17/05/2026
Künstler im Portrait | Claudia Singer
Schön sind ihre Bilder nicht. Nicht im Sinne des Gefälligen.
Auf großen Leinwänden entstehen Welten zwischen Sichtbarem und Verborgenem. Dämonen - ob gut, ob böse - das bleibt absichtlich offen. Manches zeigt sich ausschnittartig, wie Tattoos unter aufgeschlagenen Ärmeln.
Schwarz kommt immer. Der Kreis kehrt wieder. Und was zerschnitten wird, verbindet hartes schwarzes Garn - nicht um zu heilen, sondern um zu markieren, dass es einen Bruch gab.
Kann es sein, das das Schöne immer auch etwas Erschreckendes hat? Das Wahre nicht immer etwas Schönes.
Claudia Singer ist seit Anfang des Jahres Mitglied der Ateliergemeinschaft