05/06/2026
Fregatte Karlsruhe F212
Über 37 Jahre war sie bis 2017 im Dienst: die ausgemusterte „Karlsruhe“ – eine Fregatte der Bremen-Klasse. Nun ist sie angesprengt geworden. Minen, viele Sensoren und Crashtest-Dummies sind dabei eingesetzt. Hintergrund der Ansprengungen ist eine Untersuchung der der Wehrtechnischen Dienststelle der Bundeswehr für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung, im schleswig-holsteinischen Eckernförde. Diese sammelt Erkenntnisse über die Wirkung von Sprengkörpern wie Seeminen auf ein Schiff insgesamt, vor allem aber auch auf die Besatzung . Seit Oktober 2024 sind mit der ex „Karlsruhe“ zwei Ansprengungen mit 50 Kilogramm und mit 175 Kilogramm Sprengstoff, in den folgenden Jahren wurden und werden jeweils Sprengungen mit steigender Sprengstoffmenge bis 2028 durchgeführt. Diese finden circa viereinhalb Kilometer von der Küste entfernt in der Ostsee statt. Nach jeder Messkampagne wird validiert, ob die Simulation und die Messungen hinreichend übereinstimmen.