18/08/2026
www.kulturstaette-monta.de
Saisonstart Herbst/Winter 2025/2026
Sa. 6. Sept., 18:30Uhr
„Resonance“
Workshop und Performance
18:30h Workshop, 50 Minuten
19:15h RESONANCE Performance
Abschlussgespräch und Get-Together
Kursgebühr: 16 Euro
Anmeldung unbedingt erwünscht! Onlinebestellung : [email protected]
Beim Duo KoschelundStahl haben sich zwei erfahrene Schauspielerinnen zusammengetan, um für Menschen ein unkompliziertes aber zielgerichtetes Konzept für Bewegungstheater zu entwickeln. Es sich einfach mal zu gönnen unter professioneller Anleitung mit seinem Körper und zusammen mit anderen auszutesten, was in einem steckt ist heutzutage ein starkes Bedürfnis. KoschelundStahls Idee „Resonance“ möchte ohne viel Kursaufwand und Stress dieses Format anbieten. Ihr Kredo: „Begegnung, Selbstwirksamkeit und gesellschaftlicher Teilhabe in den Mittelpunkt stellen. Körperhaltung, Bewegung, Musik und nonverbale Kommunikation sind nicht nur Ausdrucksmittel, sondern auch Werkzeuge der Partizipation. Menschen werden eingeladen, aktiv mitzuwirken, ihre Impulse einzubringen und den performativen Raum gemeinsam zu gestalten. So wird Kunst zur unmittelbaren Erfahrungswelt, in der Interaktion, Reflexion, Gespräch und kreativer Ausdruck verschmelzen.“ Klingt ziemlich komplex, es geht aber natürlich auch um Freude an der Bewegung.
Als Individual-Coaches, bei Jugendtheater-Projekten und in ihren eigenen choreographischen Arbeiten haben die beiden „Körper-Laborantinnen“ viel Erfahrung gesammelt auf die man als Kursteilnehmer bauen kann. Wer sich noch nicht richtig traut, kann als Neugieriger einfach zuschauen.
Samstag 24. Oktober, 19:30Uhr
Buchpräsentation
Von und mit Daniela Daub
Ticketpreis 16€, ermäßigt 10€
Bestellung und Verkauf. [email protected]
Freitag, 11. September, 19:30 Uhr
Klassik und Swing auf einen Streich- Konzert
Quartett Bohème
Das Quartett Bohème vereint die Vielfalt der Musik: von großen klassischen Meisterwerken wie Brahms und Vivaldi, über die leidenschaftliche Energie des Gypsy Swing bis hin zu Klezmer Musik. Angeführt vom Konzertmeister der Neuen Philharmonie Frankfurt, Ralf Hübner, leitet das Ensemble das Publikum durch ein reichhaltiges Repertoire, versteht dabei mit Tiefe und Leidenschaft klangvolle Geschichten zu erzählen und auch mit eigenen Stücken zu überzeugen.
Ralf Hübner - Violine
Olga Hübner - Viola
Holger Düchting - Gitarre
Alex Heilmann - Kontrabass
Eintritt: PAYW (pay as you wish) Spenden statt Eintritt -
Wir verlassen uns auf Sie!
Ihre Sitzplatzreservierung bitte per E-Mail an [email protected]
www.kulturstaete-monta.de
Mi. 21.10./ 19:30Uhr
„Deutsch genug?“
Buchpräsentation und Gespräch
Von und mit Ira Peter
https://www.ira-peter.de/buchrusslanddeutsche
Eintritt 16€, Bestellung und Kauf: [email protected]
Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen
Sie wählen rechts, sprechen nur Russisch und verehren Putin. Das sind die gängigen Vorurteile über die rund 2,5 Millionen Russlanddeutschen in Deutschland. Doch während viele Klischees kursieren, mangelt es oft an tieferem Verständnis für ihre komplexe Geschichte und Empathie für ihre Lebensrealität.
Die russlanddeutsche Journalistin Ira Peter, die mit ihrer Familie als Neunjährige von Kasachstan nach Deutschland übersiedelte, nimmt uns mit auf eine persönliche und gesellschaftlichen Spurensuche. Sie erzählt von der Scham über ihre sowjetische Migrationsgeschichte, dem Gefühl des Unerwünscht seins in Deutschland, sowie den fatalen Folgen einer verfehlten Integrationspolitik. Die Lesetour 2025 wird wegen reger Nachfrage in ganz Deutschland weitergeführt.
https://www.ira-peter.de/vita
"Ein wichtiges Buch. Man wünscht sich, es wäre schon viel früher geschrieben worden." Gesine Dornblüth, Osteuropa-Journalistin und langjährige Moskau-Korrespondentin des Deutschlandfunk
“Faktenreich, sehr offen, mit sanfter Ironie und manchmal leichter Bitterkeit. Deutsch genug? Ira Peters Antwort ist vielfältig und lesenswert.” Süddeutsche Zeitung, 22.03.2025
Jeremias Gotthelf
DIE SCHWARZE SPINNE
Wenn in der Not nur noch der Teufel hilft
Szenische Lesung- Halloween-Special!
