Künstlerhof Schreyahn

Künstlerhof Schreyahn Die Niedersächsische Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn bietet seit 40 Jahren Autoren und Komponisten Aufenthaltsstipendien an.

Darüber hinaus gibt es Lesungen und Konzerte.

Impressionen von der Buchpremiere "Sechs Wochen im Mai. Meier vor dem großen Sprung" (Größenwahn Verlag; Erschienen am 1...
04/09/2026

Impressionen von der Buchpremiere "Sechs Wochen im Mai. Meier vor dem großen Sprung" (Größenwahn Verlag; Erschienen am 19.08.2026) von und mit Jonas Niemann am Samstag, den 22. August '26 sowie der zusätzlichen Veranstaltung am Sonntag, den 23. August '26, da der erste Termin komplett ausgebucht war. Auch der zweite Termin war nahezu ausgebucht.
Lesung und Gespräch - Moderation: Britta Gansebohm
Ort: Künstlerhof SchreyahnKünstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow

Ein Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, erste Liebe und Identitätssuche in den 1990er Jahren
Jonas Niemann nimmt uns mit in die frühen 90er Jahre, die Mauer und der eiserne Vorhang sind gerade gefallen, und in die Unbeschwertheit der Jugend, in der es an der Schwelle zum Erwachsenwerden langsam ernst wird.

Inhalt
I Magneten
Die besten Freunde Meier, Otto und Bolzi leben in Göttingen und besuchen die 12. Klasse eines Gymnasiums. Sie sind fast immer zusammen und verhalten sich wie Magneten zueinander: Je nach Formation ziehen sie sich an oder stoßen sich ab. An der Schwelle zum Erwachsenwerden philosophieren die drei über das Leben, erkunden die Universitätsstadt mit ihrem studentisch-quirligen Alltag, diskutieren, streiten, essen, trinken, hören Musik und tanzen - doch plötzlich wird es ernst: Auf einer Burschenschaftsparty, zu der die drei sich unbefugt Zutritt verschafft haben, verhält sich Otto leichtsinnig und droht vom Balkon zu fallen - und Meier muss sich etwas einfallen lassen.
Bei Kirjakos, dem griechischen Wirt und Geschäftspartner des ominösen Heinzi, von dem mehr gesprochen wird, als dass er in Erscheinung tritt, möchte Bolzi unbedingt auf eine geheimnisvolle Gäste-Liste: Die Aufnahme auf diese Liste, deren Bedeutung verschwommen bleibt, hat schon lange keiner mehr geschafft.
Für sein Referat bei Strohmann setzt sich Meier mit Göttingens Stadtgeschichte auseinander. Er recherchiert über die Kirchen und Klöster, das Wach- und Wehrsystem samt der Stadtbefestigung, sowie die unterschiedlichen sozialen Schichten der mittelalterlichen Stadt.

II Stromkreise
Die Vorkommnisse auf der Burschenschaftsparty haben für Otto und Meier ein unangenehmes Nachspiel mit bedrohlichen Folgen.
Meier verliebt sich in Suse. Obwohl er um ihre Bindung mit Harald weiß, stellt Meier ein Tape für Suse zusammen: Es ist als verkappte Liebeswerbung gedacht - die Auswahl der Songs will wohl überlegt, die Wirkung genau bedacht sein.
Heinzi bittet Bolzi, Otto und Meier eines Abends um einen Gefallen; Bolzi hat seinen großen Auftritt bei Kirjakos - und die Übergabe des Tapes mißlingt.

III Drehmoment
Nach dem als schwerwiegend empfundenen Scheitern Meiers bei Suse und Bolzis missglückter Kraftmeierei bei Kirjakos treten beide die Flucht nach vorne an: In den letzten Sommerferien ihres Schullebens machen sie sich auf, mit dem Fahrrad die Alpen zu überqueren. Das kostet einerseits viel Kraft, lässt sie andererseits ihre eigene spüren - und vor allem deren Grenze, an die sie auf dieser Radtour stoßen. Und schließlich erleben sie in den Alpen die enorme Kraft der Natur, in Form von Wind, Regen, Hagel, Schnee und Gewitter, und die ihrer Freundschaft - die keine Grenzen kennt.

