traumakino

traumakino Nichtkommerzielles, kommunales O-Ton-Kino im Marburger Kulturzentrum Café Trauma e.V. Dann bist du bei uns herzlich willkommen!

Im Mittelpunkt unserer Kinoarbeit steht der Film als Kulturgut: In unserem Programm finden sich vergessene Klassiker neben fantasievollen Erstlingswerken, kritischen Dokumentationen und künstlerischen Kurzfilmen. Wir zeigen unbekannte Filmkulturen und unabhängige Produktionen junger Nachwuchsregisseure, aber auch scheinbar Konventionelles, das seinen künstlerischen Wert erst in neuen Zusammenhänge

n offenbart. Als unabhängiges Kino abseits der kommerziellen Verleih- und Kinoketten bestimmen wir selbst, welche Filme wir für sehens- und zeigenswert halten, für liebens- oder diskussionswürdig – und in welchem Rahmenprogramm wir sie zeigen wollen. Mit den glamouröseren, bequemeren, technisch perfekteren Multiplexkinos können und wollen wir dabei ebenso wenig mithalten wie unsere Filme mit aktuellen Hollywoodproduktionen. Wir wollen unseren Zuschauern stattdessen das bieten, was diese Kinos nicht mehr bieten können: Kino zum Anfassen, zum Mitreden und Mitmachen. Kino beschränkt sich für uns dabei nicht bloß auf die Vorführung im dunklen Kinosaal: Fotoausstellungen, Diavorträge, Super8-Vorführungen und neue, experimentelle Formen der Filmprojektion gehören ebenso zum kulturellen Kino wie Einführungsvorträge, Regiebesuche, Filmgespräche und Diskussionsrunden. Aber auch mit Lesungen, Konzerten und vielen anderen Veranstaltungsformen lässt sich Kino im g-werk verbinden…

Du wolltest schon immer einmal selbst „Kino machen“? Vielleicht liegt dir ein kulturelles Projekt am Herzen, das sich bei uns realisieren ließe? Du hast einen Kooperationsvorschlag oder neue, ungewöhnliche Ideen für uns? Oder willst einfach gerne wissen, wie Kino organisatorisch und technisch „funktioniert“? Die Termine unserer Kinogruppentreffen erfährst du über den Newsletter (Liste an der Kinokasse) oder hier: [email protected]. Komm einfach vorbei – wir freuen uns auf dich!

In unserem Kino tut sich mal wieder was: Nächste Woche geht die Kinoreihe vom Autonomes Schwulenreferat Marburg los! Inf...
03/05/2022

In unserem Kino tut sich mal wieder was: Nächste Woche geht die Kinoreihe vom Autonomes Schwulenreferat Marburg los! Infos findet ihr in der Grafik.

Wie sieht unsere Zukunft mit dem oder der neuen OB aus?
28/03/2021

Wie sieht unsere Zukunft mit dem oder der neuen OB aus?

Heute ist OB-Stichwahl! Nadine Bernshausen und Thomas Spies haben sich ja beide bereits zur Kultur in Marburg geäußert. Beispielsweise im Oberhessische Presse-Talk.
Zum Thema Filmkultur kam darin allerdings wenig vor.

Deswegen hat der neue "Verein zur Förderung der Filmkultur in Marburg", 8 Fragen an die beiden Kandidierenden zu diesem Thema gestellt.

Die Antworten find sich auf:

https://openeyes-filmfest.de/presse/ #8%20Fragen

Was bei uns stattfindet wenn wir kein Kino machen können? Kurzerhand ein Umbau zum analogen Tonstudio für die Aufnahme e...
08/08/2020

Was bei uns stattfindet wenn wir kein Kino machen können? Kurzerhand ein Umbau zum analogen Tonstudio für die Aufnahme einer Platte!

So here’s the plan:
We’re gonna record a 5 song LP with a 8 track tape machine at the Café Trauma cinema.
We got .oderso as our sound guy, Sabrina as our Cello player and & .cameras.are.beautiful filming every step, so we can hopefully present you a little documentary afterwards.
Check our stories if you wanna keep up with the recordings 💕

26/09/2019

Am Donnerstag sind die Autor_innen von A Global Mess bei uns zu Besuch: Diana Ringelsiep und Felix Bundschuh berichten von ihrer Reise durch den südostasiatischen Underground. Es bleibt aber nicht "nur" bei einer Lesung, im Anschluß zeigen wir noch den 90-minütigen Dokumentarfilm. Die Doku liefert einen Einblick in zahlreichen Underground-Konzerten an teils geheimen Orten sowie etlichen Gesprächen mit Bands, Streetartists und politischen Aktivist_innen. Nicht verpassen, um 19:30 Uhr gehts los! Wir sehen uns

19/06/2019
18/06/2019

Heute abend 20.15h im traumakino - Filmreihe Besessenheit
CHANDRAMUKHI
(P. Vasu, India 2005) Rajinikanth, DER tamilische „Superstar“, wie er auch innerhalb dieses Filmes gelegentlich genannt wird, spielt den kampferprobten Starpsychologen Dr. Saravanan, der mit einem hinduistischen Guru darum ringt, eine junge Frau zu heilen. Diese leidet unter einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung – oder aber sie ist besessen von der Tänzerin Chandramukhi, die der König Vettaiyan 150 Jahre zuvor lebendig verbrennen ließ, weil sie einen anderen liebte.

