Galerie von Braunbehrens

Galerie von Braunbehrens Unsere originellen Künstler werden ihr Kunstliebhaberherz schneller schlagen lassen! Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren.

Wie gewohnt öffnen

Ansicht unserer Ausstellung "Tischlein deck dich!" die vom 29.09 bis zum 07.11 in unseren Räumlichkeiten am Stuttgarter ...
17/11/2021

Ansicht unserer Ausstellung "Tischlein deck dich!" die vom 29.09 bis zum 07.11 in unseren Räumlichkeiten am Stuttgarter Feuersee zu sehen war.

Mit Arbeiten von Patricia Waller, Paul Rousso, Heiner Meyer, Holger Kurt Jäger, Ria de Henau, Holde Klis, Danielle Zimmermann und Peter Anton.

Speisen und die damit verbundenen überirdischen Genüsse haben seit jeher abendländische Künstlerinnen und Künstler begeistert. Es begann wie immer in der europäischen Kunstgeschichte im religiösen Kontext: Wurde beim Motiv des „Abendmahls“ Jesus an der Tafel im Kreis seiner Jünger dargestellt, so spielten Glaubensfragen auch noch in die holländischen Stilllebenmalerei hinein, wenn Maler die sinnliche Pracht von Früchten mit Zeichen des Verfalls markierten (Schnecken, Käfer) – versteckte Warnungen vor der bloß irdischen Sinnes-Verführung, die nur blasser Abglanz des Glückes zu sein schienen, die das himmlische Paradies verhieß.

Im Zuge der Säkularisierung büßte die Religion auch beim Thema Essen ihre Autorität ein. In der Moderne fächerte sich das Thema zu einer wohltuenden Vielfalt auf und erfuhr in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts Erweiterungen durch die Einbeziehung neuer Materialien. In der Ausstellung „Tischlein deck dich!“ haben wir Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die auf virtuose und begeisternde Art und Weise diese alten Themen mit neuer Kraft beleben.

Impressions from Positions Berlin and UNSEEN Amsterdam '21. We're so glad that it's possible again for the art world to ...
19/09/2021

Impressions from Positions Berlin and UNSEEN Amsterdam '21.

We're so glad that it's possible again for the art world to host fairs like these two! It was a real pleasure to again connect to colleagues artists and friends of art and we thank all of the people who came to visit out booth and engaged in interesting conversations with us!

#artfair #unseenamsterdam #postitionsartfair #art #artgallery #kunst #zeitgenössichekunst #comtemporaryart #videoart #videosculpture #painting #berlin #amsterdam

Liebe Freunde der Kunst,Endlich können Messen wieder stattfinden! Seit dem 9.11. sind wir mit Arbeiten von Jens Lorenzen...
11/09/2021

Liebe Freunde der Kunst,
Endlich können Messen wieder stattfinden!

Seit dem 9.11. sind wir mit Arbeiten von Jens Lorenzen, Daniel Cherbuin, MARCK u.a. auf der Positions Berlin vertreten. Noch bis morgen können Sie uns an unserem Stand in Hangar 5 dort besuchen.

Unser Stand ist auch in 3D unter dem Link auf unserem Profil zu sehen.

Vom 16. - 19. September können Sie uns dann auch auf der Unseen Amsterdam antreffen.

Wir freuen uns über den Ausstausch mit Künstlern, Sammlern, Kuratoren und Kollegen!

@ Tempelhof, Berlin, Germany

Nachdem nun endlich wieder die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gelockert werden konnten, erinnert der Ausstellungs...
21/07/2021

Nachdem nun endlich wieder die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gelockert werden konnten, erinnert der Ausstellungstitel „Der Zauberberg“ in Anlehnung an den gleichnamigen Roman von Thomas Mann u.a. daran, dass die zurückliegende Phase der Absonderung und selbstgewählten Isolierung eine prägende Erfahrung für jedes Individuum war. Andererseits weist der Begriff aber auch auf den Zauber hin, den Kreativität zu entfalten vermag.