„Ein sehr schöner Roman!“
Sven Kramer, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg

„Niemann kann schreiben.“
Bernd Saxe, Verleger, Rote Katze Verlag Lübeck

Jonas Niemann wurde 1976 in Göttingen geboren. In seiner Heimatstadt lebte er bis zum Abitur (1995). Nach Auslandsaufenthalten in Argentinien, USA und Frankreich studierte er in Göttingen, Heidelberg und Hannover Humanmedizin (bis 2003). An der MHH legte er 2005 auch seine Promotion ab, im Fachbereich Klinische Pharmakologie.
Von 2004 bis 2009 fand Niemanns Facharztausbildung statt, in verschiedenen Kliniken Deutschlands - in der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Allgemeinmedizin.
Als Facharzt für Allgemeinmedizin ließ er sich 2010 schließlich als Hausarzt im niedersächsischen Wendland nieder: Dort arbeitet er bis heute - als Landarzt in einer ortsübergreifenden Gemeinschaftspraxis.

2018 veröffentlichte Jonas Niemann seinen Debüt-Roman „Patient Krankenhaus – Doktor Faber hat Dienst“. In diesem autobiografisch geprägten Werk beschreibt Niemann den belastenden Alltag von Assistenzärzten in deutschen Kliniken. Die Figur des Dr. Faber ist dabei ein Stellvertreter für Niemanns eigene Erfahrungen während seiner Zeit als Assistenzarzt, in der er über 300 Bereitschaftsdienste absolvierte. Das Buch thematisiert die Arbeitsbedingungen, den Personalmangel und die emotionale Belastung im Gesundheitssystem, basiert also auf realen Erlebnissen des Autors, ist aber als Roman bzw. Tatsachenbericht über eine fiktive Dienstzeit konzipiert.

Familiäre Prägungen führten Jonas Niemann früh zur Kunst und Literatur: Die Großeltern, die Worpsweder Künstler Charlotte und Walter Niemann, gehörten zu den bedeutenden Künstlern der zweiten Generation in der Künstlerkolonie Worpswede. Großvater Walter, Maler, Bildhauer und Graphiker, war der beste Freund des NS-Widerstandskämpfers Heinz Strelow, der als Mitglied der „Roten Kapelle“ 1943 in Berlin-Plötzensee von den N***s hingerichtet wurde. Großmutter Charlotte, Pianistin und Hörspielmacherin, gilt als „Radiopionierin“. Sie erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise, u.a. vom MOMA in New York, den Preis der Akademie der Künste in Berlin und mehrfach den „Deutschen Schallplattenpreis“.

Wichtiger Hinweis: Am Sonntag, den 23. August um 16:00 Uhr gibt es eine Wiederholung der Veranstaltung „Buchpremiere„Sec...
14/08/2026

Wichtiger Hinweis: Am Sonntag, den 23. August um 16:00 Uhr gibt es eine Wiederholung der Veranstaltung „Buchpremiere
„Sechs Wochen im Mai“ von und mit Jonas Niemann, da der erste Termin am Samstag, denn 22. August komplett ausgebucht ist.

Platzreservierungen für Sonntag bitte unter [email protected]
Vielen Dank.

Herzliche Einladung zur Wiederholung der Veranstaltung
Buchpremiere „Sechs Wochen im Mai. Meier vor dem großen Sprung“ (Größenwahn Verlag; Erscheinungsdatum 19.08.2026)

von und mit Jonas Niemann

Sonntag, den 23. August 2026 um 16:00 Uhr

Lesung und Gespräch
Moderation: Britta Gansebohm

Ort: Künstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow
Kulturbeitrag: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro
Wir freuen wir uns über Platzreservierungen unter [email protected]

Parkplätze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verfügung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenflächen parken.
Getränke, Kaffee und Kuchen, Salzgebäck und Brot auf Spendenbasis
Der Künstlerhof Schreyahn ist barrierefrei

Ein Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, erste Liebe und Identitätssuche in den 1990er Jahren
Jonas Niemann nimmt uns mit in die frühen 90er Jahre, die Mauer und der eiserne Vorhang sind gerade gefallen, und in die Unbeschwertheit der Jugend, in der es an der Schwelle zum Erwachsenwerden langsam ernst, und die Geschichte zunehmend spannend wird.

