Rheinberger Abendmusik - Konzerte an St. Peter/Rheinberg

Rheinberger Abendmusik - Konzerte an St. Peter/Rheinberg Konzertreihe an St. Peter / Rheinberg Die Konzertreihe "Rheinberger Abendmusik" ist ein Angebot der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter zu Rheinberg.

Die stilvolle Pfarrkirche, deren Mittelschiff und Turm 1106 geweiht wurden, beherbergt einige Kunstschätze, wie die Schnitzaltäre, mittelalterliche Gemälde und Gewänder. In dem Orgelgehäuse von 1769 aus der Werkstatt der berühmten Orgelbaufamilie Stumm wurde 2009 eine neue Orgel der Firma Weimbs eingebaut, die sich in den klanglichen Idealen der Gebrüder Stumm orientiert. Neben Orgelkonzerten werd

en auch Chor- und Instrumentalkonzerte angeboten, die in einer Konzertreihe unter einem bestimmten Motto stehen:
2013/2014 "Choräle, Hymnen und Gesänge"

Der Eintritt zu diesen Konzerten ist in der Regel frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Video Nr. 341  |  Orgelmusik zum 25. 01. 2026  |  3. Sonntag im Jahreskreis Martin Ellis begleitete im Alter von elf Jah...
24/01/2026

Video Nr. 341 | Orgelmusik zum 25. 01. 2026 | 3. Sonntag im Jahreskreis
Martin Ellis begleitete im Alter von elf Jahren erstmals einen Gottesdienst an der Orgel und studierte an der renommierten DePauw University School of Music in Greencastle, Indiana. Derzeit ist er Musikdirektor der Vancouver First United Methodist Church in Vancouver, Washington. Als Konzertorganist konzentriert er sich nicht nur auf die Aufführung traditioneller Literatur, sondern ergänzt das Repertoire durch eine Vielzahl neuer Werke zeitgenössischer Komponisten. Dieser Versuch der Überwindung der traditionelle Trennlinie zwischen klassischer und populärer Musik spiegelt auch sein Sortie in G wieder.

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Video Nr. 340  |  Orgelmusik zum 18. 01. 2026  |  2. Sonntag im Jahreskreis Antonio Vivaldi gab den Konzerten aus seinem...
17/01/2026

Video Nr. 340 | Orgelmusik zum 18. 01. 2026 | 2. Sonntag im Jahreskreis
Antonio Vivaldi gab den Konzerten aus seinem Opus 4 einen besonderen Namen: "La stravaganza", was übersetzt die Extravaganz oder das Außergewöhnliche bedeutet. In der Tat sind die 1716 im Druck veröffentlichten Konzerte für Solovioline, Streicher und Basso continuo etwas besonderes. Zwar gab es die Gattung des Solokonzertes schon vor Vivaldi, er brachte aber gerade mit dieser Sammlung das barocke Solo-Konzert zu einer Blüte, variiert die scheinbar einfach Form. Eine Schlichtheit ohne einfältig zu sein ist auch das "Largo" aus dem ersten Konzert der Reihe. Die Übertragung für Orgel solo erfolgte durch Maurizio Machella.

Video Nr. 340 | Orgelmusik zum 18. 01. 2026 | 2. Sonntag im Jahreskreis [English description below] Antonio Vivaldi gab den Konzerten aus seinem Opus 4 e...

Video Nr. 339  |  Orgelmusik zum 11. 01. 2026  |  Taufe des Herrn Der Choral "Wie schön leuchtet der Morgenstern" von Ph...
10/01/2026

Video Nr. 339 | Orgelmusik zum 11. 01. 2026 | Taufe des Herrn
Der Choral "Wie schön leuchtet der Morgenstern" von Philipp Nicolai von 1597 stellt Christus als den Morgenstern dar, der die Nacht der Welt erhellt. Der Text erfuhr zahlreiche Bearbeitungen und ist in verschiedenen Fassungen heute in der unterschiedlichen Gesangbüchern enthalten. Allen gemein ist aber die grundsätzliche Aussage von Nicolai: die liebende Zuwendung Christi an die Gläubigen. Zahlreiche Komponisten haben ebenso die Melodie auf verschiedenen Weise verarbeitet, so auch Anton Wilhelm Leupold, der mit 19 Jahren aus seiner böhmischen Heimat nach Berlin zum Musikstudium kam. Ab 1899 wirkte er bis zu seinem Tode als Organist an der Berliner Petrikirche und verfasste über 200 Choralbearbeitungen zu Melodien des evangelischen Gesangbuches, zu der auch die zu "Wie schön leuchtet der Morgenstern" gehört. Wie sein Zeitgenosse Max Reger kombiniert Leupold barocken Kontrapunkt mit spätromantischer Harmonik.

