Akkordeon-Orchester Wesseling

Akkordeon-Orchester Wesseling Der Verein bereichert das kulturelle Leben Wesselings seit 60 Jahren. Mit Orchester, Ensembles, Workshops, Konzerten und Auftritten...
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1965 als Jugend-Akkordeon-Orchester unter Leitung von Gottfried Weber gegründet, 2010 Übergabe des Taktstocks an Anita Brandtstäter,
Repertoire von Klassisch bis Rock/Pop/Jazz, von Bach bis Bernstein, von Mozart bis Mancini...,
Lebendiges Vereinsleben mit Orchestertouren, Feten, Wanderungen, Radtouren, Probenwochenenden, Lehrgängen und Workshops...
Unsere Website: http://www.aow.mynetcologne.de/


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Und auf SoundCloud: http://soundcloud.com/anita-brandtstaeter/sets/akkordeon-orchester-wesseling und https://soundcloud.com/anita-brandtstaeter/sets/ensemble-des-akkordeon-orchesters-wesseling
Mitglied im Deutschen Harmonika-Verband e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen, Bezirk Mittelrhein.

Vernissage im Herrenhaus des Schwingeler Hofes„Summa summarum 2026“ – die ganze Vielfalt des Kunstverein Wesseling Der K...
06/09/2026

Vernissage im Herrenhaus des Schwingeler Hofes
„Summa summarum 2026“ – die ganze Vielfalt des Kunstverein Wesseling

Der Kunstverein Wesseling e.V. hatte am Samstag zur Eröffnung seiner Mitgliederausstellung „Summa summarum 2026“ ins Herrenhaus des Schwingeler Hofes eingeladen – und viele Kunstinteressierte folgten dieser Einladung. Gleichzeitig bot der Schwingeler Hof an diesem Wochenende noch mehr: In Scheune und Innenhof war bereits am Freitag die Ausstellung „Nachhaltigkeit“ der Bürgerstiftung Wesseling und der Künstlergruppe dasKunstkartell eröffnet worden. Ein Dialog zu diesem gesellschaftelichen Thema von Wissenschaft, Unternehmen, Kunst und Natur.
In der Städtischen Galerie im Herrenhaus sind 20 ganz unterschiedliche künstlerische Positionen zu entdecken: Stefanie Pickahn-Lier, Peter Stock, Heike Lülsdorf, Ulla Schüller, Elena Demchenko, Erhard Mika, Vanessa Siergiej, Margareta Nilson, Karin Ferenz-Hörold, Rüdiger Bergmann, Carola Lülsdorf, Annette Reichardt, Stewens Ragone, Mo Kilders, Bernd Pickahn, Maria Mandt, Caroline Glaser, Claudia Weber, Jeannette de Payrebrune und Julia Koslovski.
Was diese Ausstellung so spannend macht, ist gerade ihre Vielfalt. Unterschiedliche, bisweilen gegensätzliche Formen, Techniken und Ausdrucksweisen treffen aufeinander und entfalten ein faszinierendes Spannungsfeld. Nichts wirkt festgelegt oder streng geordnet. Die Werke folgen ihren eigenen Ideen, inneren Bewegungen und ihrer Intuition, setzen Akzente, schaffen Brüche und fordern die ungeteilte Aufmerksamkeit der Betrachtenden.
„Summa summarum 2026“ lautet das Motto – abgerechnet wurde allerdings nichts, wie die Vorsitzende Margot Keila augenzwinkernd in ihrer Begrüßung feststellte. Vielmehr bot die Ausstellung einmal mehr Gelegenheit, die beeindruckende Bandbreite der im Kunstverein Wesseling vertretenen Künstlerinnen und Künstler zu erleben. Keila zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch zur Vernissage und die zahlreichen Gäste.
Stewens Ragone gab anschließend eine Einführung in die Besonderheiten einer Mitgliederausstellung. Gerade der Austausch über die Ideen und Gedanken hinter den jeweiligen Arbeiten sei ein wesentlicher Bestandteil der Kunstvereinsarbeit. Nicht jedes Werk müsse jedem auf Anhieb etwas sagen. Doch manchmal lohne sich ein zweiter Blick – oder noch besser: ein Gespräch mit der Künstlerin oder dem Künstler.
Genau dazu lädt „Summa summarum 2026“ ein: zum Schauen, Entdecken, Nachdenken und zum persönlichen Austausch über Kunst. Die Ausstellung ist noch an den Wochenenden nachmittags bis zur Finissage am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr im Herrenhaus des Schwingeler Hofes zu sehen.
Foto und Text: Anita Brandtstäter

