Kultur im Lortzinghaus

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Eine französische Wiederentdeckungam Mittwoch, den 22.10.2025, ab 19 Uhr, findet im Lortzinghaus  eine Lesung aus Texten...
13/10/2025

Eine französische Wiederentdeckung

am Mittwoch, den 22.10.2025, ab 19 Uhr, findet im Lortzinghaus eine Lesung aus Texten der Autorin Colette statt.

Die Deutsch Französische Gesellschaft Osnabrück e.V., die Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ und das Literaturbüro Westniedersachsen laden am Mittwoch, 22. Oktober, um 19 Uhr ein zu einer Lesung aus Texten der Autorin Colette im Lortzinghaus, An der Katharinenkirche 3. Als eine der prägendsten französischen Schriftstellerinnen der Jahrhundertwende wirft die für ihren eigenen unkonventionellen Lebensstil bekannte Colette besonders einen Blick auf die Frauenschicksale ihrer Zeit und die Tabus, die diese Themen umgaben.

„Man bewundert an Colette eine Lebendigkeit, die es bei keinem männlichen Schriftsteller gibt.“ So schreibt Simone de Beauvoir über die 1873 geborene Colette. Trotzdem wurde sie lange Zeit von der Literaturkritik übersehen – auch in Deutschland. Doch Neuübersetzungen wie „Claudines Elternhaus“, übertragen von Elisabeth Edl, entdecken Colette für die heutigen Leserinnen und Leser neu. In „Claudines Elternhaus“ schreibt Colette ihre eigene Geschichte: Kindheit und Jugend in dem kleinen burgundischen Dorf, eine zärtliche, ironische Hommage an Eltern, Geschwister, an Handwerker, Honoratioren, Schulkameraden und nicht zuletzt die geliebten Tiere. »Claudines Elternhaus« erzählt davon, wie ein kleines Mädchen zu Colette wird – das wunderbare Selbstporträt einer großen Schriftstellerin.

Die Schauspielerin Monika Vivell wird aus diesem Roman und weiteren Texten von Colette lesen, musikalisch begleitet von Chansons in der Interpretation von Djamila Al-Slaiman und Lukas Middelberg.

Die Eintrittskosten betragen 10 Euro. Reservierungen sind über das Literaturbüro möglich (Am Ledenhof 3-5, Tel. 0541 202-7908 oder per Mail unter [email protected])

Tanztheater im Lortzinghaus„Fiasco“: Pas de deux der Leidenschaft Termin: 30. August 2025Ort: Lortzinghaus Osnabrück, An...
01/08/2025

Tanztheater im Lortzinghaus
„Fiasco“: Pas de deux der Leidenschaft Termin: 30. August 2025

Ort: Lortzinghaus Osnabrück, An der Katherinenkirche 3 Programm: Tanzstück „Fiasco“
Eintritt: € 10

Osnabrück. Modernes Tanztheater im Lortzinghaus: Zum „Tag der Niedersachsen“ präsentiert die Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ das Tanzstück „Fiasco“.
Zwei Körper: im Dialog, im Konflikt? Mit ihrem neuen Tanzstück „Fiasco“ thematisiert die Essener Choreographin Aline Braun die Tanzbühne neu – als Konfliktzone und Aushandlungsraum. Mit ihrer Choreographie reagiert die Tanzkünstlerin auf Konflikte unserer Zeit, die sich in Beziehungen der Menschen spiegeln. Ihr Stück ist intim und hochaktuell zugleich.
Mit dem Tanzstück öffnet die Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ das Lortzinghaus wieder für die Öffentlichkeit. Am „Tag der Niedersachsen“ 2025 avanciert das Logenhaus zum Kulturort mitten in der Osnabrücker Innenstand. Die Freimaurerloge unterstreicht mit der Präsentation erneut ihr Engagement in der Osnabrücker Stadtgesellschaft.
Mit „Fiasco“ avanciert die Bühne zum Verhandlungsraum zwischen zwei Körpern, die sich annähern und wieder trennen. Das Stück entfaltet sich als ein Reigen ebenso intimer wie expressiver Tanzbilder, die mit ihrer physischen Intensität und künstlerischen Ausdruckskraft lange nachhallen.
In der Choreographie von Aline Braun tanzen Gülsün Buse Cingöz und Pier Paolo Lara ihren besonderen Pas de deux als ein Stück voller Intensität und Leidenschaft. Alle drei Künstler haben ihre Tanzstudien an der Folkwang-Universität der Künste in Essen absolviert. „Fiasco“ geht mit der Musik von Émile Morinière und Videoeffekten von Arnaud Dubois über die Bühne.

