05/07/2016
Offizielles Statement vom BACKSTAGE zur derzeitigen Presseberichterstattung:
Wir haben uns bisher noch nicht ausführlicher - zumindest über das hinaus was mittlerweile bereits öffentlich bekannt ist - zu den wesentlichen massiven Problemen, welche einem langfristigen Fortbestand des BACKSTAGEs im Wege stehen, geäußert - weil wir die nun dringend anstehenden Gespräche/Verhandlungen nicht unnötig belasten wollen. Wir bitten hier um Euer Verständnis ;-)
In Anbetracht der bemerkenswerten und ermutigenden Dynamik der letzten Tage müssen wir nun aber unbedingt erstmal ein herzliches ganz dickes Dankeschön aussprechen an all die zahlreichen, die sich ja nicht unberechtigt Sorgen ums BACKSTAGE machen und uns auf unterschiedliche Weisen ihre Solidarität zum Ausdruck gebracht haben!
Allein die Online-Petition (https://www.change.org/p/oberbürgermeister-dieter-reiter-wir-wollen-unser-backstage-behalten), welche gerade Gäste vom BACKSTAGE eigenständig initiiert haben - mit bisher innerhalb weniger Tage von über 10.000 UnterstützerInnen ist ein gewaltiges Zeichen Eures Einsatzes! DANKE!
Es freut uns – und macht uns natürlich sehr glücklich – dass wir Euch so ans Herz gewachsen sind und so vielen Menschen - auch sehr weit über diese Stadt hinaus - dieses Kultur- und Begegnungszentrum so wichtig ist. Das gibt uns vor allem sehr viel Kraft und ist zum anderen natürlich auch für uns eine Verpflichtung hier nicht zu resignieren oder gar aufzugeben - sondern unsere oft sehr aufreibenden Bemühungen für den dauerhaften Erhalt des BACKSTAGEs weiter zu führen.
Es gibt da große Anzeichen der Hoffnung, dass auch gerade dieser enorme öffentlichen Zuspruch, welcher alleine in den letzten Tagen spontan von so vielen Menschen und Seiten zu sehen ist, uns dabei hilft, dass nun endlich sehr rasch die notwendigen entscheidenden Gespräche stattfinden, um Lösungen für die Sicherung der Zukunft des BACKSTAGE zu finden. Wir sind der festen Überzeugung, dass das nach wie vor noch möglich ist!
Doch überall wo Wege sind – das zeigt uns unsere langjährige Erfahrung mit komplexeren Bauten wie einem Kulturzentrum und dem Umstand - es geht ja leider nicht nur uns so -, dass ein solches in dieser Stadt zunehmend in Konflikt mit anderen massiven wirtschaftlichen Interessen zu kommen scheint – sind auch Hindernisse und Fallstricke. - Diese gilt es jetzt gemeinsam und einvernehmlich mit der Stadt München und den anderen Beteiligten zu beseitigen. Bis dato ist das noch nicht gelungen – jedoch sind wir davon überzeugt: Wo ein echter Wille ist, ist auch ein Weg!
Nach 25 Jahren Zwischennutzung an 4 Standorten befinden wir uns eigentlich auf der Zielgeraden für das „endgültige“ BACKSTAGE. Dabei planen wir eigentlich seit langem, dass dieses noch geiler und vielschichtiger wird - also nicht nur die unterschiedlichen Veranstaltungslocations wie bisher - sondern auch noch u.a. mit Bandübungsräumen, Kreativ-Ateliers und -Werkstätten, Indoor-Fußball-Halle, „Urban Gardening“ u.v.m..
Daher lasst uns gemeinsam noch einmal die letzten Klippen umschiffen, um den Grundstein für ein festes einzigartiges weltoffenes Zuhause für so viele Menschen unterschiedlichster Orientierung und Herkunft, „Hoch“-, Jugend- und Alternativkultur, für Public Viewings, Konzerte, Partys, Streetfood und den ganzen bunten Strauß an Veranstaltungen, die unseren Laden ausmacht, zu legen!
