28/05/2026
Mit der Aufführung am Dienstag, den 26. Mai, haben wir die Produktion von „Alta Tensione“ abgeschlossen. Es war eine Arbeit, die uns allen sehr am Herzen lag, weil sie noch immer ungelöste politische Fragen aufgegriffen und dort gewagt hat, wo noch immer viel zu wenig gewagt wird: ein zweisprachiges Theater in unserem (offiziell) zweisprachigen Land.
Mit dieser Produktion verabschieden wir uns zugleich von unserer Theatersaison 2025–2026 und danken ControTempo Teatro für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Unsere Tätigkeit kommt jedoch noch nicht zum Stillstand, und morgen Abend sowie am Sonntagabend erwarten uns zwei sehr unterschiedliche Buchpräsentationen.
Morgen Abend präsentieren wir gemeinsam mit den Autorinnen den Band Und niemand hat jemals gesagt: Was passiert hier eigentlich?, eine Studie von Gundula Ludwig, Julia Ganterer und Laura Volgger vom Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung der Universität Innsbruck, die sich mit sexualisierter Gewalt in Südtirol und der Kultur des Schweigens beschäftigt, die dieses Thema noch immer umgibt.
Am Sonntag steht hingegen ein erzählerisches Werk im Mittelpunkt: die Neuerscheinung von Klemens Renoldner mit dem Titel Die Wolken von beiden Seiten gesehen, in Anwesenheit des Autors im Gespräch mit Ferruccio Delle Cave.
Der Eintritt zu beiden Präsentationen ist frei. (https://www.tida.it/de)