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Gestern waren wir in Koblenz im Oberwerth-Stadion zu einem großen Promi-Benefizfußballspiel. Vor Ort spielten Stars wie ...
10/06/2026

Gestern waren wir in Koblenz im Oberwerth-Stadion zu einem großen Promi-Benefizfußballspiel. Vor Ort spielten Stars wie Kevin Großkreutz und Vincent Gross für den guten Zweck. Mit dabei war Rundfunk- & Medienproduktion by Christopher Neef hier findet ihr auch einen passenden Videobeitrag.

Alle Infos gibt es hier 👇

Rekordspende für Namibia: Promis und Fußball-Legenden begeistern beim Benefizspiel im Stadion Oberwerth

„Legenden helfen“: Koblenz wird zum Treffpunkt von Sport, Unterhaltung und sozialem Engagement

Koblenz - Ein Abend ganz im Zeichen der Hilfe für Kinder in Namibia: Das Stadion Oberwerth in Koblenz war am gestrigen Dienstag Schauplatz eines besonderen Benefizspiels, bei dem zahlreiche Prominente und ehemalige Fußballprofis für den guten Zweck aufliefen. Unter dem Motto „Legenden helfen“ traf die traditionsreiche Lotto-Elf Rheinland-Pfalz auf eine prominent besetzte Auswahl aus Musik, Fernsehen und Sport.

Veranstaltet wurde das Charity-Event vom Verein Koblenzer Schängel Kultur 2021 e.V. mit organisatorischer Unterstützung der TuS Koblenz. Bereits zum dritten Mal fand die Veranstaltung in Koblenz statt und lockte zahlreiche Besucher ins Stadion.

Prominente Auswahl tritt gegen die Lotto-Elf an

Für die Prominenten-Mannschaft standen unter anderem Schlagerstar Vincent Gross, Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz, Moderator Jan Kunath, Freestyle-Künstler Jannik Freestyle sowie weitere bekannte Gesichter aus der Unterhaltungsbranche auf dem Platz. Auch Künstler wie Ramon Roselly, Mary, Anita Hofmann, Pietro Basile und Achim Petry unterstützten die Benefizaktion.

Ihnen gegenüber stand die Lotto-Elf Rheinland-Pfalz, die seit mehr als 25 Jahren für soziale Projekte unterwegs ist und nach eigenen Angaben bereits über 4,6 Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingespielt hat. Zum Aufgebot gehörten zahlreiche bekannte Namen des deutschen Fußballs, darunter die Welt- und Europameister Guido Buchwald und Thomas Helmer sowie David Odonkor, Dariusz Wosz, Erik Durm, Manfred Kaltz, Matthias Scherz, Michael Thurk und Edgar Schmitt. Trainiert wird die Mannschaft von Europameister Hans-Peter Briegel.

Geleitet wurde die Begegnung von dem ehemaligen Welt-Schiedsrichter Dr. Markus Merk.

Sportlicher Ehrgeiz trifft auf gute Unterhaltung

Vor den Zuschauern entwickelte sich eine unterhaltsame Partie, in der beide Mannschaften mit viel Einsatz und Spielfreude agierten. Während die ehemaligen Profifußballer der Lotto-Elf ihre Erfahrung ausspielten, sorgten die Prominenten mit großem Engagement und viel Begeisterung für zahlreiche unterhaltsame Szenen.

Am Ende setzte sich die Lotto-Elf deutlich durch. Das sportliche Ergebnis spielte jedoch nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt des Abends stand die Unterstützung eines Schulbauprojekts in Namibia.

Halbzeitpause wird zum emotionalen Höhepunkt des Abends

Einen besonderen Moment erlebten die Zuschauer während der Halbzeitpause. Dort wurden gleich zwei Spendenschecks für das Schulbauprojekt in Namibia übergeben.

Für große Aufmerksamkeit sorgte ein Spendenscheck von Lotto Rheinland-Pfalz in Höhe von 105.000 Euro. Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich dabei um eine Rekordspende. Die symbolische Übergabe wurde von den Zuschauern mit großem Applaus begleitet und setzte ein eindrucksvolles Zeichen für die Unterstützung des Projekts.

Zusätzlich überreichte der Rotary Club Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Spendenscheck über weitere 10.000 Euro für das Schulbauprojekt der Stiftung Fly & Help.