Die Galerie von Braunbehrens freut sich, auf ihrem „Zauberberg“ eine stimmige Kombination von Werken des Künstlers Holger Kurt Jäger und der Bildhauerin Birgid Helmy zu präsentieren. Trotz unterschiedlicher Medien und Methoden erschaffen und inszenieren sie ihre fiktiven Individuen mit ähnlichem Humor. In den Werken werden Fragen nach der eigenen und der kollektiven Identität, nach Authentizität und Individualität, nach äußerem Schein und den inneren Vorgängen und Emotionen gestellt.

#galerievonbraunbehrens #exhibition #contemporaryart #contemporarysculpture #kunstausstellung #stuttgart #feuersee #stuttgartwest @ Galerie von Braunbehrens

Menschen und Metamorphosen  Herlinde KoelblVom 28. Mai bis zum 9. Juli 2021In Herlinde Koelbls Schaffen ist der Dreh- un...
28/05/2021

Menschen und Metamorphosen Herlinde Koelbl

Vom 28. Mai bis zum 9. Juli 2021

In Herlinde Koelbls Schaffen ist der Dreh- und Angelpunkt der Mensch und seine Geschichte. Ihr Blick in deutsche Wohn- und Schlafzimmer, auf Kleidung und Haare als Ausdruck des Äußeren im Hinblick auf das Innere und ihre Langzeitstudie über die Spuren, die das Leben mit und in der Politikwelt hinterlässt, bezeugen dies. Als bevorzugtes Medium verwendet Koelbl die Fotografie. Durch das objektive Kameraauge hält sie auf sensible Art und Weise sehr subjektive und persönliche Momente fest. Lange Recherchen für eine Werkserie und begleitende Interviews mit den Abgebildeten gehen ihren Fotografien voraus. Der dokumentarische Charakter mit einer lebensnahen und einfühlsamen Schilderung ihrer Arbeiten macht sie zu einer Chronistin unserer Zeit.

@ Galerie von Braunbehrens

Hier pulsiert das Leben, hier steppt der Bär. Es soll Menschen geben, die dem urbanen Leben entfliehen wollen, doch die ...
21/04/2021

Hier pulsiert das Leben, hier steppt der Bär. Es soll Menschen geben, die dem urbanen Leben entfliehen wollen, doch die meisten sind ihm längst verfallen. Die Haupt- und Kulturstädten unserer Welt sind nationale Aushängeschilder und Nährboden für Kultur und Fortschritt. Städtetrip-Touristen wollten „dort immer schon einmal hin“, hetzen von Wahrzeichen zu Wahrzeichen und fotografieren Motive, die, wären sie nicht in New York, Heidelberg oder Rom, es sicher nicht vor die Linse geschafft hätten. Wen wundert diese Faszination? Man möchte sich eben einen Teil der Stadt bewahren, die innerhalb komplexer Gesellschaftsstrukturen Historie konserviert und Zukunft generiert.

Mit der Ausstellung Sehnsuchtsorte widmet sich die Galerie von Braunbehrens dieser Faszination. Das klassische Sujet der Landschaftsdarstellung wird von Verena Guther und Helle Jetzig unserem Zeitgeist entsprechend verhandelt. Beide bedienen sich hierfür dem Medium der Fotografie, verkehren dessen Naturalismus aber durch Montage und Collage und überlagern die so geschaffenen fiktiven Bilderwelten mit Malerei und Siebdruck.

Im Werkprozess bedienen sich beide methodisch der Isolation von Bildelementen und übersetzen damit die im Alltag einer Stadt erlebbare Reizüberflutung, welche zur Fragmentierung der wahrgenommenen Sinneseindrücke führt, in die künstlerische Praxis. In Gänze kann das urbane Leben nie wahrgenommen werden. Stattdessen fügen sich selektierte Momente zu einem Gesamtbild zusammen: Die zwischen den Gebäuden durchscheinende Sonne, der Blick auf einzelne Straßenschilder, das Klackern von High Heels auf Asphalt, der den Staub aufwirbelnde Verkehr oder einzelne Häuserfassaden.

Auf experimentelle Weise versuchen Verena Guther und Helle Jetzig die Essenz einer Stadt zu destillieren und den verborgenen Geheimnissen einer Stadt nachzuspüren.

