13/06/2026
Und hier ist der dritte Song aus dem Album "Revolution"
Dieser Song ist die logische Konsequenz aus den ersten beiden Tracks. Nachdem gefragt wurde („Warum?“) und der Wille zur Veränderung da ist („Revolution“), definiert dieser Song die Haltung:
Wir werden nicht länger leise sein.
Ein extrem energiegeladener Song, der vor allem durch seine Ehrlichkeit besticht. Er ist weniger abstrakt als die Vorgänger und packt den Hörer direkt bei seiner moralischen Verantwortung. Für ein Album mit dem Namen Revolution ist dieser Track eigentlich unverzichtbar, da er das notwendige „Rückgrat“ des Themas bildet.
Hier der Songtext:
Vergessen im System…
doch Stimmen bleiben besteh’n…
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Altersarmut – ein Leben investiert
Und am Ende reicht’s nicht mal für das, was man verliert
Miete steigt, doch dein Konto bleibt klein
Und du fragst dich jeden Monat: „Wie kann das noch sein?“
Wohnraum knapp, doch sie bauen für Rendite
Während du suchst und jede Absage dich schneidet wie ’ne Klinge
Jahrelang gearbeitet, alles gegeben
Und jetzt reicht’s nicht mal mehr für ein würdiges Leben
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Pflege am Limit, zu wenig Personal
Menschen werden Fälle – und das jeden Tag brutal
Krankenhäuser voll, doch Zeit ist zu knapp
Und Menschlichkeit fällt irgendwo hinten einfach ab
Preise steigen – Essen wird Luxus
Jeder Einkauf fühlt sich an wie ein Absturz
Und irgendwo wächst diese leise Wut
Weil man sieht, dass sich da oben kaum einer bewegt oder etwas tut
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Zu laut, um zu schweigen – hörst du den Ton?
Das hier ist mehr als nur Frust und als Hohn
Zu laut, um zu schweigen – wir stehen noch hier
Auch wenn das System uns längst schon verliert
Zu laut, um zu schweigen – wir geh’n nicht mehr klein
Zwischen all diesen Zahlen aus Lüge und Schein
Zu laut, um zu schweigen – jetzt oder nie
Sag mir, was bleibt von Gerechtigkeit übrig?
Non siamo invisibili…
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Gerichte langsam – Jahre zieh’n
Bis du irgendwann nicht mehr weißt, wohin
Recht haben heißt nicht Recht bekomm’n
Wenn du im System einfach untergehst und nichts kommt
Behörden sagen: „Bitte haben Sie Geduld“
Doch Geduld bezahlt keine Miete und keine Schuld
Formulare, Fristen, keiner blickt mehr durch
Und am Ende bist du einfach nur ein weiterer Versuch
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Ungleichheit wächst und keiner stoppt’s
Während man dir Gleichheit als Versprechen droppt
Und Menschen suchen einfache Antworten im Zorn
Weil sie sich fühlen wie vergessen und verlor’n
Extreme Stimmen werden laut im Raum
Weil Vertrauen schon lange zerbrochen ist – ein Traum
Doch das hier ist kein Spiel, kein Bericht
Das hier sind Leben – siehst du das nicht?
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Zwischen Zahlen und System
Geht der Mensch Stück für Stück verloren
Und keiner hält dich fest
Wenn du fällst…
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Zu laut, um zu schweigen – hörst du den Ton?
Das hier ist mehr als nur Frust und als Hohn
Zu laut, um zu schweigen – wir stehen noch hier
Auch wenn das System uns längst schon verliert
Zu laut, um zu schweigen – wir geh’n nicht mehr klein
Zwischen all diesen Zahlen aus Lüge und Schein
Zu laut, um zu schweigen – jetzt oder nie
Was bleibt von Gerechtigkeit übrig für sie?
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Nicht unsichtbar…
nicht mehr still…