Aquarium Glaser GmbH

Aquarium Glaser GmbH Welcome to Aquarium Glaser GmbH! Imprint/Impressum:https://www.aquariumglaser.de/impressum/ Tropische Süßwasserfische sind unsere Welt und unsere Passion.
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Kompetente Beratung und große Auswahl zeichnen uns aus und für die Fähigkeit, den "besonderen Fisch" besorgen zu können, sind wir bekannt. Daß wir ausschliesslich den Großhandel beliefern.
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Tropical freshwater fish are our world and our passion. Capable advice
and a large assortment distinguish us and we are well-known for the ability to get the "special fish".We only sell to reliable importers.

Chilodus punctatusEs gibt vier Arten der kleinen Kopfsteher der Gattung  . Eigentlich sollte man sie relativ leicht ause...
18/06/2026

Chilodus punctatus

Es gibt vier Arten der kleinen Kopfsteher der Gattung . Eigentlich sollte man sie relativ leicht auseinander halten könnten, denn zwei dieser Arten (Chilodus fritillus aus Peru und C. zunevei aus Französisch Guyana, Surinam und dem an Französisch Guyana angrenzenden Gebiet von Brasilien) haben niemals ein Längsband, die zwei anderen (C. gracilis aus Brasilien und Kolumbien und C. aus weiten Teilen ) zeigen ein solches Längsband. Aber es ist in der Praxis, wie so oft, nicht ganz so einfach. Denn Chilodus punctatus kann dieses Längsband, je nach Stimmung, ein- oder ausblenden. Außerdem sieht C. punctatus, so wie er im Moment definiert ist, je nach Herkunft etwas unterschiedlich aus - was wohl niemanden verwundern dürfte. Wahrscheinlich ist es so, dass sich hinter dem Namen „Chilodus punctatus“ in Wirklichkeit nicht eine einzige Art mit nahezu flächendeckender Verbreitung im tropischen Südamerika ist - er ist gemeldet aus Brasilien, Bolivien, Ecuador, Guyana, Kolumbien, Peru und Surinam - sondern dass es sich hier um einen ganzen Artenkomplex sehr ähnlicher Spezies handelt.

Dem Namen nach ist Chilodus punctatus, der Punktierte Kopfsteher, die häufigste Art im Hobby. Tatsächlich sah man ihn jedoch zumindest früher nur recht selten. Viel häufiger war hingegen Chilodus gracilis im Handel zu finden, und obwohl die Art erst 1988 formell wissenschaftlich beschrieben wurde, zeigen viele Abbildungen in aquaristischen Fachpublikationen vor 1950 diese Art. Chilodus gracilis unterscheidet sich von C. punctatus durch das immer vorhandene schwarze Längsband - er kann es nicht ausblenden. Dieses Längsband ist zudem relativ breit.

Aus den meisten Teilen Südamerikas erfolgen zur Zeit keine Importe von Chilodus, statt dessen sind fast alle Tiere im Handel Nachzuchten aus Indonesien. Da diese Fische ein Längsband haben und es zumindest zeitweise ausblenden können, werden sie als Chilodus punctatus bezeichnet. Wir zeigen in diesem Post ein paar Wildfänge aus früheren Jahren, um zu zeigen, wie unterschiedlich Chilodus stimmungsbedingt aussehen können.

Alle Chilodus-Arten werden 8-10 cm groß und sollten im Schwarm ab ca. 10-15 Exemplaren gehalten werden, sonst sind sie oft zänkisch. Pflanzen werden in der Regel angefressen. Man kann dem etwas vorbeugen, indem man nur sehr harte Gewächse (wie Anubias etc.) verwendet und viel Grünzeug füttert. Dazu eignen sich überbrühte Landpflanzen wie Löwenzahn am besten. Das Überbrühen macht die Blätter zarter. Man kann sie auch vor dem Verfüttern einfrieren, das hat einen ähnlichen Effekt. Außerdem sollte man Flockenfutter auf pflanzlicher Basis verwenden und gerne auch für L-Welse hergestellte Chips. Das Maul von Chilodus ist zum Knabbern geschaffen, solche Chips beschäftigen die Tiere und sorgen mit dafür, dass sie nicht auf dumme Gedanken kommen und ihren Trieb zum Knabbern an den Flossen von Mitbewohnern ausleben.