Inhalt
I Magneten
Die besten Freunde Meier, Otto und Bolzi leben in Göttingen und besuchen die 12. Klasse eines Gymnasiums. Sie sind fast immer zusammen und verhalten sich wie Magneten zueinander: Je nach Formation ziehen sie sich an oder stoßen sich ab. An der Schwelle zum Erwachsenwerden philosophieren die drei über das Leben, erkunden die Universitätsstadt mit ihrem studentisch-quirligen Alltag, diskutieren, streiten, essen, trinken, hören Musik und tanzen - doch plötzlich wird es ernst: Auf einer Burschenschaftsparty, zu der die drei sich unbefugt Zutritt verschafft haben, verhält sich Otto leichtsinnig und droht vom Balkon zu fallen - und Meier muss sich etwas einfallen lassen.
Bei Kirjakos, dem griechischen Wirt und Geschäftspartner des ominösen Heinzi, von dem mehr gesprochen wird, als dass er in Erscheinung tritt, möchte Bolzi unbedingt auf eine geheimnisvolle Gäste-Liste: Die Aufnahme auf diese Liste, deren Bedeutung verschwommen bleibt, hat schon lange keiner mehr geschafft.
Für sein Referat bei Strohmann setzt sich Meier mit Göttingens Stadtgeschichte auseinander. Er recherchiert über die Kirchen und Klöster, das Wach- und Wehrsystem samt der Stadtbefestigung, sowie die unterschiedlichen sozialen Schichten der mittelalterlichen Stadt.

II Stromkreise
Die Vorkommnisse auf der Burschenschaftsparty haben für Otto und Meier ein unangenehmes Nachspiel mit bedrohlichen Folgen.
Meier verliebt sich in Suse. Obwohl er um ihre Bindung mit Harald weiß, stellt Meier ein Tape für Suse zusammen: Es ist als verkappte Liebeswerbung gedacht - die Auswahl der Songs will wohl überlegt, die Wirkung genau bedacht sein.
Heinzi bittet Bolzi, Otto und Meier eines Abends um einen Gefallen; Bolzi hat seinen großen Auftritt bei Kirjakos - und die Übergabe des Tapes mißlingt.

III Drehmoment
Nach dem als schwerwiegend empfundenen Scheitern Meiers bei Suse und Bolzis missglückter Kraftmeierei bei Kirjakos treten beide die Flucht nach vorne an: In den letzten Sommerferien ihres Schullebens machen sie sich auf, mit dem Fahrrad die Alpen zu überqueren. Das kostet einerseits viel Kraft, lässt sie andererseits ihre eigene spüren - und vor allem deren Grenze, an die sie auf dieser Radtour stoßen. Und schließlich erleben sie in den Alpen die enorme Kraft der Natur, in Form von Wind, Regen, Hagel, Schnee und Gewitter, und die ihrer Freundschaft - die keine Grenzen kennt.

„Ein sehr schöner Roman!“
Sven Kramer, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg

„Niemann kann schreiben.“
Bernd Saxe, Verleger, Rote Katze Verlag Lübeck

Jonas Niemann wurde 1976 in Göttingen geboren. In seiner Heimatstadt lebte er bis zum Abitur (1995). Nach Auslandsaufenthalten in Argentinien, USA und Frankreich studierte er in Göttingen, Heidelberg und Hannover Humanmedizin (bis 2003). An der MHH legte er 2005 auch seine Promotion ab, im Fachbereich Klinische Pharmakologie.
Von 2004 bis 2009 fand Niemanns Facharztausbildung statt, in verschiedenen Kliniken Deutschlands - in der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Allgemeinmedizin.
Als Facharzt für Allgemeinmedizin ließ er sich 2010 schließlich als Hausarzt im niedersächsischen Wendland nieder: Dort arbeitet er bis heute - als Landarzt in einer ortsübergreifenden Gemeinschaftspraxis.
2018 veröffentlichte Jonas Niemann seinen Debüt-Roman „Patient Krankenhaus – Doktor Faber hat Dienst“. In diesem autobiografisch geprägten Werk beschreibt Niemann den belastenden Alltag von Assistenzärzten in deutschen Kliniken. Die Figur des Dr. Faber ist dabei ein Stellvertreter für Niemanns eigene Erfahrungen während seiner Zeit als Assistenzarzt, in der er über 300 Bereitschaftsdienste absolvierte. Das Buch thematisiert die Arbeitsbedingungen, den Personalmangel und die emotionale Belastung im Gesundheitssystem, basiert also auf realen Erlebnissen des Autors, ist aber als Roman bzw. Tatsachenbericht über eine fiktive Dienstzeit konzipiert.

Familiäre Prägungen führten Jonas Niemann früh zur Kunst und Literatur: Die Großeltern, die Worpsweder Künstler Charlotte und Walter Niemann, gehörten zu den bedeutenden Künstlern der zweiten Generation in der Künstlerkolonie Worpswede. Großvater Walter, Maler, Bildhauer und Graphiker, war der beste Freund des NS-Widerstandskämpfers Heinz Strelow, der als Mitglied der „Roten Kapelle“ 1943 in Berlin-Plötzensee von den N***s hingerichtet wurde. Großmutter Charlotte, Pianistin und Hörspielmacherin, gilt als „Radiopionierin“. Sie erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise, u.a. vom MOMA in New York, den Preis der Akademie der Künste in Berlin und mehrfach den „Deutschen Schallplattenpreis“.