Die beiden Scheckübergaben machten deutlich, welche Bedeutung die Veranstaltung weit über den Fußball hinaus hatte. Noch bevor die zweite Halbzeit angepfiffen wurde, stand fest, dass der Abend einen wichtigen Beitrag für die Bildungsarbeit in Namibia leisten würde.

Jeder Euro fließt in eine neue Schule

Die Einnahmen des Benefizspiels kommen der Stiftung Fly & Help zugute, die von Reiner Meutsch aus Kroppach im Westerwald gegründet wurde. Die Stiftung hat seit ihrem Bestehen bereits mehr als 1.000 Schulen in nahezu 60 Ländern gefördert.

Mit den Erlösen des Benefizspiels soll eine Schule in Namibia gebaut beziehungsweise vollendet werden. Das Projekt wird gemeinsam mit Schlagerstar Vincent Gross unterstützt, der sich seit Jahren als Botschafter für das Vorhaben engagiert.

Bei der Vorstellung der Veranstaltung hatten die Initiatoren Daniel Zimmer und Dirk Crecelius die Bedeutung des Projekts hervorgehoben. Sie riefen dazu auf, gemeinsam Kindern zu helfen, „ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, und warben für die Fertigstellung der „Vincent Gross Koblenz Schule“ in Namibia.

Besonders bemerkenswert: Sämtliche Beteiligten traten ohne Gage auf, sodass jeder eingenommene Euro unmittelbar in das Hilfsprojekt fließt.

Familienfest mit starkem Zeichen für Inklusion

Bereits vor dem Anpfiff war rund um das Stadion einiges geboten. Das Rahmenprogramm richtete sich bewusst an Familien und Vereine. Kinder konnten an einem Schnuppertraining teilnehmen, zudem wurde ein Cheerleader-Kurs angeboten.

Ein besonderes Zeichen setzte ein Inklusionsspiel unter dem Motto „Echte Teams schließen keinen aus“. Darüber hinaus sorgten zahlreiche Künstler für Unterhaltung. Autogrammstunden, Selfies mit den prominenten Gästen sowie eine Tombola rundeten das Programm ab.

Die eigentlichen Gewinner stehen schon fest

Auch wenn die Lotto-Elf am Ende als klarer Sieger vom Platz ging, waren die eigentlichen Gewinner des Abends die Kinder in Namibia. Mit dem Benefizspiel, den zahlreichen Spenden und den beiden in der Halbzeitpause übergebenen Spendenschecks wurde ein wichtiger Beitrag für das Schulbauprojekt geleistet.

Der Abend im Stadion Oberwerth zeigte eindrucksvoll, wie Sport, Unterhaltung und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Und er bewies, dass Fußball manchmal weit mehr bewirken kann als nur Tore und Siege.

Familientag begeistert Besucher mit großer BlaulichtmeileWittlich. Spiel, Spaß und spannende Einblicke in die Welt der H...
01/06/2026

Familientag begeistert Besucher mit großer Blaulichtmeile

Wittlich. Spiel, Spaß und spannende Einblicke in die Welt der Hilfs- und Rettungsorganisationen: Der Familientag in Wittlich lockte zahlreiche Familien auf das Gelände rund um das Eventum und den Kinopalast. Besonders die große Blaulichtmeile erwies sich als Publikumsmagnet und bot vor allem Kindern die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben und die Arbeit der Helfer kennenzulernen.

Entlang der Blaulichtmeile präsentierten sich verschiedene Organisationen und Behörden mit ihren Fahrzeugen, ihrer Ausrüstung und Informationen über ihren Einsatzalltag. Mit dabei waren die Freiwillige Feuerwehr, die Rettungshundestaffel, das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit dem Ortsverein Wittlich, die Malteser mit dem Ortsverein Wittlich, die Justiz sowie die Polizei. Die Besucher erhielten dabei Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte und konnten mit den Helferinnen und Helfern ins Gespräch kommen.

Der Familientag richtete sich insbesondere an Kinder und Familien. Zahlreiche Mitmachaktionen luden zum Ausprobieren und Entdecken ein. An Bastelständen konnten die jungen Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen, während verschiedene Spielangebote und Hüpfburgen für Bewegung und Unterhaltung sorgten. Das abwechslungsreiche Programm machte die Veranstaltung zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Neben dem Spaß stand auch die Wertschätzung für die Arbeit der Hilfs- und Rettungsorganisationen im Mittelpunkt. Die Blaulichtmeile zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Aufgaben von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden sind und wie wichtig ihr Einsatz für die Gesellschaft ist. Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen und den direkten Kontakt zwischen Bürgern und Einsatzkräften zu fördern.

