Mülheimer Theatertage

Mülheimer Theatertage Die 51. Mülheimer Theatertage: 16.5.-6.6.2026 Seit 1976 blickt die deutschsprachige Theaterszene jedes Jahr im Mai nach Mülheim an der Ruhr. V.

Im Rahmen der Mülheimer Theatertage „Stücke“ werden hier sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis

an den besten Autor oder die beste Autorin.

2007 riefen die Mülheimer Theatertage ein Festival für Kinder ins Leben, die „KinderStücke“. Als Wettbewerb findet es seit 2010 statt. Ein eigenes Auswahlgremium wählt fünf Stücke für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren aus, eine eigene Preisjury vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis an den Autor oder die Autorin des besten deutschsprachigen Kinderstücks. Im Zentrum stehen in Mülheim die Stücktexte, nicht deren Inszenierung. Die Konzentration auf den Text macht das Festival einzigartig. Dabei ist das „Stücke“-Festival stets offen für neue Formen der Autorenschaft. So wie sich die Gesellschaft wandelt, wandelt sich auch das Schreiben fürs Theater. Die Mülheimer Theatertage tragen den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung, indem sie auch den neuesten künstlerischen Entwicklungen Raum geben.

1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des „Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e. der UNESCO“ für die Konzeption, „deutschsprachige Dramatik zu bewerten und zu fördern, Autor*innen zu fördern und ästhetische Strömungen in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen“. Veranstalter:
Die 47. Mülheimer Theatertage "Stücke 2022" werden veranstaltet vom Theater- und Konzertbüro der der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Kontakt:
Theater- und Konzertbüro
Stadt Mülheim an der Ruhr
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr
[email protected]


Der Mülheimer Dramatikpreis und der Mülheimer KinderStückePreis

Mülheimer Dramatikpreis: gegründet 1976 als Mülheimer Dramatikerpreis

Mülheimer KinderStückePreis: gegründet 2010

Stifter/Träger: Stadt Mülheim an der Ruhr

Veranstalter: Theater- und Konzertbüro der Stadt Mülheim an der Ruhr und Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Sparte: Dramatiker*innen

Vergabeform:

Der Mülheimer Dramatikpreis in Höhe von 15.000 Euro wird jährlich vom Veranstalter an eine*n Preisträger*in vergeben. Der Mülheimer KinderStückePreis in Höhe von 15.000 Euro wird jährlich vom Veranstalter an eine*n Preisträger*in vergeben. Bis 2019 betrug die Dotierung 10.000 Euro. Ziel: Förderung deutschsprachiger Autor*innen unabhängig von ihrer Nationalität. Überblick über das zeitgenössische deutschsprachige Drama. Auszeichnung von Spitzenleistungen. Bedingungen: Für deutschsprachige, lebende Autor*innen, deren Stücke im jeweiligen Auswahlzeitraum uraufgeführt wurden und an den Mülheimer Theatertagen „Stücke“ teilnehmen. Auswahlgremien: Unabhängig vom Veranstalter und dem Stifter oder Träger

Vergabegremien: Von den Auswahlgremien und dem Veranstalter unabhängige Jurys

07/06/2026

Recap der letzten Festivalwoche! 🎊
Auch die dritte und letzte Woche liegt nun hinter uns. Mit „2 x 221 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ von der Frankfurter Hauptschule stand unsere letzte nominierte Produktion auf dem Programm. Außerdem war im Festival-Plus-Programm der Film „Die Kunst, Viele zu bleiben“ zu sehen.
Am Samstagabend folgte dann die große Entscheidung: Wer gewinnt den Mülheimer Dramatikpreis 2026? Nach intensiven Diskussionen fiel die Wahl auf 🎊 Kim de l’ Horizon! 🎊. Das Stück „Die kleinen Meerjungraun“ wurde sogar zusätzlich mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! 🏆
Nun wird aufgeräumt und in Erinnerungen geschwelgt. Vor allem aber möchten wir Danke sagen: Für euer Kommen, euer Interesse, eure Fragen in den Publikumsgesprächen und eure Aufmerksamkeit für unsere Beiträge. Es war uns ein Fest – und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! ❤️

Es ist vollbracht! Nach einer ausführlichen und bis zur letzten Sekunde hochspannenden Jurydebatte wurde entschieden: Fü...
06/06/2026

Es ist vollbracht! Nach einer ausführlichen und bis zur letzten Sekunde hochspannenden Jurydebatte wurde entschieden: Für das Stück „Die kleinen Meerjungraun“ wird Kim de l’Horizon mit dem Mülheimer Dramatikpreis 2026 ausgezeichnet. 🎊

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wurde bei uns in der Uraufführung der Bühnen Bern in der Regie von Alia Luque (Trio ACE) gezeigt.

Die Jury würdigte das sprudelnde, dichte und humorvolle Sprachspiel. Der Text sei ein assoziatives Fest der Verflüssigung von scheinbar Festgefügtem und plädiere für die Überwindung von Differenzen, um so einen utopischen Raum zu öffnen. Damit sei ein Werk entstanden, das lange nachhalle.

Der Jury gehörten der Regisseur Jan Gehler, die Theaterkritikerin Sarah Heppekausen, die Schauspielerin Vidina Popov, der Autor und Dramaturg Christian Tschirner sowie die Journalistin und Kritikerin Katrin Ullmann an.

