Kunstsammlung der Universität Leipzig

Kunstsammlung der Universität Leipzig Die Kustodie verwaltet alle Kunstbestände der Universität Leipzig. Die Kunstsammlung der Universität Leipzig umfasst heute ca. 10.000 Objekte vom 14. bis zum 21.

Jahrhundert. Es handelt sich nicht nur um Gemälde, Plastik und Grafik, die in Ausstellungen gezeigt oder in kustodieeigenen Depots verwahrt wird. Alle beweglichen und unbeweglichen Kunstgüter in Verwaltungseinrichtungen, Fakultäten und Instituten der Universität werden ebenfalls von der Kustodie verwaltet, darunter auch baugebundene Kunstwerke und Denkmäler im öffentlichen Raum. Dauerausstellung i

n der Kunstsammlung im Rektoratsgebäude:

"600 Jahre Kunst der Universität Leipzig"

Rektoratsgebäude
Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Montag 11-15 Uhr

Besichtigung auch nach telefonischer Vereinbarung.
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📢 Zeitzeug gesuchtIm Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig wird derzeit die ...
19/06/2026

📢 Zeitzeug gesucht

Im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig wird derzeit die Entstehungs-, Nutzungs- und Wirkungsgeschichte zweier Gobelins der Künstlerin Gabriele Meyer-Dennewitz untersucht. Die zwei Textilarbeiten wurden 1984 für das Foyer des damaligen Universitätshochhauses der KMU Leipzig geschaffen und thematisieren die Geschichte der Universität. Da die Dokumentation zu den Werken bislang nur sehr spärlich ausfällt, stellen hier Erinnerungen eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion ihres historischen Kontexts dar. Gesucht werden daher Personen, die die Gobelins im Hochschulalltag erlebt haben oder Erinnerungen an ihre Wahrnehmung, Nutzungskontexte oder öffentliche Rezeption teilen können.
Hinweise oder Erinnerungen können gerne per Direktnachricht übermittelt werden.
Wir freuen uns über jede Unterstützung. Vielen Dank! 😊

15/06/2026

In der Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ zeigen wir drei Porträtgrafiken, die am unteren Rand die Signatur „Margar: Rastrumin pingebat.“ – „Margar[etha] Rastrum hat es gemalt“ tragen. Das ist ein Beweis dafür, dass es Gemälde gegeben haben muss, die für die Kupferstiche als Vorlage dienten.

Wer war die mysteriöse Malerin Margarete Rastrum genannt. Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Künstlerin des 17. Jahrhunderts sind bis heute kaum erforscht.

Leider ist keines ihrer Gemälde signiert. Wir vermuten, dass einige Gelehrtenporträts ohne Signatur,in unserer Sammlung von ihr stammen.

Die Diplom-Restauratorin Sibylle Wulff hat sich im Rahmen ihrer Dissertation mit der Leipziger Malerin beschäftigt und stellt die Ergebnisse ihrer Recherchen vor.

VORTRAG
18. Juni, 18 Uhr
Hörsaal 8, Campus Augustusplatz

VORTRAG18. Juni 2026, 18 UhrUniversität Leipzig, Hörsaalgebäude, Hörsaal 8Die Diplom-Restauratorin Sybille Wulff lüftet ...
12/06/2026

VORTRAG

18. Juni 2026, 18 Uhr
Universität Leipzig, Hörsaalgebäude, Hörsaal 8

Die Diplom-Restauratorin Sybille Wulff lüftet das Geheimnis. Margarete Rastrum war eine Porträtmalerin im Leipzig des 19. Jahrhunderts, die sich selbstbewusst in einer Männerdomäne zu behaupten wusste. Wer mehr über diese beeindruckende Persönlichkeit erfahren möchte, hat dazu am nächsten Donnerstag Gelegenheit!

