15/05/2026
Dieses Trio ist kein Zufall von Schwarz, Weiß und Silber.
Es ist eine sehr präzise Begegnung von drei Arbeiten, die sich mit Struktur, Energie und Transformation beschäftigen — jede auf ihre eigene Weise.
Peter Voigt zeigt in seiner Serie Uranium Thin Cut mikroskopische Dünnschliffe von Uranlegierungen im polarisierten Licht. Die Grundlage sind restaurierte Vintage-Polaroids aus seiner Strangelove Collection — wissenschaftliche Bilder aus dem Umfeld der Atomgeschichte, heute neu übersetzt als feiner Giclée-Print.
Was man sieht, ist kein klassisches Motiv.
Man sieht Materie selbst.
Präzise, schön, historisch aufgeladen.
Hans Schüle führt diese Energie in die Fläche weiter. Seine geritzten Linien auf schwarzem Alu-Dibond wirken wie Lichtspuren, Bewegungsbahnen, Kraftfelder. Nicht gezeichnet im klassischen Sinn — eher ins Material eingeschrieben.
Und Heike Weber bringt die Linie schließlich in den Körper.
Ihre schwarz patinierte Bronze On the Move I wirkt wie eine Zeichnung, die Gewicht bekommen hat: Bogen, Durchbruch, Bewegung, Balance.
Genau deshalb funktioniert dieses Art Match so stark:
Voigt zeigt Struktur im Inneren der Materie.
Schüle macht Energie als Linie sichtbar.
Weber übersetzt Bewegung in skulpturale Form.
Drei Werke, die nicht dekorativ nebeneinander stehen, sondern sich gegenseitig vertiefen.
Für Sammlerinnen und Sammler, die Kunst nicht nur nach Farbe auswählen — sondern nach Haltung, Material, Geschichte und gedanklicher Spannung.
Peter Voigt × Hans Schüle × Heike Weber
als kuratiertes Perfect Art Match aktuell in der Galerie Kristine Hamann verfügbar.
Peter Voigt
Uran-Dünnschliffe
24 × 30 cm, Giclée auf Canson Baryta Photographique Matt, HALBE-Distanzrahmen mit Museumsglas, Edition 10 + 2 AP
Preis auf Anfrage
Hans Schüle
aus der Serie transfer, 2022
Ritzzeichnung / Gravur auf schwarz beschichtetem Alu-Dibond
31,5 × 41,5 cm, signiert
Preis auf Anfrage
Heike Weber
On the Move I, 2025
Bronze, schwarz patiniert
Edition 2/5 + 1 a.p.
34 × 32 × 24 cm
Preis auf Anfrage