Impressionen von der Premiere des Friedrich-Schiller-Abends „Freude, schöner Götterfunken…“ - Texte von Friedrich Schill...
20/07/2026

Impressionen von der Premiere des Friedrich-Schiller-Abends „Freude, schöner Götterfunken…“ - Texte von Friedrich Schiller - Vorgetragen von den Schauspieler:innen Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer am Freitag, den 17. Juli 2026 im Künstlerhof Schreyahn. Kuratiert von Britta Gansebohm

Rückmeldungen aus dem Premierenpublikum:

„Heute war ein grandioser Abend.“

„Das war wirklich ein Abend von besonderem Format. Die beiden hatten sich über die Maßen hervorragend in die Materie gearbeitet.“

„Was war das für ein außergewöhnliches, unerwartetes Vergnügen am Freitag, und zwar mit allem, was dazu gehörte inkl. gegenseitiger Texteinhilfe und sogar der ungeahnten Länge! Toll, danke und Dank auch nicht zuletzt den stimmgewaltigen Künstlern.“

„Nach dem freudvollen gestrigen Kunstgenuss ,muß Sie unbedingt ein Dankeschön für die „Feuertaufe“, die die Zeit vergessen machte, erreichen. So etwas mitreißendes! Gratulation !“

„Was für ein gelungener, grandioser Abend! Bin schillertrunken durch die herrliche Sommernacht nach Hause gegondelt.“

Zum Inhalt des Abends: Friedrich Schiller gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Dramatiker, der sich in seinen Werken zu den Themen Freiheit, Frieden, Freundschaft und Freude äußerte. Außerdem gilt er als Schlüsselfigur der Weimarer Klassik, die er gemeinsam mit Johann Wolfgang von Goethe prägte. Er ist vor allem für seine theatralischen Werke bekannt, die Freiheitsideale, Humanität und Gerechtigkeit thematisieren, wobei seine Stücke bis heute zum Standardrepertoire deutschsprachiger Theater gehören.

Zu seinen berühmtesten Dramen zählen: Die Räuber (1782): Sein Durchbruchswerk, das den Sturm und Drang definierte. Kabale und Liebe (1784): Ein bürgerliches Trauerspiel über Klassenkonflikte. Wilhelm Tell (1804) und Maria Stuart (1800): Historische Dramen, die seinen Ruf als Meister der Epoche festigten. Wallenstein-Trilogie: Ein zentrales Werk seiner historischen Dramatik.

Neben der Dramatik ist Schiller für seine Lyrik und Balladen berühmt, insbesondere für das „An die Freude“.
Friedrich Schiller schrieb die Ode „An die Freude“ (ursprünglich „Freude, schöner Götterfunken“) im Sommer 1785 in Dresden. Das Gedicht gilt als eines der berühmtesten Werke der deutschen Literatur, das die Freude als universelle, verbindende Kraft zwischen allen Menschen und der Natur feiert
Schiller beschreibt die Freude als eine göttliche Kraft („Tochter aus Elysium“), die gesellschaftliche Spaltungen überwindet und alle Menschen freundschaftlich-geschwisterlich miteinander verbindet. Die Ode erlangte weltweite Berühmtheit durch die Vertonung im vierten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven (uraufgeführt 1824). Der berühmte Refrain „Seid umschlungen, Millionen! / Diesen Kuß der ganzen Welt!“ ruft zu universeller Einheit auf. Der Text besingt das klassische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch Freude und Freundschaft verbunden sind. Diese Version diente später als Vorlage für die Europahymne. Seit 1972 ist die Melodie aus Beethovens Sinfonie die Hymne der Europäischen Union.

Zusätzlich leistete der ausgebildete Arzt als Philosoph und Historiker bedeutende Beiträge zur Ästhetik und Geschichtsschreibung, etwa in seinen Abhandlungen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ und der „Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs“.

Friedrich Schiller gilt neben Goethe als zentrale Gestalt der deutschen Literaturgeschichte, dessen Texte bis heute als Aufruf gegen ungerechte Systeme und für die menschliche Selbstbestimmung gelesen werden. Er gilt als einer der bedeutendsten Freiheitsdenker der deutschen Literatur, für den Freiheit der Universalschlüssel zu seinem gesamten Werk ist. Schiller definierte Freiheit als die Fähigkeit zur Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von äußeren Zwängen.

Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer haben langjährige Erfahrung als Schauspieler im Theater, Film und Fernsehen.

Claudia Jakobshagen
absolvierte nach dem Studium der Germanistik eine Schauspielausbildung bei Prof.Erika Dannhoff.(HdK Berlin). Sie war u.a. Sprecherin und Moderatorin beim rbb, NDR und MDR und durchlief viele Stationen als Schauspielerin: u.a. "The Forest" mit Robert Wilson in Berlin, München, New York, Theater Halberstadt -Spelunkenjenny in der Dreigroschenoper, spielte als Gast am Maxim-Gorki-Theater Berlin, Komödien in Chicago und Teneriffa und die Titelrollen in Anita Berber und Mata Hari in der Kleinen Nachtrevue und in Maria Callas von Andreas Riga.
2022 spielte Claudia die Rolle der "Mamy" in "8 Frauen" von Robert Thomas in der Regie von Gabriele Gysi.
Seit 2024 ist sie als Schauspielerin im Entertainment Ensemble der "Mein Schiff"-Flotte.
Auch in verschiedenen TV und Kinoproduktionen konnte man Claudia Jakobshagen sehen. U.a. Polizeiruf 110, Wolffs Revier, Unser Charly, Rosinenbomber und „Die fetten Jahre sind vorbei“.

Klaus Schaefer
absolvierte eine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin mit Schwerpunkt Chanson.
Er arbeitete als Sänger, Texter, Komponist mit der Rockgruppe "Scheselong" zusammen, mit der er mehrere Platten produzierte und Fernsehauftritte hatte.
Als Schauspieler arbeitete er u.a. beim Berliner Satiretheater, im Kriminaltheater und in verschiedenen Kabarettprogrammen.
Er war u.a. zehn Jahre bei den "Stachelschweinen“ engagiert.
Auch in verschiedenen Musicals und Fernsehserien war Klaus Schaefer zu sehen. Zudem ist er seit über zehn Jahren auf Kreuzfahrtschiffen als Schauspieler engagiert.

Neulich im Künstlerhof Schreyahn: Vortrag des Germanisten Dr. phil. Lacina Yéo (Abidjan, Elfenbeinküste) am Donnerstag, ...
15/07/2026

Neulich im Künstlerhof Schreyahn: Vortrag des Germanisten Dr. phil. Lacina Yéo (Abidjan, Elfenbeinküste) am Donnerstag, den 02.. Juli 2026 mit dem Titel „Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“
Moderation: Britta Gansebohm & Gerhard Harder

Inhalt: Wie werden wir Deutsche in Afrika gesehen? Dr. phil. Lacina Yéo, der vor über 25 Jahren einen Teil seiner Ausbildung im Wendland absolviert hat, kommt für einen Vortrag zurück nach Lüchow-Dannenberg. Der Professor für Germanistik und globale Studien an der Universität in Abidjan, Elfenbeinküste, wird zum Thema „Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“ sprechen. Dabei geht es in seinem Vortrag um koloniale Erbschaften, postkoloniale Perspektiven und kulturelle Transfers in Afrika - und Deutschlandbildern.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Gerhard Harder, Sprecher der Regionalen Arbeitsgruppe Wendland des Vereins „Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.“, Britta Gansebohm, Leiterin der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn und dem Verein „Tu Was e.V.“.

Dr. phil. Lacina Yéo
Professor of Germanic and Global Studies
Head of the German Department
- Université Félix Houphouet-Boigny Abidjan-Cocody- (Côte d'Ivoire)
Research Associate at the University of the Witwatersrand Johannesburg (South Africa)

1970 in Naniefongo/Ferkessedougou (Côte d’Ivoire) geboren. Nach Abschluss seiner Maîtrise-Arbeit 1996 an der Universite de Cocody-Abidjan promovierte er 2003 im Fach Germanistik an der Freien Universität Berlin und an der Université de Paris IVSorbonne über das Thema: „Die Rehabilitierung Schwarz-Afrikas in der neuesten deutschen Literatur – dargestellt vor dem Hintergrund des postkolonialen Diskurses“ und absolvierte (2002) ein Master in interkultureller Pädagogik. Seit 2003/2004 doziert er Deutsche Literatur und Landeskunde an der Université de Cocody-Abidjan und Interkulturelle Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Habilitationsschrift verfasste er zu dem Thema: „Triangulaerer Kulturtransfer Deutschland-Afrika-Frankreich. Eine diachronische und synchronische Untersuchung der deutsch-afrikanisch-französischen Kulturbeziehungen“.

