Institut für Angewandtes Träumen

Institut für Angewandtes Träumen Der ständige Ort zum Träumen für Moers

24/07/2022

Ab September möchte IfAT mit Euch den "Aufstand proben"!

#1 CAMPIEREN - WILLKOMMEN IN MUTOPIA!
Die Aktions-Reihe besteht aus fünf Veranstaltungen, in denen je
verschiedene Formen des demokratischen Protestes vorgestellt
und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ausprobiert werden.
Aufgebaut wie ein Level-Spiel steigert sich der persönliche Einsatz
in jeder Folge, so dass jede*r Teilnehmer*in selbst entscheiden
muss, wie weit sie*er mitmacht. Ziel ist die gemeinsame praktische
Auseinandersetzung mit Fragen nach der Notwendigkeit von
Veränderung für das Überleben der Natur als Lebensraum für
den Menschen sowie für das Bestehen des demokratischen
Systems. Die Reihe praktischer Demokratie-Trainings möchte
sensibilisieren, aktivieren, mobilisieren und vor allem Mut zum
Handeln machen!

Unabhängig von Alter, Herkunft, Bildung und Geschlecht sind alle
Moerser*innen herzlich dazu eingeladen, dabeizusein.
Yes, we camp! Für unsere Auftaktveranstaltung entsteht um das
Pulverhäuschen ein Zeltdorf - unser Basiscamp: MUTOPIA! Dort
wollen wir, angesichts von Krise, Krieg und Klimawandel, von
einer besseren Welt träumen. Unterstützt werden wir dabei vom
Duisburger Sozialwissenschaftler und Autor Marvin Chlada („Wille
zur Utopie“).

Es ist Zeit für eine wirkliche ZEITENWENDE: solidarisch,
demokratisch und global gerecht.
WIE WEIT WÜRDEST DU DAFÜR
GEHEN? Business as usual oder eine Nacht im Zelt?

Träumt weiter!

     Seit dem Juni 2021 hängen unsere "Wunschnistkästen" am "Schaubüdchen", dem "Kiosk für Kleine Künste" in Bochum.Über...
21/09/2021



Seit dem Juni 2021 hängen unsere "Wunschnistkästen" am "Schaubüdchen", dem "Kiosk für Kleine Künste" in Bochum.

Über 50 kleine Wunschbotschaften haben uns bisher erreicht. Darunter sind kleine, aber auch ganz große Wünsche!

Sie bilden die Grundlage für ein paar traumtheoretische Überlegungen.
Herzlichen Dank an die alle Wünschenden
und viel Spaß beim Lesen:

"Traumtheoretisch betrachtet sind Wünsche, wie auch Träume, Geschichten, die wir uns selber erzählen und die weit über das hinausreichen (können), was ist; also wie ich bin und wie ich augenblicklich lebe und mein Leben betrachte. Bei Wünschen gilt dies umso mehr, da sie immer auf etwas Zukünftiges gerichtet sind und oft gespeist werden aus der Differenz, wie mein Leben gerade verläuft und was ich generell erwarte. (z.B. Reise ins Ausland) Wünsche sind also auch Möglichkeiten des „Überunsnachdenkens“ und der „Neuerfindung“ des eigenen Selbst, wie der Wunsch mit Tieren sprechen zu können!

Jede Wunschformulierung ist dann eine Art Visualisierung, d.h. durch die Imagination bringe ich mich selber schon in die Situation einer möglichen Wunscherfüllung (Traum).
Ich bin also dem Inhalt/ Gegenstand meines Wunsches zum „Greifen nah“ und kann zum Beispiel auch „erfahren“, wie gut es sich anfühlt, wenn ich mir meinen Wunsch erfüllt habe. Um eines der vorliegenden Beispiele zu nennen: Auf einem Wunschzettel wird der Wunsch nach einem Hund geäußert. Wenn ich mir nun also vorstelle, mir ausmale, d.h. mir selber erzähle, wie der Hund konkret aussieht, wo ich seinen Schlafplatz einrichte, wie ich mit ihm spiele und spazierengehe, dann entsteht schon ein sehr konkretes Bild des Hundes, der zu mir passt, und vorallem erlebe ich mich, wie ich mich dabei fühle! Dabei wird mir immer besser bewusst, was konkret ich mir wünsche und was ich dazu beitragen kann, damit sich mein Wunsch erfüllt. Wünsche sind eben auch Ziele, die wir uns im Leben setzen und erreichen wollen!