Am morgigen Donnerstag, 11. Juni, gib es wieder eine Führung durch die Ausstellung "Athena und ihre Töchter" mit der Kur...
10/06/2026

Am morgigen Donnerstag, 11. Juni, gib es wieder eine Führung durch die Ausstellung "Athena und ihre Töchter" mit der Kuratorin, Dr. Christine Hübner. Nicht verpassen! Um 18 Uhr geht es los, in der Galerie im Neuen Augusteum.

09/06/2026

Am 11. Juni 2026 um 18 Uhr führt unsere Kuratorin, Dr. Christine Hübner, durch die Ausstellung. Wenn ihr das nicht verpassen wollt kommt vorbei!

Galerie im Neuen Augusteum
kostenlos

Peter Rohn, Bodenturnen, 1976, Öl auf Leinwand, 90 x 110 cm, Kunstsammlung Universität Leipzig2: Auf die hier markierte ...
05/06/2026

Peter Rohn, Bodenturnen, 1976, Öl auf Leinwand, 90 x 110 cm, Kunstsammlung Universität Leipzig

2: Auf die hier markierte Stelle beziehen sich die folgenden Abbildungen.

3: Detailaufnahme der zuvor markierten Fläche.

4: Vorzustand (Mikroskopaufnahme): Durch mechanische oder auch klimatische Belastungen kann es zwischen Leinwand und Malschicht zu unerwünschten Spannungen kommen, die zu Malschichtabhebungen führen, und - wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird – zu Bildschichtverlusten und Fehlstellen: hier kündigen sich solche Hebungen an den schattigen Kanten der Craquelés** an. Solche Schäden erkennt man in diesem Stadium meist nur unter dem Mikroskop.

5: Nach der Bearbeitung: mit Wärme wurde die Malschicht elastisch gemacht, mit einem injizierten Klebstoff die Ausreißer wieder „gefestigt“, d.h. verklebt und damit gesichert. Mit einem zusätzlichen Rückseitenschutz und klimatisch stabilen Rahmenbedingungen hat das Gemälde nun wieder gute langfristige Überlebenschancen.

6: Oft sind gerade auch die Rückseiten interessante Dokumente, die uns über den Schaffensprozess, die Provenienz* und verschiedene Stationen eines Gemäldes wichtige Informationen liefern.

7: Präsentierfähiger Zustand des Gemäldes.

*Die Provenienz ist ein Forschungsgebiet der Kunstgeschichte, das sich mit dem Herkunftsweg eines Gemäldes beschäftigt.

**Unter Craquelé versteht man das Sprung- oder Rissenetz auf Oberflächen von Gemälden. Es handelt sich dabei um eine Alterserscheinung der Bildschicht, die aber auch mechanische Ursachen haben kann.

Das Kunstwerk des Monats Juni wird aktuell in unserer Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ gezeigt. Es ist ein Gemälde ...
03/06/2026

Das Kunstwerk des Monats Juni wird aktuell in unserer Ausstellung „Athena und ihre Töchter“ gezeigt. Es ist ein Gemälde der Künstlerin Ilse Englberger und entstand 1962.

Dargestellt sind vier internationale Studierende sowie ihre Deutschlehrerin. Das Werk thematisiert den Sprachunterricht am Herder-Institut, der in den 1960er Jahren im Rahmen des damals sogenannten ‚Ausländerstudiums‘ stattfand.

Mehr über den historischen Kontext des Gemäldes und seiner Verbindung zur Bitterfelder Konferenz von 1959 erfahrt Ihr auf unserer Website.

Morgen findet der erste Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Athena und ihre Töchter" statt!Die Kunsthistorikerin...
28/05/2026

Morgen findet der erste Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Athena und ihre Töchter" statt!

Die Kunsthistorikerin Dr. Conny Dietrich (Jena) stellt die Leipziger Künstlerin Philippine Wolff - Arndt (1849—1940) vor. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Hörsaal 8, Hörsaal gebäude der Universität Leipzig am Campus Augustusplatz, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig, statt. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf viele Zuhörer und Zuhörerinnen!

