Göttingen mit offenen Augen erleben

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🌳⚙️ „KUGEL UND SPUR“ – UND EIN GINKGO, DER EINFACH MIT UMZOG ⚙️🌳Wer auf dem Gelände der Universitätsmedizin Göttingen un...
08/10/2026

🌳⚙️ „KUGEL UND SPUR“ – UND EIN GINKGO, DER EINFACH MIT UMZOG ⚙️🌳

Wer auf dem Gelände der Universitätsmedizin Göttingen unterwegs ist, läuft vielleicht an diesem ungewöhnlichen Kunstwerk vorbei, ohne seine Geschichte zu kennen.

Wir haben diesmal etwas genauer hingeschaut. 👀

Auf einer kleinen Bodenplatte steht:

„KUGEL UND SPUR – H. D. BOHNET 86/87“

Geschaffen wurde das Kunstwerk vom Stuttgarter Künstler Hans Dieter Bohnet. Kugel und Säulen wurden 1987 anlässlich des damaligen Universitätsjubiläums aufgestellt.

🔴 Die große Kugel hat einen Durchmesser von rund 3,60 Metern und wiegt etwa 2,5 Tonnen. Die beiden Säulen sind rund vier Meter hoch.

🎨 Doch was wollte der Künstler damit eigentlich ausdrücken?

Bohnet beschäftigte sich über viele Jahre mit geometrischen Grundformen – besonders mit Kugel und Würfel. Ihn interessierte dabei nicht die perfekte, geschlossene Form an sich.

Er schnitt sie auf, zerlegte sie, entfernte Teile und setzte sie neu in Beziehung. Dadurch wird etwas sichtbar, was bei einer geschlossenen Kugel normalerweise verborgen bleibt: ihr innerer Aufbau, ihre Konstruktion und das Verhältnis zwischen Innen und Außen.

Seine Arbeiten sollen den Betrachter außerdem dazu bringen, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. Eine scheinbar vollkommen bekannte Form – wie eine Kugel – sieht plötzlich völlig anders aus, sobald sie geöffnet, geteilt und räumlich auseinandergezogen wird.

Genau das erkennt man auch bei „Kugel und Spur“:

Zwischen den beiden hohen Säulen beginnt eine rote Pflasterspur. Sie führt über die Wiese direkt auf die aufgebrochene Kugel zu. Daneben steht ein herausgelöst wirkendes Kugelsegment.

Säulen, Spur, Segment und Kugel gehören also zusammen.

Die Skulptur ist damit nicht einfach nur ein einzelnes Objekt. Bohnet wollte Kunst, Raum und Umgebung miteinander verbinden. Gerade bei seinen Arbeiten im öffentlichen Raum ging es ihm darum, Architektur, Landschaft und Wahrnehmung gemeinsam wirken zu lassen.

🏥 Ursprünglich stand „Kugel und Spur“ jedoch an einem ganz anderen Ort auf dem Klinikgelände – am Teich vor dem damaligen Bettenhaus 1.

Dort bezog das Kunstwerk ausdrücklich Wasserbecken, Wiese und Weg miteinander ein.

2017 musste das Kunstwerk dem Neubau an der UMG weichen und wurde an seinen heutigen Standort im Garten des Forschungsgebäudes an der Von-Siebold-Straße versetzt.

Der Umzug war alles andere als eine Kleinigkeit: Drei Kräne waren im Einsatz. Für die Kugel wurde sogar ein 160-Tonnen-Kran benötigt.

🌳 Und jetzt kommt die Geschichte, die uns besonders gefallen hat:

Nicht nur das Kunstwerk wurde gerettet.

Ein rund zehn Meter hoher Ginkgo, der am alten Standort stand, zog kurzerhand mit um.

Der Baum wurde gemeinsam mit „Kugel und Spur“ an den neuen Standort verpflanzt und steht dort noch heute.

Damit wurde beim Neubau nicht einfach alles beseitigt, sondern ein Stück der alten Gestaltung bewahrt – Kunstwerk und Baum bekamen gemeinsam ein neues Zuhause.

🍂 Und genau diesen Ginkgo haben wir natürlich ebenfalls gesucht und fotografiert.

Manchmal steckt hinter Dingen, an denen man beinahe täglich vorbeiläuft, eine erstaunliche Geschichte.