Uff, Glück gehabt! Der gute Teppich!
30/10/2018

Uff, Glück gehabt! Der gute Teppich!

Kurz vor Halloween wollen wir touch-a-touch-a-touch-a-touchy werden.

Zum Auftakt des zweiten Jahres unserer Kooperation mit dem Autonomes Schwulenreferat Marburg lädt das traumakino im TRAUMAKINO-TUNTEN-TAKEOVER Euch ein zu einem feuchten Abend mit der ROCKY-HORROR-PICTURE-SHOW ein.

Da wir das auch SO RICHTIG mit allem Drum und Dran zelebrieren wollen, bekommt Ihre Eure Päckchen mit allem was da so reingehört, Reis, Wasserpistolen, etc.. ihr wisst schon.. kostenlos am Einlass.

Entsprechend findet die Vorführung übrigens im Saal statt, wir wollen ja nicht den guten Teppich zu versauen.

Nach so viel Hochkultur fahren wir erstmal wieder runter. Nichtsdestotrotz möchten wir uns herzlich für den Hessischen K...
14/10/2018

Nach so viel Hochkultur fahren wir erstmal wieder runter. Nichtsdestotrotz möchten wir uns herzlich für den Hessischen Kinokulturpreis bedanken!

"Beim TRAUMAkino Marburg stehen das politische Kino und das Queer-Cinema hoch im Kurs, bei seiner anspruchsvollen Programmgestaltung bleibt es hartnäckig. Besonders zu würdigen ist, dass alle Filme in OmU oder in der Originalfassung gezeigt werden."

Für aktuelles Programm reicht ein Blick bei der Psychotronische Lounge aus und sonst gibt's auch bald wieder unter der Woche Kino. Wir haben nun ja wieder einen Ruf zu verlieren. Wir arbeiten daran!

Kino satt? Unsere Meinung zur Schließung und dem Programm-Umzug der Marburger Filmkunsttheater:http://bit.ly/traumakino_...
30/08/2018

Kino satt? Unsere Meinung zur Schließung und dem Programm-Umzug der Marburger Filmkunsttheater:

http://bit.ly/traumakino_pm290818

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„Marburg ist Kinostadt“ – lässt sich derzeit wieder häufiger lesen. Anlass ist, dass im Zuge des Auslaufens des Mietvertrags für die Kinosäle Kammer, Palette, und Atelier im Steinweg 4, das dort über Jahrzehnte zu sehende filmkünstlerische Programm beendet wird und nun im Kino Capitol mit seinen vier Sälen erhalten werden soll.

Die immer wieder bemühte Phrase von der Kinostadt kam dabei übrigens nicht alleine deswegen zu Stande, weil eine Stadt – respektive die ortsansässigen Kinos – ein besonders anspruchsvolles, vielfältiges oder kunstaffines Filmprogramm zu bieten hätten, sondern ergab sich einst durch simple Mathematik, die Einwohnerzahl und Anzahl der Kinositze ins Verhältnis setzte.
Wie ein Beispiel höherer Mathematik nimmt sich dagegen die Rechnung aus, die ein Beibehalten der kinostädtischen Infrastruktur bei gleichzeitigem und übrigens ersatzlosem Wegfall von drei Sälen behauptet.
Es ist ja nicht so, dass das Capitol in der Vergangenheit keine Filme gezeigt oder ein nur sehr lückenhaftes Programm geboten hätte. Es wird also nicht einfach so sein, dass sich der nun verkündete Erhalt des Programms, das ehedem in den Sälen des Filmkunsttheaters zu sehen war, nun als verlustfreie Übertragung ins Capitol vollziehen wird. Stattdessen ist vielleicht mit einer höheren Effizienz oder Auslastung, aber sicher auch mit Reduktion der Vielfalt auf beiden Seiten zu rechnen.
So sehr der Versuch des Erhalts des Programms des Filmkunsttheaters im Capitol zu begrüßen ist – und wir begrüßen ihn ausdrücklich(!) – kann über gewisse einerseits schönfärberische andererseits ignorante Aspekte dieses Einschnitts in die städtische Filmkultur nicht hinweggesehen werden. Der kategorische Ausschluss der Schaffung eines kommunalen, also nicht gewerblichen, Kinos in Marburg durch den Magistrat, mit der Begründung, man wolle den gewerblichen Kinos keine subventionierte Konkurrenz gegenüberstellen, ist einer dieser Aspekte.
So sehr die filmkulturelle Infrastruktur der Stadt von dem – natürlich auch ökonomischen – Engagement der gewerblichen Kinobetreiber zweifelsohne profitiert(e), wird hier aber ebenfalls so getan, als wäre damit die gesamte Kinolandschaft der Stadt zusammengefasst.