Die chemische Wasserzusammensetzung ist für die Pflege von Chilodus innerhalb der für Zierfische normalen Parameter unwesentlich, in der Natur ist das Wasser in den Lebensräumen weich und sauer. Die Wassertemperatur kann zwischen 22 und 28°C liegen. Chilodus sind Freilaicher ohne Brutpflege. Männchen sind kleiner und schlanker, sonstige Geschlechtsunterschiede sind nicht bekannt.



Photos & Text Frank Schäfer

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Chilodus punctatus

There are four species of the small headstanders in the genus . In theory, they should be relatively easy to distinguish, since two of these species (Chilodus fritillus from Peru and C. zunevei from French Guiana, Suriname, and the area of Brazil bordering French Guiana) never have a longitudinal band, while the other two (C. gracilis from Brazil and Colombia and C. from large parts of ) do have such a band. But in practice, as is so often the case, it’s not quite that simple. This is because Chilodus punctatus can, depending on its mood, show or hide this longitudinal band. Furthermore, C. punctatus, as it is currently defined, looks slightly different depending on its origin—which should come as no surprise to anyone. It is likely that the name “Chilodus punctatus” does not actually refer to a single species with near-universal distribution across tropical South America—it has been reported from Brazil, Bolivia, Ecuador, Guyana, Colombia, Peru, and Suriname—but rather to an entire species complex of very similar species.

Judging by its name, Chilodus punctatus, the spotted head-stander, is the most common species in the hobby. In reality, however, it was seen only quite rarely, at least in the past. Chilodus gracilis, on the other hand, was much more common in the trade, and although the species was not formally described scientifically until 1988, many illustrations in specialized aquarium publications prior to 1950 depict this species. Chilodus gracilis differs from C. punctatus in that it always has a black longitudinal band—it cannot conceal it. This longitudinal band is also relatively wide.

Currently, there are no imports of Chilodus from most parts of South America; instead, almost all fish in the trade are captive-bred specimens from Indonesia. Since these fish have a longitudinal band and can conceal it at least temporarily, they are referred to as Chilodus punctatus. In this post, we show a few wild-caught specimens from earlier years to demonstrate how differently Chilodus can look depending on their mood.

All Chilodus species grow to 8–10 cm in length and should be kept in a school of at least 10–15 fish; otherwise, they tend to be aggressive. Plants are usually nibbled on. You can prevent this somewhat by using only very hard plants (such as Anubias, etc.) and feeding plenty of greens. Blanched land plants like dandelions work best for this. Blanching makes the leaves more tender. You can also freeze them before feeding, which has a similar effect. In addition, you should use plant-based flake food and chips made for L-catfish. The Chilodus’s mouth is made for nibbling; such chips keep the fish occupied and help ensure they don’t get up to mischief by acting on their urge to nibble at the fins of tankmates.

The chemical composition of the water is not critical for keeping Chilodus within the normal parameters for ornamental fish; in nature, the water in their habitats is soft and acidic. The water temperature can range between 22 and 28°C. Chilodus are free-spawning fish that do not care for their young. Males are smaller and slimmer; no other sexual dimorphism is known.

fish fish

Photos & Text Frank Schäfer

Astronotus cf. crassipinnis „Bumble Bee“Bei kaum anderen Gattung südamerikanischer Großbuntbarsche herrscht bezüglich de...
17/06/2026

Astronotus cf. crassipinnis „Bumble Bee“

Bei kaum anderen Gattung südamerikanischer Großbuntbarsche herrscht bezüglich der Artabgrenzung derartige Verwirrung, wie bei den Oskars ( ). Lange Zeit wurden nur zwei Arten allgemein anerkannt, nämlich A. ocellatus und A. . Es gibt aber augenscheinlich erheblich mehr Arten; gegenwärtig (2026) sind A. crassipinnis, A. mikoljii und A. ocellatus allgemein akzeptiert, A. rubroocellatus und A. zebra nur mit Fragezeichen. Genetisch kann man mindestens 6 verschiedene Arten unterscheiden, aber es bleibt unklar, wie sie benannt werden müssen.