Gestern wurde die Ausstellung "Nachhaltigkeit" im Schwingeler Hof eröffnet, organisiert durch die Bürgerstiftung Wesseli...
05/09/2026

Gestern wurde die Ausstellung "Nachhaltigkeit" im Schwingeler Hof eröffnet, organisiert durch die Bürgerstiftung Wesseling und der Gruppe dasKunstkartell in Kooperation mit der Stadt Wesseling und der Kolpingsfamilie Wesseling St. Andreas. Die Ausstellung soll Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, um Ideen, Projekte und Initiativen zum Thema auszutauschen - mit einem vielseitigen interaktiven Programm.
Nach der Begrüßung durch Dr. Sören Dengg von der Bürgerstiftung und Bürgermeister Ralph Manzke hielten Frau Prof. Dr. Sandra Gelbrich und Henrik L. Funke von der Technische Universität Chemnitz einen Vortrag über Nachhaltigkeit im Bauwesen. Mit der Firma Graf Bauunternehmung wurden in Wesseling schon richtungsweisende Brückenprojekte realisiert.
Anschließend übernahm Simone Standl das Mikrofon für eine Podiumsdiskussion, an der sich außerdem noch Dr. Arndt Selbach, Evonik, Prof. Dr. Otmar Biebel von der LMU München, Rüdiger Steude von der Kolpingsfamilie beteiligten.
Danch gab es eine Führung durch die Kunstausstellung in der Galeriescheune durch Dr. Wilhelm Künsting.
Im Innenhof gibt es Stände und Mitmachangebote von AMTRA Mobilraum GmbH, Dyckerhoff Beton, KWW Kraus Gmbh, Verbraucherzentrale NRW, EDEKA Klein, Kolpingsfamilie Wesseling St. Andreas, SBK Bauunternehmen GmbH, Kreissparkasse Köln, Imker Moog, mbm-Computer e.K. - IT Spezialist und Medienwerkstatt, Netzwerk „Mit Tatkraft" / LANUK, Naturgartenverein, Igelhilfe Wesseling , Nissan, Buderus...
Heute geht das Programm um 15 Uhr weiter mit einem Auftritt des Männergesangverein 1844 Wesseling e.V., einem Vortrag von Prof. Dr. Otmar Biebel „Nur 3 Minuten – vom Urknall zum Wasserstoff heute" und der Verleihung des „Anne und Wolf Körner-Gedächtnispreises 2026" für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Jugendsport in Wesseling.
Morgen gibt es um 15 Uhr einen Vortrag von Dr. Evrim Kutlu zu "Bildung und Nachhaltigkeit" und um 17 Uhr endet das Eröffnungswochenende mit einem Konzert des Akkordeon-Orchester Wesseling.
Die Ausstellung endet am 27. September mit einer Finissage. Sie ist an den Wochenenden - Samstag und Sonntag - immer von 15 bis 18 Uhr geöffnet außer am 12. September.
Fotos, Collage und Text: Anita Brandtstäter

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen lädt ein zum Konzert am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 16 Uhr in da...
04/09/2026

