Ezekiel

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Ezekiel ... it's all about "bass • love • dance"
Cologne based DJ, author and artist. Kölner DJ, Künstler & Veranstalter

11/10/2026

Gute DJ-Skills reichen nicht aus, um gebucht zu werden.

Und ja, ich weiß, dass diese Aussage einigen nicht gefallen wird.
Die Booking-Kultur hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Früher war ich als Veranstalter selbst ständig auf der Suche nach neuen DJs. Heute erreichen Veranstalter unzählige Booking-Anfragen.
Aber was entscheidet eigentlich darüber, wer einen Slot bekommt?
Technisches Können ist die Grundlage. Entscheidend ist für mich aber auch, ob du eine Crowd lesen kannst, ein klares musikalisches Profil hast und dem Veranstalter Material lieferst, mit dem er tatsächlich arbeiten kann.
Und nein, es geht dabei nicht darum, möglichst viele Follower zu haben.
Auch Veranstalter tragen Verantwortung. Denn ein gutes Booking beginnt mit klarer Kommunikation auf beiden Seiten.
Jetzt interessiert mich eure Perspektive: Was sollte bei einem Booking wirklich entscheidend sein - technische Skills, musikalische Auswahl, Crowd Reading oder etwas ganz anderes?

Für alle die es nicht mitbekommen haben, der Gig heute Abend im UJZ muss aufgrund technischer Probleme ausfallen. Sobald...
10/10/2026

Für alle die es nicht mitbekommen haben, der Gig heute Abend im UJZ muss aufgrund technischer Probleme ausfallen. Sobald der Nachholtermin steht informieren wir euch.

heute Abend von 22 bis 4:00 Uhr, Eintritt frei
08/10/2026

heute Abend von 22 bis 4:00 Uhr, Eintritt frei

06/10/2026

100.000 Follower - aber wie viele davon stehen am Ende tatsächlich auf dem Dancefloor? 🤔

Immer häufiger wird Reichweite zum entscheidenden Argument bei DJ-Bookings. Influencer steigen ins DJ-Business ein, Followerzahlen beeinflussen Gagen und Veranstalter versprechen sich volle Clubs.

Aber geht diese Rechnung wirklich auf?

Ich spreche über den Mythos Reichweite, den vermeintlichen Money Glitch für DJs und einen Denkfehler, den sich Künstler und Veranstalter gleichermaßen genauer anschauen sollten.

Wie seht ihr das? Wird Reichweite beim Booking überbewertet?

04/10/2026

Warum gehst du eigentlich feiern?

Um abzuschalten? Zu tanzen? Leute kennenzulernen? Wegen der Musik? Oder vielleicht von allem ein bisschen?

Was mir in Diskussionen über Clubkultur immer wieder auffällt: Aus der eigenen Art zu feiern wird ziemlich schnell ein Maßstab dafür, wie andere angeblich feiern sollten.

Aber warum eigentlich?

Was ist deine Motivation zum Feiern?

29/09/2026

Techno lebt von Veränderung. Warum wünschen sich dann so viele die „guten alten Zeiten“ zurück?

Vinyl, Plattenteller, früher war alles besser - Nostalgie kann schön sein. Aber irgendwann stellt sich die Frage: Wann wird aus Nostalgie eigentlich Stillstand?

Gerade eine Kultur, die einmal extrem progressiv war, sollte sich fragen, ob Vergangenheit wirklich der Maßstab für ihre Zukunft sein kann.

Und wenn wir ernsthaft fordern, den Zugang zum DJing wieder an teures Equipment und eine Plattensammlung zu knüpfen - wer kann dann überhaupt noch mitmachen?

Wie seht ihr das?

27/09/2026

Hat die jüngere Generation Techno kommerzialisiert - oder ist sie einfach in einer Welt groß geworden, in der Kommerz, Vergleichbarkeit und Selbstvermarktung längst normal sind?

Für mich war die Pandemie dabei eine massive Bruchstelle: Eine Generation verschwand teilweise aus der Szene, eine neue kam hinein - und traf auf eine Realität, die bereits eine andere war.

Vielleicht liegt genau da ein Teil der Erklärung für das, was heute oft als “Generation Kommerz” kritisiert wird.

Mein Take. Wie seht ihr das?

24/09/2026

Warum gilt ausgerechnet Techno als „Drogenszene“?

Substanzen spielen beim Feiern nicht nur in der Technoszene eine Rolle. Alkohol ist gesellschaftlich völlig normalisiert, und auch andere Substanzen begegnen einem in den unterschiedlichsten Szenen.

Trotzdem scheint kaum eine andere Musikkultur in der öffentlichen Wahrnehmung so stark mit Substanzkonsum verbunden zu sein wie Techno.

Woher kommt dieser Ruf eigentlich?

Liegt es an der historischen Verbindung zu Ecstasy? An einer größeren Experimentierfreudigkeit? Oder nehmen wir Konsum in anderen Szenen einfach anders wahr?

Mich interessiert wirklich eure Sicht darauf.

22/09/2026

Wie privat muss ein DJ auf Social Media eigentlich werden?

Get Ready With Me, Dating, Essen, Alltag, irgendwelche Meinungen – privater Content macht uns nahbarer und relatable.

Aber irgendwann stelle ich mir die Frage:

Bin ich hier noch DJ – oder einfach irgendein Dude, der nebenbei auch ein bisschen auflegt?

Natürlich kann und werde ich private Dinge zeigen. Aber nicht einfach nur, weil man irgendwie Content produzieren muss.

Mein DJ-Profil soll am Ende vor allem eines zeigen: mich als DJ.

Vielleicht ist das marketingtechnisch nicht immer die cleverste Entscheidung. Aber für mich ist es die authentischere.

Wie viel privaten Content wollt ihr eigentlich von DJs sehen?

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