Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart Offizielle Seite der Wilhelma in Stuttgart. Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten in Deutschland und einer der artenreichsten Zoos der Welt.

Die Förderung heimischer und weltweiter Artenvielfalt, botanische Sammlungen und wissenschaftliche Forschungsarbeit zählen zu unseren wichtigsten Aufträgen.

Zwei Grünschnäbel auf Entdeckungstour! Im Amazonienhaus sind zwei junge Grünarassaris flügge geworden – und jetzt wird n...
08/09/2026

Zwei Grünschnäbel auf Entdeckungstour!
Im Amazonienhaus sind zwei junge Grünarassaris flügge geworden – und jetzt wird neugierig die tropische Welt erkundet. #0711

Geier sind weltweit durch menschliche Einflüsse wie Vergiftung, Kollisionen mit Stromleitung und illegalen Handel stark ...
05/09/2026

Geier sind weltweit durch menschliche Einflüsse wie Vergiftung, Kollisionen mit Stromleitung und illegalen Handel stark gefährdet. Das hat massive Auswirkungen auf das Ökosystem und auch die menschliche Gesundheit, wenn Tierkadaver und damit jede Menge gefährliche Keime nicht mehr sicher durch die Geier entsorgt werden.

Die südafrikanische Artenschutzorganisation Vulpro setzt sich für die Rettung, Rehabilitation und Auswilderung verletzter Geier ein. Dafür haben sie eine rundum die Uhr erreichbare Notfall Hotline und Mitarbeitende, die hunderte Kilometer fahren, um Geier abzuholen und notzuversorgen. Zudem betreiben sie eine Auffangstation, in der die Tiere über mehrere Monate gepflegt und, bei ausreichender Fitness, wieder ausgewildert werden. Dazu gehört intensive tiermedizinische Versorgung und, etwa nach Flügelbrüchen, Flugtraining. Alleine in den ersten acht Monaten von 2026 wurden 60 Geier aufgenommen und gepflegt, von denen 30 bereits wieder ausgewildert werden konnten.

Tiere die nicht wieder auszuwildern sind, etwa weil ihnen nach einer Kollision mit einer Stromleitung ein Flügel amputiert werden musste, werden in das Zuchtprogramm von Vulpro integriert. Damit trägt zumindest ihr Nachwuchs zur Stützung der wildlebenden Population bei.
Vulpro wird bei dieser wichtigen Arbeit seit acht Jahren von der Wilhelma mit 5000€ im Jahr unterstützt. Das Geld stammt aus dem Artenschutz-Euro, den die Besuchenden beim Ticketkauf entrichten können. Der Verein hat 2025 zudem zusätzliche 10.000€ aus seinem Notfallfonds bereitgestellt, um Vulpro zu helfen, auf eine massive Häufung von absichtlichen Vergiftungen der Tiere reagieren zu können.

Am Artenschutztag der Wilhelma kann man noch mehr über das Projekt erfahren.

03/09/2026

Heute ist Welt-Orchideen-Tag!

Mit mehr als 30.000 Arten gehören Orchideen zu den vielfältigsten Pflanzenfamilien der Welt. Ihre außergewöhnlichen Formen, Farben und Anpassungen sind das Ergebnis einer faszinierenden Evolutionsgeschichte.

Doch diese Vielfalt ist bedroht. Lebensraumverlust, Klimawandel und menschliche Einflüsse setzen vielen Orchideenarten weltweit zu. Im Center for Species Survival der Wilhelma arbeiten wir deshalb gemeinsam mit unseren Kuratorinnen und Kuratoren, Gärtnerinnen und Gärtnern sowie der IUCN daran, die Vielfalt der Orchideen zu schützen und langfristig zu erhalten. 🌱

Es wird heiß im Wintergarten! Unsere Chili-Ausstellung hat nämlich wieder begonnen. Wir zeigen Euch rund 80 Sorten sowie...
02/09/2026

Es wird heiß im Wintergarten! Unsere Chili-Ausstellung hat nämlich wieder begonnen. Wir zeigen Euch rund 80 Sorten sowie einige Wildformen in ihrer ganzen Vielfalt. Die Schärfe bei Chilis entsteht übrigens durch den Wirkstoff Capsaicin. Dieser aktiviert bei Säugetieren Rezeptoren, die normalerweise auf Hitze reagieren. Was wir beim Essen einer Chili als „scharfen Geschmack“ empfinden, ist daher streng genommen kein Geschmack, sondern ein Hitze- und Schmerzreiz. Viele Säugetiere meiden die scharfen Früchte. Vögel dagegen können die Beeren ohne das für uns typische Brennen fressen. Mit ihrem Kot verbreiten sie die unverdauten Samen über größere Entfernungen – und tragen damit zur Vermehrung der Pflanzen bei.