Darüberhinaus wird mir klar, welche Gegebenheiten vorhanden sein müssen, damit sich mein Wunsch erfüllen kann! Dies können Faktoren sein, die ich selbst beeinflussen kann oder sie sind allgemeiner bzw. gesellschaft- licher "Natur"! Gerade die Pandemie-Situation hat sicher großen Einfluss auf die geäußerten Wünsche! Ganz deutlich wird dies in den Wünschen nach Nähe, Zusammensein mit Freunden, dem Wunsch nach einem Haustier, aber auch nach Sichtbarkeit! Wie der Wunsch von Jason: „Ein Blatt soll hier hängen mit meinem Namen drauf: Jason“! Da ist ganz stark das Gefühl von Bedeutung, was in der gegenwärtigen oder zurückliegenden Situation von monatelangem Homeschooling auf einen Verlust des Bedeutungsraums Schule oder des sozialen Netzes verweisen kann! Dieses Kind/ dieser Jugendliche möchte gesehen, wahrgenommen werden und dies wurde durch die Coronasituation natürlich erheblich erschwert. Ganz ähnlich bei den Wünschen, die ein völliges Gegenbild zur (eigenen) Gegenwart etablieren: relativer Reichtum, Pool, freie sexuelle Beziehungen ("Model Divna"), sich auf einen fernen Ort (Kurach) beziehen oder belanglos und banal scheinen: Big Mac, ein Track von Farid Bang! Das sind auch Möglichkeiten mit der Gegenwart umzugehen, indem ich sie ganz konsequent verweigere.

Oder man kann die Gegenwart verwandeln! Indem man – wie die Kinder ihre Wunschzettel gestaltet haben – nicht auf Worte zurückgreift, sondern auf Formen und sich in Kreise, Ketten oder Quadrate verwandelt, wird die Gegenwart zu Objekten, die von außen gar nicht mehr lesbar sind. Und die Betrachtenden werden, ähnlich wie bei Träumen, völlig fasziniert sein von dem, was sie nicht verstehen."

(aus Dr. Peter Donas: "Hoffen und Handeln - Transformation durch Träumen", erschienen bei Klar.Traum-Verlag, Klagenfurt, 2021)

Träumt weiter!

   IfAT im Radio: In seinem Portrait über "Das Schaubüdchen" in Bochum hat Stefan Keim die "Wunschnistkästen" ebenfalls ...
06/08/2021



IfAT im Radio: In seinem Portrait über "Das Schaubüdchen" in Bochum hat Stefan Keim die "Wunschnistkästen" ebenfalls erwähnt. Danke dafür!

"Das Schaubüdchen - Kiosk für kleine Künste" ist "ein Kleinstraum für Kunst, Literatur und soziale Erzählung". Gerade läuft dort die Ausstellung von Michel-Nordholt: "Schlafstätten". Traumhaft!

Also, schaut vorbei oder hört rein, ab Minute 00:02:05.

Träumt weiter!

20/06/2021



Der WDR-Beitrag über das 'Erinnerungsarchiv' ist online!

Vielen Dank an Marcus Böhm für sein Interesse, an Frau Ute Hofman und Viola Köster, die vor der Kamera ihre Erinnerungen geteilt haben.

Wenn auch Sie ihre musikalische Erinnerung teilen möchten, schicken Sie uns ihr Lied und die Erinnerung im Text-, Audio-, Videoformat an: [email protected]

Träumt weiter!

PS: Leider habe ich den Sendetermin verpasst, so dass ich Euch/Sie
nicht früher informieren konnte. Dennoch hoffe ich, dass ihr viel Freude an dem Bericht haben werdet!

02/05/2021



Hier der Videomitschnitt unserer ersten 'Dreamkonferenz' am 29.04.2020! Nicht leistungsbereite Homeoffizier*innen, sondern Träumende haben sich versammelt, um Hörbuchtipps auszutau-schen, von ihren Träumen zu berichten oder sich in den Schlaf zu singen! Danke allen Teilnehmer*innen und dem Team von Das W - Zentrum für urbanes Zusammenleben für Eure Unterstützung!