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen lädt ein zum Konzert am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 16 Uhr in das Kulturzentrum Immanuel - Immanuelskirche - in Wuppertal unter dem Motto "Märchenhafte Klangwelten zwischen Klassik und Fantasie": https://www.wuppertal-live.de/649721
Unter der musikalischen Leitung von Peter Lohmar ist ein abwechslungsreicher Konzertnachmittag geplant, der sinfonische Klassiker, moderne Originalwerke und Filmmusik miteinander verbindet.
Auf dem Programm stehen unter anderem Rudolf Würthners *Festival Ouvertüre*, Auszüge aus Stravinskys *Feuervogel* und Beethovens 7. Sinfonie, Ian Watsons *Kingdoms*, das die Zuhörer nach Großbritannien entführt, sowie *Traumfetzen* von Janin Janke, einer preisgekrönten zeitgenössischen Komposition beim Wolfgang Jacobi Wettbewerb. Abgerundet wird das Konzert durch John Powells Filmmusik aus *How to Train Your Dragon*.
Ein Konzert voller Farben, Kontraste und musikalischer Geschichten.
Einlass ca. 15:30 Uhr
Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

Unser ehemaliges Mitglied Hannelore F**k ist im Alter von 86 Jahren gestorben. In stiller Trauer nehmen Abschied Gabi un...
03/09/2026

Unser ehemaliges Mitglied Hannelore F**k ist im Alter von 86 Jahren gestorben. In stiller Trauer nehmen Abschied Gabi und Klaus, Claudia und Udo, alle Enkel und Urenkel.
"Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen."
(Johann Wolfgang von Goethe)
Hannelore ist durch ihre Tochter Claudia in unser Orchester als Wiedereinsteigerin gekommen und hat in der 4. Stimme gespielt. Einige schöne Erinnerungen mit ihr: vom Jubiläumskonzert 1990, bis zu Orchestertouren nach Traunstein 1992, Bad Bentheim 2002 und Berlin 2009, über Probenwochenenden. Rheinparkkonzerte und Orchesterfeten...
Herzliche Anteilnahme an Claudia und Gabi und ihre Familien.
Die Beisetzung findet am 2. Oktober um 12:30 Uhr in der Trauerhalle des Südfriedhofs in der Bonnstraße in Brühl statt.

Luca S. Ritter liest im Köttinger DorflebenEine besondere Lesung in besonderem Ambiente Ein Abend voller Geschichten, Mu...
02/09/2026

Luca S. Ritter liest im Köttinger Dorfleben
Eine besondere Lesung in besonderem Ambiente

Ein Abend voller Geschichten, Musik und mittelalterlicher Atmosphäre: Das Köttinger Dorfleben hatte zu einer besonderen Lesung mit der Erftstädter Autorin und Musikerin Luca S. Ritter eingeladen – und die Gäste ließen sich nur allzu gerne in eine Welt entführen, die zugleich fremd und erstaunlich vertraut erscheint. Denn die Reise führte nicht einfach ins Mittelalter, sondern ins Königreich Karandon im 21. Jahrhundert.

„Wie Mittelalter – nur anders“ ist das Motto dieser ungewöhnlichen Romanwelt. Denn obwohl die Geschichten in diesem Jahrhunder spielen, hat sich im Alltag vieles erhalten, wie es aus dem hohen und späten Mittelalter bekannt ist. Die meisten Menschen leben auf dem Land, gesellschaftliche Strukturen, Lebensweisen und Wertvorstellungen unterscheiden sich deutlich von unserer heutigen Welt. Und doch gibt es auch in Karandon Entwicklungen, die erstaunlich modern wirken: Frauen und Männer sind zumindest theoretisch gleichberechtigt. Frauen können studieren, Ritter oder Pfarrerin werden, aber auch Herzogin, Bischöfin oder sogar Königin.

Luca S. Ritter, die sich während ihres Studiums der Geschichte, Germanistik und Archäologie auf Mediävistik (besonders Ritterforschung und Hippologie) spezialisiert hat, verbindet in ihren Romanen fundiertes Wissen über das Mittelalter mit einer großen Portion Fantasie und erzählerischer Freiheit. „Geschichten zu schreiben, ist für mich das größte und wunderbarste aller Abenteuer“, sagt die Autorin selbst – und diese Begeisterung für ihre Figuren und ihre Welt war während der Lesung jederzeit spürbar.