Fotos: Peter Jagusch

Heute richten wir das Spotlight unseres Künstlerporträts auf den englischen Künstler Sean Henry, der in London lebt und ...
01/10/2020

Heute richten wir das Spotlight unseres Künstlerporträts auf den englischen Künstler Sean Henry, der in London lebt und arbeitet.
Henry fertigt vor allem Skulpturen aus Bronze, die er bunt bemalt. Dabei achtet er aber darauf, die Oberflächenstruktur der rauen Bronze als Strukturelement beizubehalten, setzt Highlights und Lichtpunkte mit Wachs oder Lack.
Zuerst entstehen Vorzeichnungen, die er dann in Ton übersetzt, um danach Bronzegüsse zu fertigen. Diesem Prozess folgt er in strikter Handarbeit.
Die Bronzeskulpturen wirken im ersten Moment sehr realistisch, sind es aber nicht. Sie haben wenig mit dem Hyperrealismus von z.B Duane Hanson oder John De Andrea gemeinsam. Häufig sind ihre Gesichtszüge subtil verzerrt, es fehlen Reißverschlüsse, Knöpfe oder Schnürsenkel, Fingernägel und Pickel im Gesicht. Auch wenn seine Figuren eindeutig aus unserer Zeit stammen, umgibt sie eine Atmosphäre des Andersseins, des nicht Dazugehörens. In gewisser Weise sind seine Figuren uneindeutig, passiv und gefangen in einem Zustand zwischen Tätigkeit und Untätigkeit. Sie sind kurz davor etwas zu tun, wissen aber nie was, strahlen dennoch eine große Präsenz aus und scheinen tief geerdet zu sein in ihrer Existenz.
Henry vermeidet es, mit professionellen Modellen zu arbeiten, da diese laut ihm dazu neigen, sich emotional zu entziehen, weswegen er für seine Figuren oft aus dem persönlichen Bekanntenkreis schöpft oder sich selbst als Vorlage utilisiert.

Sean Henrys Skulpturen haben sehr unterschiedliche Formate, sind jedoch nie exakt lebensgroß. Sie müssen groß genug sein, so dass man sich für sie interessiert. Wären sie in lebensgetreuer Größe, sagt der Künstler, würden sie ähnlich leblos wie Wachsmodelle wirken und büßten jegliche skulpturale Präsenz ein.
Er verändert Format, Perspektive, die Art und Weise, wie sich die Figuren aufeinander und ihre Umgebung beziehen und den Blickwinkel, aus dem man sie betrachtet, um den Betrachter miteinzubeziehen und emotional aus der Reserve zu locken.

Heute präsentieren wir Ihnen den zweiten Teil unseres Künstlerporträts zu Willi Siber.Nach dem Studium an der Staatliche...
27/09/2020

Heute präsentieren wir Ihnen den zweiten Teil unseres Künstlerporträts zu Willi Siber.
Nach dem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart arbeitete der Künstler in den 1980er Jahren zunächst als „neuer Wilder“ mit farbintensiven Gemälden und mit der Kettensäge gearbeiteten und bemalten Holzskulpturen.

Reagierte der Oberschwabe damals explizit auf die gesellschaftliche Situation der Zeit mit einem Werk, das sich die spürbare existentielle Bedrohung des Menschen zum Thema machte, so sind die 1990er Jahre von einer formalen und farblichen Beruhigung charakterisiert. Der „akribische Materialerkunder“ entwickelt in dieser Zeit mit den bekannten Noppen- und Gitterarbeiten eine ganz individuelle künstlerische Sprache.
Nationale und internationale Galerien wurden auf ihn aufmerksam und zeigen sein Werk seither in vielen Ausstellungen und auf Kunstmessen.
Willi Sibers Kunst wirkt fern und nah, präsent und entrückt zugleich. Die Auseinandersetzung mit den Grundlagen sinnlicher Wahrnehmung, optischer und haptischer Anschauung, mit dem Erleben von Form, Oberfläche, Materie und Raum bildet die Basis seines künstlerischen Schaffens. In welchem Medium er sich auch ausdrückt, in seiner Malerei, seinen Holzskulpturen, Wand- und Bodenobjekten, immer führt er bildnerische Ordnungsprinzipien verschiedenster Art ins Feld – und widmet sich zugleich deren Dekonstruktion.