So. 22.November , 15:30Uhr
Tickets : 16€, ermäßigt 10€ via Theatergemeinde Wiesbaden
Bestellung und Verkauf: [email protected]
Thomas Mann zählte sie zur Weltliteratur - die von Pfarrer Gotthelf verfasste Novelle aus dem Jahre 1842. Und viele Gymnasiasten kennen den Stoff als kreisch gelbes Reclam-Heftchen aus dem Deutschunterricht. Sprachgewaltig erzählt die Saga uns von den Kräften des Guten und den Mächten des Bösen, von Gottlosigkeit, Sünde, Schuld und Sühne, und was rings um das Schweizer Örtchen Sumiswald und lange vor unserer Zeit geschah. Mythisch mystisches Gruseln garantiert!
Die wüsten Gesellen des deutschen Ordens zwingen in alten Tagen die heimischen Bauern zu immer aberwitzigeren Frondiensten. Da kommt es den Verzweifelten gerade recht, dass ihnen der Teufel seine zaubermächtige Hilfe anbietet. Sein Honorarwunsch: ein ungetauftes Kind! Doch der Preis spaltete die Gemüter, und der Teufelspakt bringt rasch keinen Segen mehr. Denn der Fürst der Finsternis wird geprellt. Das fordert Rache! Dem Landvolk schickt Beelzebub den Fluch der schwarzen Spinne. Es beginnt ein tödliches Wüten, in seinem Grauen schlimmer als die fleischgewordene Pest. Das achtbeinige Untier erwächst schmerzlich aus der Wange der vom Dorf verachteten Hebamme Christine. Nur mit wahrem Gottesglauben und echtem Todesmut lässt sie sich bannen, und wird im Loch eines Fensterpfostens mit einem ehernen Zapfen verschlossen. Ein Gefängnis, das für alle Ewigkeit gedacht ist, ein Mahnmal für alle folgenden Generationen in Sumiswald.
Christian Klischat, festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, verleiht dem sagenhaften Stoff nicht nur sprachlichen Ausdruck, sondern auch eine theatralisch-spielerische Gestalt, die den Vortrag weit über eine reine Lesung heraushebt: eine
eindringliche Reise in die Abgründe einer schicksalhaften Verstrickung in einer Dorfgemeinschaft, die sich finden muss im Angesicht größter menschlicher Not.
Trailer: DIE SCHWARZE SPINNE Trailer - "Eine Theaterlesung mit Christian Klischat"
Freitag, 20. November 2026, 19:30 Uhr
Wagner im Musik-Doppel- Konzert
Classic meets Jazz
Stephanie Wagner (POR) meets Stephanie Wagner (GER)
Auf dem Flöten Festival 2017 in München lernten sich, Stephanie Wagner aus Portugal und Stephanie Wagner aus Deutschland, endlich einmal persönlich kennen nachdem sie vor allem häufig auf kuriose Art und Weise miteinander verwechselt wurden. Es entstand die Idee eines gemeinsamen Konzerts, um mit den Missverständnissen „aufzuräumen“ wer welche Stephanie Wagner ist. 2023 präsentierte sich das Duo in erstmalig im September beim Flötenfestival Freiburg, das von der Deutschen Gesellschaft für Flöte veranstaltet wird.
Musik von Poulenc, Hindemith, Ginastera, Monk, Jobim, den Beatles und Wagner ist von beiden Flötistinnen arrangiert und mit ihrer persönlichen Handschrift versehen! Sie spielen sämtliche Flötengrößen von C- bis Bass-Flöte und setzen häufig moderne Spieltechniken sowie einen Looper ein.
Stephanie Wagner (POR) Flute, Altoflute, Bassflute, Contrabassflute
Stephanie Wagner (GER) Flute, Altoflute, Bassflute, arrangement, composition
Eintritt: PAYW (pay as you wish) Spenden statt Eintritt -
Wir verlassen uns auf Sie!
Ihre Sitzplatzreservierung bitte per E-Mail an [email protected].
So. 6. Dezemberr / 19:30Uhr
„Nebenan Leben“, Kurze Geschichten von dir, mir und anderen
Von und mit Astrid Ruppert
Normalpreis 16€, Ermäßigt 10€ via Theatergemeinde Wiesbaden
Bestellung und Kauf: [email protected]
Manchmal sind es nur kleine Verschiebungen. Ein Versehen, eine Erinnerung, eine kurze Begegnung, ein Blick nach nebenan, und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Von Frauen, die an Wendepunkten stehen, erzählt Astrid Ruppert in den hier gesammelten...
https://astridruppert.de/
Astrid Ruppert (* 1964 im Saarland) ist eine deutsche Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie lebt im Vogelsberg.
Astrid Ruppert arbeitete mehrere Jahre als Dramaturgin, Redakteurin und Filmproduzentin. Als Filmproduzentin debütierte sie 1998 mit „Mein Freund, der Bulle“. Mit der Weihnachtsgeschichte Obendrüber, da schneit es debütierte sie 2008 als Schriftstellerin. Der Roman wurde nach ihrem Drehbuch verfilmt. Inzwischen sind etliche ihrer Drehbücher vor allem vom ZDF verfilmt worden, und sind so gefragt, dass sie zur Primetime gesendet werden. Derzeit wird ihre Romantrilogie der „Winterfrauen“ realisiert. Die Bücher schildern über mehrere Generationen das Leben der Frauen der Familie Winter. Start ist die Gründerzeit in Wiesbaden. Ruppert spiegelt in den Figuren die unterschiedlichen Ansätze sich zu emanzipieren im Rahmen der Fähigkeiten und der Zeitabläufe. Unterhaltend, aber immer auch anrührend geht der Weg vom Kaiserreich über die Nazizeit in die Phase der bewegten APO-Epoche.