkino Bielefeld Jeden Freitag ausgewählte Filme, Filmbeginn: 20:30 Uhr (Einlass ab 20 Uhr), Eintritt: 7€/ermäßigt 5€ (nur Barzahlung möglich!)
August-Bebel-Str. 94, Bielefeld

Derzeitige ehrenamtliche Mitarbeiter_innen: Christian Busse, Katharina Ellerbrock, Mihaela Gučanin, Carsten Panitz, Julian Ramhorst, Annette Rukwied, Benni Stiesch, Jan Uekermann und Volker Verhoff. Das „Offkino“ verfügt über die klassischen, analogen Kinofilmprojektionen 35mm und 16mm. Darüber hinaus haben auch wir unser Kino bzgl. der digitalen Technik aufgerüstet, um digitale Filme vorführen zu können. Doch eine Besonderheit des „Offkino“ -Programmes ist und bleibt, dass wir einen hohen Anteil an Repertoire-Filmen zeigen und großen Wert darauf legen, diese möglichst lange weiterhin analog zu projizieren.

💕-lichsten Dank an Christine & Renke 🎶 und sehr sehr schön, dass ihre Sofalandschaft am ausverkauften Offkino-Himmel leu...
24/10/2026

💕-lichsten Dank an Christine & Renke 🎶 und sehr sehr schön, dass ihre Sofalandschaft am ausverkauften Offkino-Himmel leuchtete 🤗✨Christine Gensheimer Renke Brandt

💕 HEUTE, Freitag, 23.10., 20:30 Uhr, ist es soweit: nach dem wunderbaren Filmabend in 2019 freuen wir uns meeeeega, Chri...
23/10/2026

💕 HEUTE, Freitag, 23.10., 20:30 Uhr, ist es soweit: nach dem wunderbaren Filmabend in 2019 freuen wir uns meeeeega, Christine Gensheimer & Renke Brandt mit einem 2. Filmprogramm bei uns zu Gast zu haben! Oh yeah! ⚡️

Ein Riss durch Raum, Zeit und Gesellschaft tut sich auf. Renke Brandt und Christine Gensheimer stolpern beherzt hindurch. Was sie dort sehen, fühlen und schmecken, versuchen sie mittels mittelmoderner Tricktechnik auf Megabyte zu bannen. „Sofalandschaft am Nachthimmel“ bündelt eine neue Auswahl ihrer Kurzfilme, Miniaturen, Musikvideos und Fundstücke.

Zusätzlich blickt Brandt in einer Dokumentation teils erbarmungslos, teils rührselig auf seine bisherige Fotografenlaufbahn zurück. Der Wahn, sich selbst und seine Umwelt fotografisch zu erfassen, scheint ihn dabei immer tiefer in einen Abgrund zu ziehen. Die Dokumentation lässt Brandt unkommentiert reden und verzichtet auf eine Einordnung.

Christine Gensheimer stammt noch aus der Prä-Internet-Ära und vertritt die „Düstere Heiterkeit“. Sie hat ein Faible für Unheimliches, Verschrobenes und Aussenseiter_innen. Und die damit einhergehende Komik. In Gensheimers animierten Fotocollagen ist alles möglich, alles kann sich verwandeln, verkleinern, vergrößern, Zeiten und Räume durchqueren -und vor allen Dingen in den Spalt zwischen den Filmbildern für immer verschwinden.

Renke Brandt bebildert seit 2024 mit seiner Kolumne „Welträumchen“ die letzte Seite der Satirezeitschrift Titanic und wurde 2025 mit dem Sondermann-Förderpreis für komische Kunst ausgezeichnet.

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💕Nächsten Freitag, 23.10., 20:30 Uhr ist es soweit: nach dem wunderbaren Filmabend in 2019 freuen wir uns meeeeega, Chri...
17/10/2026

💕Nächsten Freitag, 23.10., 20:30 Uhr ist es soweit: nach dem wunderbaren Filmabend in 2019 freuen wir uns meeeeega, Christine Gensheimer & Renke Brandt mit einem 2. Filmprogramm bei uns zu Gast zu haben!

🙌 Ein Riss durch Raum, Zeit und Gesellschaft tut sich auf. Renke Brandt und Christine Gensheimer stolpern beherzt hindurch. Was sie dort sehen, fühlen und schmecken, versuchen sie mittels mittelmoderner Tricktechnik auf Megabyte zu bannen. „Sofalandschaft am Nachthimmel“ bündelt eine neue Auswahl ihrer Kurzfilme, Miniaturen, Musikvideos und Fundstücke.

