18/06/2026
Alte Neue Voliere im Wildpark
Bisher befand sich angrenzend an das Mümmelland und gegenüber der Esel immer eine Voliere, in dieser haben sich die Pfauen und zeitweise auch die Puten befunden.
Da die Puten mittlerweile unter Tag frei herumlaufen und in den Abendstunden in den Stall gesperrt werden um „Fuchssicher“ zu sein und die Pfauenhaltung ganz aufgegeben wurde, war es Zeit besagte Voliere umzubauen.
In guten 15 Tagen Arbeitszeit wurde die alte Voliere abgerissen.
Ein Neues Netz musste her, die Voliere musste neu eingerichtet werden, ein Zugangstor in Richtung Mümmelnd wurde installiert und die Bepflanzung sollte geändert werden. Natürlich muss auch hier alles für die neuen Bewohner sicher werden, sodass kein Marder oder Fuchs in der Nacht zu Besuch kommen kann.
Die Voliere ist nun 5,3 Meter hoch, das Netz hat eine Größe von insgesamt 207 Quadratmeter, über 1800 Schrauben in unterschiedlichsten Größen fanden in den Balken ihren Platz. 1,5 Kubik Beton wurde gegossen und der gesamte Aufbau hat knapp sechs Wochen in Anspruch genommen.
Ein bereits im Wildpark bekannter Mitbewohner hat hier nun sein künftiges Zuhause gefunden: Die Nackthalshühner.
Kurios und etwas komisch sehen sie aus, wie ein krankes, verletzliches Huhn, ohne Federn am Hals. Aber eigentlich sind diese vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse weit mehr als nur komisch anzusehen.
Die Tiere haben ein sehr ruhiges Gemüt und halten trotz der fehlenden Federn am Hals Minusgrade im zweistelligen Bereich locker aus. Somit sind sie robuster als so mach anderes Landhuhn.
Bei der Nackthalsigkeit handelt es sich vermutlich um eine zufällige Veränderung des Erbgutes. Die Nackthalsigkeit wird aber dominant vererbt.
Als Farbenschläge haben wir bei den Nackthalshühner gesperberte Tiere.
Übrigens: der nackte Hals ist bei den Küken bereits ab dem ersten Lebenstag zu erkennen und sieht wahrlich ulkig aus.
Wer weiß, vielleicht erwarten wir bald noch einen weiteren Mitbewohner in unserer „FKK-Voliere“…