🤔 Kanntet ihr „Kugel und Spur“ bereits?

🎨 Und wie wirkt die Idee auf euch, eine eigentlich perfekte geometrische Form bewusst aufzubrechen und dadurch etwas völlig Neues entstehen zu lassen?

🌳 Wusstet ihr, dass sogar der Ginkgo beim Umzug 2017 mitgenommen wurde?

📸 Eigene Aufnahmen

© Göttingen mit offenen Augen erleben

🚨 GRONER LANDSTRASSE 9/9a/9b – WAS IST MIT DEN MENSCHEN, DIE AUF HILFE ANGEWIESEN SIND? 🚨Gestern haben wir im ersten Tei...
08/10/2026

🚨 GRONER LANDSTRASSE 9/9a/9b – WAS IST MIT DEN MENSCHEN, DIE AUF HILFE ANGEWIESEN SIND? 🚨

Gestern haben wir im ersten Teil unserer Presseanfrage an die Stadt Göttingen über Heizung, Warmwasser, offene Forderungen und die ausgefallenen Aufzüge berichtet.

Heute folgen die nächsten fünf Fragen.

Und diesmal geht es vor allem um diejenigen, für die ein ausgefallener Aufzug eben nicht nur ärgerlich ist:

👉 ältere Menschen
👉 Menschen mit Rollator oder anderen Gehhilfen
👉 Pflegebedürftige
👉 chronisch Kranke
👉 Menschen, die auf ambulante Pflege oder medizinische Versorgung angewiesen sind

❓ FRAGE 6: Was ist mit älteren, pflegebedürftigen, chronisch kranken oder mobilitätseingeschränkten Menschen, die in höheren Stockwerken wohnen und wegen der ausgefallenen Aufzüge auf die Treppen angewiesen sind?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Die Mitarbeitenden der Stabsstelle für prekäre Wohnimmobilien und des Fachdienstes Sozialarbeit seien den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus bekannt. Eine Kontaktaufnahme sei persönlich, telefonisch oder per E-Mail möglich.

Aktuell seien der Stadt allerdings keine Personen bekannt, die zu der von uns beschriebenen besonders betroffenen Personengruppe gehören.

🧐 Das überrascht uns.

Denn das Göttinger Tageblatt hat bereits öffentlich über einen gesundheitlich eingeschränkten Bewohner berichtet, für den die ausgefallenen Aufzüge zu einer erheblichen Belastung geworden sind.

Und wer selbst einmal an der Groner Landstraße vor Ort ist, sieht auch Bewohnerinnen und Bewohner mit Rollatoren oder anderen Gehhilfen.

Natürlich wissen wir nicht, wer davon pflegebedürftig ist oder welche gesundheitlichen Einschränkungen einzelne Menschen haben.

Aber eines ist offensichtlich:

👉 Menschen mit eingeschränkter Mobilität leben dort.

📰 Deshalb fragen wir uns:

Muss sich ein betroffener Bewohner wirklich erst selbst bei der Verwaltung melden – obwohl entsprechende Probleme bereits öffentlich bekannt geworden sind?

Oder wäre es nicht selbstverständlich, dass die zuständigen Stellen bei solchen Berichten von sich aus nachhaken und prüfen, ob Hilfe benötigt wird?

❓ FRAGE 7: Ist überhaupt sichergestellt, dass ambulante Pflegedienste, medizinische Dienste und andere notwendige Hilfen die Bewohner trotz der ausgefallenen Aufzüge zuverlässig erreichen können?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Dazu liegen der Stadt nach eigener Aussage keine Informationen vor.

Sie verweist erneut darauf, dass sich bislang keine Person mit einem entsprechenden Unterstützungsbedarf an die Verwaltung gewandt habe.

🚑 Und genau das wirft die nächste Frage auf:

Wenn in einem großen Gebäudekomplex die Aufzüge über längere Zeit ausfallen, müsste dann nicht aktiv geprüft werden, ob Menschen in den oberen Etagen noch zuverlässig versorgt werden können?

🤔 Muss die Verwaltung wirklich erst darauf warten, dass jemand selbst um Hilfe bittet?

Oder sollte sie vorher prüfen, ob überhaupt jemand Hilfe braucht?