Mit der gelungenen Mischung aus Information, Unterhaltung und Mitmachangeboten erwies sich der Familientag erneut als beliebter Treffpunkt für Familien aus Wittlich und der Region. Die große Blaulichtmeile machte dabei eindrucksvoll sichtbar, wie viele Menschen sich ehrenamtlich und hauptberuflich für die Sicherheit und das Wohl anderer einsetzen.

Das Spiel ist aus! Trier gewinnt den Pokal mit 1:0
23/05/2026

Das Spiel ist aus! Trier gewinnt den Pokal mit 1:0

Heute sind wir in Trier beim großen Finale im Rheinlandpokal. Vor dem Spiel gab es einen großen Fan-Marsch der Trierer v...
23/05/2026

Heute sind wir in Trier beim großen Finale im Rheinlandpokal. Vor dem Spiel gab es einen großen Fan-Marsch der Trierer vom Hauptmarkt bis ins Moselstadion.

Heute: Eröffnung von Decathlon in Trier
15/05/2026

Heute: Eröffnung von Decathlon in Trier

Kängurus auf Abwegen: Ein Beuteltier sorgt nahe Kaiserslautern weiter für AufsehenKaiserslautern/Otterbach-Otterberg - N...
19/02/2026

Kängurus auf Abwegen: Ein Beuteltier sorgt nahe Kaiserslautern weiter für Aufsehen

Kaiserslautern/Otterbach-Otterberg - Nach der Flucht mehrerer Kängurus von einer Farm in der Pfalz beschäftigt ein entlaufenes Beuteltier weiterhin die Behörden rund um Kaiserslautern. Während die meisten Tiere inzwischen wohlbehalten eingefangen werden konnten, ist ein Känguru noch immer unterwegs.

Wie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, Harald Westrich (SPD), in einem exklusiven Gespräch erläuterte, war die Ursache für den ungewöhnlichen Ausflug höhere Gewalt. Infolge der schlechten Witterungsverhältnisse und starker Windböen in den vergangenen Tagen sei ein Baum entwurzelt worden und habe ein Loch in den Zaun des Geheges gerissen. Durch diese Lücke nutzten die Tiere die Gelegenheit zur Flucht.

Die Einsatzkräfte reagierten rasch: Nach und nach konnten die ausgebüxten Kängurus wieder eingefangen werden. Lediglich ein Tier entzieht sich bislang erfolgreich den Suchmaßnahmen. Der letzte bekannte Sichtungspunkt lag zwischen Kaiserslautern-Morlautern und Otterbach.

Die Behörden hatten das Tier bereits mit einem Betäubungspfeil getroffen. Allerdings zeigte die Narkose nicht die gewünschte Wirkung – das Känguru setzte seine Flucht fort. Für entsprechende Maßnahmen ist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Kaiserslautern zuständig. Der Veterinär verfügt über die erforderliche Waffenerlaubnis sowie über das Narkosemittel.

Bürgermeister Westrich appellierte eindringlich an die Bevölkerung, bei einer Sichtung besonnen zu handeln. Privatpersonen sollten keinesfalls versuchen, das Tier eigenständig einzufangen. Stattdessen seien umgehend das zuständige Ordnungsamt oder die Verbandsgemeinde zu informieren. Sollten diese nicht erreichbar sein, könne auch die örtliche Polizei verständigt werden. Ein eigenständiger Fangversuch berge Risiken, da das Tier in einer Stresssituation möglicherweise aggressiv reagieren könne.

Grundsätzlich gelten Kängurus als Fluchttiere. Dennoch bleibt die Situation für Mensch und Tier gleichermaßen ungewöhnlich – ein Hauch von australischem Outback zwischen Pfälzer Feldern und Wäldern. Bis das letzte Beuteltier wohlbehalten zurückkehrt, dürfte es in der Region weiterhin aufmerksame Blicke in Wiesen und Waldränder geben.

Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt in Trier für Regierungswechsel in Rheinland-PfalzTrier - Mehr als 1000 Gäste sind zum...
18/02/2026

Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt in Trier für Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz

Trier - Mehr als 1000 Gäste sind zum Politischen Aschermittwoch der Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) nach Trier gekommen. Die Europahalle war vollständig gefüllt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, der gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen CDU-Landeschef und Spitzenkandidaten Gordon Schnieder den Wahlkampf für die Landtagswahl am 22. März vorantrieb.