Die Blüte am Seerosenteich im Maurischen Garten geht allmählich ins spätsommerliche Finale. Zu den Hauptdarstellern gehö...
27/08/2026

Die Blüte am Seerosenteich im Maurischen Garten geht allmählich ins spätsommerliche Finale. Zu den Hauptdarstellern gehört: Der Lotos. Habt Ihr Euch das Wilhelma-Logo schon einmal genauer angeschaut? Neben dem Elefanten ist dort auch eine Lotosblüte abgebildet. Kein Wunder, denn die prächtigen Blüten sorgen am Rande unseres Seerosenteichs immer wieder für Begeisterung – und zwar nicht nur bei unseren Besucherinnen und Besuchern. Auch bei den Bienen, die dort eifrig Nektar sammeln. Später, wenn sie ausgeblüht sind, wirken die Blüten dann fast wie freistehende Duschköpfe. Auf den ausladenden Blättern des Lotos legen außerdem die Libellen gerne eine Rast ein. Die Blätter weisen übrigens eine Besonderheit auf: Ihre Oberfläche ist mikro- und nanoskopisch strukturiert und mit wasserabweisenden Wachsschichten überzogen. Dadurch perlen Wassertropfen leicht ab und nehmen dabei Schmutzpartikel mit. Dieses Phänomen wird als sogenannter ‚Lotoseffekt‘ bezeichnet. Es gilt als Paradebeispiel der Bionik, bei der Prinzipien und Funktionsweisen aus der Natur auf technische Anwendungen übertragen werden. So diente die Oberfläche von Lotosblättern beispielsweise als Vorbild für selbstreinigende Fassadenfarben, Textilien und andere Produkte.

Schon Pläne fürs Wochenende? Bei uns in der Wilhelma wird es köstlich . Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. August finden b...
26/08/2026

Schon Pläne fürs Wochenende? Bei uns in der Wilhelma wird es köstlich . Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. August finden bei uns nämlich wieder die EDEKA-Familientage statt. An zahlreichen, über das Gelände verteilten Ständen geben EDEKA Südwest und seine Produktions- und Zulieferbetriebe von 9.00 bis 17.00 Uhr Tipps rund um eine leckere und ausgewogene Ernährung.

Unser Tipp: Da sich an diesem Wochenende alles um das Thema Ernährung dreht, ist das der optimale Anlass, mal wieder durch das Maurische Landhaus zu gehen. Dort könnt Ihr zahlreiche tropische Nutzpflanzen, die Bestandteil oder Zutat vieler Lebensmittel sind, als komplette Pflanzen in ihrer Ursprünglichkeit bewundern.

Schabrackentapire sind mit ihrem Schwarzweißmuster ausgesprochen hübsche und charismatische Tiere. Leider gilt die Art a...
20/08/2026

Schabrackentapire sind mit ihrem Schwarzweißmuster ausgesprochen hübsche und charismatische Tiere. Leider gilt die Art als stark gefährdet. Dem Aufruf des Europäischen Ex Situ Programms (EEP) an alle Halter von Schabrackentapiren folgend, unterstützt die Wilhelma seit August 2026 ein Projekt im Westen Sumatras.

Im Wald rund um den Mount Singgalang Tandikat, einem aktiven Vulkan, lebt eine Population der einzigen asiatischen Tapirart. Allerdings zeigt der tropische Wald dort immer mehr Schäden – häufige Erdrutsche, abnehmende Baumdichten und menschliche Einflüsse gefährden das Habit des Schabrackentapirs. Gleichzeitig ist dieser als Verbreiter von Samen so wichtig für die Regeneration des Waldes.

Das Projekt wird zunächst mittels Kamerafallen erforschen, wie viele Tapire sich wo in der Region aufhalten. Gleichzeitig wird die Bevölkerung – und besonders Schulklassen – in den Schutz des Gebietes mit einbezogen: Comicbücher über den Tapir für den Schulunterricht sind in Arbeit. Workshops für Wanderführer und Kletterguides sollen vermitteln, wie man den Einfluss von Besuchern im Park verringern und gleichzeitig Naturverbundenheit stärken kann. Die Wilhelma hat gut 50 % der Projektkosten übernommen. Wir freuen uns sehr, mit Hilfe des Artenschutz-Euros einen Beitrag zum Schutz der Lebensräume dieser so faszinierenden Art leisten zu dürfen!

