Geschlossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Geschlossene Gesellschaft, Theaterstück, Kornmarkt 1-3, Trier.

Geschlossene Gesellschaft ist ein zukunftsweisendes Kollektiv aus freischaffenden KünstlerInnen, das im September 2019 mit dem gleichnamigen Theaterstück Premiere feiert.

5x2 TICKETS FÜR DIE LETZTEN BEIDEN VORSTELLUNGEN - 22.09.19 ODER 26.09.19 - VON Geschlossene Gesellschaft ZU VERSCHENKEN...
17/09/2019

5x2 TICKETS FÜR DIE LETZTEN BEIDEN VORSTELLUNGEN - 22.09.19 ODER 26.09.19 - VON Geschlossene Gesellschaft ZU VERSCHENKEN
Gibt es einen Menschen, dem Du eine Freude machen willst? Jemanden, dem es so richtig gut täte, mit einem besonderen Abend im Kasino Kornmarkt beschenkt zu werden?
Dann markiere diesen Menschen unter diesem Post mit dem Grund, warum Du ihr oder ihm einen Theaterabend bei uns schenken willst. Von allen werden 5 Menschen ausgelost, die 2 Tickets zu einer der beiden letzten Vorstellungen erhalten.
Darf gerne geteilt werden :)
Fotos: Marco Piecuch

Vielen Dank Jana Ernst und hunderttausend.de!Die Premiere heute Abend ist bereits ausverkauft. Aber es gibt noch weitere...
12/09/2019

Vielen Dank Jana Ernst und hunderttausend.de!
Die Premiere heute Abend ist bereits ausverkauft. Aber es gibt noch weitere Gelegenheiten vorbeizukommen:
Sonntag, 15.09.19 um 19.30 Uhr
Sonntag, 22.09.19 um 18.00 Uhr
Donnerstag, 26.09.19 um 19.30 Uhr

​​Das Ensemble Telleme hat sich Sartres Geschlossene Gesellschaft angenommen und beweißt, dass der Stoff auch 75 Jahre nach der Uraufführung nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. hunderttausend.de durfte sich schon vor der Premiere am 12. September im Kasino am Kornmarkt ein Bild d...

11/09/2019

DAS ENSEMBLE HINTER GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT 
YVONNE BRASCHKE
Die unglaublich talentierte Kostümbildnerin verzaubert uns immer wieder neu mit ihren kreativen Ideen. Lest hier das Interview mit ihr:

Bezeichnenderweise hast du einen Blog mit dem Titel „Yvonne macht das alles“. Wie kam es jetzt auch noch zu Kostümbild?

Tatsächlich hab ich schon viele verschiedene Aufgaben im Theaterbetrieb kennenlernen dürfen: als ausgebildete Musicaldarstellerin vorwiegend AUF der Bühne, aber auch DAVOR als Choreographin und Regieassistentin. Da fehlte Kostüm einfach noch in der Liste ;-) Nein, Quatsch. Ich habe im April mein Modedesign Studium an der Hochschule Trier begonnen. Und da lag es tatsächlich nahe, beide Bereiche – Theater und Studium– zu verbinden. Aber dass das schon im ersten Semester passieren würde, hat mich doch selbst überrascht!

Was hat dich an der Zusammenarbeit gereizt?

Ich stand mit der Regisseurin Melanie Telle schon beim Impro-Format „Maestro“ zusammen auf der Bühne und seitdem verbindet uns eine Freundschaft. Als sie mich anrief und fragte, ob ich mir vorstellen könnte, die Kostüme für ihre neue Produktion „Geschlossene Gesellschaft“ zu entwickeln, war ich einerseits total baff, aber auch super neugierig. Und ihr Satz „Wir wollen aber nicht so gekaufte 0815 Kostüme.“ hat mich zusätzlich angespornt. Mein großes Thema heißt nämlich Upcycling, das sich auch mein Modelabel „!KNUP UPSTYLING FASHION“ auf die Fahne geschrieben hat. Die Verarbeitung bestehender/gebrauchter Materialien ist nicht nur umweltschonend, sondern stellt für mich eine kreative Spielwiese der Neu-Zusammensetzung dar. Und da durfte ich mich im Gestaltungsprozess der Kostüme voll austoben.

Wie gestaltete sich die Entwicklung und Vorbereitungsphase für dich?

