30/12/2025
Ein paar klare Worte zum Weihnachtsklavierkonzert.
Das Weihnachtsklavierkonzert im Wohnpark Roggenstein war ein Kulturprojekt – und es war zugleich eine Kooperation mit der Puchheimer CSU, deren Mitglied ich bin. Das möchte ich offen sagen.
Die CSU vor Ort wollte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses bedanken – für ihre tägliche Arbeit, ihre Geduld und ihre Fürsorge. Gleichzeitig gab es den Wunsch, Kultur nicht nur zu loben, sondern konkret zu unterstützen. Diese Unterstützung hat stattgefunden – und ich finde es richtig, wenn Menschen und Organisationen sichtbar zeigen, dass ihnen Kultur, Kinder- und Jugendarbeit wichtig sind.
Aus dieser Idee entstand das Konzert: junge Pianistinnen und Pianisten, eine engagierte Klavierlehrerin und ein musikalischer Moment für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Das war der Kern – und dazu stehe ich.
Gleichzeitig habe ich verstanden, dass der Rahmen eines Wohnparks besondere Sensibilität erfordert. In der Außenwirkung – insbesondere durch Fotos und Berichterstattung – ist der parteipolitische Bezug stärker in den Vordergrund gerückt, als es für diesen Ort gut war. Dass dies im Vorfeld nicht klarer abgestimmt und transparent kommuniziert wurde, ist mein Fehler. Dafür übernehme ich Verantwortung.
Mir ist wichtig zu betonen:
Politik darf Kultur fördern – und Kultur darf unterstützt werden.
Aber in einem Wohnpark muss immer zuerst der Mensch im Mittelpunkt stehen.
Für die Zukunft heißt das: Als Kulturverein werde ich weitere Konzerte und Ausstellungen im Haus organisieren – klar als Kulturverein, gut abgestimmt und transparent in der Frage, wer unterstützt und wie dies benannt wird. Ebenso nehme ich die Rückmeldung ernst, dass kulturelle Angebote in Länge und Form gut auf die Situation vor Ort abgestimmt sein müssen.
Ich danke allen für die Rückmeldungen. Und wenn gewünscht, komme ich gern zu einem persönlichen Gespräch vorbei – zum Zuhören, nicht zum Überzeugen.
Herzliche Grüße
Marta