Gerne möchten wir euch mit dieser Postreihe in den Restaurierungsprozess von vier unserer Gemälde mitnehmen, die ihr akt...
20/05/2026

Gerne möchten wir euch mit dieser Postreihe in den Restaurierungsprozess von vier unserer Gemälde mitnehmen, die ihr aktuell in unserer Ausstellung „Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig“ besichtigen könnt. Unsere Restauratorin Claudia Nicolaisen-Luckenbach fertigte Fotos während des Konservierungsprozesses an, die euch einen Einblick in ihre Arbeit gewähren sollen.

Johann Friedrich Schröter, Bildnis Rahel Amalie Auguste Trier, um 1800, Öl auf Leinwand, 70,5 x 55,5 cm, Kunstsammlung Universität Leipzig

2: Zu sehen ist der Zustand vor der Bearbeitung, noch mit Sicherungspapierchen und verfärbten Retuschen. Unter UV-Beleuchtung bekommt man einen guten Überblick über den aktuellen Zustand des Objekts: zum einen erkennt man an den Schlieren den unregelmäßig aufgetragenen Firnisüberzug.* Aber vor allem fällt das ganze Ausmaß der zahlreichen großflächigen Retuschen auf, die sich nicht nur auf das Tuch beschränken, sondern auch auf weitreichende Überarbeitungen im Gewand, die sich dunkel vom Untergrund abheben. Auch der oktogonale Bildausschnitt scheint überarbeitet zu sein.

3: Gesamtaufnahme während der Reinigungsmaßnahmen: Links sind die verfärbten Retuschen auf der Haube bereits entfernt, was das Erscheinungsbild deutlich beruhigt.

4: Die Beule, die sich hier unter starkem Streiflicht konvex abzeichnet, ist entstanden durch Wandputzreste, die bei einer früheren Aufhängung rückseitig zwischen Keilrahmen und Leinwand gefallen sind und diesen Schaden verursacht haben. Solchen potentiellen Schäden versuchen wir heute mit dem Anbringen eines Rückenschutzes an den Gemälden zuvorzukommen.

5: Der Blick durch das Mikroskop lässt erkennen, was das bloße Auge nicht sieht: die heute so deutlich sichtbare Signatur am unteren Bildrand folgt zwar durchaus einer darunterliegenden ersten Version, ist aber nicht die originale Fassung. Vermutlich war diese unter den nachdunkelnden älteren Firnisschichten zu schlecht lesbar und hat zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Auffrischung erfahren.

*Firnis ist eine transparente Abschlussschicht, die zum Schutz der Gemälde aufgebracht wird.

VORTRAGDr. Conny Dietrich, Kunsthistorikerin Jena29. Mai 2026, 19 UhrHörsaal 9, Hörsaalgebäude,Universitätsstraße 3, 041...
19/05/2026

VORTRAG
Dr. Conny Dietrich, Kunsthistorikerin Jena

29. Mai 2026, 19 Uhr

Hörsaal 9, Hörsaalgebäude,
Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig

Am 29.05. begrüßen wir die Kunsthistorikerin Dr. Conny Dietrich im Rahmen unseres Begleitprogramms zur Ausstellung „Athena und ihre Töchter - Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig“. In ihrem Vortrag widmet sie sich der Leipziger Künstlerin Philippine Wolff-Arndt (1849-1940).

Wie viele Künstlerinnen ihrer Zeit geriet Wolff-Arndt nach und nach in Vergessenheit. Der Vortrag widmet sich dem Leben und Schaffen der Leipziger Malerin, die sich in ihrer zweiten Lebenshälfte verstärkt gesellschaftspolitisch engagierte, für Frauenrechte und die Friedensbewegung eintrat und 1933 in die Emigration getrieben wurde.

Philippine Wolff-Arndt, Selbstbildnis, 1879, Verbleib unbekannt, aus: Philippine Wolff-Arndt: Wir Frauen von einst. Erinnerungen einer Malerin. München 1929 (Repro: Universitätsbibliothek Leipzig)

Adresse

Goethestraße 2 (Krochhochhaus)
Leipzig
04109

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