17/07/2019
Emotionen bestimmen vieles im Leben.
Schreibe ich Ressourcen sind begrenzt, wissen das viele Menschen.
Die Ressourcen sind begrenzt also gehen wir achtsam damit um ist für mich zwar eine Aussage, eine Information, ich verstehe es und dennoch verbinde ich damit keine Emotion.
So geht es mir mit vielen Informationen und mit meinem, wenn auch begrenzten Wissen.
Gedanken und Emotionen welche ich beim erstellen dieses Objektes hatte, haben mich näher an die Begrenzung gebracht, haben mich diese ein ganz kleines bisschen spüren lassen.
Ich bin begeistert von der Arbeit mit Beton.
Beton ist faszinierend.
Aus Pulver gemischt mit Wasser entsteht ein festes, hartes und dennoch modellierbares Material. Mit Beton kann man viel bauen, vieles entstehen lassen.
Wasser in den Behälter und eine Schippe Betonpulver und möglichst schnell rühren.
Oh, der Beton ist noch zu flüssig, schnell noch eine Schippe Betonpulver hinein.
Betonpulver im Hals und in der Nase bringt mich zum Husten.
Die Betonmasse ist noch immer zu flüssig, und gleich nochmals etwas Pulver aus dem Sack in den Behälter. Mein Hals ist extrem trocken und ich muss heftig husten.
Es ist ein heisser Tag und im Atelier ist es unangenehm warm.
Ich schwitzte!
Kein Lüftlein! Sehr unangenehm.
Aber eben, die Betonmasse ist noch immer zu flüssig und ich muss mich weiter mit dem trockenen, staubigen Betonpulver quälen.
Ich schwitze, huste und habe furchtbaren Durst.
Die Augen tränen, es ist nicht zum Aushalten.
Schnell rühre ich die Masse in den Kanister.
Utensilien auswaschen, Werkzeug versorgen, Hände waschen und schnell in die Küche etwas trinken, den Staub runterspülen. Wasser aus dem Hahnen und ins Glas.
Ahhhh, wunderbar, welche Erleichterung!!
So einfach war es für mich. Ich hatte Durst, unangenehmen Durst und konnte diesen sehr unkompliziert unmittelbar löschen.
Selbstverständlich.
Wasser- oder Benzinkanister.