Die Unterscheidung der Oskar-Arten ist also ausgesprochen kniffelig und gelingt mit Sicherheit nur mit molekularbiologischen Methoden (DNS-Analyse). Allerdings ist die Jungfischfärbung von drei der als gültig angesehenen Arten sehr verschieden. Den „gewöhnlichen“ Oskar, A. ocellatus, kennt man ja hinlänglich aus dem Zoofachhandel, A. rubroocellatus sieht als Baby genauso aus (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/astronotus-rubroocellatus-rio-negro/). A. crassipinnis-Jungtiere sind sehr auffällig gelb-schwarz-gefärbt („ -Bee-Oskars“) - sie zeigen wir in diesem Beitrag - und A. mikoljii-Kinder sind sehr bunt (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/astronotus-mikoljii-3/)

Ab und zu importieren wir sehr hübsche, junge Oskars aus , die unter dem Namen „Astronotus crassipinnis“ angeboten werden. Die Art A. crassipinnis gibt es in Brasilien, aber es gibt keine Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Artzuordnung stimmt. Wir vermuten, es handelt sich bei den Tieren um Nachzuchten, höchstwahrscheinlich aus der Aquakultuur für Speisefische. Wegen der oben geschilderten Unsicherheiten bezeichnen wir diese Tiere als Astronotus cf. crassipinnis „Bumble Bee“.

Die bildschönen Fische zeigen das typische Verhalten aller Astronotus-Kinder: sie haben ein starkes Bedürfnis, mit Artgenossen zusammen zu sein. Die auffällige Färbung aller jungen Oskars ist in Wirklichkeit eine Tarnfärbung. Die Tiere schließen sich nämlich in größeren Verbänden zusammen und schwimmen so eng beieinander, dass sie für einen potentiellen Angreifer wie ein einziger, großer Fisch aussehen.

Der Verlust der Kinderzeichnung deutet sich dadurch an, dass die Tiere ihren typischen Augenfleck auf der Schwanzwurzel entwickeln. Von da an fangen die jungen Oskars an, eher einzeln (bzw. in Kleinverbänden) zu leben. Der Augenfleck dient wiederum dazu, Angreifer (die sich beim Beutemachen nach dem Auge des Opfers orientieren) in die Irre zu führen. Oskars fressen ab dieser Größe selbst am liebsten kleine Fische, nehmen aber im Aquarium auch jede andere Sorte kräftigen Futters fleischlicher Natur.

Wie diese Bumble Bee Oskars aus Brasilien als voll erwachsene Fische aussehen, wissen wir nicht. Man kann aber mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass auch diese Astronotus-Art etwa 25-30 cm lang wird. Allerdings können wir gelegentlich größere Wildfang-Oskars (15-18 cm) aus importieren, die wir für A. crassipinnis halten und die ebenfalls eine sehr markante und von den allgemein bekannten Oskars abweichende Zeichnung haben, die aus einer senkrechten Gelb-Schwarz-Färbung besteht.



Photos & Text Frank Schäfer

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Astronotus cf. crassipinnis “Bumble Bee”

There is hardly any other genus of South American cichlids where there is as much confusion regarding species delimitation as there is with the Oscars ( ). For a long time, only two species were generally recognized: A. ocellatus and A. . However, there are apparently significantly more species; currently (2026), A. crassipinnis, A. mikoljii, and A. ocellatus are generally accepted, while A. rubroocellatus and A. zebra are only accepted with reservations. Genetically, at least six different species can be distinguished, but it remains unclear how they should be named.