Der Eindruck von Schwere und Leichtigkeit, Dichte und Auflösung, Raumtiefe und Oberflächenkonzentration steht im Vordergrund einer irritierenden Form- und Oberflächenbehandlung, welche die Gewissheit unserer Seherfahrung hinterfragt. Diesen Weg setzt er in den letzten 10 Jahren konsequent fort, erweitert sein Spektrum aber durch Stahlskulpturen, farbige Wandobjekte und Tafelbilder, bei denen er den zunächst ausschließlich verwendeten Chromlack durch Interferenzlack ergänzt: Letzterer wechselt bei jedem Schritt des Betrachters um die Skulptur herum ihren Tonwert und changiert ständig von Grün ins

Willi Siber Text von S. Heilig aus dem Katalog "Der Weg"Der Maler, Bildhauer und Zeichner Willi Siber (geb. 1949 in Eber...
23/09/2020

Willi Siber
Text von S. Heilig aus dem Katalog "Der Weg"

Der Maler, Bildhauer und Zeichner Willi Siber (geb. 1949 in Eberhardzell) gehört nicht nur zu den wichtigsten süddeutschen Künstlern, sondern hat sich längst auch auf nationaler und internationaler Ebene einen Namen gemacht.

[...]
„Das Bewusstsein, da ist ein Lebenswerk entstanden, hatte ich nie“, sagt er heute selbst. Doch der Rückblick auf 40 Jahre künstlerisches Tun beweist das Gegenteil. Willi Sibers umfassendes, facettenreiches Werk zeugt von einer besonderen Kreativität und unermüdlichen Schaffenskraft.

[...]
Ein Atelieraufenthalt in Amsterdam führte dann nach der Jahrtausendwende mit einem neuen Material wieder zu neuen Findungen. Mit der ihm eigenen Experimentierfreude und der Lust an sinnlichen Versuchsreihen wurde das vielseitige Epoxydharz, das er dort kennenlernte, nicht nur als Farbmittel in der Malerei und den Wandobjekten eingesetzt, sondern mehr noch zu einem autonomen plastischen Material. Holzsplitter, Nägel oder Kunststoffelemente werden mit Epoxydbeschichtungen sinnlich transformiert und bunte Holzpellets in serieller Anordnung an der Wand präsentiert.

Auch in Sibers malerisches Werk, das zu dieser Zeit Ausflüge in die Welt der Farbfeldmalerei enthält, zeigt sich die Freude am Materialexperiment. Eine besondere Form der Farbfeldmalerei stellen die Epoxy-Bilder mit Nägeln dar, die durch ihre Leichtigkeit und Transparenz in den vorgelagerten Bildebenen eine einzigartige und unverwechselbare Sprache sprechen. Nach 2010 überrascht der Künstler mit einem weiteren Material: mit langen Stahlrohren, die scheinbar mühelos wie Strohhalme geknickt sich modular in die Höhe oder über den Boden entwickeln. Diese mit hochglänzendem Autolack versehenen Skulpturen unterstreichen die Intention Sibers,
das Unerklärliche, Suggestive und die Magie eines Werks zu offenbaren. Dazu gehören auch die aktuellen, konkav-konvex gearbeiteten Tafelobjekte, in denen der Künstler mit changierenden Interferenzfarben die menschliche Wahrnehmung auf die Probe stellt.

»Ich betrachte die Kunst als eine der höchsten humanen Tätigkeiten. Sie stellt für mich eine Philosophie dar, vielleich...
19/09/2020

»Ich betrachte die Kunst als eine der höchsten humanen Tätigkeiten. Sie stellt für mich eine Philosophie dar, vielleicht sogar eine Religion. In diesem Sinne versuche ich eine ästhetische Utopie zu schaffen.«

Installationen bestehen aus farbig pigmentiertem Acrylglas, das von ihm auf bis zu 600 Grad erhitzt wird. Durch Handschuhe geschützt formt er die freischwebenden Objekte dann von Hand. Aneinanderreihungen einzelner skulpturaler Versatzstücke lassen einen Organismus entstehen.
Seine Objekte und Installationen begreift er als Lebewesen, seine Werkgruppen als "Objektfamilien".