Save the date: 12. Juni 2025, um 20 Uhr - Der Mythos der ModerneMax Beckmann und sein Jahrhundert Ein Vortrag von Prof. ...
16/05/2025

Save the date: 12. Juni 2025, um 20 Uhr - Der Mythos der Moderne
Max Beckmann und sein Jahrhundert

Ein Vortrag von Prof. Dr. Stefan Lüddemann

Max Beckmann war nicht nur einer der prägendsten Künstler der Moderne, er war ein Solitär inmitten der bewegten Geschichte der Avantgarde. Zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit stellte er sich der Abstraktion als zentraler Tendenz der Moderne entgegen und entwickelte einen ganz eigenen Stil der figurativen Darstellung. Beckmann stellte sich seinem Jahrhundert der Krisen und Kriege, der Reformen und Revolutionen.
In kraftvollen Gemälden, darunter vielen Selbstporträts und den einzigartigen Triptychen, lotete er die Abgründe menschlicher Existenz aus. Dafür schuf er eine einzigartige Bildmythologie, mit der er seine Erfahrungen von Krieg bis Exil künstlerisch reflektierte.
Zum 75. Todestag Beckmanns in diesem Jahr wird sein Werk neu ausgestellt und diskutiert – als künstlerische Gipfelleistung und als fundamentale Reflexion menschlicher Grenzerfahrungen.
Der Kulturjournalist und Honorarprofessor Stefan Lüddemann publizierte 2025 eine neue Darstellung von Leben und Werk Max Beckmanns im Kölner Wienand-Verlag.
Der Vortrag findet am Donnerstag, 12. Juni 2025, um 20 Uhr im Lortzinghaus statt (An der Katharinenkirche 3, 49074 Osnabrück).

Virtuose Klavierkunst im Lortzinghaus Osnabrück: Jacob Leuschner spielt Bach, Beethoven und SchubertAm 15. Mai 2025 lädt...
18/03/2025

Virtuose Klavierkunst im Lortzinghaus Osnabrück: Jacob Leuschner spielt Bach, Beethoven und Schubert

Am 15. Mai 2025 lädt das Lortzinghaus Osnabrück zu einem besonderen Klavierabend mit dem renommierten Pianisten Jacob Leuschner ein. Das Programm umfasst Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert – ein Streifzug durch die Meisterwerke der Klavierliteratur.

Jacob Leuschner, geboren 1974 in Freiburg, ist einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Als mehrfach preisgekrönter Künstler und gefragter Pädagoge ist er international tätig und konzertierte bereits in ganz Europa, Japan, Südkorea, China und den USA. Sein Repertoire reicht von den frühesten Klavierwerken bis in die Moderne, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Wiener Klassik.

Neben seiner beeindruckenden Konzerttätigkeit unterrichtete Leuschner an den Musikhochschulen in Lübeck, Weimar und Köln, bevor er 2014 eine Professur an der Musikhochschule Detmold übernahm. Darüber hinaus ist er als Juror internationaler Klavierwettbewerbe gefragt und arbeitet als freier Mitarbeiter für den renommierten G. Henle Verlag. Seine Diskographie umfasst hochgelobte Aufnahmen, darunter die späten Beethoven-Sonaten sowie eine preisgekrönte Gesamteinspielung der Mozart-Sonaten für Klavier und Violine.