Distinguishing between Oscar species is therefore extremely tricky and can only be done with certainty using molecular biological methods (DNA a**lysis). However, the juvenile coloration of three of the species considered valid is very different. The “common” Oscar, A. ocellatus, is well known from pet stores; A. rubroocellatus looks exactly the same as a baby (see https://www.aquariumglaser.de/en/fisharchive/astronotus-rubroocellatus-rio-negro-2/). A. crassipinnis juveniles have very striking yellow-and-black coloration (“ Oscars”)—which we showcase in this post—and A. mikoljii juveniles are very colorful (see https://www.aquariumglaser.de/en/fisharchive/astronotus-mikoljii-4/)

From time to time, we import very attractive young Oscar cichlids from that are sold under the name “Astronotus crassipinnis.” The species A. crassipinnis does exist in Brazil, but there is no way to verify whether the species identification is correct. We suspect that these fish are captive-bred, most likely from aquaculture operations for food fish. Due to the uncertainties described above, we refer to these fish as Astronotus cf. crassipinnis “Bumble Bee.”

These beautiful fish exhibit the typical behavior of all young Astronotus: they have a strong need to be with conspecifics. The striking coloration of all young Oscar fish is actually camouflage. The fish form large schools and swim so close together that they appear to a potential predator as a single, large fish.

The loss of juvenile markings is indicated by the development of their characteristic eye spot at the base of the tail. From that point on, the young Oscars begin to live more individually (or in small groups). The eye spot, in turn, serves to mislead predators (which orient themselves by the victim’s eye when hunting). Once they reach this size, Oscar fish prefer to eat small fish, but in an aquarium they will also accept any other type of hearty, meat-based food.

We don’t know what these Bumble Bee Oscars from Brazil look like as fully grown fish. However, we can assume with some certainty that this Astronotus species will also grow to be about 25–30 cm long. However, we occasionally import larger wild-caught Oscars (15–18 cm) from , which we believe to be A. crassipinnis and which also have a very distinctive pattern—consisting of vertical yellow and black stripes—that differs from the more commonly known Oscars.

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Photos & Text Frank Schäfer

Balantiocheilos melanopterusZu den beliebtesten Zierfischen Asiens gehört die Haibarbe,    . Ihr ursprüngliches Verbreit...
16/06/2026

Balantiocheilos melanopterus

Zu den beliebtesten Zierfischen Asiens gehört die Haibarbe, . Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst die großen Sundainseln und , sowie die Malaiische Halbinsel. Die Typuslokalität der bereits 1850 als Barbus melanopterus beschriebenen Art ist Bandjarmasin auf Borneo. Aquaristisch bekannt wurde sie allerdings erst über 100 Jahre später. Erste Importe nach Deutschland erfolgten 1959 aus . Man war so begeistert von den Fischen, dass die DDR-Zeitschrift Aquarien-Terrarien sogar ein Farbfoto spendierte.

Bis vor relativ kurzer Zeit (2007) glaubte man, es gäbe nur eine Art der Haibarben, nämlich Balantiocheilos melanopterus (oft wird der Gattungsname falsch mit -us am Ende geschrieben). Dann beschrieben die Wissenschaftler Ng und Kottelat eine zweite Art, nämlich B. ambusticauda. Die beiden Arten unterscheiden sich als Jungfische nicht voneinander, nur bei erwachsenen Exemplaren (B. ambusticauda wird 20, B. melanopterus 35 cm lang) gibt es einen deutlichen Unterschied in der Kopfform (speziell Interessierte seien auf die Originalbeschreibung von B. ambusticauda verwiesen: Ng, H.H. & M. Kottelat (2007): Balantiocheilos ambusticauda, a new and possibly extinct species of cyprinid fish from Indochina (Cypriniformes: Cyprinidae). Zootaxa 1463: 13-20, http://www.mapress.com/j/zt/article/view/zootaxa.1463.1.2). In dieser Beschreibung genannte Farbunterschiede zwischen B. ambusticauda und B. melanopterus bezüglich der After- und Bauchflossenfärbung treffen jedoch nur bedingt zu, denn historische Fotos von B. ambusticauda wie das oben zitierte Farbfoto aus der Aquarien-Terrarien lassen sie nicht erkennen.