In 10 Tagen am Freitag, den 17. Juli um 19:30 Uhr: Herzliche Einladung zur Premiere des Friedrich-Schiller-Abends „Freud...
07/07/2026

In 10 Tagen am Freitag, den 17. Juli um 19:30 Uhr: Herzliche Einladung zur Premiere des Friedrich-Schiller-Abends „Freude, schöner Götterfunken“. Eine kleine Werkschau. Texte von Friedrich Schiller - Vorgetragen von den Schauspieler:innen Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer
Moderation: Britta Gansebohm

Ort: Künstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow
Kulturbeitrag: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro
Wir freuen wir uns über Platzreservierungen unter [email protected]

Parkplätze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verfügung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenflächen parken.
Getränke, Salzgebäck und Brot auf Spendenbasis
Der Künstlerhof Schreyahn ist barrierefrei
Buchhandlung: Doris Haase-Mohrmann, Buch und Musik, Hitzacker

Friedrich Schiller gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Dramatiker, der sich in seinen Werken zu den Themen Freiheit, Frieden, Freundschaft und Freude äußerte. Außerdem gilt er als Schlüsselfigur der Weimarer Klassik, die er gemeinsam mit Johann Wolfgang von Goethe prägte.

Friedrich Schiller ist vor allem für seine theatralischen Werke bekannt, die Freiheitsideale, Humanität und Gerechtigkeit thematisieren, wobei seine Stücke bis heute zum Standardrepertoire deutschsprachiger Theater gehören.
Zu seinen berühmtesten Dramen zählen: Die Räuber (1782): Sein Durchbruchswerk, das den Sturm und Drang definierte. Kabale und Liebe (1784): Ein bürgerliches Trauerspiel über Klassenkonflikte. Wilhelm Tell (1804) und Maria Stuart (1800): Historische Dramen, die seinen Ruf als Meister der Epoche festigten. Wallenstein-Trilogie: Ein zentrales Werk seiner historischen Dramatik.

Neben der Dramatik ist Friedrich Schiller für seine Lyrik und Balladen berühmt, insbesondere für das „An die Freude“.
Schiller schrieb die Ode „An die Freude“ (ursprünglich „Freude, schöner Götterfunken“) im Sommer 1785 in Dresden. Das Gedicht gilt als eines der berühmtesten Werke der deutschen Literatur, das die Freude als universelle, verbindende Kraft zwischen allen Menschen und der Natur feiert. Schiller beschreibt die Freude als eine göttliche Kraft („Tochter aus Elysium“), die gesellschaftliche Spaltungen überwindet und alle Menschen freundschaftlich-geschwisterlich miteinander verbindet. Die Ode erlangte weltweite Berühmtheit durch die Vertonung im vierten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven (uraufgeführt 1824). Der berühmte Refrain „Seid umschlungen, Millionen! / Diesen Kuß der ganzen Welt!“ ruft zu universeller Einheit auf. Der Text besingt das klassische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch Freude und Freundschaft verbunden sind. Diese Version diente später als Vorlage für die Europahymne. Seit 1972 ist die Melodie aus Beethovens Sinfonie die Hymne der Europäischen Union.

Zusätzlich leistete der ausgebildete Arzt als Philosoph und Historiker bedeutende Beiträge zur Ästhetik und Geschichtsschreibung, etwa in seinen Abhandlungen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ und der „Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs“.
Friedrich Schiller gilt neben Goethe als zentrale Gestalt der deutschen Literaturgeschichte, dessen Texte bis heute als Aufruf gegen ungerechte Systeme und für die menschliche Selbstbestimmung gelesen werden. Er gilt als einer der bedeutendsten Freiheitsdenker der deutschen Literatur, für den Freiheit der Universalschlüssel zu seinem gesamten Werk ist. Schiller definierte Freiheit als die Fähigkeit zur Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von äußeren Zwängen.

Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer haben langjährige Erfahrung als Schauspieler im Theater, Film und Fernsehen.

Claudia Jakobshagen
absolvierte nach dem Studium der Germanistik eine Schauspielausbildung bei Prof.Erika Dannhoff.(HdK Berlin). Sie war u.a. Sprecherin und Moderatorin beim rbb, NDR und MDR und durchlief viele Stationen als Schauspielerin: u.a. "The Forest" mit Robert Wilson in Berlin, München, New York, Theater Halberstadt -Spelunkenjenny in der Dreigroschenoper, spielte als Gast am Maxim-Gorki-Theater Berlin, Komödien in Chicago und Teneriffa und die Titelrollen in Anita Berber und Mata Hari in der Kleinen Nachtrevue und in Maria Callas von Andreas Riga.
2022 spielte Claudia die Rolle der "Mamy" in "8 Frauen" von Robert Thomas in der Regie von Gabriele Gysi.
Seit 2024 ist sie als Schauspielerin im Entertainment Ensemble der "Mein Schiff"-Flotte.
Auch in verschiedenen TV und Kinoproduktionen konnte man Claudia Jakobshagen sehen. U.a. Polizeiruf 110, Wolffs Revier, Unser Charly, Rosinenbomber und „Die fetten Jahre sind vorbei“.

