10/01/2026
Generalversammlung mit Rück- und Ausblick sowie Neuwahlen
Im Singverein 1870 gab es bei der Generalversammlung am Dreikönigstag einen Vorstandswechsel. Nachdem Friedhelm Stiller nach zehn erfolgreichen Amtsjahren nicht mehr kandidierte, künftig aber als stellvertretender Vorsitzender Mitverantwortung tragen wird, wurde Herbert Bangert mit großer Mehrheit zum Nachfolger gewählt. Er setzt damit gewissermaßen auch eine Familientradition fort. Sein Bruder Karlheinz war bis 2011 insgesamt 34 Jahre Vorsitzender und ist als Ehrenvorsitzender bis heute wichtiger Ratgeber. In seiner Begrüßung freute sich Stiller besonders über die Anwesenheit von Bürgermeister Benjamin Köpfle und Chorleiter Thomas Wind. Nach einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Mitglieder erinnerte Stiller in seinem letzten Tätigkeitsbericht insbesondere mit dem Kerwebetrieb und dem großen Chorkonzert anlässlich der Chorleiterjubiläen an die beiden herausragenden Veranstaltungen des vergangenen Jahres, ehe er auf seine zehnjährige Amtszeit zurückblickte und unter anderem Konzerte, Konzertreisen, das 150-jährige Jubiläum, die Aufnahme einer CD, die Übernahme des Sängerheims und die schwierige Zeit der Corona-Pandemie, die der Verein aber ohne Schaden gut überstand, streifte. Er dankte für eine stets konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand und mit den Chorleitern und freute sich über einen guten Zusammenhalt in den Chören, sodass er für eine nachhaltige Vereinszukunft sehr zuversichtlich sei.
Für den Frauenchor Cara Mia erinnerte Yvonne Schmitt an zahlreiche Auftritte, die man in insgesamt 44 stets gut besuchten Chorproben mit Chorleiterin Maria Löhlein-Mader vorbereitet habe. Schriftführer Bernd Göler von Ravensburg beleuchtete die Altersstruktur der Chöre und unterstrich die Bedeutung der Gewinnung neuer, nach Möglichkeit jüngerer aktiver Mitglieder. Es bedürfe neuer Ideen und Ansätze, wobei man die Mitgliedergewinnung als existenzielle Daueraufgabe begreifen müsse. In Vertretung des erkrankten Organisationsleiters Erhard Schmitt gab Yvonne Schmitt einen detaillierten Überblick über sämtliche durchgeführten Veranstaltungen vom Glühweinnachmittag im Februar bis zum Weihnachtssingen an Heiligabend. Als Kassiererin beleuchtete sie die Vereinsfinanzen und freute sich, für das vergangene Jahr insgesamt von einem geringen Überschuss berichten zu können, Für die Kassenrevisoren bestätigte Ingrid Sieb eine einwandfreie Kassenführung, sodass eine einstimmige Entlastung erfolgte. In der Aussprache bestätigte Dr. Bernhard Wahl eine durchweg beeindruckende Bilanz. Mit dem großen Chorkonzert im Oktober sei es gelungen, an die Zeiten der glanzvollen großen Chorkonzerte im Ort anzuknüpfen, lobte Wahl. Insgesamt habe man einmal mehr bewiesen, ein herausragender Kulturträger der Gemeinde zu sein. Bürgermeister Benjamin Köpfle schloss sich dem Lob an und auf seinen Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Köpfle übernahm auch gemeinsam mit Dr. Wolfgang Fiedler und Edith Glahn die Wahlleitung. Der Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen: Vorsitzender: Herbert Bangert, Stellvertreter: Friedhelm Stiller, Organisationsleiter: Erhard Schmitt, Stellvertreter: Egon Lerch, Schriftführer: Bernd Göler von Ravensburg, Stellvertreter: Dr. Richard Tänzler, Kassiererin: Yvonne Schmitt, Bibliothekare: Günter Schmitt und Cordula Stein, Webmaster: Cordula Stein, Vizedirigent: Bernd Göler von Ravensburg, Beisitzer: Ursula Beck, Axel Fischer, Gunter Milsch, Monika Rettig, Joachim Weiss und Doris Ziegler, Vertreter Passivität: Dr. Bernhard Wahl. Als Kassenrevisoren wurden Edith Glahn und Heinz Hannemann gewählt.
Herbert Bangert sicherte zu, alles unternehmen zu wollen, um den Verein zukunftsfähig zu gestalten und zu verwalten und man sich bemühen werde, der stolzen 156-jährigen Vereinsgeschichte weitere erfolgreiche Kapitel anzufügen. Er würdigte die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Karl-Heinz:Kilian und Heinz Hannemann als besondere Aktivposten in der Vereinsarbeit und überreichte als kleine Anerkennung Präsente. Er lud zur Sondervorführung des Films "No Hit Wonder" am 25. Januar in der Brennessel ein, ehe Yvonne Schmitt den langen Terminkalender für 2026 mit insgesamt 22 Aktivitäten verlas. Mit dem gemeinsamen "Badner Lied" wurde die zügig und harmonisch verlaufene Sitzung beschlossen.
(Foto: Friedhelm Stiller, Herbert Bangert; Quelle: privat)