B. ambusticauda stammte aus der Umgebung des B**g Borapet in Thailand. Man muss das in der Vergangenheitsform schreiben, denn die Art gilt derzeit als ausgestorben. In Thailand werden Haibarben zwar seit den 1980er Jahren gezüchtet, aber der Zuchtstamm geht auf aus Indonesien importierte Exemplare zurück, es handelt sich also um "echte" B. melanopterus. Auch in Indonesien gilt die Haibarbe als gefährdete Art. Da seit Dekaden keine Wildfänge mehr als Zierfisch gehandelt werden, kann der Fang für diese Zwecke als Gefährdungsursache ausgeschlossen werden.

Haibarben sind verhältnismäßig große Fische. Das Rekordmaß von etwa 35 cm wird natürlich nur alle Jubeljahre mal erreicht, aber auf 15-20 cm wachsen normal gepflegte Tiere regelmäßig heran. Ein großes Aquarium ist also Voraussetzung für die Pflege; es sollte immer ca. 10x so lang wie das größte Tier im Trupp sein, denn Haibarben sind Schwarmfische und sollten stets in Gruppen ab 5 Exemplaren aufwärts gepflegt werden. Dann sind sie wegen ihrer stets straff offen getragenen Flossen herrliche Blickfänge im Aquarium. Es sind friedliche Tiere, die mit jedem Leitungswasser zufrieden sind. Die Temperatur kann zwischen 22 und 28°C liegen, etwas mehr oder weniger schadet auch nicht, wenn es nicht dauerhaft so ist. Haibarben sind gierige Allesfresser, die auch zarte Pflanzenteile beknabbern. Man sollte ballaststoffreich und proteinarm füttern. Unmäßig dicke Haibarben sieht man leider viel zu oft. Das ist häßlich, ungesund und verkürzt die Lebensdauer erheblich, die im Aquarium bis zu 13 Jahren betragen kann.



Photos & Text Frank Schäfer

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Balantiocheilos melanopterus

The bala shark, , is one of Asia’s most popular ornamental fish. Its native range includes the large Sunda Islands of and , as well as the Malay Peninsula. The type locality of this species, which was first described in 1850 as Barbus melanopterus, is Banjarmasin on Borneo. However, it did not become known in the aquarium hobby until over 100 years later. The first imports to Germany took place in 1959 from . People were so enthusiastic about the fish that the GDR magazine Aquarien-Terrarien even featured a color photo of them.

Until relatively recently (2007), it was believed that there was only one species of bala shark, namely Balantiocheilos melanopterus (the genus name is often incorrectly spelled with an -us at the end). Then scientists Ng and Kottelat described a second species, namely B. ambusticauda. The two species do not differ from one another as juveniles; only in adult specimens (B. ambusticauda grows to 20 cm, B. melanopterus to 35 cm) is there a distinct difference in head shape (those with a special interest are referred to the original description of B. ambusticauda: Ng, H.H. & M. Kottelat (2007): Balantiocheilos ambusticauda, a new and possibly extinct species of cyprinid fish from Indochina (Cypriniformes: Cyprinidae). Zootaxa 1463: 13-20, http://www.mapress.com/j/zt/article/view/zootaxa.1463.1.2). However, the color differences between B. ambusticauda and B. melanopterus mentioned in this description regarding the coloration of the a**l and pelvic fins are only partially accurate, as historical photos of B. ambusticauda—such as the color photo from Aquarien-Terrarien cited above—do not show these differences.

B. ambusticauda originated from the area around B**g Borapet in Thailand. This must be stated in the past tense, as the species is currently considered extinct. Although bala sharks have been bred in Thailand since the 1980s, the breeding stock traces back to specimens imported from Indonesia; these are therefore “true” B. melanopterus. In Indonesia, too, the bala shark is considered an endangered species. Since wild-caught specimens have not been traded as ornamental fish for decades, fishing for this purpose can be ruled out as a cause of endangerment.