❓ FRAGE 8: Was passiert konkret, wenn eine pflegebedürftige Person mit Pflegegrad in einem oberen Stockwerk lebt und aufgrund der ausgefallenen Aufzüge nicht mehr ausreichend versorgt werden kann?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Auch hier seien aktuell keine entsprechenden Fälle bekannt.

Sollte ein solcher Fall auftreten und der Verwaltung bekannt werden, werde individuell geprüft, welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen.

Eine pauschale Lösung könne es nicht geben, weil Bedarf, bisherige Versorgung und persönliches Lebensumfeld sehr unterschiedlich seien.

⚠️ Das bedeutet aber auch:

Offenbar beginnt die konkrete Prüfung erst dann, wenn ein Fall bei der Verwaltung bekannt wird.

👉 Aber müsste man bei monatelang ausgefallenen Aufzügen nicht längst selbst herausfinden, ob dort Menschen mit Pflegegrad oder erheblichen Mobilitätseinschränkungen wohnen?

Denn Hilfe erst dann zu organisieren, wenn eine Versorgung bereits nicht mehr funktioniert, könnte im Einzelfall schlicht zu spät sein.

❓ FRAGE 9: Wann ist eine Wohnung eigentlich nicht mehr bewohnbar – und spielen Alter, Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit dabei überhaupt eine Rolle?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Nach Angaben der Stadt stellt das Wohnraumschutzgesetz hohe Hürden für eine Unbewohnbarkeitserklärung.

Dabei gehe es ausschließlich um bauliche Missstände.

Persönliche Umstände der Bewohner – also beispielsweise Alter, Erkrankung, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit – spielten bei dieser rechtlichen Beurteilung keine Rolle.

Die fehlende Fernwärme werde durch Heizradiatoren ersetzt, Trinkwasser sei vorhanden und auch ein ausgefallener Fahrstuhl allein rechtfertige keine Unbewohnbarkeitserklärung.

🏚️ Rein rechtlich kann eine Wohnung also weiterhin als „bewohnbar“ gelten, obwohl ein mobilitätseingeschränkter Mensch möglicherweise kaum noch hinein- oder herauskommt.

Und an dieser Stelle stellen wir ganz bewusst eine unbequeme Frage:

🔥 Wie hoch müssen die Hürden eigentlich noch werden?

Bereits in der Vergangenheit wurde öffentlich darüber berichtet, dass die Stadt geprüft hat, ob Teile des Gebäudes für unbewohnbar erklärt werden könnten.

🤔 Wird tatsächlich jede rechtliche Möglichkeit ausgeschöpft?

Oder spielt bei der Zurückhaltung vielleicht auch die Frage eine Rolle, was anschließend mit den vielen Bewohnerinnen und Bewohnern geschehen würde?

Denn eine Unbewohnbarkeitserklärung auf dem Papier ist das eine.

Für viele Menschen kurzfristig Ersatzwohnraum zu finden, ist etwas völlig anderes.

👉 Darf diese praktische Schwierigkeit überhaupt Einfluss darauf haben, wie konsequent eine mögliche Unbewohnbarkeit geprüft wird?

❓ FRAGE 10: Ab welchem Punkt würde die Stadt eine anderweitige Unterbringung der Bewohner überhaupt für notwendig halten?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Eine pauschale Grenze nennt die Stadt nicht.

Würde eine Wohnung offiziell für unbewohnbar erklärt, wären zunächst die Vermieterinnen und Vermieter verpflichtet, die Bewohner anderweitig unterzubringen.

Bei einer akuten Notlage könne die Stadt im Einzelfall ordnungsrechtlich eine Unterbringung anbieten.

Als Beispiel nennt die Verwaltung einen Wohnungsbrand.

🚨 Und damit kommen wir zu einer ganz entscheidenden Frage:

Was passiert, wenn ein Vermieter seiner Verpflichtung zur Ersatzunterbringung nicht nachkommt – oder finanziell überhaupt nicht dazu in der Lage ist?

🏠 Wer fängt die betroffenen Menschen dann tatsächlich auf?

Muss es wirklich erst zu einer akuten Notlage kommen, bevor eine Lösung gefunden wird?

Oder müsste man viel früher handeln, bevor Menschen faktisch in ihrer Wohnung festsitzen oder ihre Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann?

📣 KONTAKT ZUR WEG GESUCHT

Wir versuchen weiterhin, auch die Sicht der Wohnungseigentümergemeinschaft darzustellen.

