18/07/2026
Morgen, 17 Uhr in der Weissenburg: Lebendige Geschichten. Lebendige Menschen. Bei der Living Library werden Menschen zu Büchern. Jedes „lebende Buch“ erzählt eine persönliche Geschichte – über Identität, Migration, Verlust, Neuanfang, Liebe, Zweifel, Mut und Hoffnung. Besucher*innen können zuhören, Fragen stellen und Menschen kennenlernen, denen sie im Alltag vielleicht nie begegnet wären.
Mit dabei sind:
David: „Der Vielbeschäftigte mit zwei Seelen – Wie man sich neu zusammensetzt, wenn das eigene Land einen zum Extremisten erklärt" - Wie fühlt es sich an, die eigene Transidentität genau in dem Moment zu erkennen, als Krieg und Repression das bisherige Leben zerstören?
Anna: „Die Psychologin im Exil – als ›ausländische Agentin‹ abgestempelt“ - Wie kann es passieren, dass eine Psychologin zur „ausländischen Agentin“ erklärt wird?
Vladislav: „Die Freude am Leben“ - Was bleibt, wenn der Mensch, dem man sein Leben anvertraut hat, einen plötzlich in die tiefste Dunkelheit stürzt?
Paul: „Anleitung, ein anderer zu werden“ - Wie oft kann ein Mensch seine Identität neu erfinden?
German: „Übergang“ - Was bedeutet es, alles hinter sich zu lassen und in einem neuen Land noch einmal von vorne anzufangen?
Andrii: „Zu sich selbst beten – dem eigenen Bewusstsein entzogen“ - Was geschieht, wenn Angst und religiöse Prägung so tief verwurzelt sind, dass sie sogar das eigene Denken bestimmen?
Dasha & Vlad: "Neugier statt Vorurteile“ - Was kann passieren, wenn Neugier stärker ist als Vorurteile?
Lebendige Geschichten. Lebendige Menschen. Living Library – Begegnungen statt Vorurteile 📚🌈 Im Rahmen der Stuttgart Pride Week lädt die russischsprachige Queer-Gruppe RussQueer zu einer besonderen Living Library am Sonntag, 19. Juli 2026, 15 Uhr in der Weissenburg ein.
Statt Bücher erwarten euch Menschen. Russischsprachige q***re Menschen aus Russland, der Ukraine, Belarus, Kasachstan und anderen Ländern des postsowjetischen Raums erzählen ihre persönlichen Geschichten – über Identität, Migration, Neuanfang, Gemeinschaft, Verlust, Hoffnung und das Ankommen in Deutschland. Nach einer kurzen Vorstellung aller „lebenden Bücher“ habt ihr die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und ihre Geschichten kennenzulernen. Anschließend wechseln die Gruppen die Tische, sodass ihr mehrere unterschiedliche Lebenswege entdecken könnt.
Keine Vorträge. Keine Podiumsdiskussion. Sondern ehrliche Begegnungen, persönlicher Austausch und gegenseitiges Zuhören. Unser Ziel ist es, Brücken zwischen Menschen und Communities zu bauen und einen Raum für Neugier, Verständnis und neue Begegnungen zu schaffen.
Als kleine kulinarische Überraschung laden wir euch außerdem ein, Okroschka – eine traditionelle kalte Suppe aus dem postsowjetischen Raum – zu probieren.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.
Wir freuen uns auf euch!