Zeichnung und Malerei standen für ihn am Anfang seines Prozesses. Erst die Experimente mit Farbe und Form auf Papier weckten in ihm die Neugier, auch dreidimensional zu arbeiten.
Heute fertigt er von Installationen oft erst Zeichnungen an, wenn diese fertiggestellt sind. Er wünscht sich eines Tages mit lebender Materie zu arbeiten, ultravernetzte Mikroorganismen in
all ihrer natürlichen Schönheit zu gestalten, die sich wie lebendige Wesen permanent weiterentwickeln.

In einer Fotoserie, die teilweise von der Getty-Stiftung erworben wurde, setzt er seine Objekte (zu verstehen als Botschafter der Zukunft) in Kontrast zu demontierten Denkmälern Lenins. Diese
untergegangene Utopie wird nun zum Nährboden für eine hellere Zukunft.

In unserem dieswöchigen Künstlerporträt stellen wir Ihnen die Arbeiten des ukrainisch-deutschen Künstlers Aljoscha vor. ...
16/09/2020

In unserem dieswöchigen Künstlerporträt stellen wir Ihnen die Arbeiten des ukrainisch-deutschen Künstlers Aljoscha vor.
Seine Arbeiten basieren auf Ideen des "Bioismus, des Biofuturismus und des bioethischen Abolitionismus" (Def.: Der Zweck zukünftiger menschlicher Existenz wird nicht mehr der Überlebenskampf, sondern das von Leid befreite, glückliche Leben sein. Die daraus abgeleitete freie schöpferische Tätigkeit der Menschen wird zum Selbstzweck).
Er drückt sich in Objekten und Installationen aus Polymethylacrylat, aber auch in Zeichnungen und Aquarellen aus, die er manchmal zu „Mixed Media“ Arbeiten kombiniert.
Sich selbst sieht Aljoscha als Utopist. Er erschafft eine mögliche, wenn auch optimistische Zukunftsvision und begreift sich mehr als ein Kind, dass sich spielend seinen eigenen Kosmos definiert.

Aljoscha verwendet auch den Begriff des „Bioism“. Er verweist auf das organische Entstehen seiner Objekte und verankert seine ästhetische Vision in der zukünftigen Evolutionsentwicklung. Er selbst sagt dazu:
„Bioismus ist meine Bemühung, eine Kunst zu schaffen, die auf Vitalität und Komplexität basiert:
Während der Ausarbeitung eines jeden Stücks versuche ich so viel Bewegung, Atmung und Vielfalt darin einzufangen wie nur eben möglich. (...) Bioismus erweitert den Begriff des Lebens auch auf leblose Objekte: Ich glaube persönlich daran, dass wir in Zukunft, als Fortsetzung der biologischen Revolution, lebende Möbel, lebende Häuser oder Raumstationen erschaffen werden, doch das Spannendste wird die Möglichkeit sein, als Künstler mit lebender Substanz zu arbeiten, also neue Formen des Lebens zu erschaffen.“

Kleinere Objekte und Plastiken entstehen auf Grundlage eines Drahtskeletts, auf das der Künstler in einem langwierigen Prozess zähflüssige Acryltropfen aufbringt und aneinander reiht.

Antons Kunst spielt mit den Bedürfnissen, Wünschen, Träumen, Sehnsüchten und Kindheitserinnerungen des Menschen aber auc...
13/09/2020

Antons Kunst spielt mit den Bedürfnissen, Wünschen, Träumen, Sehnsüchten und Kindheitserinnerungen des Menschen aber auch mit der Kehrseite des Genusses: der Übersättigung, der Maßlosigkeit, dem Exzess.
Anton selbst kommentiert weiter:
„Ich mach gerne Kunst, die locken, bezaubern, entwaffnen und überraschen kann. Meine Skulpturen versetzen die Betrachter in einen wunderbaren Zustand, so dass ich mit ihrem Inneren auf ehrliche und direkte Weise kommunizieren kann.
Ich aktiviere den Hunger, den Menschen auf jene Dinge entwickeln, die ihnen Freude bereiten und vor denen sie kapitulieren. Das lustvolle Wesen meiner Arbeit stimuliert menschliche Grundbedürfnisse und Sehnsüchte, die zu Verlangen und Leidenschaft führen.“