Bereits zum dritten Mal trat Merz vor der Wahl in Rheinland-Pfalz auf. Auch beim Wahlkampfabschluss in vier Wochen soll er erneut teilnehmen. Mit seinem Auftritt in Trier setzte er ein deutliches Signal der Unterstützung für den angestrebten Regierungswechsel im Land.

Schnieder greift Wirtschaftspolitik der Landesregierung an

Gordon Schnieder stellte seine Rede unter das Leitmotiv eines politischen Neubeginns. Es gehe um nichts weniger als die Zukunft des Bundeslandes. „Ich will ein wirtschaftsstarkes und sicheres Rheinland-Pfalz. Ein Land mit den besten Bildungschancen für unsere Kinder. Ein Land, das funktioniert“, sagte er vor den Anhängern.

In seiner rund 30-minütigen Ansprache übte Schnieder deutliche Kritik an der Wirtschaftspolitik der SPD-geführten Landesregierung unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Warme Worte aus der Staatskanzlei reichten nicht aus. „Wir müssen hart für die Unternehmen arbeiten, die jeden Tag in unserem Land Verantwortung tragen. Wenn es aber ernst wird, dann entscheidet sich Alexander Schweitzer nicht für Standortpolitik, sondern für grüne Symbolpolitik“, warf Schnieder dem Amtsinhaber vor.

Er forderte günstigere Energiepreise und schnellere Genehmigungsverfahren. Ideologisch geprägte Sonderwege wie das Klimaschutzgesetz lehne er ab. „Wer SPD wählt, bekommt am Ende eine linke Wirtschaftspolitik“, sagte Schnieder und verwies auf eine mögliche rot-rot-grüne Koalitionsoption, zu der sich der Ministerpräsident bislang nicht geäußert habe.

Besonders großen Applaus erhielt Schnieder für seine Ausführungen zur Bildungspolitik. Er kritisierte unter anderem die Entscheidung von Bildungsminister Sven Teuber (SPD), die Hausaufgaben-Überprüfung abzuschaffen. Diese wolle er wieder einführen. Neben Bildung stellte er auch die Bereiche Gesundheit, Wirtschaft und Sicherheit in den Mittelpunkt der Wahlkampagne. „Am Wahltag ist nicht alles vorbei, dann fängt unsere Arbeit erst an“, sagte er.

Merz wirbt für CDU-geführte Landesregierung

Friedrich Merz sagte in Trier, er habe für diesen Termin seinen traditionellen Auftritt in Thüringen abgesagt. Er wolle, dass Rheinland-Pfalz künftig von einer CDU-geführten Landesregierung regiert werde, die „mit einer klaren Meinung unsere Arbeit im Bund unterstützt“. Deshalb sei es wichtig, „dass wir einen Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz haben und mit Gordon Schnieder den nächsten Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz stellen“.

Merz erinnerte an den Machtverlust der CDU im Jahr 1988. Damals habe ein innerparteilicher Konflikt dazu geführt, dass Bernhard Vogel als Ministerpräsident zurücktrat; sein Nachfolger verlor 1991 die Landtagswahl. Heute sei die Situation jedoch eine andere. Er sehe gute Chancen für die CDU, die Wahl zu gewinnen.

Schlagabtausch auch bei SPD, Grünen, AfD und FDP

Während die CDU in Trier mit Unterstützung des Bundeskanzlers auftrat, versammelte sich die SPD in Mainz. Neben Ministerpräsident Alexander Schweitzer nahmen die SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Innenminister Michael Ebling teil.

Schweitzer setzte in seiner Rede einen Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit. An Fastnacht habe man sicher feiern können, sagte er, und man wolle auch künftig feiern, wenn das Land in guten Händen bleibe. In den ersten 15 Minuten seiner Rede erwähnte er den CDU-Spitzenkandidaten nicht namentlich. Stattdessen rief er zum Zusammenhalt auf und betonte, es dürfe kein Unterschied in der Lebensqualität zwischen Stadt und Land herbeigeredet werden. „Wir lassen nicht zu, dass diese Spaltung in die Menschen hineinargumentiert wird“, sagte er.

