30/04/2021
𝑫𝒆𝒏 𝑻𝒂𝒈 𝒎𝒊𝒕 𝑹𝒆𝒊𝒔𝒃𝒓𝒆𝒊 𝒃𝒆𝒈𝒊𝒏𝒏𝒆𝒏?
Leben als Expat - Teil 4
Nach einer etwas holprigen Nacht, der Zeitunterschied war schon zu spüren, ging es zum Frühstück!
Was erwartet uns da? Wie frühstücken die Chinesen?
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Eins seit vorweg gesagt, ausser mir konnte und kann sich keiner meiner Familie für das chinesische Frühstück erwärmen.
Aber von vorne!
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Im Hotel gab es asiatisches und westliches Frühstück. Wobei man sagen muss, dass das westliche Frühstück nicht sehr viel Wurst oder Käse aufwies. Zu der Zeit war Wurst und Käse in China noch etwas ganz besonderes. Aber es gab Marmelade, Toast, Butter, Cerealien, Eier in jeglicher Form, und, und ...... durchaus genug um gut und lecker satt zu werden. Mein Gedanke war direkt: Gut wenn es diese Sachen im Hotel gibt, sollte man sie auch als normaler Bürger zu bekommen sein. Wie gesagt, mein Gedanke!
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Das asiatische Frühstück war meins, zum einen liebe ich es unbekannte Sachen zu probieren zum anderen ein warmes Frühstück hat was.
Traditionell essen die Chinesen zum Frühstück Suppe, süße oder salzige Reissuppe oder Nudelsuppe also WAN-Tan-Suppe (einfach köstlich) die mit kleinen Krabben, Algen, Nudeln, Gemüse und Frühlingszwiebeln serviert werden.
Natürlich auch Reisbrei ( Dá mi zhou) der mit Erdnüssen, sauer eingelegtem Gemüse und Eiern angereichert wird.
Und weiße Köße / Knubbeln / Brötchen (mántou) ohne Füllung, mit herzhafter Füllung z.B. mit Gemüse oder Fleisch, dann heißen sie bao zi, wenn sie mit Früchten wie z.B Datteln gefüllt sind, dann sind es Duo bao.
Wichtig für die Chinese ist, das die Mahlzeit warm ist.
Da in Dalian / Kaifaque einige Japaner leben bzw. viele japanische Geschäftsleute hin kommen, gab es natürlich auch Sushi zum Frühstück!
Was für mich der absolute Traum war!
Mega genial!!!
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Also gut gestärkt ging es los zur ersten Erkundungstour durch Kaifaque!
Es waren unbeschreibliche Eindrücke.
Von modern Hochhäusern über abbruchreife Baracken!
Mehrspurige Straßen wo der Bürgersteig aus Marmor ist oder verdreckten Seitenstraßen.
Riesen Einkaufsmall´s bunt und glamourös, Straßenmärkte und normale kleine Geschäft.
Diese ganzen Eindrücke zu verarbeiten, braucht Zeit!
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Kaufen konnte man einfach fast alles. Unglaublich!
Der erste Besuch eines Supermarktes war schon ein Erlebnis der besonderen Art.
Im großen und ganzen sind sie so wie wir sie kennen. Außer das die Gerüche doch sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig sind.
Gemüse gibt es in großer Auswahl, aber ..... betritt man das erste mal eine Gemüseabteilung in China, hat man das große Bedürfnisse, die letzte Mahlzeit rückwärts zu essen.
Oh, Gott was ist das! Schnell hier weg. Es hat einige Zeit gedauert bis wir uns an den Geruch gewöhnt hatten und vor allem das wir wußten wo er her kommt.
Und zwar kommt er von der Frucht Durian oder auch Königsfrucht genannt. Die Chinesen sagen sie stinkt grauenvoll und schmeckt himmlisch.
Der Geruch der Frucht ist eine Mischung aus Kotze und Schweißfüßen und das war der Grund warum wir sie, die ganzen vier Jahre nicht bewußt probiert haben.
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Dann lagen in der Gemüseabteilung auch noch so braune Knubbeln in einem Korb. Bei genauerem Hinsehen konnte man erkennen das diese braunen Knubbeln lebten.
Später lernten wir dann, das es sich dabei um Maden handelt. Die man frittiert und als Snack ist.
Ja, wir haben sie probiert!
Sie schmecken wie Flips (also wie diese Erdnuss-Flips hier), also eigentlich ganz lecker. (Nein, sie wurden nicht in unserem Speiseplan aufgenommen.)
Gut damals bei unserer ersten Sichtung, waren wir doch etwas entsetzt!
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Auch die Fleisch- und Fischabteilung ist für unsere Nasen und Augen Gewöhnungsbedürftig!
Grundsätzlich bekommt man so ziemlich alles dort zu kaufen und je lebendiger der Fisch um so besser und dementsprechend war auch der Geruch.
An diese Gerüche haben wir uns die ganze Zeit nicht gewöhnt, aber es ist nun mal eine andere Kultur und das haben wir immer versucht zu akzeptieren.
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Was für uns sehr erstaunt hat, das es Lebensmittel, die für und selbstverständlich sind, wie z.B. Butter, Wurst, Käse, Sahne und noch so einiges hier nicht gibt. Brot wie wir es kennen, kennen die Chinesen überhaupt nicht. Es gibt mittlerweile Toastbrot.
Auch Mehl war eine interessante Erfahrung. Mehl mit Backpulver ist dort normal, was ich nicht wusste und auch nicht lesen konnte.
Das Aha-Erlebnis kam dann bei der ersten Benutzung.
Aber alles lernbar und auch die Herausforderung, die das Leben dort auch interessant gemacht hat.
Auch die Beschaffung der Lebensmittel, die wir meinten, das wir sie zum Leben brauchten, war oft sehr interessant und Tages füllend. Aber darüber werde ich noch berichten.
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Nächste Woche geht es weiter mit, wo würden wir wohnen bzw. wie wohnen Chinesen?
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Falls ihr was nicht versteht oder Fragen habt, dann schreibt mir doch einfach, ich antworte Euch gerne!
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Ich freue mich, wenn euch „Leben als Expat“ wieder gefällt hat und mir ein Like 👍🏻 da lasst! Auch sind Kommentar immer gerne gesehen. Wenn ihr Lust habt, ladet Freunde ein oder teilt den Beitrag! Ich denke gerade in der Jetzt-Zeit freut sich jeder über was Nettes. Und man wenigstens in Gedanken eine Reise unternehmen kann.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Zeit bis nächste Woche, wenn es wieder heißt „Ein Leben als Expat“!
Eure Heike💕
𝓋𝑜𝓃 𝒫𝓇𝒶𝓍𝒾𝓈 𝒢𝓇𝑒𝓃𝓏𝓏𝑒𝒾𝓉𝑒𝓃
https://www.praxis-grenzzeiten.de/blog/leben-als-expat-teil-4/