Das Publikum darf sich auf einen Abend voller Virtuosität, Tiefgang und musikalischer Brillanz freuen. Die Verbindung von Bachs kontrapunktischer Meisterschaft, Beethovens expressiver Kraft und Schuberts poetischer Tiefe verspricht ein eindrucksvolles Konzerterlebnis.

Termin: 15. Mai 2025
Ort: Lortzinghaus Osnabrück
Programm: Werke von Bach, Beethoven und Schubert

Für weitere Informationen und Ticketreservierungen wenden Sie sich bitte an das Lortzinghaus Osnabrück.

Foto: Bernhard Strauss, Freiburg

Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr Die Kunst des ErinnernsDie Deutsch Französische Gesellschaft Osnabrück e.V., die Freima...
17/10/2024

Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr

Die Kunst des Erinnerns
Die Deutsch Französische Gesellschaft Osnabrück e.V., die Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ und das Literaturbüro Westniedersachsen laden am Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr ein zu einer Lesung aus Texten des französischen Nobelpreisträgers Patrick Modiano im Lortzinghaus, An der Katharinenkirche 3.
Patrick Modiano widmet sich in seinen Romanen vor allem seinen jüdischen Wurzeln. Entsprechend erhielt er 2014 den Nobelpreis auch „für die Kunst des Erinnerns, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen und die Lebenswelt während der (deutschen) Besetzung sichtbar gemacht hat.“ Der Roman „Place de l'Etoile" machte Patrick Modiano über Nacht berühmt: So offensiv wurde noch nie mit jüdischen und antijüdischen Klischees gespielt. Der Held Raphaël Schlemilovitch führt viele schillernde Leben, als Kollaborationsjude«, als Geliebter von Eva Braun, als jüdischer Mädchenhändler. Er kommt mehrfach zu Tode und reist durch Zeiten und Länder. Bis er schließlich auf der Couch von Dr. Freud im Wien der sechziger Jahre erwacht. Ein so unterhaltsamer wie provokanter Parforceritt – und ein literarischer Befreiungsschlag von antisemitischen Zuschreibungen. Aber auch in anderen Romanen wie „Die Gasse der dunklen Läden“, „Eine Jugend“ oder „Im Café der verlorenen Jugend“ beleuchtet Modiano poetisch feinfühlig die vielen Facetten der Erinnerung.
Die Texte werden gelesen von Ronald Funke, dem Osnabrücker Publikum bestens bekannt als festes Ensemblemitglied des Theaters Osnabrück. Musikalisch begleitet und gerahmt wird der Abend von der in Sibirien geborenen britischen Sängerin mit jüdischen Wurzeln Polina Shepherd, die in Rezensionen als „beindruckende Vokalistin mit einer vier Oktaven umfassenden Stimme“ (Forward) charakterisiert wird. Ihr Gesang basiert auf traditionellen Formen, ist aber tief in der osteuropäischen jüdischen und russischen Folklore verwurzelt. Durch ihr Aufwachsen in Tatarstan kam sie auch der islamischen Ornamentik und Klangfarbe nahe, was in ihrem einzigartigen Gesangsstil zu hören ist.
Die Eintrittskosten betragen 10 Euro. Reservierungen sind über das Literaturbüro möglich (Am Ledenhof 3-5, Tel. 0541 202-7908 oder per Mail unter [email protected])

Pressekontakt: Dr. Jens Peters, Leiter Literaturbüro Westniedersachsen, 0152/53232276, [email protected]

[Bildunterschrift: Der Schauspieler Ronald Funke arbeitet die Nuancen von Patrick Modianos Texten heraus. Sängerin Polina Shepherd sucht in ihrer Musik auch die Zwischenräume zwischen den Worten auf. Fotos: Verena Gilhaus / Shendl Copitman]

Save the date!  ÖFFENTLICHER FILMABENDSa, 14.09.2024, 19:30 Uhr, Eintritt frei. Wer war Sir Arthur Conan Doyle?Regie: Ma...
26/07/2024

Save the date! ÖFFENTLICHER FILMABEND
Sa, 14.09.2024, 19:30 Uhr, Eintritt frei.

