30/08/2026
Hier kommen sie ... die versprochenen weiteren Informationen:
Am Donnerstag, den 3. September führen wir in Kooperation mit Dr. Heinrich Nuhn und Otfried Tampl den Filmklassiker "Ein Lied geht um die Welt" vor. Die Geschichte von der Heimatlosigkeit eines politischen Emigranten, des deutsch-jüdischen Tenors Joseph Schmidt, gefeiert als der „deutsche Caruso“, 1958.
Der Film beschreibt auf sehr unterhaltsame und ebenso musikalische Weise das Leben und Wirken des deutsch-jüdischen Tenors, Joseph Schmidt (geb. in der Ukraine, damals österreichisch) von 1933 bis 1942. Obwohl er seinerzeit sehr bekannt und beliebt war, ist er 1933 wegen zunehemender beruflicher Schwierigkeiten mit den N***s von Berlin zunächst nach Österreich und später nach Belgien und Südfrankreich emigriert. Er starb 1942 an einem Herzleiden in einem Flüchtligslager in der Schweiz im Alter von nur 39 Jahren. Trotz des sehr ernsten Hintergrunds auch ein lustiger Film: Sein Manager, Herr Himmel: Theo Lingen und sein Pianist, Herr Schlange: Karl Liefen - zwei sehr bekannte Humoristen der deutschen Nachkriegszeit. Der Film ist in Schwarzweiß in bester Qualität (Filmjuwele).
Um die politischen Verhältnisse der Zeit des Joseph Schmidt besser zu verstehen, haben sich Heinrich Nuhn und Otfried Tampl für einen 28-minütigen "Vorfilm" entschieden: Als die Synagogen brannten. Es ist eine Sendung des Hessischen Rundfunks von 2013 mit Beiträgen aus Rotenburg (Heinrich Nuhn), Bebra, Bensheim, Zwingenberg und Frankfurt. Wir finden, dass beide Filme bestens zueinander passen, obwohl sie vollkommen unterschiedlich sind.
Also: Wer diesen Filmjuwel-Abend nicht verpassen möchte und am Thema interessiert ist: unbedingt anschauen! Beginn ist um 19.30 Uhr/ Einlass ab 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei, eine Spende wird zur Deckung der Kosten erbeten.
Damit alle, die kommen möchten, auch einen Platz bekommen (mit Lehne bei einem Kinoabend versteht sich!), sollte sich – wie immer – anmelden!!!