Februar 2017 ufaFabrik, Berlin | WEITERE VORSTELLUNGEN: 14. / 15. Februar 2017 jeweils 20h
SPIEL: Amjad, Hareth, Jangy, Leth, Mohammad, Mohamad, Majd, Mustafa, Ramadan, Zoya
LEITUNGSTEAM: Künstlerische Leitung: Aline Joers, Magdalena Scharler | Musik: Simon Detel | Bühne und Kostüm: Anne-Simone Vogt | Schnitt: Sascha Gerlach | Kamera: Mantas Jockus | Technik: Gordon Dyballa | Produktionsleitung
:Stefanie Ehrhart |
UNTERSTÜTZENDE MITARBEIT: Amjad Al Sabbagh, Hareth Al Raad, Majd Mardene, Mohamad Muzayek
KOOPERATIONSPARTNER: Bürgerstiftung Berlin | ufaFabrik Berlin | Centre Français de Berlin | Unterstützerkreis Notunterkunft Storkower Straße I Michael Tschechow Studio Berlin | Atelier 89 | mit freundlicher Unterstützung des Konzerthaus Berlin
WORUM ES GEHT
In dem integrativen Projekt DEINE HEIMAT. entwickeln Berliner Theatermacher*innen gemeinsam mit jungen Geflüchteten ein Theaterstück, in dessen Mittelpunkt das Thema Heimat steht. Beheimatet zu sein gehört zweifellos zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Was aber unter Heimat verstanden wurde und wird, worauf das Heimatgefühl sich gründet und was man als seine Heimat anerkennt, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Im glücklichsten Fall kann man sich Heimat als einen Raum vorstellen, der Geborgenheit und Sicherheit gibt und dennoch ausreichend groß ist, um für andere und Unbekanntes offen zu stehen. Die Idee zu diesem Projekt entstand aus der ehrenamtlichen Arbeit auf Initiative der Geflüchteten. Die Teilnehmenden setzen sich künstlerisch mit ihren individuellen Heimatbegriffen auseinander und tauschen sich in Recherche-Workshops mit Berliner Jugendlichen und Erwachsenen darüber aus, was Heimat für hier Beheimatete bedeutet. Unter professioneller Anleitung setzen sie ihre Einsichten und Erkenntnisse schauspielerisch, musikalisch, in Texten, Video-/Klanginstallationen und der Entwicklung eines Bühnenbilds um. Im Ergebnis entsteht ein Theaterstück, das als theatral-musikalischer Heimatraum auch die Zuschauer einlädt, ihren Heimatbegriff zu hinter-fragen, zu diskutieren und neu zu denken. Nicht nur mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, sondern auch auf persönlicher Ebene, bei der Frage nach einer inneren Heimat in einer von Entfremdung geprägten globalisierten Welt.