28/08/2026
Manchmal frage ich mich, wie mein Sohn wohl mit sich selbst sprechen wird, wenn er erwachsen ist.
Wenn er einen Fehler macht. Wenn jemand ihn ablehnt. Wenn er an sich zweifelt oder etwas einfach nicht hinbekommt.
Wird seine innere Stimme sagen: „Typisch. Das kannst du einfach nicht.“?
Oder wird sie sagen: „Okay. Das war Mist. Aber komm, wir schauen, wie es weitergeht.“?
Natürlich habe ich nicht komplett in der Hand, welche innere Stimme mein Kind einmal haben wird. Und ganz sicher entsteht Selbstbewusstsein nicht durch ein paar perfekt formulierte Elternsätze.
Aber ich glaube schon, dass wir einen Teil dieser Stimme heute mitprägen.
Durch die Art, wie wir reagieren, wenn etwas danebengeht. Wie wir über Fehler sprechen. Ob wir Gefühle ernst nehmen. Ob wir unserem Kind zutrauen, Dinge selbst zu schaffen. Und auch dadurch, wie wir mit ihm sprechen, wenn wir selbst genervt oder gestresst sind.
Und nein, mir gelingt das auch nicht immer. Bei uns fallen genauso Sätze, bei denen ich hinterher denke: „Annika… das ging jetzt auch schöner.“ 🙈
Vielleicht geht es aber auch gar nicht darum, immer die perfekte Stimme zu sein.
Sondern darum, unserem Kind immer wieder eine Stimme zu leihen, die freundlich mit ihm ist. Die ihm etwas zutraut. Die Fehler aushält. Die sagt: „Du bist okay. Wir kriegen das hin.“
Bis unser Kind diese Stimme irgendwann gar nicht mehr von außen braucht.
Weil sie seine eigene geworden ist. 💛
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Folge .loewe, wenn du spürst:
💛 Dein Kind soll stark und selbstbewusst aufwachsen.
🌿 Du willst weniger Druck und mehr Leichtigkeit im Familienalltag.
✨ Du wünschst dir Verbindung statt Perfektion.