Mehrere Presseanfragen blieben bislang unbeantwortet.

👉 Wer einen direkten Kontakt zur WEG, zur Hausverwaltung oder zu einer vertretungsberechtigten Person herstellen kann, darf sich gerne per Privatnachricht bei uns melden.

Wir möchten ausdrücklich auch dieser Seite Gelegenheit geben, Stellung zu nehmen.

💬 UND JETZT SEID IHR GEFRAGT:

🤔 Glaubt ihr, dass der Gebäudekomplex noch zu retten ist?

🤔 Was müsste jetzt dringend geschehen?

🤔 Sollte die Stadt bei besonders gefährdeten Bewohnern von sich aus aktiv werden?

🤔 Ist eine Wohnung für euch noch „bewohnbar“, wenn ein Mensch sie wegen eines ausgefallenen Aufzugs kaum noch verlassen kann?

🤔 Und wo endet die Verantwortung der Eigentümer – und wo beginnt die Verantwortung der Stadt gegenüber den Menschen, die dort leben?

📣 Bitte teilt auch diesen zweiten Teil.

Vielleicht erreichen wir dadurch Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Eigentümer – oder endlich jemanden, der einen direkten Kontakt zur WEG herstellen kann.

📸 Die Bilder wurden am 7. Oktober 2026 an der Groner Landstraße aufgenommen.

© Göttingen mit offenen Augen erleben

🚨 DIE NOTUNTERKUNFT AM MASCHMÜHLENWEG WIRD ABGERISSEN – ABER WAS KOMMT DANACH? 🚨Die Bagger sind da. Der Abriss läuft. Vo...
07/10/2026

🚨 DIE NOTUNTERKUNFT AM MASCHMÜHLENWEG WIRD ABGERISSEN – ABER WAS KOMMT DANACH? 🚨

Die Bagger sind da. Der Abriss läuft. Von der bisherigen Notunterkunft am Maschmühlenweg bleibt jeden Tag ein Stück weniger übrig.

📸 Unsere aktuellen Bilder zeigen deutlich: Hier werden inzwischen Tatsachen geschaffen.

Die dort untergebrachten Menschen wurden inzwischen in den Neuen Weg 3 verlegt. Damit konzentriert sich die Unterbringung an einem Standort, der ohnehin schon immer wieder wegen seiner sozialen Situation in der öffentlichen Diskussion steht.

🏚️ Doch was soll eigentlich auf dem Grundstück der bisherigen Notunterkunft entstehen?

Genau das wollten wir von der Stadt Göttingen wissen.

🏛️ Die überraschende Antwort: keine inhaltliche Auskunft.

Statt unsere Presseanfrage zu beantworten, verwies uns die Stadt an die Kreiswohnbau.

🤨 Das finden wir bemerkenswert.

Ein städtischer Standort wird abgerissen, Menschen werden anderweitig untergebracht, schwere Baumaschinen arbeiten bereits auf dem Grundstück – und auf die einfache Frage, was dort geplant ist, erhalten wir von der Stadt keine Antwort?

❓ Was wird dort gebaut?

❓ Wer ist Bauherr?

❓ Welche Nutzung ist vorgesehen?

❓ Warum wird darüber nicht offen informiert?

❓ Und warum kann die Pressestelle der Stadt eine solche Frage nicht beantworten, sondern verweist an ein anderes Unternehmen?

📩 Wir haben die Kreiswohnbau inzwischen ebenfalls angeschrieben und um Auskunft gebeten.

Sobald uns eine Antwort vorliegt, werden wir selbstverständlich darüber berichten.

⚠️ Gleichzeitig stellt sich eine weitere Frage:

Die bisherigen Bewohner der Notunterkunft sind nun am Neuen Weg 3 untergebracht.

👉 Ist es wirklich sinnvoll, soziale Probleme immer stärker an einzelnen Standorten zu konzentrieren?

👉 Oder verschärft man damit möglicherweise genau die Situation, die man eigentlich verbessern möchte?

Und vor allem:

🏗️ Warum erfahren die Göttingerinnen und Göttinger erst durch den laufenden Abriss, dass sich an dieser Stelle grundlegend etwas verändert?

Transparenz sieht für uns anders aus.

💬 Was meint ihr?