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Video Nr. 338  |  Orgelmusik zum 06. 01. 2026  |  Erscheinung des Herrn (Dreikönige) Das beliebte Weihnachtslied "La Mar...
05/01/2026

Video Nr. 338 | Orgelmusik zum 06. 01. 2026 | Erscheinung des Herrn (Dreikönige)
Das beliebte Weihnachtslied "La Marche des Rois" (der Marsch der Könige) entstand in der Provence und besingt das Geheimnis der Epiphanie und des Besuches der drei Magier. Das Lied ist in verschiedenen Textfassungen überliefert, eine eindeutige Zuordnung eines Textdichters ist nicht möglich. Auch wird vermutet, dass die Melodie aus dem 13. Jahrhundert stammt. Zahlreiche Komponisten haben sich dieser Melodie angenommen, u.a. verarbeitet Bizet sie in der Ouvertüre zu "Arlésienne". Clément Loret ist heute zwar weniger bekannt als seine berühmten Kollegen Franck, Guilmant und Widor, wurde zu Lebzeiten aber ihnen als ebenbürtig angesehen. Loret verfasste sehr abwechslungsreiche Variationen für Orgel über das provencalische Weihnachtslied - inkl. einer Gewitterszene, durch die die drei Weisen ziehen wo der "Donnereffekt" durch das Spielen mehrerer nebeneinanderliegender Töne im Pedal erzielt wird.

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03/01/2026

Video Nr. 337 | Orgelmusik zum 04. 01. 2026 | 2. Sonntag nach Weihnachten
Im Liedtext von "In dulci jubilo" aus dem 14. Jahrhundert werden lateinische und deutsche Sprache miteinander vermischt. Dieses kommt in der frühneuhochdeutschen Dichtung öfter vor, meistens zu parodistischen Effekten. In diesem Weihnachtslied, welches Heinrich Seuse zugeschrieben wird, soll die Mischung der Sprachen aber Ausdruck von überbordender Freude sein, genau wie der tänzerische Dreier-Rhythmus der Melodie. Der Liedtext erschien 1646 erstmals in einer reinen deutschen Fassung, die 1853 von John Mason Neale ins Englische übersetzt wurde und im gesamten englischsprachigen Raum sich schnell verbreitete. Die gebürtige Koreanerin Marianne Kim wirkt als Organistin und Komponistin in Chicago und hat zu der Melodie eine jazz-inspirierte Orgelbearbeitung geschaffen. Während die ersten zwei Zeilen der Melodie noch recht "mittelalterlich" erklingen kommen im weiteren Verlauf zusätzliche Töne hinzu, die die Harmonik immer mehr anreichern. Ebenso wird immer mehr aufregistriert bis zu einem feierlichen und farbenreichen Abschluss.

Video Nr. 336  |  Orgelmusik zum 01. 01. 2026  |  Neujahr Es gibt wohl nur einen Glockenturm auf der ganzen Welt, der so...
31/12/2025

Video Nr. 336 | Orgelmusik zum 01. 01. 2026 | Neujahr
Es gibt wohl nur einen Glockenturm auf der ganzen Welt, der sofort an der Tonfolge des Geläuts erkannt wird: Big Ben in London! Wobei "Big Ben" der Name der größten ist und der Kampanile inzwischen "Elizabeth-Turm". Nichts desto trotz wurde das Geläut von Westminster von vielfach für Kompositionen verwendet, so auch vom Belgier Jean Marie Plum, der am Lütticher Konservatorium Orgel studierte. Er war aber nicht nur Komponist und Organist, sondern auch Ordensmann im Serviten-Orden. Nach seiner Priesterweihe war er bis zu seinem frühen Tod Organist in seinem Kloster in Brüssel. Sein "Carillon de Westminster" trägt auch die Bezeichnung Toccata "Big Ben" - womit also dann jede Bezeichnung verwendet ist. Anders als bei Vierne, wo das Carillion eine immer größere Steigerung des Klanges erlebt, legt Plum seine Vertonung quasi wellenförmig an. So ist der Mittelteil wieder sanft zurückgenommen mit Flöten, aufgehellt durch Streicher in 4'-Lage bevor es ein großes Crescendo zu einem großen Abschluss gibt. So geht es auch...

