Mit dem Mix aus Atmosphäre und einer über das Publikum hereinbrechenden Wand aus rollendem Blues Rock, nehmen die Black Submarines gerne den Akzent von Südstaaten-Melancholie mit: „Der melodiöse und mehrstimmige Gesang [...] wird über stampfende Mid-Tempo-Songs gesetzt, die alle die typische Lethargie von zu schwülem Wetter oder zu viel Alkohol in sich tragen“ (SZ, 2015). Schon beim ersten Gitarre
nanschlag wird klar was auf einen zukommt. Der Bass vereint sich mit der dumpfen Rhythmusgitarre und der stampfenden Base Drum, über die die schreiende Sologitarre hinweg zu fliegen scheint. Die drei-stimmigen Gesangsparts entführen einen in eine düstere Welt aus Schmerz und Hoffnung, bevor die Mundharmonika das Signal zur Abfahrt gibt und einen der rollende Beat wieder auffängt.
2012 gegründet ist die Band mittlerweile sowohl in Berlin als auch in München ansässig. Nachdem bereits die Demoaufnahmen in zwei Filmproduktionen Verwendung fanden, für eine Theaterproduktion komponiert wurde und von Videothek-Hinterzimmern bis Konzerthallen alles bespielt wurde, zeichnete Beni Brachtl (u.a. Pollyester) als Produzent für ihr 12 Stücke enthaltendes Debutalbums verantwortlich, das in zwei Tagen Live eingespielt wurde. Live sind die Black Submarines ohnehin eine Macht, wovon sich 2015 auch schon die ausverkaufte Muffathalle (Muc) überzeugen konnte. Das Album überzeugt neben der eingefangenen Live-Ehrlichkeit, einerseits durch mehr Atmosphäre und andererseits durch ein konsistentes Konzept, das alle 12 Songs miteinander verbindet und einen einlädt immer noch einen Song laufen zu lassen. „Waiting for Time“ erschien 2015 bei Sun King Music im ausverkauften Strom in München.Biografie:
Die Band gründete sich die Band im September 2011 als neben Drums auch der Platz am Bass besetzt wurde. Im Mai 2012 erschien dann die vier Lieder enthaltende Black Submarines EP, recorded, gemixt und produziert beim Münchner Szene DJ Raoul Duke. Im Winter 2012 standen sie daneben auch auf der Theaterbühne, in dem sie das Stück „Fear no Fear“ (Phillip Decker, Theaterwerk München) musikalisch entwickelten und auch vorführten. Auch als Filmmusik lässt sich der Sound glänzend verwenden. Neben dem zweiten Spielfilm von Billy Éllie „Sweet Heart Nico“, in dem gleich Vier Songs zu hören waren, sind die Black Submarines auch im Soundtrack des Freeskifilms „Far Away“ von Matthias Mayr und Marie Endres zu hören. Im September 2013 folgten die Aufnahmen zu dem Debütalbum „Waiting for Time“ produziert von „Bartellow“ Beni Brachtel und recorded im Studio von Labrassbanda-Drummer Manuel Da Coll. Rock'n'Roll, Blues und Grunge in einer feinen Mixtur. Short Decription:
With the Mix of rolling Sounds and melancholic Lyrics, the Black Submarines are representatives of classic Blues Rock Elements. They draw a line from the origins of Rock’n’Roll, meaning Blues and Folk, up to Stone Rock and Grunge, and so create a melange of Beatblues and Proto-Punk. The four Members of the munich-based Band catch the Spirit of the 60s and 70s, with its will for freedom and salvation. Aside of many minimalistic Soundelements in fact the workout of their songs with two and three voices makes people listen up. No later than when the vibrating Guitar and Base Sound is combined by the swirling echoes of the Blues Harmonica people get sucked in this mood of Rock’n’Roll longing for the free and promising world waiting to be explored.