Sollte die Stadt bei solchen Projekten frühzeitig und offen erklären, was geplant ist?

Oder findet ihr es normal, dass eine Presseanfrage zu einem bereits laufenden Abriss einfach an eine andere Stelle weitergereicht wird?

📣 Teilt den Beitrag gerne.

Vielleicht weiß jemand aus der Nachbarschaft, aus der Politik oder aus dem Umfeld der Kreiswohnbau bereits mehr darüber, was an dieser Stelle künftig entstehen soll.

📸 Eigene Aufnahmen vom 7. Oktober 2026

© Göttingen mit offenen Augen erleben

🌸 HERBSTLICHE IMPRESSIONEN AUS GÖTTINGENS INNENSTADT 🌸Noch einmal richtig Farbe, bevor der erste Frost kommt. 🍂🌺Wer derz...
07/10/2026

🌸 HERBSTLICHE IMPRESSIONEN AUS GÖTTINGENS INNENSTADT 🌸

Noch einmal richtig Farbe, bevor der erste Frost kommt. 🍂🌺

Wer derzeit durch die Göttinger Innenstadt läuft, entdeckt an vielen Straßenlaternen diese üppig bepflanzten Blumenampeln. Und hinter dem Blumenschmuck steckt tatsächlich gemeinschaftliches Engagement.

🌼 Die Blumenampeln gehen auf die Aktion „Göttingen erblüht“ des Innenstadtvereins Pro City Göttingen e. V. zurück. Zum Start des Projekts im Mai 2025 wurden zunächst 45 Blumenampeln in der Innenstadt angebracht. Organisation und Koordination lagen bei Pro City. Möglich gemacht wurde die Aktion durch die finanzielle Unterstützung von Vereinsmitgliedern, örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Hausbesitzern. Stadtverwaltung, Stadtwerke Göttingen und EAM unterstützten zusätzlich bei Logistik und Umsetzung.

💐 Eine schöne Idee, die zeigt, wie schon vergleichsweise kleine Dinge das Bild einer Innenstadt verändern können.

Und jetzt im Oktober wirken die Blumen fast noch einmal besonders schön: Während sich an den Bäumen bereits der Herbst bemerkbar macht, hängen über unseren Köpfen noch Geranien, Petunien und andere Sommerblumen in voller Farbenpracht.

🍁 Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis die ersten kalten Nächte dieser Blütenpracht ein Ende bereiten.

Deshalb: Lasst uns den schönen Blumenschmuck einfach noch einmal gemeinsam genießen, bevor der erste Frost kommt. 🌺

📸 Eigene Aufnahme

© Göttingen mit offenen Augen erleben

🌿 KLEINE AUSZEIT IM BOTANISCHEN GARTEN 🌺Manchmal braucht es gar nicht viel, um für einen Moment aus dem Alltag auszustei...
07/10/2026

🌿 KLEINE AUSZEIT IM BOTANISCHEN GARTEN 🌺

Manchmal braucht es gar nicht viel, um für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen.

Ein paar Schritte durch den Botanischen Garten – und plötzlich ist man mitten zwischen großen Blättern, ungewöhnlichen Blüten, kräftigen Farben und Pflanzenformen, die beinahe aussehen, als kämen sie aus einer anderen Welt.

🌸 Weiß und ganz schlicht.

❤️ Leuchtend rot.

🧡 Orange Blüten zwischen sattgrünem Laub.

🌿 Dazu Früchte, Samenstände und Pflanzen, bei denen man zweimal hinschauen muss, weil man so etwas im normalen Alltag kaum zu Gesicht bekommt.

Gerade das macht einen Botanischen Garten so faszinierend: Hinter jeder Ecke wartet etwas anderes. Man entdeckt Pflanzen, die man vorher vielleicht noch nie gesehen hat – und manchmal sind es gerade die kleinen Details, die besonders interessant werden.

📸 Wir haben heute einfach einmal ein paar dieser Eindrücke eingefangen.

Und genau dafür lohnt es sich manchmal, nicht nur von A nach B zu laufen, sondern unterwegs auch einmal genauer hinzuschauen.

💚 Welche der Pflanzen auf den Bildern gefällt euch am besten?

Und seid ihr selbst regelmäßig im Botanischen Garten unterwegs – oder wird es vielleicht mal wieder Zeit für einen Besuch?

