28/12/2021
"Döner-Schlüter!"
"Den Strom haben sie uns auch schon verdünnt!"
Diese Worte stammen von Uta.
Uta ist Haralds Frau.
Uta war in ihrer Jugend im Labor tätig.
Harald fuhr zur See- als Bäcker.
Beide kennen ich eine Ewigkeit und unsere Söhne spielten zusammen.
Seit ewigen Zeiten sind sie in Sachen Imbiss unterwegs.
Erst Harald, Uta kam etwas später dazu.
In meiner Lehrzeit stand ich oft bei Harald.
Trank mit meinen Kumpels Bier und futterten Bockwurst oder Boulette.
Das ich mal so dicke mit den "Helden der Arbeit" werde?
Nie gedacht.
Ich bin ein großer Bewunderer.
Ihr Leben nur geschuftet und zum Schluss?
Über die jetzige Situation sind sie nicht gerade froh.
Aber 2 Söhne und die Kinder halten sie am Leben.
Es ist für mich auch ein angenehmer Zu Flucht Ort.
Bei Kaffee(Alkohol gibt aus gutem Grund Harald mir nicht mehr) unterhalte ich mich gern mit den Leuten.
Erfahre Lebensentwürfe in der gesamten Breitseite einer kleinen Stadt, die Malchin nun einmal ist.
Ein Faschist war auch dabei.
Der hat Hausverbot, weil er ein doofer Faschist ist.
Ich wollte ihm auch auf die Fresse hauen.
War aber besoffen, frisch an der Schulter operiert und so lag ich auf den Bretten, die die Welt bedeuten.
Nüchtern entschuldigte ich mich bei ihm.
Obwohl er doof war.
Ich schäme mich immer wieder und immer wieder neige ich zu unkontrollierten Handlungen.
Das wird wohl nie aufhören..
Mit 3 Stammgästen unterhalte ich mich am liebsten.
Da ist der Kollege, der im "rotem Netto" Auspacker ist.
Kein Mensch mag ihn, ich aber ja.
Er war in Holland auf Montage, hat einiges im Leben durchgemacht.
"Bille" ist ein ehemaliger Sportler.
Ringen, Kanu seine Leidenschaften.
1969 zogen wir in die H. Heine 7.
Bille wohnte oben, ich unten.
Bille hat noch eine Schwester "Bille", die mag ich total und öfter ließen wir die Kuh in meinem Pub fliegen.
Da waren wir bereits erwachsen.
Der ältere Bruder Peter kegelte bei mir.
Als Kinder verstanden wir uns sehr gut und den Vater mochte ich.
Er spielte Blasinstrumente und fuhr mit einem 311 Coupe Wartburg durch die Gegend.
Mit "Bille Schwester" badete ich unerlaubt im Malchiner Freibad.
Wir schlichen uns, ich hatte noch die Schottenhosen(Pub Kleidung) an.
Das Wasser war so kalt und obwohl die BMW Sitzheizung alles leistete, was die Bayern so zu bieten hat, nichts ging mehr.
Schade.
Billes Schwester ist eine Medienfrau.
Sie arbeitet bei Nachrichtensender in Berlin.
Mein 3. Lieblingskandidat ist "Lohmann".
Von Beruf "Ingenieur" und total lustig.
Ich mag es, wenn er aus seiner Studienzeit über seine Streiche erzählt.
In der Regel bin ich 3 x die Woche bei "Döner Schlüter".
Bei sind lustige Menschen, aber auch verkrampft.
Beziehen ihr wissen aus der "Bild-Zeitung".
Wenn Du so hart auch im Alter arbeiten musst, dann ist Dir nicht nach Goethe, Schiller oder Rammstein.
3 Tage reichen auch.
Bei mir ist das Glas immer halbvoll.
Man braucht auch eine Pause von den schlechten Nachrichten.
Es gibt bestimmt eine weitere Geschichte.
Wir erlebten Dinge des Wahnsinns.
Z.B. wie die Unternehmensberater uns zur Wende über den Tisch gezogen haben und warum ich mit meinem neuen VW 2 Japaner platt machte.
Euer Stangelange!