Die Grünen traten ebenfalls in Mainz auf. Spitzenkandidatin Katrin Eder knüpfte ein mögliches künftiges Bündnis ihrer Partei an die Unterstützung eines AfD-Verbots. Man wolle nur mit Parteien koalieren, die sich für ein Verbot der Alternative für Deutschland (AfD) einsetzten. Auch die frühere Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth sprach sich dafür aus und sagte, die Welt sei im Wanken, nicht wegen des Alkohols, sondern wegen autoritärer Politik.

Die AfD traf sich in Dierdorf im Westerwald. Rund 120 Teilnehmende waren angemeldet. Landesvorsitzender und Spitzenkandidat Jan Bollinger sprach vom „politischen Dauerwahnsinn in Rheinland-Pfalz“ und bezeichnete Schweitzer als „Experte im Versagen“. Die AfD wolle eine „patriotische Wende“ vorantreiben.

Bei der FDP in Mainz war Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die prominenteste Rednerin. Sie kritisierte den Stil der politischen Diskussion, in der es um Dienstwagen oder Karaoke gehe statt um Inhalte. Die Gesellschaft brauche die liberale Kraft in Rheinland-Pfalz und wolle sich nicht „in einen Bus zwingen lassen“, sagte sie.

Merz kündigt China-Reise an und spricht über zweite Amtszeit

Über den Landtagswahlkampf hinaus nutzte Merz seinen Auftritt in Trier, um außenpolitische Themen anzusprechen. In der kommenden Woche werde er mit einer Wirtschaftsdelegation nach China reisen. Hintergrund sei die weltweite Suche nach neuen Partnern, da sich Außen-, Wirtschafts-, Innen- und Verteidigungspolitik nicht mehr voneinander trennen ließen. In Peking wolle er über die künftige Zusammenarbeit Europas und Deutschlands mit China sprechen. Deutschland habe ein strategisches Interesse daran, Partner zu finden, „die so denken wie wir, die so handeln wie wir und die vor allem bereit sind, gemeinsam die Zukunft so zu gestalten, dass wir ein Land in Wohlstand und mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit bleiben“.

Zugleich übte der Kanzler Kritik an der chinesischen Außenpolitik. Er verwies darauf, dass China im Südchinesischen Meer Stützpunkte ausbaue, Taiwan einkreise und offen erkläre, notfalls militärische Gewalt zur sogenannten Wiedervereinigung einzusetzen.

Vor seiner Reise hatten bereits der britische Premierminister Keir Starmer und Kanadas Regierungschef Mark Carney China besucht.

Auch zu seiner eigenen politischen Zukunft äußerte sich Merz. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2029 sagte der 70-Jährige, er habe vor, „das eine längere Zeit zu machen“. Er verwies darauf, dass sein Vater 102 Jahre alt geworden sei. An Gordon Schnieder gerichtet sagte er, er wünsche sich, in fünf Jahren gemeinsam zurückzublicken – Schnieder als Ministerpräsident, er selbst als Bundeskanzler – und festzustellen, dass in schwierigen Zeiten die richtigen Entscheidungen getroffen worden seien.

Merz ist der älteste Bundeskanzler seit Konrad Adenauer, der 1963 im Alter von 87 Jahren aus dem Amt schied. Am Freitag will sich Merz auf einem CDU-Parteitag erneut zum Parteivorsitzenden wählen lassen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte ihm kürzlich gute Voraussetzungen für eine lange politische Karriere bescheinigt und auf die Langlebigkeit seiner Eltern verwiesen. Eine Debatte über eine erneute Kanzlerkandidatur bezeichnete Linnemann jedoch als verfrüht.

Mit dem Auftritt in Trier hat Friedrich Merz den Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz deutlich national aufgeladen. Die CDU setzt auf Geschlossenheit und Unterstützung aus dem Bund, um nach Jahrzehnten wieder die Staatskanzlei in Mainz zu übernehmen.

Das sind die schönsten Bilder von der Afterzuchparty in Trier
16/02/2026

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Rosenmontags Umzug in Trier das sind die schönsten Bilder
16/02/2026

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Hunderte Clowns versammeln sich in Trier für einen WeltrekordversuchTrier - Noch bevor sich der Rosenmontagszug traditio...
16/02/2026

Hunderte Clowns versammeln sich in Trier für einen Weltrekordversuch

Trier - Noch bevor sich der Rosenmontagszug traditionell um 11.11 Uhr in Bewegung setzt, hat sich in Trier-Süd ein außergewöhnliches Bild geboten: Hunderte als Clowns verkleidete Menschen versammelten sich an der Benediktinerabtei St. Matthias, um gemeinsam für ein Gruppenfoto zusammenzukommen. Mit bunten Kostümen, Perücken, Hüten und Luftballons setzten sie ein farbenfrohes Zeichen – und nahmen anschließend auch am Rosenmontagsumzug teil.