Im Mittelpunkt der vorgestellten Romane „Im Bann des Löwen – Verräter“ und „Wie ein Phönix – Abgrund“ stehen zwei ganz unterschiedliche junge Menschen: Odacin von Valeira, der etwas ungeschickte und vorlaute Sohn eines Ritters und einer ehemaligen Stadtschreiberin, sowie Mareike Kreger, später Marei genannt, ein traumatisiertes Mädchen. Beide verbindet ein großer Wunsch: Sie wollen Ritter werden. Die beiden Romane gehören zu unterschiedlichen Zyklen, die miteinander verbunden sind und zugleich jeweils eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen.

Dabei machte Luca S. Ritter nicht einfach nur mit ihren Geschichten bekannt. Mit lebhafter Stimme, viel schauspielerischem Talent und immer wieder kleinen Erklärungen zu den Hintergründen ließ sie ihre Figuren regelrecht lebendig werden. Schnell waren die Zuhörerinnen und Zuhörer mitten im Geschehen und wollten natürlich wissen, wie es mit Odacin und Marei weitergeht.

Für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte die musikalische Begleitung. Bettina Krauß an Gesang und Fidel, Aleksander Olek Gelba an Trommel beziehungsweise Conga und Ratsche beziehungsweise Guira sowie Luca S. Ritter selbst an Flöten und Schalmei brachten das Karandon der Bücher auch musikalisch zum Klingen. Zu hören waren sowohl mittelalterliche Melodien auf historischen Instrumenten als auch eigens für die Romane komponierte Stücke und Lieder. Auf ihrer Website präsentiert Luca S. Ritter diese musikalische Seite ihres Karandon-Projekts unter anderem mit Stücken wie „Marei“, „Odacin“, „Amdia“... So entstand eine ausgesprochen stimmige Verbindung aus Literatur und Musik. Die Klänge schufen die passende Atmosphäre für die Geschichten, während die Lesung den musikalischen Stücken wiederum eine ganz eigene Bedeutung gab. Eine Kombination, die beim Publikum hervorragend ankam.

Dazu passte auch das Ambiente des Köttinger Dorflebens. Der ehrenamtlich geführte Dorfladen und Begegnungsort hatte seine Gäste nicht nur zu einer außergewöhnlichen Lesung eingeladen, sondern sorgte auch für einen rundum gelungenen Abend. Bei Sekt sowie einem leckeren Buffet mit Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten konnten die Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch kommen und den Abend in gemütlicher Atmosphäre genießen.

Nach der Lesung wurde denn auch noch angeregt über die Geschichten, die Figuren und die ungewöhnliche Welt von Karandon gesprochen. Der Applaus zeigte deutlich, wie sehr die Kombination aus spannender Literatur, lebendiger Präsentation und passender Musik das Publikum begeistert hatte. Ein rundum gelungener Abend im Köttinger Dorfleben.
Foto und Text: Anita Brandtstäter

Dieses Jahr feiern wir "60 Jahre Wesselinger Rheinparkkonzerte". Und auch die Musikfreunde Urfeld von 1970 sind wieder d...
02/09/2026

Dieses Jahr feiern wir "60 Jahre Wesselinger Rheinparkkonzerte". Und auch die Musikfreunde Urfeld von 1970 sind wieder dabei und locken im Rahmen der traditionellen Konzertreihe der Stadt Wesseling „Musik erklingt im Rheinpark“ Musikbegeisterte – auch zahlreiche von außerhalb – in den Wesselinger Rheinpark, um in der malerischen Rheinkulisse Orchesterklängen zu lauschen.
Zum Abschluss der diesjährigen Reihe konzertiert das Hauptorchester der Musikfreunde Urfeld am Sonntag, den 20. September, ab 16 Uhr, am Musikpavillon im Rheinpark. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm sinfonischer Blasmusik. Der Eintritt ist frei.
Foto: Anita Brandtstäter (von 2024)