Zusätzlich blickt Brandt in einer Dokumentation teils erbarmungslos, teils rührselig auf seine bisherige Fotografenlaufbahn zurück. Der Wahn, sich selbst und seine Umwelt fotografisch zu erfassen, scheint ihn dabei immer tiefer in einen Abgrund zu ziehen. Die Dokumentation lässt Brandt unkommentiert reden und verzichtet auf eine Einordnung.

Christine Gensheimer stammt noch aus der Prä-Internet-Ära und vertritt die „Düstere Heiterkeit“. Sie hat ein Faible für Unheimliches, Verschrobenes und Aussenseiter_innen. Und die damit einhergehende Komik. In Gensheimers animierten Fotocollagen ist alles möglich, alles kann sich verwandeln, verkleinern, vergrößern, Zeiten und Räume durchqueren -und vor allen Dingen in den Spalt zwischen den Filmbildern für immer verschwinden.

Renke Brandt bebildert seit 2024 mit seiner Kolumne „Welträumchen“ die letzte Seite der Satirezeitschrift Titanic und wurde 2025 mit dem Sondermann-Förderpreis für komische Kunst ausgezeichnet.

Christine Gensheimer Renke Brandt 💕

Morgen, 16.10., bei uns: "The Devil's Cleavage" (1975, George Kuchar). Gezeigt wird der 16 mm-Print, OV. Ihr dürft Euch ...
15/10/2026

Morgen, 16.10., bei uns: "The Devil's Cleavage" (1975, George Kuchar). Gezeigt wird der 16 mm-Print, OV. Ihr dürft Euch auf einen ganz besonderen Filmabend freuen! 🤩

Mehr von Filmpatin Katharina Okkc :

Die Geschichte der Krankenschwester Ginger (Ainslie Pryor) erzählt von einer Frau, die der Großstadt und ihrem nichtsnutzigen Mann den Rücken kehrt, um im ländlichen Oklahoma nach Glück und Leidenschaft zu suchen. Mit seinem schrägen Humor, der überdrehten Inszenierung und einer großen Portion Zärtlichkeit erweist sich der Film als eigenwilllige, queere Liebeserklärung an die Melodramen von Douglas Sirk und Vincente Minnelli. Grelles Make-up, liebevoll selbstgebaute Kulissen, ungewöhnliche Spezialeffekte und Dialoge voller Wortwitz und Anzüglichkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Werk des amerikanischen Underground-Kinos.

George Kuchar (1942–2011) drehte seit den 1950er Jahren gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Mike Kuchar DIY- Filme mit Freund_innen, improvisierten Requisiten und einer ungebremsten Begeisterung für Hollywood-Melodramen, Science-Fiction-B-Movies und große Gefühle. Dabei entstand kein unbeholfenes Amateurkino, sondern eine ganz eigene filmische Ausdrucksform, die in der aufkommenden Underground-Filmszene zusammen mit Werken von Andy Warhol, Kenneth Anger und Stan Brakhage aufgeführt wurde.
„Die Kuchar-Brüder verstanden Camp nicht als ironische Pose, sondern als kreative Überlebensstrategie. Ihre Filme sind hysterisch, komisch, erotisch, traurig, künstlich und gleichzeitig seltsam aufrichtig. Sie lieben das Übertriebene, aber nie aus Distanz. Gerade darin liegt ihre Größe.“ Filmclub 813

John Waters übrigens – von dem wir diesen Monat auch einen weiteren Film zeigen – bezeichnet George Kuchar als seinen Lieblingsregisseur und wurde maßgeblich von seinen Filmen beeinflusst.

🌡💄
🎬

USA 1975 // 109 Min. / 16mm / OV / s/w
Mit Ainslie Pryor, Curt McDowell, Virginia Giritlian, Kathleen Hohalek u.a.

Monatsthema 💫

Im diesjährigen Offkino-Oktober dreht sich alles um Künstler_innen. Morgen, 9.10., zeigen  wir "Dry Leaf" des georgische...
08/10/2026

Im diesjährigen Offkino-Oktober dreht sich alles um Künstler_innen. Morgen, 9.10., zeigen wir "Dry Leaf" des georgischen Regisseurs Alexander Koberidse. Filmpate Kalle Kmr hat mehr Infos für Euch:

Die junge Sportfotografin Lisa verschwindet und möchte nicht, dass nach ihr gesucht wird. Das schreibt sie in einem Brief an ihre Eltern Nino und Irakli. Doch der Vater kann sich mit dem Verschwinden nicht abfinden und begibt sich gemeinsam mit dem besten Freund Lisas, dem mysteriösen unsichtbaren Levan, auf die Suche nach seiner Tochter, die zuletzt an einer Reportage über abgelegene Fußballplätze im georgischen Hinterland arbeitete. Ihre beinahe aussichtslos erscheinende Spurensuche führt sie durch abgelegene Dörfer, verwilderte und halbverlassene Fußballplätze und zu Begegnungen mit Menschen und Tieren.