Bala sharks are relatively large fish. While the record size of about 35 cm is, of course, only reached once in a blue moon, fish kept under normal conditions regularly grow to 15–20 cm. A large aquarium is therefore essential for their care; it should always be about 10 times as long as the largest fish in the group, because bala sharks are schooling fish and should always be kept in groups of 5 or more. Then, thanks to their fins, which are always held taut and spread wide, they make for a stunning sight in the aquarium. They are peaceful fish that are content with any tap water. The temperature can range between 22 and 28°C; a slight deviation in either direction is not harmful as long as it is not a permanent condition. Shark barbs are voracious omnivores that will nibble on even delicate plant parts. You should feed them a diet rich in fiber and low in protein. Unfortunately, you see excessively fat bala sharks far too often. This is unsightly, unhealthy, and significantly shortens their lifespan, which can reach up to 13 years in an aquarium.

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Photos & Text Frank Schäfer

Farlowella amazonum NachzuchtDer Nadelwels     wird deutlich seltener als einige seiner Gattungsgenossen importiert. Wil...
15/06/2026

Farlowella amazonum Nachzucht

Der Nadelwels wird deutlich seltener als einige seiner Gattungsgenossen importiert. Wildfänge der Art stellen wir hier vor: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/farlowella-amazonum/, allgemeine Pflegehinweise finden Sie hier: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/farlowella_platorhynchus_de/

Die Nachzucht von Farlowella ist an sich nicht schwieriger als die anderer offenbrütender Harnischwelse wie z.B. Sturisoma und Co. Sie wird aber selten praktiziert, weil der allgemeine Bedarf durch Wildfänge gut gedeckt ist. Aber bei selteneren Arten sieht das etwas anders aus, so z.B. bei F. amazonum. Dabei soll „selten“ nicht heißen, sie seien in der Natur selten. Das sind sie nicht. Aber sie werden von den Fängern in Brasilien nur selten mitgebracht. Darum freuen wir uns, nun erstmals Nachzuchten dieser schönen Art anbieten und damit die Bedarfslücke decken zu können.



Photos & Text Frank Schäfer

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Farlowella amazonum Bred

The needle catfish is imported much less frequently than some of its conspecifics. We present wild-caught specimens of this species here: https://www.aquariumglaser.de/en/10-catfishes/farlowella-amazonum-2/; general care instructions can be found here: https://www.aquariumglaser.de/en/10-catfishes/10b-catfishes-suckermouths-plecos-and-l-numbers/farlowella_platorhynchus_en/

Breeding Farlowella is not inherently more difficult than breeding other open-brooding armored catfish, such as Sturisoma and others. However, it is rarely practiced because the general demand is well met by wild-caught specimens. But the situation is somewhat different for rarer species, such as F. amazonum. Here, “rare” does not mean that they are rare in nature. They are not. But they are rarely brought back by fishermen in Brazil. That is why we are pleased to now be able to offer captive-bred specimens of this beautiful species for the first time and thus fill the gap in demand.

fish fish

Photos & Text Frank Schäfer

Minigurami „Vietnam“Eine buchstäblich kleine Sensation erreichte uns aus  : ein neuer Miniaturgurami, der zu keiner bisl...
12/06/2026

Minigurami „Vietnam“

Eine buchstäblich kleine Sensation erreichte uns aus : ein neuer Miniaturgurami, der zu keiner bislang beschriebenen Gattung oder Art gehört. Und die Zwerge, sie werden nur 1-2 cm lang, sind auch noch außerordentlich hübsch!

Entdeckt wurden die Tierchen von vietnamesischen Naturfreunden, die sie zuerst im September 2025 fanden. Das Vorkommensgebiet liegt in Zentralvietnam, unweit der bekannten Kaiserstadt . Das Biotop ist in der englischen Liebhaberzeitschrift „Labyrinth“, dem Organ der Anabantoid Association of Great Britain (AAGB) abgebildet (Heft 216, Frühjahr 2026: 7-8). Es handelt sich um einen recht offenen Lebensraum am Fuß von einem Gebirgszug. Die chemische Wasserzusammensetzung: 22-26°C, TDS 40 (das sind etwa 2° dGH), pH 5,5.