Klaus Schaefer
absolvierte eine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin mit Schwerpunkt Chanson.
Er arbeitete als Sänger, Texter, Komponist mit der Rockgruppe "Scheselong" zusammen, mit der er mehrere Platten produzierte und Fernsehauftritte hatte.
Als Schauspieler arbeitete er u.a. beim Berliner Satiretheater, im Kriminaltheater und in verschiedenen Kabarettprogrammen.
Er war u.a. zehn Jahre bei den "Stachelschweinen“ engagiert.
Auch in verschiedenen Musicals und Fernsehserien war Klaus Schaefer zu sehen. Zudem ist er seit über zehn Jahren auf Kreuzfahrtschiffen als Schauspieler engagiert.

Herzliche Einladung zum Vortrag des Germanisten Dr. phil. Lacina Yéo (Abidjan, Elfenbeinküste): „Gekreuzte Blicke zwisch...
16/06/2026

Herzliche Einladung zum Vortrag des Germanisten Dr. phil. Lacina Yéo (Abidjan, Elfenbeinküste): „Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“

Donnerstag, den 02.. Juli 2026 um 19:00 Uhr

Moderation: Britta Gansebohm & Gerhard Harder

Ort: Künstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow
Kulturbeitrag: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro

Wir freuen wir uns über Platzreservierungen unter [email protected]

Parkplätze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verfügung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenflächen parken.
Getränke, Salzgebäck und Brot auf Spendenbasis
Der Künstlerhof Schreyahn ist barrierefrei

Wie werden wir Deutsche in Afrika gesehen? Dr. phil. Lacina Yéo, der vor über 25 Jahren einen Teil seiner Ausbildung im Wendland absolviert hat, kommt für einen Vortrag zurück nach Lüchow-Dannenberg. Der Professor für Germanistik und globale Studien an der Universität in Abidjan, Elfenbeinküste, wird zum Thema „Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“ sprechen. Dabei geht es in seinem Vortrag um koloniale Erbschaften, postkoloniale Perspektiven und kulturelle Transfers in Afrika - und Deutschlandbildern.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Gerhard Harder, Sprecher der Regionalen Arbeitsgruppe Wendland des Vereins „Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.“, Britta Gansebohm, Leiterin der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn und dem Verein „Tu Was e.V.“.

Dr. phil. Lacina Yéo
Professor of Germanic and Global Studies
Head of the German Department
- Université Félix Houphouet-Boigny Abidjan-Cocody- (Côte d'Ivoire)
Research Associate at the University of the Witwatersrand Johannesburg (South Africa)

1970 in Naniefongo/Ferkessedougou (Côte d’Ivoire) geboren. Nach Abschluss seiner Maîtrise-Arbeit 1996 an der Universite de Cocody-Abidjan promovierte er 2003 im Fach Germanistik an der Freien Universität Berlin und an der Université de Paris IVSorbonne über das Thema: „Die Rehabilitierung Schwarz-Afrikas in der neuesten deutschen Literatur – dargestellt vor dem Hintergrund des postkolonialen Diskurses“ und absolvierte (2002) ein Master in interkultureller Pädagogik. Seit 2003/2004 doziert er Deutsche Literatur und Landeskunde an der Université de Cocody-Abidjan und Interkulturelle Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Habilitationsschrift verfasste er zu dem Thema: „Triangulaerer Kulturtransfer Deutschland-Afrika-Frankreich. Eine diachronische und synchronische Untersuchung der deutsch-afrikanischfranzösischen Kulturbeziehungen“.

Heute, Freitag, den 12. Juni, wurde Harald Martenstein mit dem Deutschen Sprachpreis 2026 der Henning-Kaufmann-Stiftung ...
12/06/2026

Heute, Freitag, den 12. Juni, wurde Harald Martenstein mit dem Deutschen Sprachpreis 2026 der Henning-Kaufmann-Stiftung im Rathaus Kassel ausgezeichnet. Für sein meisterhaftes publizistisches Handwerk, seinen zeitgemäßen - witzigen Schreibstil sowie seinen eigenständigen Umgang mit der deutschen Sprache wird er durch diesen Preis geehrt. Die Laudatio hielt Julia Klöckner, die Präsidentin des Deutschen Bundestages.