Und das war’s noch nicht, denn Kim de l’Horizon holt sich den Doppelsieg! Der Publikumspreis geht ebenfalls an „Die kleinen Meerjungraun“.

Ein weiterer Glückwunsch geht an die Schauspielerin Shirin Ali, die für ihre Leistung in Arad Dabiris Stück „DRUCK!“ mit dem Gordana-Kosanović-SchauspielerInnenpreis ausgezeichnet wurde.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger*innen! Wir sehen uns vom 8. bis 29. Mai 2027 zur feierlichen Ehrung bei den 52. Mülheimer Theatertagen!

🎤Unsere Frage des Tagesaus dem Publikumsgespräch  zu „2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ von .
06/06/2026

🎤Unsere Frage des Tages
aus dem Publikumsgespräch zu „2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ von .

06/06/2026

Flinke Fragen - Episode zwölf 🔢

Heute mit Antonina Gruse und Anja Signitzer aus „2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ von

03/06/2026

HEUTE IM !

🎬 »Die Kunst, Viele zu bleiben«
Ein Film von Felix Meyer-Christian
🕒 90 Minuten
🕰️ 20:00 Uhr
🎟️ Eintritt frei

Die Schauspieler*innen Tina Pfurr und Hauke Heumann begeben sich auf eine filmische Reise durch acht Städte. Auf dem Weg über Dresden, Erfurt und Berlin sammeln sie starke Stimmen aus Kunst, Politik und Wissenschaft, darunter Şeyda Kurt, Sivan Ben Yishai, Sookee, Omri Boehm, Joana Tischkau, Rabih Mroué, Lina Majadalanie, Annett Gröschner, Luce deLire, Joe Chialo, Carsten Brosda, Awet Tesfaiesus und viele weitere.
Zwischen Markt- und Logenplatz, Neubausiedlung und Weimarer Klassik kämpfen sie gegen Ausgrenzung und Polarisierung – und suchen das Verbindende der Künste in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Was treibt uns an, die Demokratie zu verteidigen und was ist „Die Kunst, Viele zu bleiben“ in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung?

🔗 Weitere Informationen unter stuecke.de

02/06/2026

Lust auf Beats und einen Drink nach der Vorstellung?🍸
Dann kommt am Mittwoch, 3.Mai ab 21:30 Uhr ins Makroscope (Friedrich-Ebert-Str. 48)!
sound ist fasziniert von der Wirkung diverser Musik, die von innen heraus Räume öffnet und Menschen zusammenbringt.
Für den Ausklang des Abends im Makroscope bringt er eine Auswahl von tragenden Rhythmen und warmen, ruhigen Klängen mit, die sich zwischen Zuhören und Bewegung entfalten.

🍸 An der Makro-Bar könnt ihr euch bei einem Drink über eure Theatererlebnisse austauschen – oder einfach nur zuhören und genießen.

🎟 Eintritt frei

31/05/2026

🎊 Juhu! Die zweite Woche unseres Festivals ist um es war wunderschön! ☀️

Was war so los?
* „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer“ aus Leipzig spielte am Pfingstmontag seine zweite Vorstellung. Ergänzt wurde der Abend durch eine Arbeit zweier Studentinnen der Szenischen Forschung. Im Nachgespräch ging es um Symptome, Sichtbarkeit und Bühnenbild.◻️
* Am Mittwoch folgte Die kleinen Meerjungraun von Kim de l’Horizon. 🧜🏻‍♀️ Auch hier gab es einen Beitrag aus der .forschung: Rosanna Veza Schardt, Jule Petsch und Ayla Buchholz zeigten eine Videoarbeit. Im Gespräch danach standen Ko-Existenz im Theater und Diskurse während der Proben im Mittelpunkt. Besonders spannend: Wie sehr der Text die Spieler*innen begleitet und immer wieder eine Haltung einfordert. 👥
* Außerhalb der Reihe, aber trotzdem mittendrin: Im Festival-Plus-Programm sahen wir „Nice“ vom Theater Konstanz – ein Stück zwischen Online-Game und Realität, das die Gefühlslagen und den Beziehungsstatus von Mark und Malte verhandelt. 🫂❤️‍🔥
* Den Abschluss machte „DRUCK!“ vom Theater Mannheim, zu sehen am Samstag und Sonntag. Im Zentrum: Migrationspolitik. Vier Jungs und Shirin warten auf das Urteil im Fall ihres Bruders und Freundes. Eigentlich passiert wenig – und doch steht alles kurz vor dem Aufstand.⛓️💪🏻🗣️

🎤👀 Unsere Frage des Tagesaus dem Publikumsgespräch  zu „DRUCK!“ von Arab Dabiri (.dbri)
31/05/2026

🎤👀 Unsere Frage des Tages
aus dem Publikumsgespräch zu „DRUCK!“ von Arab Dabiri (.dbri)

31/05/2026

Flinke Fragen - Episode elf 🥦
Heute mit David Smith, Shirin Ali und Tamer Tahan aus „DRUCK!“ von .dbri mannheim.ntm

🎤👀Unsere Frage des Tagesaus dem Publikumsgespräch  zu „DRUCK!“ von Arab Dabiri (.dbri)
31/05/2026

🎤👀Unsere Frage des Tages
aus dem Publikumsgespräch zu „DRUCK!“ von Arab Dabiri (.dbri)

Adresse

Akazienallee 61
Mülheim An Der Ruhr
45478

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