Moving Voices begeisterten beim Sommerkonzert in St. Mariä HeimsuchungBenefizveranstaltung für das Dr. Ehmann Haus in Si...
01/09/2026

Moving Voices begeisterten beim Sommerkonzert in St. Mariä Heimsuchung
Benefizveranstaltung für das Dr. Ehmann Haus in Siegburg

Eine Stunde raus aus dem Alltag, eintauchen in die Welt von Gospel und Pop und dabei gemeinsam etwas Gutes tun: Genau das hatten sich die Moving Voices e. V. für ihr diesjähriges Sommerkonzert vorgenommen. Unter dem Motto „Look at the World“ lud der Chor am Sonntag in seine Heimatkirche St. Mariä Heimsuchung in Sankt Augustin ein – und bescherte seinem Publikum einen ebenso abwechslungsreichen wie berührenden musikalischen Nachmittag.
Pünktlich um 17 Uhr zogen die rund 40 Sängerinnen und Sänger – darunter fünf Männer, die in ihren Stimmen von sechs weiteren Frauen stimmkräftig unterstützt werden – von den Seiten der Kirche ein. Schon der Auftakt machte deutlich, dass hier niemand einfach nur ein Konzert „absolvieren“ wollte: Mit „Power“ startete der Chor schwungvoll und energiegeladen. Und wie selbstverständlich sangen die Moving Voices dabei auswendig. Die Freude am gemeinsamen Singen war vom ersten Ton an spürbar.
Unter der Leitung von Karsten Rentzsch steht der Chor für einen ausgesprochen feinen und akkurat ausgearbeiteten Chorklang – vor allem aber für eine mitreißende musikalische Präsenz. Rentzsch übernahm dabei nicht nur die Chorleitung und die Begleitung am E-Piano, sondern führte auch charmant durch das Programm.
Sein erklärtes Ziel für den Nachmittag: eine Stunde lang Abstand vom Alltag zu gewinnen. Die Songs sollten von Menschen und Momenten erzählen, die verbinden, von Glauben und Hoffnung, aber auch von Verlust und den Dingen, die uns bewegen.

Nach dem kraftvollen Einstieg wurde es zunächst nachdenklicher. John Rutters „Look at the World“, das dem Konzert seinen Titel gab, erklang nach einer deutschen Rezitation des Textes durch zwei Chormitglieder. Die Klavierbegleitung unterstrich dabei die besinnliche Atmosphäre. Auch „In the Midst“ des dänischen Gospelmusikers Hans Christian Jochimsen schlug ruhigere Töne an. Das Stück hatte bereits im vergangenen Jahr zum Programm gehört, war inzwischen jedoch musikalisch weiter verfeinert worden. Überhaupt gehören Jochimsens Lieder zu den Favoriten der Moving Voices und finden immer wieder Eingang in das Programm des Chores.
Zwischen den musikalischen Beiträgen nahm sich Karsten Rentzsch Zeit für das Publikum – und wollte zunächst einmal wissen, wer denn eigentlich vor ihm saß. Wer war schon einmal bei einem Konzert der Moving Voices? Wer war bereits im vergangenen Jahr dabei? Und wer war freiwillig gekommen? Die Reaktionen sorgten für Heiterkeit. Ganz nebenbei nutzte der Chorleiter die Gelegenheit, Werbung für die Chorgemeinschaft zu machen: Wer Lust auf das gemeinsame Singen bekommen habe, sei herzlich eingeladen, mittwochs um 20 Uhr bei den Proben im Pfarrheim vorbeizuschauen.