Video Nr. 336 | Orgelmusik zum 01. 01. 2026 | Neujahr [English description below] Es gibt wohl nur einen Glockenturm auf der ganzen Welt, der sofort an d...

Video Nr. 335  |  Orgelmusik zum 28. 12. 2025  |  Fest der Hl. Familie Aus dem Salzburger Land stammt das Lied "Still, s...
27/12/2025

Video Nr. 335 | Orgelmusik zum 28. 12. 2025 | Fest der Hl. Familie
Aus dem Salzburger Land stammt das Lied "Still, still, still", was um 1819 erstmalig niedergeschrieben wurde. Zunächst in Österreichischer Mundart wurde das "Schlaflied für das Jesus-Kind" später ins Hochdeutsche übertragen. Nicht nur dank des einprägsamen Textes sondern auch die einfache Melodie haben dazu beitragen, dass das Lied gegen Ende des 19. Jahrhunderts im gesamten deutschsprachigen Raum seine Verbreitung fand und wenig später in Übersetzungen auch in der weiteren Welt. Die pitorekse Stimmung des Wiegen-Liedes setzt Michael Helman in seiner Bearbeitung gekonnt um: einer kleinen Einleitung, in der die Melodie schon in hoher Stimmlage im Pedal gespielt wird, folgt die erste Durchführung ebenfalls im Pedal. Es folgen weitere Durchführungen, quasi als Strophen in anderen Lagen, bevor sanft das Stück endet mit der Melodie in "himmlisch" hoher Lage.

Video Nr. 335 | Orgelmusik zum 28. 12. 2025 | Fest der Hl. Familie [English description below] Aus dem Salzburger Land stammt das Lied "Still, still, sti...

Video Nr. 334  |  Orgelmusik zum 25. 12. 2025  |  Weihnachten "We wish you a merry christmas" (dt.: Wir wünschen euch fr...
24/12/2025

Video Nr. 334 | Orgelmusik zum 25. 12. 2025 | Weihnachten
"We wish you a merry christmas" (dt.: Wir wünschen euch frohe Weihnacht) hat seinen Ursprung in der englischen Tradition, wo sogenannte "Carolers" (Weihnachtssänger) von Tür zu Tür gingen und Lieder zum Weihnachtsfest vortrugen . Dieser gesungen Weihnachtsgruß hat nicht nur den Verweis auf die frohe Botschaft, sondern in seinem ursprünglichen Text auch die Aufforderung nach "figgy pudding", einer weihnachtlichen Süßspeise die dem heutigen "Christmas Pudding" ähnelt. Es ist also ein augenzwinkerndes Lied, das keck eine Gabe für das Liedersingen einfordert. Die fröhliche Keckheit setzt Robin Dinda (der bereits mit acht Jahren begann nicht nur Orgel zuspielen sondern auch zu komponieren und heute Professor in Firtchburg ist) in seiner Orgel-Bearbeitung um. Dabei wechselt die Melodie munter durch die Lagen, mal im Sopran, mal im Bass - ein frohes Wechselspiel zwischen Stimmen.

Video Nr. 334 | Orgelmusik zum 25. 12. 2025 | Weihnachten [English description below] "We wish you a merry christmas" (dt.: Wir wünschen euch frohe Weihn...

Video Nr. 333  |  Orgelmusik zum 21. 12. 2025  |  4. Advent-Sonntag Das Lied "Nun komm, der Heiden Heiland" basiert auf ...
20/12/2025

Video Nr. 333 | Orgelmusik zum 21. 12. 2025 | 4. Advent-Sonntag
Das Lied "Nun komm, der Heiden Heiland" basiert auf den altkirchlichen Hymnus "Veni redemptor gentium", der auf Ambrosius von Mailand aus dem vierten Jahrhundert zurück geht. Erste Verdeutschungen des Hymnus gab es bereits 1418 von Heinrich Laufenberg und 1524 von Heinrich Müntzer. Im gleichen Jahr veröffentliche Martin Luther seine Übersetzung, in der er streng dem Original in seiner Reimübersetzung treu blieb - als Ausdruck des Respektes vor dem altkirchlichen Text und in Abgrenzung zu einem seiner zeitlichen "Schwärmertum". Die Melodie, auf die der deutsche Text gesungen wird, kann erstmalig in einer Handschrift des Kloster Einsiedeln aus dem Jahr 1120 nachgewiesen werden. Gottfried August Homilius, der Organist an der Dresdener Frauenkirche war, lässt diese Melodie in langen Notenwerten in seiner Choralbearbeitung in Form eines Trios erklingen - erhaben und sehnsuchtsvoll zugleich.