Wer war Sir Arthur Conan Doyle?

Regie: Mark Brian Mathew
96 min.

Eine Produktion der Filmenthusiasten Mark & Friends 2023
Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930), Schöpfer von Sherlock Holmes, war ein weltbekannter Schriftsteller, der fast alle Generes bearbeitet hat. Ob Horror, Science Fiction, Abenteuer, Krimi, Liebesromane oder historische Werke. Mit Sachbüchern, Streitschriften und Zeitungsreportagen klagte er die Verbrechen im Kongo an, engagierte sich für ein besseres Scheidungsgesetz für Frauen oder klärte wahre Kriminalfälle auf.
Er war Arzt, Sportler, Kriegsberichterstatter, Politiker und ein leidenschaftlicher Spiritist.
In diesem Doku-Schauspiel beleuchten wir die Stationen seines Lebens unter anderem mit historischen Filmaufnahmen, einige zum ersten Mal öffentlich gezeigt, zum Teil eingefärbt und in bester HD Qualität.
Nadine Erler, die mehrere Werke Doyles erstmalig ins Deutsche übersetzte und der Schriftsteller Raimon Weber bereichern den Film mit ihrem Wissen. Obendrein wird Conan Doyle auf charmante Weise mit seinen bekanntesten Kunstfiguren konfrontiert. Ach ja,und Prof. Moriarty, Genie des Bösen, meldet sich zu Wort.
Tauchen Sie ein in Doyles Welt. Sie werden überrascht.

Freimaurerloge "Zum goldenen Rade" und Frauenloge "Temperantia" laden zur Kulturnacht im LortzinghausDie Freimaurerloge ...
14/07/2024

Freimaurerloge "Zum goldenen Rade" und Frauenloge "Temperantia" laden zur Kulturnacht im Lortzinghaus

Die Freimaurerloge "Zum goldenen Rade" und die Frauenloge "Temperantia" öffnen auch in diesem Jahr wieder ihre Türen zur Kulturnacht am 31. August 2024 im Lortzinghaus. Besucher sind eingeladen, in einer eindrucksvollen audio-visuellen Präsentation das musivische Pflaster zu erkunden und das Spannungsfeld der Gegensätze zu erleben.

Im Rahmen der Veranstaltung stehen Mitglieder der Logen für Fragen und anregende Gespräche bei einem Getränk zur Verfügung. Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, einen Einblick in die faszinierende Welt der Freimaurerei zu erhalten.

C. Bernd Sucher zu Gast im Lortzinghaus Osnabrück am 13.06.2024 um 20 Uhr Der ehemalige Theaterredakteur der Süddeutsche...
27/05/2024

C. Bernd Sucher zu Gast im Lortzinghaus Osnabrück am 13.06.2024 um 20 Uhr

Der ehemalige Theaterredakteur der Süddeutschen Zeitung, Professor Dr. C. Bernd Sucher gibt erneut ein Gastspiel in Osnabrück. Nach der Lesung aus seinem Buch „Unsichere Heimat – Jüdisches Leben in Deutschland“, welcher im Januar 2024 in Kooperation mit dem Theater Osnabrück stattfand, wird C. Bernd Sucher am 13.06.2024 im Osnabrücker Lortzinghaus zu Gast sein.

C. Bernd Sucher wird aus seinem neuen Buch, „Rahels Reise“ lesen. Sucher gibt hierbei einen Einblick in das Leben einer jüdischen Großfamilie über fünf Generationen. Dabei lässt er tief an das Herz der Familie blicken, die dem Grauen des Nationalsozialismus entkommen ist. „C. Bernd Sucher lässt uns erneut sehr emotional an seinen Gedanken teilhaben und dies in einer Zeit, in der wir immer häufiger mit Extremismus konfrontiert werden“. Foto: Thomas Dashuber

NOZ vom 04.03.2024
05/03/2024

NOZ vom 04.03.2024

Adresse

Lortzinghaus An Der Katharinenkirche 3
Osnabrück
49074

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