IfAT fordert: Träumende kapert die Konferenzen!
Nachtivist*innen aller Länder, entschleunigt Euch!
Träumt weiter!

15/04/2021



Seit dem 11. April ist das Erinnerungsarchiv von Das W - Zentrum für urbanes Zusammenleben und IfAT online: https://www.dasw.de/moers-music-memory/

Hier die Erinnerung von Susanne Zaun zu dem Lied: Les Champs Elysees!

Möchten auch Sie auch ihre Erinnerungen teilen? Notieren Sie das Lied, Datum und Uhrzeit, wann Sie das Lied hören, die Erinnerung und schicken Sie alles an: [email protected]

Werden Sie Teil des Moerser Erinnerungsarchivs!

Träumt weiter!

Am 11.04.2019 geht das Erinnerungsarchiv von DasW und IfAT online!Hier werden Erinnerungen gesammelt, die Menschen mit M...
08/04/2021

Am 11.04.2019 geht das Erinnerungsarchiv von DasW und IfAT online!

Hier werden Erinnerungen gesammelt, die Menschen mit Musik verbinden!

Hier ein paar erste Eindrücke der Homepage! Viel Spaß!

Wollt Ihr auch eine musikalische Erinnerung teilen?

Notiert das Lied, Datum und Uhrzeit, wann Ihr den Song hört, und natürlich die Erinnerung. Sendet diese als Text, Audio- oder Videodatei an: [email protected]

Dabei müsst Ihr nicht aus Moers kommen. Jede Erinnerung ist willkommen!

Werdet Teil des Moerser Erinnerungsarchivs!
Vielen Dank für Eure Teilnahme.

Träumt weiter!

Das Erinnerungsarchiv ist Teil der Projekt- und Veranstaltungsreihe 'Stadt machen!'
http://www.dasw.de/reihe/stadt-machen/

06/03/2021
Aktion Wunschnistkasten! Haben Sie einen Wunsch für 2021, der sich für Sie oder eine andere Person erfüllen soll?Seit he...
09/12/2020

Aktion Wunschnistkasten!


Haben Sie einen Wunsch für 2021, der sich für Sie oder eine andere Person erfüllen soll?

Seit heute hängen in der Moerser Innenstadt diese kleinen Vogelhäuschen. Hier sammelt IfAT ihre Wünsche!

Also Wunsch aufschreiben, einwerfen und nach drei Monaten wird Ihr Wunsch flügge und geht in Erfüllung!

Denn trotz Corona, Querdenken und AfD ist IfAT überzeugt: Wünschen hilft!

Träumt weiter!

IfAT unterwegs: Flyer verteilen vor der Polizeiwache Moers!        Nach dem Auffliegen rechter Chatgruppen innerhalb der...
22/09/2020

IfAT unterwegs: Flyer verteilen vor der Polizeiwache Moers!



Nach dem Auffliegen rechter Chatgruppen innerhalb der NRW-Polizei fanden auch Durchsuchungen in Moers statt. Bis heute ist dabei nicht transparent, ob eine Dienststelle oder eine Privatwohnung durchsucht wurde.

Die heutige Aktion richtete sich an alle Polizist*innen und Beschäftigte der Wache in Moers, mit der Bitte die notwendige Aufklärung aktiv zu betreiben. "Bitte machen Sie ihre, während Ausbildung und Dienstzeit, gemachten Erfahrungen öffentlich, ohne erst interne Kontrollen oder mögliche Studien ab
zu warten. Nur so lässt sich verlorenes Vertrauen wieder herstellen und volle Transparenz erreichen! ... Stellen Sie sich aktiv gegen jede Form rechter Gesinnung und Gewalt innerhalb und außerhalb ihrer Behörde! Rassist* innen und Neonazis in Uniform - das geht einfach nicht! Gemeinsam gegen Faschismus! Korpsgeist ist undemokratisch! NSU 2.0, Nordkreuz, Uniter - Es reicht! Aufklärung jetzt!" (aus dem Flugblatt)

Wir lassen uns den Traum einer offenen und demokratischen Gesellschaft nicht nehmen. Träumt weiter!

Adresse

Moers
47441

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