Die neue Art ist sicherlich am engsten verwandt mit Parosphromenus (Prachtzwergguramis). Wie diese und deren enge Cousins, die Spitzschwanzmakropoden (Pseudosphromenus und Malpulutta) sind die neuen Minis Höhlenbrüter - denn die Zucht ist bereits gelungen! Leider können wir noch nichts sicheres über Geschlechtsunterschiede sagen. In neutraler Färbung haben die neuen Minis zwei Längsbänder auf beigefarbenem Grund. Wenn sie in Stimmung kommen verschwindet das dunkle Rückenband und wird durch ein ziegelrotes Band ersetzt. Entlang des mittleren Längsbandes haben die vermutlichen Männchen blaue Glitzerschuppen, während der Brutpflege wird der Bauch blitzeblau. Aber wir haben noch kein Merkmal gefunden, das es erlauben würde, die Geschlechter sicher zu unterscheiden, vor allem nicht, wenn man sie fangen will, denn dann verlieren sie schlagartig jede Farbe.

Wir schätzen den neuen Zwerg, für den der treffende, aber wissenschaftlich nicht gültige Name „ sp. Vietnam" (oder auch "M. sp. XD 11" oder "Pho Xua Gourami") als Spezialistenfisch ein. Diese Mini-Tiere sind aquaristisch wahrscheinlich am ehesten mit dem gleichfalls winzigen Parosphromenus ornaticauda zu vergleichen. Die Jungfischanzahl pro Gelege ist gering, auf einem Foto konnten wir 12 Larven auszählen. Die gute Nachricht: höchstwahrscheinlich werden die neuen Zwerge dafür ziemlich alt, mehrere Jahre sind zu erwarten, wenn sie ökologisch a**log zu den Paros aufgestellt sind.

Als Nahrung bieten sich - wiederum a**log zu den Paros - Artemia-Nauplien als Futterbasis an.

Von allem anderen abgesehen: dass so ein Zwerglabyrinther dieses Verwandtschaftskreises, über 1.200 Kilometer weiter östlich vom nächsten Paro-Fundort in Thailand, in einem ichthyologisch doch recht gut untersuchten Gebiet entdeckt wird, ist schlicht und ergreifend sensationell. Bleibt zu hoffen, dass die wenigen Exemplare, die jetzt auf dem Zierfischmarkt verfügbar sind, zu guten Züchtern gelangen, die einen Aquarienstamm des neuen Minigurami aufbauen können.

Literatur:
Minh Thu, Wentian Shi, Le Duy Thinh & Bui Manh (2026): A new micro-osphromenoid from Vietnam. AAGB Labyrinth #216: 7-8.



Photos & Text Frank Schäfer

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Mini Gourami “Vietnam”

A literal little sensation has reached us from : a new miniature gourami that does not belong to any previously described genus or species. And these tiny fish, which grow to only 1–2 cm in length, are also exceptionally pretty!

The little fish were discovered by Vietnamese nature enthusiasts, who first found them in September 2025. The area where they are found is in central Vietnam, not far from the famous imperial city of . The habitat is depicted in the English hobbyist magazine “Labyrinth,” the publication of the Anabantoid Association of Great Britain (AAGB) (Issue 216, Spring 2026: 7–8). It is a fairly open habitat at the foot of a mountain range. The water chemistry: 22–26°C, TDS 40 (which is about 2° dGH), pH 5.5.

The new species is certainly most closely related to Parosphromenus (licorice gouramis). Like these and their close cousins, the spiketail gouramis (Pseudosphromenus and Malpulutta), the new Minis are cave breeders—as breeding has already been successful! Unfortunately, we cannot yet say anything definitive about sexual dimorphism. In their neutral coloration, the new minis have two longitudinal bands on a beige background. When they get in the mood, the dark dorsal band disappears and is replaced by a brick-red band. Along the central longitudinal band, the presumed males have blue iridescent scales; during brood care, the belly turns bright blue. But we have not yet found a characteristic that would allow us to reliably distinguish the sexes, especially not when trying to catch them, because then they suddenly lose all color.