Video Nr. 333 | Orgelmusik zum 21. 12. 2025 | 4. Advent-Sonntag [English description below] Das Lied "Nun komm, der Heiden Heiland" basiert auf den altki...

Video Nr. 332  |  Orgelmusik zum 14. 12. 2025  |  3. Advent-Sonntag „Gaudete“ Dass Komponisten auf ältere Stile zurückgr...
13/12/2025

Video Nr. 332 | Orgelmusik zum 14. 12. 2025 | 3. Advent-Sonntag „Gaudete“
Dass Komponisten auf ältere Stile zurückgreifen hat es immer gegeben. Sei es als Wertschätzung eines bestimmten Komponisten oder allgemein. Dieter Blum, der Kirchenmusik und Horn in Regensburg und Würzburg studierte und in Hammelburg als Kirchenmusiker tätig ist, greift in seinem Concerto über den Adventschoral "Tochter Zion" auch auf die barocke Tonsprache zurück, wo Plenum (Tutti) und Solo gegenübergestellt werden. Dabei sind die begleitenden "Plenum-Abschnitte" melodisch aus dem Material der Händelschen Melodie abgeleitet. Der eigentliche Choral erklingt dann in verzierter Form in den "Solopassagen".

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Video Nr. 331  |  Orgelmusik zum 07. 12. 2025  |  2. Advent-Sonntag Franz Reithmeier studierte Kirchenmusik am Konservat...
06/12/2025

Video Nr. 331 | Orgelmusik zum 07. 12. 2025 | 2. Advent-Sonntag
Franz Reithmeier studierte Kirchenmusik am Konservatorium in Nürnberg und an der Kirchenmusikschule Regensburg. Zu seinen Lehrern gehören u.a. Rudolf Zartner, Oskar Sigmund und Franz Lehrndorfer. Reithmeier's Chor- und Orgelkompositionen basieren in der Regel alle auf Kirchenlieder. Es sind sehr stimmungsvolle Werke, die den jeweiligen Inhalt des Liedes auf ihre Weise darstellen. So auch die Choralbearbeitung zum Adventslied "O Heiland reiß die Himmel auf". Die tiefe innere Sehnsucht nach dem Erlöser, die der Text basierend auf Jesia besingt, wird in schlichter aber inniger Weise hier dargestellt. Reithmeier setzt gekonnt diese Stimmung in seiner Trio-Bearbeitung um: schlicht, sehnsuchtsvoll - aber gleichzeitig auch sehr elegant.

Video Nr. 331 | Orgelmusik zum 07. 12. 2025 | 2. Advent-Sonntag [English description below] Franz Reithmeier studierte Kirchenmusik am Konservatorium in ...

Video Nr. 330  |  Orgelmusik zum 30. 11. 2025  |  1. Advent-Sonntag Carl Friedrich Engelbrecht wurde 1817 in Kyritz in B...
29/11/2025

Video Nr. 330 | Orgelmusik zum 30. 11. 2025 | 1. Advent-Sonntag
Carl Friedrich Engelbrecht wurde 1817 in Kyritz in Brandenburg geboren. Nach seiner Ausbildung war er zunächst Lehrer am Königlichen Großen Militär-Waisenhaus in Potsdam bevor er mit nur 25 Jahren als Organist an den Evangelischen Dom St. Marien zu Havelberg berufen wurde. Diese Position hielt er bis zu seinem Tode 1879 inne. Er hinterließ einige freie wie choralgebundene Orgelkompositionen. Aus de "10 Choralbearbeitungen Op. 4" stammt seine Bearbeitung zum Lied "Wachet auf, ruft uns die Stimme". In tief romantischen Duktus wird der Choral bereits in der Einleitung zitiert bevor in Tenor-Lage seine Durchführung erfährt und mit einem kurzen Nachspiel endet.

Video Nr. 330 | Orgelmusik zum 30. 11. 2025 | 1. Advent-Sonntag [English description below] Carl Friedrich Engelbrecht wurde 1817 in Kyritz in Brandenbur...

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