Flossen hoch! 🐟🐠🐡Am Sonntag, 23. August 2026 tauchen wir beim Aktionstag "Faszinierende Fische" in der Wilhelmaschule mi...
18/08/2026

Flossen hoch! 🐟🐠🐡Am Sonntag, 23. August 2026 tauchen wir beim Aktionstag "Faszinierende Fische" in der Wilhelmaschule mit Euch in die Welt unter Wasser ab. Zumindest im übertragenen Sinne. An unseren Mitmachstationen könnt ihr von 11 bis 17 Uhr Flossen, Schuppen und Zähne aus nächster Nähe entdecken und erfahren, wie Fische an ihre Lebensräume angepasst sind. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Herausforderungen, denen viele Gewässer heute gegenüberstehen: Verschmutzung durch Müll, Überfischung und die Folgen des Klimawandels bedrohen zahlreiche aquatische Lebensräume. Erfahrt, warum der Schutz dieser Ökosysteme so wichtig ist und was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Außerdem stellen wir vor, wie die Wilhelma das Projekt „Plan G“ bei der Wiederansiedlung von in der Natur zeitweise ausgestorbenen Kärpflingarten im mexikanischen Hochland unterstützt.

Wie immer bei den Wilden Wochenenden ist das Programm im Eintritt in die Wilhelma enthalten. Wir freuen uns auf Euch!

13/08/2026

In den Andenwäldern Ecuadors sind einzigartige Lebensräume bedroht. Hier leben unter anderem Brillenbären, Tapire sowie zahlreiche seltene Amphibien- und Vogelarten – und sogar Pflanzenarten, die der Wissenschaft noch unbekannt sind.

Seit 2019 unterstützt die Wilhelma die ecuadorianische Naturschutzorganisation Jocotoco dabei, wertvolle Regenwaldflächen zu sichern und Schutzgebiete zu erweitern. Gemeinsam konnten bereits die Reservate Tapichalaca, Narupa, Buenaventura und Canandé erweitert werden.

Die Bilanz ist beeindruckend: Über 600.000 Euro hat die Wilhelma bislang dafür aufgewendet und damit rund 1.100 Hektar Regenwald gesichert.

Auch für den Schutz hochbedrohter Magnolienarten setzt sich die Wilhelma gemeinsam mit Jocotoco ein. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt den Magnolienschutz in Ecuador zusätzlich mit 50.000 Euro.

Kürzlich war Martin Schaefer, Leiter von Jocotoco, bei uns zu Besuch und hat erzählt, warum der Schutz dieser Lebensräume so wichtig ist und wie Artenschutz in Ecuador ganz konkret funktioniert.
Denn bedrohte Arten brauchen nicht nur Schutz – sie brauchen vor allem eines: ihren Lebensraum.

Zwei Steinböcke aus der Wilhelma sind zurück in den Alpen. Für zwei weibliche Alpensteinböcke, die 2024 in der Wilhelma ...
05/08/2026

Zwei Steinböcke aus der Wilhelma sind zurück in den Alpen.

Für zwei weibliche Alpensteinböcke, die 2024 in der Wilhelma geboren wurden, hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Gemeinsam mit acht weiteren Tieren aus drei europäischen Zoos wurden sie Ende Juli in den Hohen Tauern in Österreich ausgewildert.

Bereits Wochen zuvor hatten die Vorbereitungen begonnen. Nach einer veterinärmedizinischen Untersuchung und dem Transport nach Österreich wurden die zehn Tiere schließlich gemeinsam in die Freiheit entlassen.

Seit 1994 hat die Wilhelma insgesamt 25 Steinbock-Nachzuchten für bestandsstützende Maßnahmen in Österreich zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Populationslücken zu schließen und die genetische Vielfalt der Bestände zu sichern.

Der Alpensteinbock war im 19. Jahrhundert durch intensive Bejagung beinahe ausgerottet. Dank konsequenter Schutzmaßnahmen und zahlreicher Wiederansiedlungsprojekte leben heute wieder mehr als 50.000 Tiere im gesamten Alpenraum.

Die erfolgreiche Rückkehr des Alpensteinbocks zeigt: Artenschutz ist eine langfristige Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn Lebensräume erhalten und Bedrohungen dauerhaft beseitigt werden.

Adresse

Wilhelma 13
Stuttgart
70376

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