📸 Eigene Aufnahmen

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🚨 GRONER LANDSTRASSE 9/9a/9b – FÜNF FRAGEN, DIE JETZT BEANTWORTET WERDEN MÜSSEN 🚨Wir waren heute, am 7. Oktober 2026, er...
07/10/2026

🚨 GRONER LANDSTRASSE 9/9a/9b – FÜNF FRAGEN, DIE JETZT BEANTWORTET WERDEN MÜSSEN 🚨

Wir waren heute, am 7. Oktober 2026, erneut an der Groner Landstraße und haben aktuelle Bilder vom Gebäudekomplex gemacht.

Seit Monaten beschäftigen uns dort die gleichen Themen: ausgefallene Aufzüge, fehlende reguläre Wärmeversorgung, offene Forderungen und die Frage, wie es für die Menschen weitergeht, die dort wohnen.

Jetzt liegt uns erstmals eine ausführliche Antwort der Stadt Göttingen auf unsere Presseanfrage vor.

Wir haben zehn Themen angesprochen. Heute veröffentlichen wir die ersten fünf Fragen und Antworten.

❓ FRAGE 1: Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – ist inzwischen bekannt, wann den Mieterinnen und Mietern wieder regulär Heizung und Warmwasser zur Verfügung stehen?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Die Stadt Göttingen steht nach eigener Aussage mit der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und den Stadtwerken Göttingen im Austausch. Verantwortlich dafür, die noch offenen Rückstände zu begleichen, sei jedoch die WEG.

Einen konkreten Termin, wann Heizung und Warmwasser wieder dauerhaft zur Verfügung stehen, nennt die Stadt nicht.

🥶 Und genau das macht die Situation so brisant:

Wir haben Anfang Oktober. Die Temperaturen werden sinken – aber für die Bewohner gibt es weiterhin keinen verbindlichen Zeitpunkt, ab wann die reguläre Wärmeversorgung wieder funktioniert.

❓ FRAGE 2: Was passiert, wenn die reguläre Wärmeversorgung bis zum Winter nicht wiederhergestellt ist?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Nach Aussage der WEG seien alle Wohnungen mit Heizradiatoren beziehungsweise Heizlüftern ausgestattet. Das Verwaltungsgericht Göttingen habe bereits im vergangenen Jahr festgestellt, dass dies als ausreichende Wärmeversorgung anzusehen sei.

🔥 Heizlüfter statt regulärer Heizung – möglicherweise einen weiteren Winter lang?

🤔 Ist das wirklich eine dauerhafte Lösung für einen ganzen Gebäudekomplex?

Und was bedeutet das für die Bewohner, wenn draußen über Wochen winterliche Temperaturen herrschen?

❓ FRAGE 3: Wenn die WEG ihre offenen Rechnungen nicht bezahlen kann – springt am Ende die Stadt und damit möglicherweise der Steuerzahler ein?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Die Stadt stellt klar: Bislang gibt es keine Entscheidung, private Verbindlichkeiten der Wohnungseigentümergemeinschaft mit öffentlichen Geldern zu begleichen.

Nach Auffassung der Stadt sind zunächst die Eigentümer selbst in der Verantwortung. Die Verantwortung für privatrechtliche finanzielle Probleme könne nicht einfach auf die öffentliche Hand oder die Steuerzahler übertragen werden.

💶 Das klingt zunächst nachvollziehbar.

Aber was passiert mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die ihre Miete und ihre Nebenkosten beziehungsweise Abschläge ordnungsgemäß bezahlt haben – und trotzdem ohne reguläre Wärme- und Warmwasserversorgung dastehen?

👉 Sollte die Stadt zumindest dann eingreifen müssen, um die Versorgung der Menschen sicherzustellen, die ihren eigenen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind und auf die finanziellen Probleme der WEG überhaupt keinen Einfluss haben?

❓ FRAGE 4: Was unternimmt die Stadt eigentlich, um ihre offenen Forderungen gegenüber der WEG beziehungsweise einzelnen Eigentümern einzutreiben?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Die offenen Forderungen würden mit den zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln verfolgt.

Dabei werde nicht nur gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft vorgegangen. Auch eine mögliche Inanspruchnahme einzelner Wohnungseigentümer werde geprüft.

