Britta Künkel - Künstlerin & Autorin

Britta Künkel - Künstlerin & Autorin ✨ Ich erzähle Geschichten mit Worten & Bildern
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Ich arbeite gerade an einer Fortsetzungsgeschichte, bestehend aus Feldstudien, die Kapitel für Kapitel auf Patreon ersch...
27/07/2026

Ich arbeite gerade an einer Fortsetzungsgeschichte, bestehend aus Feldstudien, die Kapitel für Kapitel auf Patreon erscheint. Darin wird eine Astronautin auf die Erde geschickt, um herauszufinden, wie Menschen funktionieren. Heute habe ich Feldstudie 5 veröffentlicht. Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack. 🚀

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FELDSTUDIE 5
Fragestellung: Warum versuchen Menschen, Probleme zu lösen, die noch gar nicht existieren?

Heute beobachtete ich einen Menschen beim Betrachten eines Briefes. Der Umschlag war verschlossen, der Absender nicht zu erkennen. Der Mensch hob den Brief an. Drehte ihn um. Hielt ihn gegen das Licht. Er öffnete ihn nicht. Stattdessen begann die Analyse.

Möglichkeit 1: Rechnung
Vielleicht eine hohe Rechnung. Was, wenn sie so hoch ist, dass sie nicht bezahlt werden kann? Gibt es Ratenzahlung? War die Bestellung überhaupt rechtmäßig? Vielleicht wurde etwas versehentlich doppelt berechnet. Oder jemand hat unter falschem Namen bestellt. Falls ja, müsste Widerspruch eingelegt werden. Innerhalb welcher Frist? Wo befindet sich der Kugelschreiber?

Möglichkeit 2: Einladung
Vielleicht eine Hochzeit. Was, wenn an diesem Tag bereits ein anderer Termin eingetragen wurde? Was, wenn kein Hundesitter verfügbar ist? Was zieht man auf einer Hochzeit an? Ist das Kleid überhaupt noch passend? Vielleicht muss ein Hotel gebucht werden. Wie teuer sind Hotels? Gibt es dort vegetarisches Essen? Falls nicht, sollte vorsorglich ein Müsliriegel eingepackt werden.

Möglichkeit 3: Kündigung
(Fortsetzung auf Patreon)

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Die Feldstudien der Astronautin erscheinen jede Woche auf Patreon. Wenn du die weitere Forschung verfolgen möchtest, freue ich mich, wenn du dort mitliest. Link in Bio.

Vor nicht mal einem Dreivierteljahr gab es „Paint it Pink“ nur in meinem Kopf.Am Samstag darf ich daraus auf der Ginsbur...
22/07/2026

Vor nicht mal einem Dreivierteljahr gab es „Paint it Pink“ nur in meinem Kopf.
Am Samstag darf ich daraus auf der Ginsburg lesen. 🏰
Das fühlt sich ehrlich gesagt immer noch ein bisschen unwirklich an.
Umso mehr freue ich mich, euch mitzunehmen auf einen durchgeknallten Roadtrip voller verrückter Begegnungen, berührender Momente und einer ordentlichen Portion Chaos. Dabei lernt ihr Daisy, Mia, Lena, Maggie und Sid kennen.
Daisy 🛻 hält den TÜV eher für einen unverbindlichen Vorschlag.
Mia glaubt, sie hätte ihr Leben längst gegen den Alltag eingetauscht.
Lena sammelt lieber Abenteuer als feste Pläne.
Maggie ist 94 und hält „vernünftig“ für eine maßlose Überschätzung.
Sid 🐶 ist der Einzige, der die ganze Reise völlig unvoreingenommen angeht.
Dazu gibt es skurrile Hintergrundgeschichten rund um den Roman.

Falls ihr Lust habt, mit einzusteigen, tragt es euch dick und fett (am besten in Pink 🩷) in den Kalender ein:

🗓 Samstag, 25. Juli
🕒 15 Uhr
📍 Ginsburg

Der Eintritt ist frei – der Hut geht rum.

