Wir schaffen partizipative Arbeiten, die sich auf immersive Weise mit Fragen nach öffentlicher Teilhabe, kollektiver Narrative und anderen gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzen. Dabei sind wir auf der Suche nach neuen Formen und Formaten, mit denen wir sozio-kulturelle Fragestellungen mit ästhetischer Erfahrung und einer Kultur der Streitbarkeit verschmelzen lassen können. In
unseren Arbeiten versuchen wir, performative Strategien von (öffentlichen) Räumen wie Restaurants oder Clubs zu nutzen und sie auf ihre soziopolitischen Aspekte und Handlungsmechanismen zu untersuchen. Indem wir uns diese Räume aneignen, wollen wir in sich geschlossene und temporäre Orte schaffen, in denen sich die Zuschauer selbst verhalten diskutieren und das Geschehen mitgestalten können, sollen und müssen. Wir sehen uns als Vermittler*innen, die sich in den Dienst der jeweiligen Thematik stellen, aber nicht die Hoheitsmacht über ein bestimmtes Narrativ beanspruchen. Vielmehr verstehen wir Narrative als etwas fluides und wollen einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen Hör- und Sichtbarkeit geben. Durch die unterbewusste Partizipation werden Utopien geschaffen, die – wenn auch immer zeitlich begrenzt – alternative und ungewohnte Wirklichkeiten konstituiert. SERVICE NOT INCLUDED is is a performance collective founded in 2017 by Marie Jaksch, Charlotte Oeken and Joscha Faralisch. We create participatory works that explore questions of public participation, collective narratives and other social and political issues in an immersive way. In our works we seek to use performative strategies of (public) spaces such as restaurants or clubs and examine them for their socio-political aspects and mechanisms of action. By appropriating these spaces, we want to create self-contained and temporary places in which the spectators can, should, and must behave themselves, discuss, and help shape the events. In this way, a unique narration is created and an event of non-reproducibility and singularity is created. We see ourselves as mediators who place themselves at the service of the respective theme, but do not claim sovereignty over a particular narrative. Rather, we understand narratives as something fluid and want to provide a multitude of different voices with audibility and visibility. Through subconscious participation, utopias are created that constitute alternative and unfamiliar realities, albeit always for a limited time.