Musikalisch bewegten sich die Moving Voices anschließend in den Fußstapfen großer Stimmen wie Whitney Houston und Mariah Carey. Mit Musik aus dem Animationsfilm „Der Prinz von Ägypten“ ging es um Moses und den Auszug aus Ägypten. Hans Zimmer komponierte die Filmmusik, Stephen Schwartz schrieb die Liedtexte. Besonders bekannt wurde der Soundtrack durch „When You Believe“, den großen Hit und Oscar-prämierten Song. Auch hier gingen dem Gesang deutsche Worte voraus – die Botschaft: Wunder können geschehen, wenn man daran glaubt.
Danach durfte natürlich Gospel nicht fehlen. Bei „Good News“ zeigte sich einmal mehr die klangliche Vielseitigkeit des Chores. Teilweise a ca****la und in unterschiedlichen Gruppen gesungen, entstand ein abwechslungsreiches Klangbild, das die Stimmen ganz unmittelbar wirken ließ.

Mit dem nächsten Programmteil wechselte die Stimmung erneut. Nun ging es um Menschen, die uns fehlen. Musik, so die Botschaft, kann einen Raum für Verlust schaffen und Gefühle auffangen, für die manchmal die Worte fehlen. Mit „Someone You Loved“ von dem schottischen Singer-Songwriter Lewis Capaldi griff der Chor einen Song auf, der nach dem Tod seiner Großmutter entstand und 2019 Platz eins der britischen Charts erreichte.
Für „Hallelujah“ von Leonard Cohen kam dann neben der Klavierbegleitung die Gitarre hinzu – also gewissermaßen die „Band“ zum Chor. Das Stück ist bei den Moving Voices längst Bestandteil des Repertoires: Bereits vor vier Jahren hatte der Chor den bekannten Klassiker gesungen.

Doch singen die Moving Voices eigentlich ausschließlich auf Englisch? Natürlich nicht! Für die Antwort hatte Karsten Rentzsch einen besonderen Trumpf aus der musikalischen Trickkiste parat: „One Way Wind“ von The Cats aus dem Jahr 1971 – diesmal in einer sinngemäßen deutschen Übersetzung. Schließlich lassen sich Songtitel und Liedtexte nicht immer einfach Wort für Wort übertragen. Das a-ca****la arrangierte Stück bewies eindrucksvoll, dass auch bekannte englischsprachige Popmusik auf Deutsch ihre Wirkung entfalten kann.

Nach acht Liedern verabschiedete sich der Moderator von seinem Publikum. Doch der Konzertnachmittag hatte noch eine wichtige Botschaft: Die Welt ein kleines bisschen besser zu machen – mit Musik, aber auch mit konkreter Unterstützung. Denn das Sommerkonzert war zugleich eine Benefizveranstaltung. Die Spenden gingen in diesem Jahr an das Dr. Ehmann Kinderhaus in Siegburg, das inzwischen an drei Standorten Kinder und Jugendliche mit Krankheiten oder Behinderungen betreut.
Musikalisch ging es anschließend noch einmal zurück zum Gospel. Mit „Majesty Unveiled“ präsentierten die Moving Voices einen ganz neuen Song von Hans Christian Jochimsen. Ein passender musikalischer Höhepunkt, bevor eine Chor-Sprecherin das Wort ergriff und sich bei Karsten Rentzsch bedankte. Seit inzwischen fünfeinhalb Jahren steht er am Pult des Chores. Rentzsch selbst ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, noch einmal für die Moving Voices zu werben. Eine „tolle Truppe“ sei der Chor, und die Mittwochsproben machen viel Freude.
Zum Abschluss wurde es noch einmal deutsch und besinnlich: „Sei behütet“ setzte einen warmen, tröstlichen Schlusspunkt unter das offizielle Programm.