Ich arbeite gerade an einer aus Feldstudien bestehenden Fortsetzungsgeschichte, die Kapitel für Kapitel auf Patreon ersc...
20/07/2026

Ich arbeite gerade an einer aus Feldstudien bestehenden Fortsetzungsgeschichte, die Kapitel für Kapitel auf Patreon erscheint. Darin wird eine Astronautin auf die Erde geschickt, um herauszufinden, wie Menschen funktionieren. Heute habe ich Feldstudie 4 veröffentlicht. Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack. 🚀

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FELDSTUDIE 4
Fragestellung: Warum verweigert die einheimische Unterart Felis catus weiterhin jede Form konstruktiver Zusammenarbeit?

ZWISCHENBERICHT
Die Spezies Hund scheint Menschen freiwillig zu begleiten.
Die Spezies Felis catus, genannt Katze, begleitet Menschen ebenfalls. Allerdings ausschließlich zu eigenen Bedingungen.
Vermutlich verfolgen Katzen ein eigenes Forschungsprojekt.

VERSUCHSREIHE 12
Kontaktaufnahme mittels freundlicher Ansprache
Ergebnis: Keine Reaktion.
Die Testperson blickte demonstrativ in eine andere Richtung.

(Fortsetzung auf Patreon)

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Die Feldstudien der Astronautin erscheinen jede Woche auf Patreon. Wenn du die weitere Forschung verfolgen möchtest, freue ich mich, wenn du dort mitliest. Link in Bio.

💬 "Ich sehe ihnen fünf Sekunden zu und fühle mich spontan hochbegabt."Dieses Zitat stammt aus meinem Roadtrip-Roman Pain...
19/07/2026

💬 "Ich sehe ihnen fünf Sekunden zu und fühle mich spontan hochbegabt."

Dieses Zitat stammt aus meinem Roadtrip-Roman Paint it Pink. 🚚💗
Was glaubst du: Worum geht es in dieser Szene?
Und wann hast du dich das letzte Mal spontan hochbegabt gefühlt? 😄

Ich glaube, ich bin inzwischen offiziell ungeeignet für ein vernünftiges Leben.Ich bemale alte Schallplatten.Ich schreib...
15/07/2026

Ich glaube, ich bin inzwischen offiziell ungeeignet für ein vernünftiges Leben.
Ich bemale alte Schallplatten.
Ich schreibe Bücher über 94-jährige Frauen, die in pinken Trucks durchs Land fahren.
Ich steige mit diesen Büchern selbst ins Auto und fahre kreuz und quer durch Deutschland.
Ich entwickle Lesungskonzerte.
Ich schreibe Geschichten über eine Astronautin, die herauszufinden versucht, warum Menschen freiwillig traurige Musik hören.
Und irgendwo dazwischen versuche ich gelegentlich, meine Steuerunterlagen zu finden.
Aber vielleicht ist dieses völlig unvernünftige Leben das Vernünftigste, was ich je gemacht habe.
❤️

̈ndig

Ich arbeite gerade an einer aus Feldstudien bestehenden Fortsetzungsgeschichte, die Kapitel für Kapitel auf Patreon ersc...
13/07/2026

Ich arbeite gerade an einer aus Feldstudien bestehenden Fortsetzungsgeschichte, die Kapitel für Kapitel auf Patreon erscheint. Darin wird eine Astronautin auf die Erde geschickt, um herauszufinden, wie Menschen funktionieren. Heute habe ich Feldstudie 3 veröffentlicht. Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack. 🚀

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Feldstudie 3

Fragestellung: Warum bedanken sich Menschen bei Hunden?

Die Spezies Hund erhält auf der Erde regelmäßig Lob für Tätigkeiten, deren Ausführung biologisch ohnehin vorgesehen war.
„Fein gemacht!“
Nach eingehender Beobachtung stellte ich fest, dass diese Aussage selbst dann erfolgt, wenn das Tier lediglich auf Aufforderung Platz genommen hat.
Offenbar ist dies für Menschen ein bemerkenswerter Erfolg.
Zunächst nahm ich an, es handle sich um eine Form der Ausbildung. Positive Rückmeldung scheint auf diesem Planeten ein gängiges Mittel zu sein, um gewünschtes Verhalten zu verstärken.

(Fortsetzung auf Patreon)

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Die Feldstudien der Astronautin erscheinen jede Woche auf Patreon. Wenn du die weitere Forschung verfolgen möchtest, freue ich mich, wenn du dort mitliest. Link in Bio.