Initiiert wurde die Aktion vom Verein Nestwärme gemeinsam mit dem Hüpfburgenverleih „Clownburg“. Ziel war es, die größte „Clown-Versammlung Deutschlands“ nach Trier zu holen. Der Rekordversuch ist beim Rekord-Institut für Deutschland (RID) angemeldet. Der bisherige Spitzenwert liegt bei 707 verkleideten Clowns, aufgestellt vom Clowns-Club „Rüd-à-Tüt“ im hessischen Neuberg. Mindestens 708 Teilnehmende mussten daher zeitgleich für ein Foto zusammenstehen, damit der Rekord nach Trier gehen kann.

Los ging es am Morgen um 10 Uhr. Ab 10.30 Uhr wurden die Clowns offiziell gezählt und fotografiert. Wie Petra Moske, geschäftsführende Vorständin und Mitgründerin von Nestwärme, im Vorfeld erklärte, war die Teilnahme unkompliziert organisiert: „Sie müssen lediglich am Anfang für etwa fünf Minuten zusammenstehen, damit der Rekord gewertet wird.“ Niemand sei verpflichtet gewesen, im Anschluss auch beim Umzug mitzugehen.

Warum die Aktion bewusst an Karneval stattfand, begründete Moske mit den verbindenden Kräften der fünften Jahreszeit. „Karneval verbindet. Jedes Jahr finden sich so viele Menschen auf der Straße zusammen“, sagte sie. Gleichzeitig solle die Aktion deutlich machen, wofür Nestwärme mit seinen Familien stehe: „Nämlich für Gemeinschaft, Solidarität und ein Miteinander, das trägt. Besonders dann, wenn das Leben herausfordernd ist.“ Der Clown sei dabei bewusst als Symbol gewählt worden. Er stehe für Wärme, Nähe und Zuversicht. „Er begegnet Menschen mit einem Lächeln – auch dort, wo Worte fehlen.“ Gemeinsam mit Uli Krugmann vom Clownburg-Verleih sei schnell klar gewesen, dass der Clown das passende Zeichen sei: „Ein einzelner Clown zaubert ein Lächeln – aber viele Clowns zusammen senden ein starkes Signal.“

Inklusion steht im Mittelpunkt der Aktion

Uli Krugmann, Schirmherr des Rosenmontagsumzuges und langjähriger Trierer Karnevalist, betonte ebenfalls den inklusiven Gedanken hinter der Initiative. Ihm sei schon früher aufgefallen, dass etwa Kinder im Rollstuhl am Rand des Umzuges säßen, während andere Kinder Süßigkeiten aufsammelten. Daraus sei die Idee entstanden, sie im Rahmen einer inklusiven Gruppe selbst aktiv am Umzug teilnehmen zu lassen. Seine Verbindung zu Nestwärme sei eng; seit er die Gründerinnen kenne, sei der Verein seine „Prio eins“. Trotz der Bedeutung des Rekordversuchs stellte er klar: „Die Inklusion, Gemeinschaft und der Zusammenhalt stehen bei unserer Aktion an erster Stelle – dafür machen wir es.“

Damit die Teilnahme offiziell gewertet werden konnte, galten klare Vorgaben des RID für die Kostümierung. Auf dem Kopf waren etwa Hüte, Perücken, bunte Haare, Zöpfe oder auch eine künstliche Glatze erlaubt. Pflicht waren eine Clownsnase oder entsprechende Schminke im Gesicht. Das Outfit konnte klassisch aus buntem Oberteil sowie auffälliger Hose oder Rock bestehen. Möglich war auch ein sogenannter Themen-Clown, sofern mindestens ein deutlich erkennbares Clown-Accessoire getragen wurde.

Ob der Weltrekord tatsächlich geknackt wurde, ist bislang noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. Das abschließende Ergebnis des Rekord-Instituts für Deutschland steht noch aus. Unabhängig davon hat die Aktion bereits am Morgen des Rosenmontags ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und gelebte Inklusion in Trier gesetzt.

Nestwärme

Adresse

Otterbach
67731

Webseite

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