Kurz zuvor, am Sonntag, den 7. Juni war Harald Martenstein zu Gast im Künstlerhof Schreyahn.

Zu dem ernsten Thema in der Reihe „Erinnerungskultur“ zur transgenerationalen Weitergabe von Kriegstraumata hatten sich 120 Menschen angemeldet.

Harald Martenstein war erstmals ins Wendland gereist, um aus seinem autofiktionalen Roman “Wut“ (erschienen als Hardcover im Februar 2021, seit November 2024 liegt der Titel als Ullstein Taschenbuch vor) im Künstlerhof zu lesen.

Nach der Pause las er Kolumnen aus den Bänden „Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff: Optimistische Kolumnen“ (C. Bertelsmann Verlag, 2022) sowie
„Es wird Nacht Señorita. Gedanken über die Beglückungen der Gegenwart“ (C. Bertelsmann Verlag, 2024).

Ganz zum Schluss erntete der Schriftsteller und Kolumnist Applaus ohne Ende vom Publikum, es gab frenetischen Beifall für Harald Martenstein. Wir haben ein Video dieser grandiosen Veranstaltung erstellt, welches demnächst veröffentlicht wird.

Den Büchertisch organisierte die Buchhandlung Buch und Musik, Doris Haase-Mohrmann, Hitzacker

Harald Martenstein, geboren 1953 in Mainz, schreibt Kolumnen und Romane und ist Autor zahlreicher Bücher. Er lebt in Berlin und in der Uckermark. Für seine Arbeit wurde er mit dem Egon-Erwin-Kisch-, dem Henri-Nannen- und dem Theodor-Wolff-Preis sowie dem Curt-Goetz-Ring und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet. 2023 erhielt er den Medienpreis für Sprachkritik der Gesellschaft für deutsche Sprache.

Im Februar 2007 erschien Harald Martensteins Roman „Heimweg“, eine deutsche Familienchronik der Nachkriegszeit, für den er im selben Jahr mit dem Corine-Debütpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem erschienen regelmäßig Bände mit gesammelten Zeit-Kolumnen.

Harald Martenstein war mehr als 30 Jahre Redakteur und Autor beim „Tagesspiegel“ sowie 24 Jahre Kolumnist bei der Zeit außerdem präsentierte er seine Kolumnen in Radiosendern wie dem rbb und dem NDR.

Aktuell schreibt er Kolumnen für die Welt am Sonntag sowie die Kolumne „Mail von Martenstein“ für die Bild.

In seinem vierten Roman „Wut“ setzt sich Harald Martenstein mit der körperlichen und seelischen Misshandlung durch eine gewalttätige Mutter auseinander. Der Ich-Erzähler Frank ist der Wut seiner Mutter Maria ausgeliefert, die selbst aus einem traumatischen Umfeld stammt und ihr misslungenes Leben an ihrem Sohn abreagiert.

Das traumatische Umfeld ist die Kindheit im 2. Weltkrieg, Mißbrauch im frühen Kindesalter, Aufwachsen im Bordell, parallel dazu Besuch einer Klosterschule

Nachdem Frank als Jugendlicher aus dem Fenster springt und den Kontakt abbricht, versucht er als Erwachsener, die Hintergründe der Gewalt zu verstehen, indem er die Lebensgeschichte seiner Mutter rekonstruiert.

Der Roman beleuchtet die Themen Kindesmisshandlung, generationenübergreifende Gewalt, Nachkriegszeit und Heilungsprozess, in dem der Teufelskreis der Gewalt, die Schwierigkeit, die Wunden der Kindheit zu heilen, und die ambivalenten Gefühle von Verachtung, Mitleid und Abhängigkeit zwischen Mutter und Sohn literarisch bearbeitet werden.

Pressestimmen

„Ein Kind, ein Jugendlicher, misshandelt und verwirrt, kämpft sich ins Leben. Ein Erwachsener erzählt davon, wach, wütend, witzig und empathisch, zeithistorisch bewusst, atmosphärisch dicht. Großartig, mitnehmend. Und mitreißend.“
Der Tagesspiegel

„Das hat mir am Roman so gut gefallen – dass Sie ihn wirklich als Erkenntnisinstrument benutzen, weil Sie der Geschichte dieser Mutter nachgehen und die Frage stellen: Wie wird ein Mensch so?“
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