104 Gramm schwer und 10 Centimeter groß ist die Videotechnik, mit der Alexander Koberidze seinen dritten Spielfilm drehte: es handelt sich um ein Handy, ein Sony Ericsson w595 mit einer Auflösung von starken 3,2 Megapixel aus dem Jahr 2008. Bereits seinen ersten Langfilm drehte der Regisseur mit diesem Handy. Auch wenn also bei „Dry Leaf“ die Orte, wie Koberidze sagt, „einfach so gefilmt“ werden, wie sie vorgefunden wurden, so durchbricht nicht zuletzt die Technik selbst diesen Realismus wieder durch die extrem ins Abstrakte verfremdenden schwammigen, verpixelten Bilder, die beinahe ein unkontrollierbares Eigenleben zu führen scheinen. Sie tragen damit auch zur thematischen Spannung des Films zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden, Vergangenem und Gegenwärtigen, Plan und Zufall bei. Mit seiner langen Laufzeit, der langsam dahintreibenden Roadmovie-Erzählung in der georgischen Provinz und seiner sonderbaren Visualität stellt der Film sicher auch eine ästhetische Provokation dar – und wo wäre er also besser aufgehoben als im Offkino?

Gaby Sikorski verortet den Film „irgendwo zwischen Roadmovie und Van Gogh, zwischen Märchen und Monet“. programmkino.de

Einlass 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
Ein späterer Einlass ist leider nicht möglich.
✨️ www.offkino.de

🍂🐈‍⬛
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D, GE 2025 // 186 Min. / DCP / OmU





u.a.

💫

Morgen, Freitag, 2.10.: Nachspieltermin für Julia Ducournaus Adoleszenz-Body Horror-Drama "Alpha" als Bielefeld-Premiere...
01/10/2026

Morgen, Freitag, 2.10.: Nachspieltermin für Julia Ducournaus Adoleszenz-Body Horror-Drama "Alpha" als Bielefeld-Premiere!

Filmpatin Katharina Okkc zum Inhalt:

Im Frankreich der 1980er Jahre bricht eine rätselhafte Epidemie aus, die Menschen langsam in Marmorstatuen verwandelt. Inmitten dieser bedrohlichen Zeit kämpft die 13-jährige Alpha mit ihrer eigenen Verwandlung – dem schmerzhaften Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Als mysteriöse Gerüchte über eine Infektion die Runde machen und ihr furchtloser Onkel Amin auftaucht, gerät das fragile Gleichgewicht ihrer Familie endgültig ins Wanken.

Ducournaus neuester Film, den wir mit diesem Screening auch nach Bielefeld bringen, vereint das für sie charakteristische diskursive und emotional aufgeladene Körperkino, präsentiert sich jedoch zugleich als ihr bislang stillster und melancholischster Film. Während „Raw“ und der Cannes-prämierte „Titane“ mit Szenen arbeiteten, die Zuschauer_innen auch zum Wegsehen zwangen, erscheint „Alpha“ deutlich weniger konfrontativ. Seine Wirkung entsteht weniger aus Schock oder Ekel als vielmehr aus dem spannungsvollen Wechselspiel zwischen Abstoßung und Faszination.

„‚Alpha‘ ist mutig und revolutionär, ein Film, der Familie nicht als sozial codiertes Beziehungsgeflecht denkt, sondern als innige Verbundenheit unter Individuen. Es sind keine Funktionen wie Bruder, Mutter, Tochter, sondern einander innig liebende Menschen, die gemeinsam eine Apokalypse durchmachen, die von Seuchen und Heroinsucht geprägt ist. ‚Alpha‘ ist eine poetisch visualisierte Erzählung über Träume und inneren und äußeren Horror.“ Natalie Brunner
Einlass 20 h, Beginn 20:30 h.
Ein späterer Einlass ist leider nicht möglich.
✨️ www.offkino.de

"Alpha" 🚺⚠️
🎬
2025 // 128 Min. / DCP / OmU
, ,
Finnegan Oldfield, Emma Mackey u.a.
Musik: Ludwig van Beethoven, Nick Cave, Portishead, Tame Impala

Adresse

August-Bebel-Str. 94
Bielefeld
33602

Öffnungszeiten

20:00 - 23:30

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