We classify this new dwarf, for which the apt but scientifically invalid name “ sp. Vietnam” (or “M. sp. XD 11” or “Pho Xua Gourami”) is used, as a specialist fish. In the aquarium, these tiny fish are probably most comparable to the equally tiny Parosphromenus ornaticauda. The number of fry per clutch is low; in one photo, we counted 12 larvae. The good news: these new dwarf gouramis will most likely live quite a long time; several years can be expected if their ecological conditions are similar to those of the Paros.

As with the Paros, Artemia nauplii serve as the primary food source.

Setting everything else aside: the fact that a dwarf labyrinth fish from this lineage was discovered more than 1,200 kilometers east of the nearest known Paro location in Thailand, in a region that is otherwise quite well-studied from an ichthyological perspective, is simply sensational. Let’s hope that the few specimens now available on the ornamental fish market find their way to good breeders who can establish an aquarium strain of the new mini gourami.

Literature:
Minh Thu, Wentian Shi, Le Duy Thinh & Bui Manh (2026): A new micro-osphromenoid from Vietnam. AAGB Labyrinth #216: 7-8.

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Photos & Text Frank Schäfer

Hoplisoma sp. CW162 RenaAls „Kindchenschema“ bezeichnet man in der Verhaltenskunde eine Kombination von körperlichen Mer...
11/06/2026

Hoplisoma sp. CW162 Rena

Als „Kindchenschema“ bezeichnet man in der Verhaltenskunde eine Kombination von körperlichen Merkmalen, die beim Betrachter instinktive Reaktionen hervorrufen, die eigentlich nur durch Junge der eigenen Art ausgelöst werden können: Beschützerinstinkte. Außerdem findet man Babys allgemein niedlich und steht ihnen positiv gegenüber. Zum Kindchenschema gehören u.a. ein pummeliger Körperbau, große Augen und ein verkürzter Gesichtsschädel. Bei Fischen findet man eher selten Arten, die dem Kindchenschema entsprechen. Am häufigsten tritt das Phänomen bei bestimmten Zuchtformen des Goldfisches auf. Aber der rare und neue Panzerwels , den wir Ihnen hier vorstellen, hat auch etwas davon.

CW162 ist zweifellos ein Vertreter der Gattung . Am ähnlichsten ist er H. eversi und H. multimaculatum, es gibt aber farbliche Unterschiede; zudem ist das Vorkommensgebiet von CW162 weitab von denen der beiden genannten Arten. Genaueres ist noch nicht bekannt, jedoch wird CW162 im oberen Einzug des Rio in gefunden. Die ersten Tiere wurden von den Exporteuren als „ “ angeboten; was dieser Name bedeuten soll, wissen wir nicht. Was uns besonders auffällt ist die gedrungene Gestalt dieser Art. Es sind richtig nette Pummelchen! Das ist kein Artefakt, das auf zu üppige Nahrung zurückzuführen ist. Obwohl unsere Tiere deutsche Nachzuchten sind: bereits die Wildfänge hatten diese charakteristische Körperform.



Photos & Text Frank Schäfer

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Hoplisoma sp. CW162 Rena

In behavioral science, the baby schema (Kindchenschema) refers to a combination of physical characteristics that evoke instinctive reactions in the observer—reactions that are normally triggered only by the young of one’s own species: protective instincts. In addition, people generally find babies cute and view them positively. The baby schema includes, among other things, a chubby build, large eyes, and a shortened facial skull. Among fish, species that conform to the baby schema are rather rare. The phenomenon occurs most frequently in certain breeds of goldfish. But the rare and new armored catfish , which we are introducing to you here, also exhibits some of these traits.

CW162 is undoubtedly a member of the genus . It most closely resembles H. eversi and H. multimaculatum, though there are color differences; furthermore, the range of CW162 is far from that of the two aforementioned species. More specific details are not yet known, but CW162 is found in the upper reaches of the Rio in . The first specimens were offered by exporters as “ ”; we do not know what this name is supposed to mean. What particularly strikes us is the stocky build of this species. They are really cute little chubby fish! This is not an artifact resulting from overfeeding. Although our specimens are German-bred, even the wild-caught ones already had this characteristic body shape.

fish fish

Photos & Text Frank Schäfer

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Liebigstraße 1
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63110

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