Aber natürlich konnten die Moving Voices ihr Publikum nicht einfach so gehen lassen. Mit „Let Me Fly“, erneut von Hans Christian Jochimsen, gab es die Zugabe. Und dabei pflegt der Chor eine kleine Tradition mit prominenten Vorbildern: „Das haben wir mit den Wiener Philharmonikern gemeinsam“, scherzte Karsten Rentzsch – immer dieselbe Zugabe.
So endete ein Sommerkonzert, das seinem Motto in jeder Hinsicht gerecht wurde. „Look at the World“ war nicht nur der Titel eines Liedes, sondern eine Einladung, die Welt mit offenen Augen zu betrachten: die Menschen, die uns verbinden, die Momente, die uns berühren, die Verluste, die uns begleiten – und die Möglichkeit, mit Musik und gemeinsamer Hilfe ein wenig Positives weiterzugeben. Und ihr Publikum nahm sie begeistert an.
Foto und Text: Anita Brandtstäter

Der Kulturkreis Erftstadt hat ein abwechslungsreicches Programm für die zweite Jahreshälfte zusammengestellt. Es gibt ku...
01/09/2026

Der Kulturkreis Erftstadt hat ein abwechslungsreicches Programm für die zweite Jahreshälfte zusammengestellt. Es gibt kulturelle Vielfalt, Unterhaltung und musikalischen Genuss.
Den Auftakt macht am Freitag, 4. September, das Musiktheaterstück "Hans Albers- sein Leben, seine Lieder" mit Dirk Witthuhn und Wolfgang Völkl.
Der KSTA Rhein-Erft hat das am Freitag ausführlich angekündigt.

De Tokiga Trollen gastieren unter dem Motto »Schwedenreise« am Sonntag, 4. Oktober, um 11 Uhr im Rahmen der Konzertreihe...
31/08/2026

De Tokiga Trollen gastieren unter dem Motto »Schwedenreise« am Sonntag, 4. Oktober, um 11 Uhr im Rahmen der Konzertreihe "Musik im Klub" des RTK Germania e.V. Köln:
https://www.koeln.de/event/de-tokiga-trollen-schwedenreise/
Seit mehr als 25 Jahren treffen sich in Leverkusen schwedenbegeisterte Menschen aus nah und fern zum gemeinsamen Singen im Chor „de tokiga trollen“ – die verrückten Trolle – kurz „Trollchor“ genannt.
Gesungen wird selbstverständlich in Originalsprache und darüber hinaus pflegen „die Trolle“ typisch schwedische Traditionen. Zum Repertoire gehören neben schwedischen Volksweisen in allen Gefühlswelten und Jahreszeiten auch Ausflüge in norwegische u. finnische Musik, in das mystische Jojken der lappländischen Sámi sowie in nicht-nordisches Liedgut. Ob Liebe, Naturbetrachtung oder die Freude am Schnaps, hier kommt jede Facette zur Geltung.
Seit Oktober 2016 ergänzt der Halbschwede Christian Letschert-Larsson als Leiter den Trollchor um eine „kleine Extraportion Schweden“.
Wie immer gilt: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen hat gestern in kleiner Besetzung in der Bandfabrik Wuppertal - Ku...
31/08/2026

Das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen hat gestern in kleiner Besetzung in der Bandfabrik Wuppertal - Kultur am Rand - im Rahmen des Sommerfestivals "Unterm Kirschbaum 26" gespielt, aufgrund der unsicheren Wetterlage leider nicht im Garten der Bandfabrik.
Unter der Leitung von Peter Lohmar wurde von den zehn Musikerinnen und Musikern ein Programm von Originalmusik - Rudolf Würthners "Festival-Ouvertüre", Ian Watsons "Kingdoms" und Janin Jankes "Traumfetzen" - über Klassik - Stravinskys "Feuervogel" und Beethovens 7. Sinfonie - bis zu John Powells Filmmusik aus "How to Train Your Dragon" präsentiert.
Musik voller Farben, Kontraste und musikalischer Geschichten, herausragend dargeboten.
Fotos: Joa Maurer, Collage: Anita Brandtstäter

Adresse

Mühlenweg 43, Aula Gartenstraße
Wesseling
50389

Öffnungszeiten

Dienstag 18:30 - 19:30
19:30 - 21:00
Donnerstag 18:30 - 19:30
19:30 - 21:30

Telefon

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