„Nichts passt perfekt zusammen – und genau deshalb passt alles.“Dieser Satz aus meinem Roman „Paint it Pink“ passt auch ...
12/07/2026

„Nichts passt perfekt zusammen – und genau deshalb passt alles.“
Dieser Satz aus meinem Roman „Paint it Pink“ passt auch ziemlich gut zu meinem Leben.
Es besteht aus Büchern und Bildern, Roadtrips und Radiosendungen, Schallplatten und Podcasts, Lesungen, einem Hund, ungefähr 37 gleichzeitige Ideen und der hartnäckigen Weigerung, mich für nur eine davon zu entscheiden. 😄
Nicht alles davon war geplant. Eigentlich war sogar ziemlich wenig davon geplant.
Manches entstand aus Zufällen. Aus Begegnungen. Aus Umwegen. Aus Entscheidungen, die vernünftig betrachtet vielleicht gar nicht so vernünftig waren.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ergibt es für mich ein Ganzes. Früher dachte ich, irgendwann müsste aus all dem ein klarer, gerader Weg werden. Inzwischen weiß ich, dass die schönsten Dinge oft gerade dann entstehen, wenn nicht alles perfekt zusammenpasst. Wenn Umwege zu neuen Wegen werden, Zufälle zu Möglichkeiten und einzelne Teile irgendwann unerwartet ein Ganzes ergeben.
Mein Leben ist jedenfalls kein ordentlich zusammengesetztes Puzzle. Eher eine ziemlich wilde Collage. Mit schiefen Kanten, überraschenden Farben und Teilen, von denen ich lange nicht wusste, wohin sie gehören.
Genau so mag ich es. ❤️

̈ndig

11/07/2026
Heute bin ich von einem Kurztrip zurückgekommen. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten war ich ohne Laptop unterwegs, was ungew...
10/07/2026

Heute bin ich von einem Kurztrip zurückgekommen. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten war ich ohne Laptop unterwegs, was ungewöhnlich ist, denn ich trenne Arbeit und Leben nicht voneinander.
Andere freuen sich auf den Feierabend, das Wochenende, den nächsten Urlaub. Ich freue mich auf das nächste Projekt.
Das heißt nicht, dass ich pausenlos arbeite oder nie Ruhe brauche. Es gibt Tage, an denen ich mit einer Tasse Tee dasitze und nichts tue, mit Toto spazieren gehe oder stundenlang Auto fahre und Musik höre. Aber selbst in diesen Momenten entstehen Ideen.
Manchmal schreibe ich. Manchmal male ich. Manchmal führe ich ein Gespräch, aus dem später eine Geschichte wird. Oder mir fällt auf einer Hunderunde ein Satz ein, der irgendwann in einem Roman landet. Deshalb fühlen sich Arbeit und Freizeit für mich nicht wie Gegensätze an, sondern gehen ineinander über.
Ich glaube, viele Menschen könnten sich mein Leben nicht vorstellen und würden es auch nicht wollen. Ständig unterwegs. Lesereisen statt Strandurlaub. Bücher, Bilder, Podcasts. Hunderte Kilometer fahren für Konzerte. Selten den Kopf völlig frei von der nächsten absurden Idee. Ein Hund, der geduldig darauf wartet, dass ich aufhöre, mit mir selbst über diese Idee zu diskutieren.
Für viele wäre das anstrengend. Für mich ist es Freiheit. Denn ich muss darüber mit niemandem diskutieren außer mit mir selbst. Ich kann einfach losfahren. Wenn ich eine neue Idee habe, probiere ich sie aus. Wenn ich eine Woche niemanden sehen oder hören möchte, ist das so. Wenn ich neue Menschen kennenlernen, unbekannte Orte entdecken oder mich spontan in ein Abenteuer stürzen möchte, dann tue ich es.
Ich hatte auf meiner Reise die erste Nacht keinen Strom und keinen großen Plan. Ich stand mit meinem Auto auf einem Wanderparkplatz und wachte morgens im Grünen auf.
Als ich auf der Karte den „Grundlosen See“ mit dem dazugehörigen „Grundlosen Parkplatz“ entdeckte, war klar: Das wird mein nächstes Ziel. Denn nicht alles braucht einen Grund. Manchmal reicht es, etwas auf einer Karte zu sehen und zu denken: Da will ich hin.
Manchmal musst du einfach losfahren und schauen, welche Geschichte am Ende der Straße wartet.

Adresse

Reichshof
51580

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