berlin - raum für videokunst

berlin - raum für videokunst berlin ist Plattform und Ausstellungskonzept für Video, experimentelle Musik und Performance in Hamburg. Und eine Videokunstausstellung ist kein Kino.

Der Begriff „Time Based Arts“ verweist auf das vorüber Gehende, auf den Faktor Zeit, der für Computerkunst, Video, Animationen, Performances und Soundexperimente bestimmend ist. Im Unterschied zur Kunst des Raums (Malerei, Skulptur und Fotografie), die sich in Form physischer Objekte, die Dauer und Werthaltigkeit in sich zu tragen scheinen, im Raum oder an der Wand präsentiert, ist Medienkunst an

den Augenblick gebunden. Sie lässt sich nicht festhalten, oft nicht einmal anfassen, und auch nicht nach Hause tragen; vom Verkaufen gar nicht zu reden. Videokunst ist manchen Museumsbesuchern noch immer „das größte Ärgernis des Kunstbetriebs“ (Jörg Scheller in der "Zeit"). Video-, Sound- oder Performance-Künstler/innen – erst recht, wenn sie noch nicht etabliert sind oder am Anfang ihrer Karriere stehen – haben es außerhalb geförderter Institutionen nicht leicht, präsentiert und wahrgenommen zu werden. berlin – raum für videokunst steht als Plattform und Freiraum für ein auf Video, experimentelle Musik und Performance konzentriertes Ausstellungsprogramm, und ist derzeit in der Viktoriakaserne beheimatet. Wir wollen Arbeiten zeigen, die uns selbst gefallen und sonst in Hamburg selten oder gar nicht zu sehen wären. Was man in Berlin einfach „machen“ würde sollte auch hier möglich sein. Idee & Konzept: Dieter Söngen

März 2015

Adresse

Sankt Pauli

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