Als erstes hab ich mir das Skript durchgelesen. Und währenddessen kamen schon die ersten Ideen. Anschließend hab ich diese in verschiedenen zeichnerischen Entwürfen weiterentwickelt und dem Kreativteam vorgestellt. Glücklicherweise passten sie gut in das inszenatorische Konzept und wurden begeistert aufgenommen.
Als nächstes ging es an die Schnittkonstruktion. D.h. nachdem ich von den Schauspieler/innen die Maße genommen hatte, konnte ich einen ersten Papierschnitt und im Anschluss für jeden ein Nesselmodell erstellen. Das wurde nach der ersten Anprobe noch angepasst und konnte für die szenischen Proben genutzt werden. Da jedes Outfit seine besonderen Eigenheiten hat, die auch bespielt werden sollten, waren realitätsnahe Probenkostüme ein großer Vorteil.

Wie sehen diese Eigenheiten aus? Und verrätst du uns etwas über die Bedeutung der Kostüme in diesem Stück?

Die Grundidee war, dass jeder Charakter eine Möglichkeit haben soll, sich in seinem Kostüm zu „verstecken“. Quasi als kleinen Rückzugsort in diesem weißen Raum, in dem sie miteinander „gefangen“ sind.
GARCIN: er, der den Kriegsdienst verweigert hat, trägt einen langen Rock aus gepatchten alten Bundeswehr-Klamotten. Seine eigene Hölle. Damit ist sowohl vermeintlich seine Männlichkeit gemindert, als auch eine ständige Konfrontation mit seiner Vergangenheit allgegenwärtig. Das wird durch weitere Army-Elemente unterstützt.
INÉS: Für sie habe ich weiß als Kostümfarbe gewählt. Dadurch verschwindet sie fast in dem (Bühnen- bzw. Höllen-)Raum. Nicht wahrgenommen zu werden ist für sie unerträglich. Als Rückzugsort dient ihr ein opulenter Patchwork-Ledermantel, der aus mehreren gebrauchten Lederkleidungsstücken entstanden ist. Darunter trägt sie eine Weste aus alten weißen Jeanshosen, die ihr die Möglichkeit bietet, ihre weiblichen Reize zur Schau zu stellen.
ESTELLE: Da sie ihr Kind im See ertränkt hat, habe ich mit ihr sofort die Farbe blau assoziiert. Und nachdem sie im Text mehrfach erwähnt, dass sie Hemdsärmel hasst, stand auch das Material fest. Somit besteht ihr komplettes Outfit aus alten Herrenhemden. Und das wird durch eine Vielzahl an Manschetten- also die charakteristischen Abschlüsse eines Ärmels- noch verziert. Ihr besonderes Spielelement ist eine lange, in das Oberteil integrierte, Schleppe, die durch ihren Faltenwurf an Wasser erinnert.

Und dann ist da noch der KELLNER: ein sphärisches Wesen, das aber auch irgendwie in dieser Höllenwelt gefangen, also nicht frei ist. Bei ihm habe ich mich für eine Art Mönchskutte entschieden, die aus alten bestickten Tischdecken besteht. Das Highlight dabei ist die Färbung: sein Oberkörper ist lila (die Farbe für das Übernatürliche) und verläuft nach unten hin zu weiß (die Farbe der Bühnen-Hölle). Dadurch gibt es einen –im wahrsten Sinn des Wortes – fließenden Übergang zwischen den beiden Ebenen.

Was war dein schönster Moment in dieser Produktion?

Am schönsten fand ich die Arbeit im Team. Sowohl mit meiner Assistentin Heike, ohne die ich das zeitlich niemals geschafft hätte (DANKE!), als auch mit allen anderen Abteilungen, die an dieser Produktion mitgewirkt haben. Der Austausch ist total inspirierend und die gegenseitige Unterstützung einfach ein tolles Gefühl. Jetzt kann die Premiere kommen!

05/09/2019
25/08/2019

„Mach es dir doch bequem, wir haben nichts mehr zu verlieren. Höflichkeit, wozu? Formen, wozu? Unter uns hier! Gleich werden wir n***t sein wie Würmer.
Garcin



Foto: Purugganan Photography

19/08/2019

„Ich hatte dir gesagt, daß du verletzbar bist. Oh! Wie du jetzt büßen wirst. Du bist ein Feigling, ein Feigling ,weil ich es so will.
Und trotzdem sieh doch, wie schwach ich bin, ein Hauch; ich bin nichts als der Blick der dich sieht, als dieses farblose Denken, das dich denkt.“

***twiewürmer

Foto: Simone Purugganan

Kauft Tickets und unterstützt uns!!
18/08/2019

Kauft Tickets und unterstützt uns!!

17/08/2019

"Wer den kleinsten Teil seines Geheimnisses hingibt, hat den Anderen nicht mehr in der Gewalt"
Jean-Paul Sartre



Foto: Purugganan Photography

mit: Lisa Höpel Angelika Bit Michael Roller Anna Lankes Melanie Telle

Kasino Kornmarkt

Adresse

Kornmarkt 1-3
Trier
54290

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