Im Grunde verfügt Marburg aber bereits seit rund dreißig Jahren über ein (quer )subventioniertes, wenngleich auch chronisch unterfinanziertes Kino, welches dabei dennoch alljährlich landes- und bundesweit Preise für sein außergewöhnliches Filmprogramm erhält, die Stätte eines Festivals zum ethnografischen Film ist und einer Vielzahl von Initiativen und Gruppen die Möglichkeit zur Programmierung eigener Filme und Filmreihen bietet und ebenfalls verschiedentlich mit der Philipps-Universität zusammen gearbeitet hat und arbeitet.
Nicht zu letzt ist aus diesem Kino heraus das internationale Kurzfilmfestival OpenEyes Filmfest Marburg entstanden, das dieses Jahr sein 25. Jubiläum beging und vielfältigste Arten von Kurzfilm dem Marburger Publikum zugänglich macht und bei weitem nicht nur einen Filmschaffenden pro Jahr für Gespräche zu Gast hat. Dass es darüber hinaus weitere Filmangebote in Marburg, insbesondere seitens der Studierenden der Universität, gibt, wollen wir hier ebenfalls nicht verschweigen.
Ausdrücklich betonen wollen wir aber, dass die (film-)kulturelle Kartierung, wie sie in der aktuellen Sitzplatzreduktion mit dem Fokus auf die zur ‚Kulturmeile’ umgedichteten Biegenstraße vollzogen wird, uns in mancherlei Hinsicht aufstößt.
Als Kino im Café Trauma (einschließlich aller in diesem zusammengefassten Personen und Gruppen, die dort Filme zeigen) begreifen wir unser Programm ebenso zugehörig zum filmkulturellen Angebot der Stadt, wie das der gewerblichen Kinos. Die wiederholten Auslassungen dieses Engagements empfinden wir als eine Missachtung unserer – darüber hinaus unbezahlten – Arbeit.
Auch wenn unsere Geschichte mit dem Filmkunsttheater in der Oberstadt vielleicht nicht immer gänzlich reibungsfrei verlaufen ist, sehen und sahen wir allerdings niemals eine Konkurrenzsituation oder Frontenstellung und waren zum großen Teil selbst begeisterte Besucher:innen der Kinos im Steinweg und den dort stattfindenden Sonderveranstaltungen. Es ist keineswegs so, als wären dabei die filmkulturellen, filmpolitischen und filmkünstlerischen Angebote des Filmkunsttheaters und des traumakinos deckungsgleich gewesen.

Ein kommunales Kino oder wenigstens eine Erweiterung der vorhandenen kommunalen Kinoarbeit steht damit nicht im Widerspruch zu einem filmkulturell avancierten privaten Programmangebot in Marburg; im Gegenteil, es erweitert und ergänzt dieses. Sowohl die aktuelle Produktion als auch die internationale Filmhistorie bieten durchaus genug, um sich in der Programmierung weiterhin nicht konkurrierend ins Gehege zu kommen.
Überdies bestünden bei einer Erweiterung der nicht kommerziellen Kinoarbeit durch eine verantwortliche Kulturpolitik und im gegenseitigen Vertrauen getroffene Absprachen zwischen den Programmverantwortlichen durchaus Chancen, Konkurrenzstellungen weiterhin gar nicht erst entstehen zu lassen und könnten stattdessen Kooperationsmöglichkeiten zum gegenseitigen Vorteil eröffnen.
Wir wären gerne bereit unsere Vorstellungen in einen Dialog mit gewerblichem Kinobetreiberinnen und Stadt einzubringen, ähnlich dem Antrag der Fraktion ‚B90/Die Grünen’ im Kulturausschuss am letzten Donnerstag [23.08] bezüglich des Erhalts der filmkulturellen Vielfalt in Marburg, der allerdings vom Kulturdezernenten und der Vertreterin der kommerziellen Kinos abgelehnt wurde, von alledem wir bisher allerdings auch nur durch die Presse erfahren durften.

Wir sehen uns als festen Teil der Marburger Kinolandschaft, ohne mit den etablierten Marburger Kinofamilien in Konkurrenz treten zu wollen.
Im Gegenteil, wir wünschen ihnen für die Vorhaben gutes Gelingen und würden uns freuen diese dabei unterstützen zu können.

Adresse

Afföllerwiesen 3a
Marburg
35039

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