13/04/2026
Unser Theater war einfach schön und wir hatten jeden Abend ein super Publikum 😄😄😄 wir haben uns so gefreut über das aufrichtige Lob, das wir bekommen haben. Vielen lieben Dank!
Wir möchten uns mit einem kleinen Nachbericht auch auf diese Weise nochmal bei unserem Publikum bedanken. 😀
Theater in Grünthal: Roboter ersetzen Ehemänner? Dann doch nicht so ganz …
Das Traumpaar von Schwingötting wurde gewählt – Rudi und Franz 😊! Eine ausgesprochen lustige Theaterzeit ist schon wieder zu Ende und unser Publikum hat sich prächtig amüsiert. In einigen Szenen mussten sich die Darsteller selbst auf der Bühne das Lachen sehr verkneifen, wenn im Zuschauerraum viel Gelächter und Szenenapplaus zu hören war: 8 gelungene Aufführungen an 3 Wochenenden!
Die Komödie von Achim Pöschl brachte den normalen Alltag in wunderschön überspitzter Form, verbunden mit aktuellen Themen wie künstliche Intelligenz und modernen Robotern auf die Bühne. Schwungvolle Dialoge, gewürzt mit flotten Sprüchen und manchmal auch kleinen Versprechern wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Eine sehr sympathischer Nebenschauplatz wurde durch die Rolle der Postbotin (gespielt von Vroni Wolsberger) dargestellt, die ganz nebenbei mittels Paketzustellung die anwesenden Gäste und Vereine namentlich begrüßte.
Die Geschichte begann mit der Ausschreibung eines Wettbewerbs zum Traumpaar von Schwingötting durch den örtlichen Frauenbund, nachdem sich auffällig viele Paare getrennt hatten. Der Kaplan der Gemeinde Stefan Weinfurtner (Dominik Forster) begleitet die Auswahl und sammelt die Likes auf Facebook, Instagram & Co. Unterstützt wird er von einem jungen Fan Miriam (Luisa Voit), die als Tochter und Enkelin der Familie Obermaier die Teilnahme ihrer Eltern und Großeltern am Wettbewerb interessiert verfolgt und kommentiert.
Miriam weiß, dass ihre Mutter Claudia (Lena Voit) mit dem lieblosen und unaufmerksamen Verhalten ihres Vaters Rudi (Michael Mittermair) sehr unzufrieden ist. Dasselbe gilt für ihre Oma Maria (Karin Heumaier) mit ihrem Opa Franz (Hubert Forster), denn so lässt sich der Wettbewerb nicht gewinnen. Als sehr starke Konkurrenz gilt das aktuelle Favoritenpaar Brigitte und Helmut (Steffi Kinzner, Christoph Wagenbauer), die in der Öffentlichkeit immer sehr fürsorglich miteinander umgehen. Und so suchen die Frauen der Familie Obermaier nach Möglichkeiten, eventuell doch den Hauptpreis zu gewinnen – ein Wellnesswochenende. Dass ihre Ehemänner plötzlich zu liebevollen Partnern werden, ist wenig wahrscheinlich. Da bietet das Internet doch ganz andere Möglichkeiten …
Roboter – das ist die Lösung! Die sind zwar aus China, aber das Aussehen wird per Foto auf die Männer abgestimmt und sie sollen jede Anweisung ausführen können ... also perfekt für den Alltag verbunden mit einem ausgesprochen freundlichen Wesen. Doch Vater und Sohn Obermaier werden misstrauisch, als ihre Ehefrauen keine Einwände gegen den geplanten Männer-Mallorca-Ausflug haben und entdecken mit ein klein wenig Recherche die teure Bestellung der neuen Technik. Eine kreative Idee ist nun gefragt - und so lassen sich die Herren am Anliefertag selbst als Roboter liefern. Schon das Starten dieser technischen Figuren ist für die Frauen nicht ganz einfach und die Sprachsteuerung hat auch so ihre Tücken … die Anweisungen in Dialekt führen meist ins Chaos. Die Ehefrauen entdecken schnell, dass die angepriesenen Vorzüge der Roboter mit relativ vielen Nachteilen verbunden sind – nicht ahnend, dass ihre eigenen Männer ihnen hier ein ganz schönes Theater vorspielen. Enkelin Miriam versucht während der ganzen Zeit, die korrekte Bedienung der Roboter den Frauen mittels Bedienungsanleitung näher zu bringen und gleichzeitig beim Kaplan einen guten Eindruck für ihr Eltern- und Großelternpaar und für viele Likes zu hinterlassen … schließlich wollen sie alle den Wettbewerb gewinnen.
Die angeblichen Roboter fallen immer wieder durch merkwürdiges Verhalten auf und sind nicht so liebevoll wie erwartet. Und wieder ist es Miriam, die ihren Vater und ihren Opa als „falsche“ Roboter entlarvt … und mit ihnen zusammen eine Lösung findet, sie als echte Familienmitglieder zurückzubringen.
Das Theaterstück war für die Darsteller eine echte Herausforderung, denn die Rollen waren in Bühnenpräsenz und Einsätzen nahezu alle identischen Hauptrollen. Die Tochter und Enkelin der Familie findet den Kaplan ganz toll und ist somit sehr motiviert, ihre komplette Familie während des gesamten Wettbewerbs zielsicher hindurchzuführen – eine sehr gelungene Darstellung einer anspruchsvollen Rolle über alle 3 Akte.
Der ursprüngliche Wettbewerb zum Traumpaar von Schwingötting findet schließlich ein überraschendes Ende – Rudi und Franz werden von der Internet- Fangemeinde als das neue Traumpaar gekürt!