Zu laufenden Anhörungs-, Vollstreckungs- und Haftungsverfahren äußert sich die Stadt allerdings mit Blick auf die Rechte der Betroffenen nicht im Einzelnen.

⚖️ Das bedeutet:

Hinter den Kulissen laufen offenbar rechtliche Schritte.

Doch die entscheidende Frage bleibt:

👉 Reichen diese Maßnahmen aus, um die Situation endlich zu lösen – oder ziehen sich die Verfahren weiter hin, während die Bewohner täglich mit den Folgen leben müssen?

❓ FRAGE 5: Und wie sieht es mit den ausgefallenen Aufzügen aus – gibt es inzwischen endlich einen konkreten Zeitplan für Reparatur und Wiederinbetriebnahme?

🏛️ ANTWORT DER STADT:

Hier fällt die Antwort ausgesprochen knapp aus:

Die Stadt sei nicht Eigentümerin des Gebäudekomplexes. Fragen zum Zustand der Aufzüge und zu einem möglichen Reparaturtermin müssten an die Wohnungseigentümergemeinschaft gerichtet werden.

🛗 Damit bleibt für die Bewohner weiterhin offen, wann die Aufzüge wieder funktionieren.

Gerade in einem Hochhaus ist das alles andere als eine Kleinigkeit.

Wer schlecht zu Fuß ist, einen Rollator benutzt oder gesundheitlich eingeschränkt ist, kann durch einen längerfristigen Aufzugsausfall massiv in seinem Alltag eingeschränkt werden.

📣 UND GENAU HIER HABEN WIR EIN WEITERES PROBLEM:

Mehrere Presseanfragen an die Wohnungseigentümergemeinschaft beziehungsweise deren Ansprechpartner blieben bislang unbeantwortet.

Wir möchten ausdrücklich auch die Sicht der WEG hören und ihr Gelegenheit geben, Stellung zu nehmen.

👉 Wer einen direkten Kontakt zur WEG, zur Verwaltung oder zu einer vertretungsberechtigten Person herstellen kann, darf sich gerne per Privatnachricht bei uns melden.

💬 UND JETZT SEID IHR GEFRAGT:

🤔 Wie beurteilt ihr die Situation?

🤔 Glaubt ihr, dass dieser Gebäudekomplex noch zu retten ist?

🤔 Was müsste jetzt dringend passieren?

🤔 Sollte die Stadt stärker eingreifen – oder liegt die Verantwortung eindeutig bei der Eigentümergemeinschaft?

📣 Bitte teilt diesen Beitrag.

Vielleicht erreichen wir damit Bewohner, Eigentümer oder jemanden, der uns endlich einen direkten Kontakt zur WEG herstellen kann.

📸 Die Bilder stammen von heute, 7. Oktober 2026.

➡️ MORGEN UM 20 UHR FOLGT TEIL 2.

Dann geht es unter anderem um ältere, pflegebedürftige und mobilitätseingeschränkte Bewohner, medizinische Versorgung, ausgefallene Aufzüge – und um die brisante Frage:

🏚️ Wann ist eine Wohnung eigentlich nicht mehr bewohnbar?

© Göttingen mit offenen Augen erleben

🐋 Ein 17 Meter langer Pottwal mitten in GöttingenWer im Forum Wissen einmal den Blick nach oben richtet, kann ihn kaum ü...
10/09/2026

🐋 Ein 17 Meter langer Pottwal mitten in Göttingen

Wer im Forum Wissen einmal den Blick nach oben richtet, kann ihn kaum übersehen: Über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher schwebt das gewaltige Skelett eines Pottwals.

Seine Geschichte beginnt weit entfernt von Göttingen. Das junge Männchen war Tausende Kilometer durch die Ozeane geschwommen, bevor es 1998 gemeinsam mit zwei weiteren Pottwalen an der Nordseeküste bei St. Peter-Ording strandete.

Nach der Strandung wurden die Knochen geborgen und nach Göttingen gebracht. Hier wurden sie professionell gereinigt und präpariert. Lange Zeit war das Skelett im ehemaligen Zoologischen Museum zu sehen.

2018 musste der Pottwal wegen der Sanierung des Gebäudes zunächst eingelagert werden. Gleichzeitig begann eine erneute Restaurierung, die insgesamt rund fünf Jahre dauerte.

Seit Januar 2023 hat er nun seinen Platz im Forum Wissen.