Ein Verlangen, das sicherlich nicht nur postivie Konnotationen mit sich bringt. Betrachtet man die quietischig-bunten Darstellungen Antons aus einem etwas anderen Blickwinkel könnte man vermutlich sogar von der „Monumentalisierung einer heimtükischen Sucht“ sprechen.
Einer Sucht, die die westliche Gesellschaft voll im Griff hat.
Auch wenn viele Entwicklungen der Menschheit nur durch den Zucker in den Kohlenhydraten von Kartoffeln, Brot, Bohnen, Honig und Früchten möglich waren, die dem Gehirn und dem Körper unsere Vorfahren genug Energie gab um sich am Leben zu halten und um sich sogar weiterzuentwickeln, hat sich in den Wohlstands-Gesellschaften der Westlichen Welt dieses dringende Bedürfniss in eine arbiträre Vergnügung verwandelt und macht große Teile der Gesellschaft Fettleibig und schadet ihr nicht nur in Form von kulinarischen Vergnügungen, sondern auch in Form des Alkohols. Die WHO schreibt dazu auf ihrer Website: „Adipositas hat epidemische Ausmaße erreicht: Weltweit sterben mindestens 2,8 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Übergewicht und Fettsucht.“

Anton nimmt genau dieses komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Nahrung, Notwendigkeit und Verschwendung in den Blick und konfrontiert den Betrachter mit seinen eigenen mit seinen eigenen Assoziationen, Erinnerungen und Gelüsten. Aber auch abseits von inhaltlichen Gewichtigungen laden Peter Antons süße Kreationen einfach zum Träumen und Betrachten ein.

Adresse

Rotebühlstraße 87
Stuttgart
70178

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 16:00

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Bemerkungen

Visual Artist Marc Fromm is trained as a carpenter and wood sculptor. One of his projects for Los Angeles includes the “Holy family”. Father, mother and child as a reflection of the smallest social structure in a society, here in America. Marc Fromm is Villa Aurora Fellow of Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. To find out more about his work, go to his website via ➡️🔗 https://marcfromm.de/ Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Heitsch Gallery Marc Fromm Galerie von Braunbehrens Jarmuschek+Partner gallery
💡💡💡 Kunst trifft Licht: Die Stuttgart Netze unterstützt die Galerie von Braunbehrens im Stuttgarter Westen mit der Ausleihe einer echten Straßenleuchte. In der aktuellen Ausstellung "Inside/Outside" werden unter anderem Straßensituationen dargestellt, weshalb - gerade in der dunklen Jahreszeit - eine Laterne natürlich nicht fehlen durfte. Die Ausstellung in der Rotebühlstraße 87 läuft noch bis zum 10. Januar 2020. Weitere Infos gibt es unter www.galerie-braunbehrens.de 🤓🤓🤓
Art Alarm in der Stadt 💕🎨 Heute findet ab 11 Uhr der ART ALARM Stuttgart 2019 statt. In 18 Galerien in Stuttgart erhält der Art Alarm e.V. Einzug. Andrea Myers schichtet und klebt in der Galerie Klaus Braun malerisch bearbeitete Papiere aufeinander. Der Düsseldorfer Bildhauer und Maler ukrainischer Herkunft, Aljoscha, betrachtet seine farbenfrohen Objekte in der Galerie von Braunbehrens. Alle weiteren teilnehmenden Galerien findet man im Internet unter art-alarm.de. Foto: Galerie von Braunbehrens
Zum Art Alarm zeigt die Galerie von Braunbehrens: Aljoscha - Bioethische Funktionslust ——————- Der Düsseldorfer Bildhauer und Maler Aljoscha, geboren 1974 in Glukhov, Ukraine, ist durch seine konzeptionellen Installationen und Skulpturen basierend auf Ideen des Bioismus, des Biofuturismus und des bioethischen Abolitionismus bekannt geworden. Er betrachtet seine Objekte als „ästhetische Prototypen, Vorbilder für zukünftige Lebewesen.“ ——————— Ausstellung Eröffnung: 13.09.2019 19:00 Von-Bis: 14.09.2019 - 25.10.2019 ✨Zu sehen beim Art Alarm Stuttgart am 21. und 22. September! ✨