11/09/2026
»Man muss sich gegenseitig helfen. Das ist das Einzige, was uns übrigbleibt.«
- Erich Maria Remarque, »Arc de Triomphe« (1945)
Heute vor 25 Jahren töteten islamistische Terroristen 2.977 Menschen in New York, am Pentagon und an Bord von Flug 93. Tausende wurden verletzt, Angehörige verloren geliebte Menschen – und unzählige Leben wurden für immer verändert.
Inmitten des Schreckens halfen Feuerwehrleute, Polizist*innen, Rettungskräfte, Bauarbeiter*innen und Freiwillige. Sie suchten nach Überlebenden, bargen Opfer und arbeiteten über Monate in den Trümmern des World Trade Centers.
Viele von ihnen waren dabei giftigem und krebserregendem Staub ausgesetzt. Tausende Helfer*innen, Überlebende und Anwohner*innen erkrankten später schwer. Viele sind inzwischen gestorben. Andere leben bis heute mit körperlichen und seelischen Folgen.
Remarques Worte erinnern deshalb nicht nur an die Hilfe, die Menschen am 11. September einander leisteten. Sie formulieren auch eine bleibende Verpflichtung: Wer anderen beisteht, darf später nicht selbst alleingelassen werden.
Wir gedenken der unmittelbaren Opfer der Anschläge, der später an den Folgen Verstorbenen und aller Menschen, für die der 11. September 2001 bis heute nicht vergangen ist.
Die Katastrophe endete nicht an diesem Tag. Auch unser Erinnern und unsere Verantwortung dürfen dort nicht enden.