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MuMa-Forum Das Murnau & Massolle Forum - Museum für Filmkunst und Filmtechnik.

18/10/2026
100 Jahre Murnaus „Faust“ – ein Meilenstein der FilmkunstVor einem Jahrhundert, im Oktober 1926, kam Friedrich Wilhelm M...
18/10/2026

100 Jahre Murnaus „Faust“ – ein Meilenstein der Filmkunst

Vor einem Jahrhundert, im Oktober 1926, kam Friedrich Wilhelm Murnaus „Faust – Eine deutsche Volkssage“ in die Kinos. Der Film markiert einen Höhepunkt des deutschen Stummfilms und zugleich das Ende einer Ära: Es war Murnaus letztes in Deutschland gedrehtes Werk, bevor er nach Hollywood ging.

„Faust“ steht bis heute für die Verbindung von künstlerischer Vision und technischer Meisterschaft. Kameramann Carl Hoffmann und ein aufwendiges Team der UFA schufen in den Babelsberger Studios Bilder von eindringlicher Kraft – wogende Nebel, lodernde Flammen, die riesenhafte Gestalt des Mephisto, der seine Schwingen über eine ganze Stadt breitet. Diese Aufnahmen entstanden ohne digitale Hilfsmittel, allein durch Licht, Modellbau, Mehrfachbelichtung und filmtechnische Erfindungsgabe. Gerade darin liegt ihre bleibende Faszination: „Faust“ zeigt, was mit den optischen und mechanischen Mitteln der Stummfilmzeit möglich war.

Zu diesem Jubiläum ist die MUBI und die Cinémathèque Francaise ein tolles Kunstbuch herausgegeben. Die „Faust-Bibel“ und das geheime Erbe des F.W. Murnau.

100 Jahre Murnaus „Faust" – ein Meilenstein der FilmkunstVor einem Jahrhundert, im Oktober 1926, kam Friedrich Wilhelm M...
18/10/2026

100 Jahre Murnaus „Faust" – ein Meilenstein der Filmkunst

Vor einem Jahrhundert, im Oktober 1926, kam Friedrich Wilhelm Murnaus „Faust – Eine deutsche Volkssage" in die Kinos. Der Film markiert einen Höhepunkt des deutschen Stummfilms und zugleich das Ende einer Ära: Es war Murnaus letztes in Deutschland gedrehtes Werk, bevor er nach Hollywood ging.

„Faust" steht bis heute für die Verbindung von künstlerischer Vision und technischer Meisterschaft. Kameramann Carl Hoffmann und ein aufwendiges Team der UFA schufen in den Babelsberger Studios Bilder von eindringlicher Kraft – wogende Nebel, lodernde Flammen, die riesenhafte Gestalt des Mephisto, der seine Schwingen über eine ganze Stadt breitet. Diese Aufnahmen entstanden ohne digitale Hilfsmittel, allein durch Licht, Modellbau, Mehrfachbelichtung und filmtechnische Erfindungsgabe. Gerade darin liegt ihre bleibende Faszination: „Faust" zeigt, was mit den optischen und mechanischen Mitteln der Stummfilmzeit möglich war.

Zu diesem Jubiläum ist die MUBI und die Cinémathèque Francaise ein tolles Kunstbuch herausgegeben. Die "Faust-Bibel" und das geheime Erbe des F.W. Murnau.

Ab Donnerstag, den 08. August ist im Kunstraum Rampe unsere Ausstellung: „Gott, Teufel, ich und Welt - Walter Spies, ein...
28/07/2026

Ab Donnerstag, den 08. August ist im Kunstraum Rampe unsere Ausstellung: „Gott, Teufel, ich und Welt - Walter Spies, ein Künstler zwischen den Welten.“ wieder zu sehen.

Walter Spies war ein Ausnahmekünstler - vielseitig begabt, Maler, Musiker, Ethnograph und
Brückenbauer. Er war Kosmopolit, ein Deutscher 1895 in Russland geboren, nach
Deutschland vertrieben, aus Deutschland geflohen und schließlich auf Bali heimisch
geworden. Er wollte frei von konventionellen Zwängen sein. Auf Bali fand er diese Freiheit.
Er liebt die Balinesen und war von ihrer Kultur und ihren künstlerischen Ausdrucksformen
fasziniert. Gerne lässt Spies sich von den Mythen und Legenden der Balinesen inspirieren,
seine Bilder spiegeln diese Faszination wider. Dieser „Traum“ wird durch die politische
Realität der 30er Jahre allerdings zerstört. Als Homosexueller erst inhaftiert, dann als
Deutscher von den Holländer interniert, stirbt er tragisch als Gefangener beim Untergang
der Van Imhoff vor Sumatra 1942. So liest sich die Biografie des Malers und Musikers Walter
Spies wie die durch ein Brennglas eingefangene wechselvolle Geschichte der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts

Öffnungszeiten:
Do. - Fr. 16:00-19:00 Uhr
So. 12:00-15:00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung unter:
[email protected]

„Die Unterwerfung - Filmschaffende in der NS-Zeit“ Ab jetzt bis Ende Juli im Kunstraum Rampe…
05/07/2026

„Die Unterwerfung - Filmschaffende in der NS-Zeit“
Ab jetzt bis Ende Juli im Kunstraum Rampe…

Wir sind umgezogen. Dank an das Historische Museum in Bielefeld. Jetzt ist unsere Ausstellung „Die Unterwerfung - Filmsc...
15/06/2026

Wir sind umgezogen. Dank an das Historische Museum in Bielefeld. Jetzt ist unsere Ausstellung „Die Unterwerfung - Filmschaffende in der NS-Zeit“ im „Kunstraum Rampe“ in der Neustädter Straße 9 zu sehen. Öffnungszeiten mit Führungen gegen Anmeldungen ab 4 - 15 Personen (pro Person 8,00 €).

27/04/2026

Aktuell läuft unsere neue Sonderausstellung „Die Unterwerfung - Filmschaffende in der NS-Zeit“ im Historischen Museum.

Was zählen Meinungen und Einstellungen, wenn sich die Zeiten ändern. Kriege, Seuchen
oder Meinungsmanipulationen führen zu Unsicherheiten, Heilsbringer versuchen dies
auszunutzen. Eine sehr aktuelle Entwicklung, fast überall auf der Welt. Kann da ein Blick in
die jüngere Vergangenheit helfen – insbesondere in die deutsche Geschichte Anfang des 20.
Jahrhunderts?
Unsere Ausstellung versucht deshalb der Frage nachzugehen, wie sich bedeutende Künstler -
schon Stars im Weimarer Kino - so bedingungslos der nationalsozialistischen Filmpolitik
unterwerfen konnten. Manche offen und pointiert in Propagandafilmen, andere eher
verdeckt in den sogenannten unpolitischen Unterhaltungsfilmen. Wie schnell können
Einstellungen kippen, wie stark sind Widerstandsreflexe?
Die Ausstellung „Die Unterwerfung“ stellt die Frage, wie Künstler und Kreative zu
Instrumenten einer Ideologie werden konnten. Sie thematisiert die Verstrickung von
Schauspielern, Regisseuren, Drehbuchautoren, und Produzenten in das NS-System, zeigt ihre
individuellen Entscheidungen und die propagandistischen Mechanismen hinter der
Filmproduktion auf. Ziel ist es, die Verantwortung der Filmschaffenden kritisch zu
hinterfragen und die Auswirkungen ihrer Arbeit sichtbar zu machen.

Adresse

Walter-Werning Straße 9
Bielefeld
33699

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