Und seine Dimensionen sind beeindruckend:

🐋 rund 17 Meter Länge
⚖️ etwa 1,3 Tonnen Gewicht
💀 allein der Schädel wiegt ungefähr 700 Kilogramm

Auch die Montage war alles andere als einfach. Teile der Außenfassade mussten entfernt werden, damit das riesige Skelett ins Gebäude gebracht und anschließend mit einer Metallkonstruktion unter der Decke befestigt werden konnte.

Heute hängt der Pottwal dort, als würde er durch das Gebäude schwimmen – und erinnert gleichzeitig daran, welche außergewöhnlichen Sammlungen und Geschichten sich mitten in Göttingen entdecken lassen.

📍 Forum Wissen Göttingen

Habt ihr euch den Pottwal schon einmal aus der Nähe angesehen? 🐋👀

🌿 Eine kleine Wasserwelt mitten in einer PflanzeManchmal lohnt es sich, im Botanischen Garten ganz genau hinzuschauen. D...
10/09/2026

🌿 Eine kleine Wasserwelt mitten in einer Pflanze

Manchmal lohnt es sich, im Botanischen Garten ganz genau hinzuschauen. Diese Bromelie fällt zunächst durch ihre kräftig rosa-violette Mitte auf – und dann entdeckt man zwischen den Blättern die winzigen weißen Blüten.

Zu sehen ist eine Neoregelia-concentrica-Hybride „Vulkan“ aus der Familie der Bromeliengewächse. Die Wildart Neoregelia concentrica stammt aus dem feucht-tropischen Südosten Brasiliens, vor allem aus der Region zwischen Rio de Janeiro und São Paulo. Dort wächst sie unter anderem als Aufsitzerpflanze auf Bäumen, ohne ihrem „Gastgeber“ dabei Nährstoffe zu entziehen.

💧 Besonders spannend ist der Trichter in der Mitte. Die rosettenförmig angeordneten Blätter sammeln Regenwasser – es entsteht ein kleiner natürlicher Wasserspeicher. Solche mit Wasser gefüllten Pflanzenräume nennt man Phytotelmata.

Und darin kann sich in den Tropen eine erstaunliche kleine Lebensgemeinschaft entwickeln: winzige Wasserorganismen und die Larven verschiedener Insekten leben in solchen Bromelientrichtern. Sogar für Frösche können Bromelien zur Kinderstube werden. Je nach Froschart werden Eier an oder nahe der Pflanze abgelegt oder bereits geschlüpfte Kaulquappen von den Elterntieren in kleine Wasseransammlungen in Bromelien gebracht.

🐸 Damit ist eine solche Bromelie weit mehr als nur eine außergewöhnlich schöne Pflanze: In ihrer natürlichen Umgebung kann sie selbst zu einem winzigen Lebensraum mitten im Regenwald werden.

Und ausgerechnet dieser kleine „Teich“ mitten in der Pflanze macht sie besonders faszinierend. 🌱💚

📍 Botanischer Garten Göttingen
📸 Eigene Aufnahmen

09/09/2026

🎶 Ein bisschen Italien mitten in Göttingen 🇮🇹❤️

Manchmal braucht es nicht viel: eine Stimme, ein Lied und ein paar Minuten, in denen man einfach stehen bleibt und zuhört.

Dieser Straßenmusiker hat mit seinem italienischen Gesang wieder für eine ganz besondere Stimmung gesorgt. Trotz Wind und Straßenlärm lohnt es sich, den Ton anzumachen. 🎤🎶

Solche kleinen Momente machen eine Innenstadt lebendig.

Wie gefällt euch seine Stimme?

© Eigenes Video – Göttingen mit offenen Augen erleben

09/09/2026

🎶 Ein bisschen Italien mitten in Göttingen 🇮🇹

Manchmal braucht es nicht viel: eine Stimme, Musik und ein paar Minuten Zeit.

Dieser Straßenmusiker hat mit seinem italienischen Gesang für einen ganz besonderen Moment in der Innenstadt gesorgt. Trotz Wind und Straßenlärm blieb vor allem eines hängen: diese Stimme. ❤️

Genau solche kleinen Augenblicke machen eine Stadt lebendig.

🎤 Straßenmusik in Göttingen – einfach stehen bleiben, zuhören und genießen.

Adresse

Göttingen
37001–37085

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