D5 - Kultur- und Bürger_innenzentrum

D5 - Kultur- und Bürger_innenzentrum Konzerte, Filme, Lesungen, Theater, Diskussionen, Flüchtlingssupport...

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N***s, Rassisten und "besorgte Bürger" haben natürlich keinen Zutritt zu unserem Kultur- und Bürger_innenzentrum D5 und unseren Veranstaltungen. Flüchtlinge haben generell freien Eintritt.

19/02/2026

: Am Abend des 19. Februar 2020 verübt ein Rechtsterrorist einen rassistisch motivierten Anschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen ermordet werden: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kenan Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Ibrahim Akkuş.

Gegen 22 Uhr eröffnet der Rechtsterrorist am Hanauer Heumarkt Feuer aus zwei Schusswaffen. In der Bar „La Votre“ erschießt er den Mitarbeiter Kaloyan Velkov. Im Anschluss begegnet er Fatih Saraçoğlu auf der Straße und erschoss auch ihn. In der Shishabar „Midnight“ ermordet er den Eigentümer Sedat Gürbüz. Im Anschluss flieht der Täter vom Tatort und fährt in den Stadtteil Kesselstadt. Dort erschießt er auf einem Parkplatz Vili-Viorel Păun in dessen Auto.

Im Anschluss stürmt er zum Lokal „Arena Bar & Café“ und dem angeschlossenen Kiosk. Dort tötet er Gökhan Gültekin, Mercedes Kierpacz und Ferhat Unvar. In der Bar schießt der Täter auf mehrere junge Männer, Said Nesar Hashemi stirbt noch am Tatort. Hamza Kenan Kurtović wird schwer verletzt und stirbt im Krankenhaus. Auch auf Ibrahim Akkuş schießt der Täter achtmal, er wird schwer verletzt und stirbt am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen des Anschlags.

Die Opfer wurden nicht zufällig ausgewählt, sondern wegen ihrer realen oder vermeintlichen Einwanderungsgeschichte. Hinter den Namen stehen individuelle Schicksale, Geschichten und Biografien. Über den Link in unserer Bio kommt ihr zu unserer Chronik Todesopfer rechter Gewalt, in der ihr mehr über die Leben der Opfer erfahren könnt.

Die Initiative Initiative 19. Februar Hanau kämpft seit dem rassistischen Terroranschlag für eine Erinnerung an die grausame Tat, die die Opfer als Menschen sichtbar macht, statt den Täter in den Vordergrund zu rücken. Außerdem macht sie auf die zahlreichen behördlichen Fehler und Verschuldungen aufmerksam und fordert eine umfassende Aufklärung sowie Präventionsmaßnahmen.

Auch zum sechsten Jahrestag finden in zahlreichen deutschen Städten Gedenk-Kundgebungen statt.

Mehr über die Hintergründe:
https://www.belltower.news/rassismus-toetet-hanau-wirkt-fort-164331/

10/02/2026
Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus - Filmdokumentation im D5 - 27.01.2026,19 Uhr, Eintritt 4 EuroIm Rahm...
22/01/2026

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus - Filmdokumentation im D5 - 27.01.2026,19 Uhr, Eintritt 4 Euro
Im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur

"Wenn Du deine Vergangenheit nicht kennst, hast Du keine Gegenwart" Wie gehen Überlebende des Holocaust heute noch mit ihren Erlebnissen um? Wie ihre…

14/11/2025
09/11/2025

Gedenken an die Opfer der antisemitischen Pogromnacht 1938 in Wurzen
- Schändung von Stolpersteinen für jüdische Familie Helft

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde zu Wurzen, die Junge Gemeinde Wurzen, die Stadtverwaltung und das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. laden am Abend des 9. November 2025 in die Innenstadt unserer Stadt, um der jüdischen Bürger*innen Wurzens zu gedenken, die ab 1933 durch den Nazi-Terror vertrieben oder ermordet wurden. In Wurzen wurden 19 Stolpersteine für vier jüdische Familien verlegt. An diesen möchten wir inne halten und über die Schicksale der Familien berichten. Treffpunkt ist 17:00 Uhr in der Jacobsgasse. Blumen und Teelichter können gern mitgebracht werden. 18 Uhr findet im Dom ein von der Jungen Gemeinde gestaltetes Friedensgebet statt.

Wie wichtig es ist, immer wieder an die Verbrechen der Nationalsozialisten und deren Millionen Opfer zu erinnern, zeigt die gestrige Schändung von Stolpersteinen in unserer Stadt. Die zum Gedenken an Inge (ermordet in Auschwitz, 16 Jahre) und Hiltrud Helft (überlebte in England), Johanne Finkenstein (umgekommen 1943 während der Deportation nach Theresienstadt, 80 Jahre) und Lina Hartmann (umgekommen in Theresienstadt 1943, 70 Jahre) verlegten Stolpersteine wurden in der Nacht zum 4. November 2025 von bisher Unbekannten mit Farbe übergossen. Eine Anzeige wurde erstattet. Die Aktionsgruppe Stolpersteine hat die Schäden beseitigt.

Adresse

Domplatz 5
Wurzen
04808

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