PS:
Richtigstellung zum Thema „Lärmbeschwerden“ über das BACKSTAGE
In der Presserberichterstattung kursiert dieses Thema immer stärker und wird auch als Hauptproblem für den Weiterbestand des BACKSTAGE aufgeführt. Allerdings basiert dies wohl offensichtlich auf einem ganz großen eklatanten Missverständnis und entspricht so gar nicht der Realität.
>>> Im Gegenteil gibt es bis jetzt - obwohl hier im Umgriff des BACKSTAGE bereits seit über 4 Jahren Wohnungen entstanden sind - keine nennenswerten Lärmbeschwerden von Anwohnern!
Es geht da allerdings zunächst darum, dass wenn demnächst die sehr „hochwertigen, hochpreisigen“ Wohnungen bezogen werden Beschwerden und zu Klagen gegen einen möglichen Neubau zu befürchten sind. Aufgrund der Erfahrung bei anderen vergleichbaren Projekten kann mann sehen, dass da gar nicht nur der eigentliche Lärmausstoß das Problem ist, sondern das Klientel bei dem eine viel niedrigere Akzeptanz gegen über so einem Kulturzentrum herrscht als z.B. bei den BewohnerInnen der günstigeren GEWOFAG-Wohnungen nebenan.
Dazu ist aufgrund unserer Erfahrungen mittlerweile in diesem Verfahren zu befürchten, dass aufgrund von baurechtlichen Hürden und für uns bestehenden Unzulänglichkeiten hier das Schallschutzthema - auch schon ohne Beschwerden von Anwohnerinnen - zum Fallstrick sowohl für die endgültigen Neubauten als vor allem jetzt auch für eine unbedingt erstmal notwendige Verlängerung der Zwischennutzung des aktuellen BACKSTAGE wird.
Folglich könnte die Schallschutzsache also alleine schon zum K.O.-Thema für die Zukunft des BACKSTAGE werden - obwohl es hier ja leider noch einige andere gewichtige Themen gibt, welche ebenfalls noch gewaltige Hindernisse darstellen!
PS:
Richtigstellung zum Thema „Lärmbeschwerden“ über das BACKSTAGE
In der Presserberichterstattung kursiert dieses Thema immer stärker und wird auch als Hauptproblem für den Weiterbestand des BACKSTAGE aufgeführt. Allerdings basiert dies wohl offensichtlich auf einem ganz großen eklatanten Missverständnis und entspricht so gar nicht der Realität.
>>> Im Gegenteil gibt es bis jetzt - obwohl hier im Umgriff des BACKSTAGE bereits seit über 4 Jahren Wohnungen entstanden sind - keine nennenswerten Lärmbeschwerden von Anwohnern!
Es geht da allerdings zunächst darum, dass wenn demnächst die sehr „hochwertigen, hochpreisigen“ Wohnungen bezogen werden Beschwerden und zu Klagen gegen einen möglichen Neubau zu befürchten sind. Aufgrund der Erfahrung bei anderen vergleichbaren Projekten kann mann sehen, dass da gar nicht nur der eigentliche Lärmausstoß das Problem ist, sondern das Klientel bei dem eine viel niedrigere Akzeptanz gegen über so einem Kulturzentrum herrscht als z.B. bei den BewohnerInnen der günstigeren GEWOFAG-Wohnungen nebenan.
Dazu ist aufgrund unserer Erfahrungen mittlerweile in diesem Verfahren zu befürchten, dass aufgrund von baurechtlichen Hürden und für uns bestehenden Unzulänglichkeiten hier das Schallschutzthema - auch schon ohne Beschwerden von Anwohnerinnen - zum Fallstrick sowohl für die endgültigen Neubauten als vor allem jetzt auch für eine unbedingt erstmal notwendige Verlängerung der Zwischennutzung des aktuellen BACKSTAGE wird.
Folglich könnte die Schallschutzsache also alleine schon zum K.O.-Thema für die Zukunft des BACKSTAGE werden - obwohl es hier ja leider noch einige andere gewichtige Themen gibt, welche ebenfalls noch gewaltige Hindernisse darstellen!