Landshuter Hofmusiktage

Landshuter Hofmusiktage Internationales Festival Alter Musik

20/08/2026

✨ Das waren die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Was bleibt, sind Erinnerungen an besondere Abende, große Musik, viele Begegnungen und all die kleinen Momente dazwischen, die dieses Festival mit Leben gefüllt haben.

Unter dem Leitgedanken „Tod & Leben“ durften wir gemeinsam lachen, staunen, nachdenken, zuhören und erleben – und genau das macht ein Festival am Ende aus.

Danke an alle Künstlerinnen und Künstler, Helferinnen und Helfer, Partner und natürlich an euch, unser Publikum, die diese Wochen zu etwas Besonderem gemacht haben.

🎶 Bis zum nächsten Mal bei den Landshuter Hofmusiktagen.

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Wo könnte „Tod & Leben“ passender enden als bei Orpheus?Am 19. Juli fanden die Landshuter Hofmusiktage 2026 mit Claudio ...
20/08/2026

Wo könnte „Tod & Leben“ passender enden als bei Orpheus?

Am 19. Juli fanden die Landshuter Hofmusiktage 2026 mit Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ ihren großen Abschluss im Rathausprunksaal.

Die Geschichte des Orpheus, der aus Liebe selbst die Grenze zwischen Leben und Tod überschreitet, führte unseren Festivalgedanken ein letztes Mal ganz unmittelbar vor Augen. Hoffnung, Verlust, Liebe und die Sehnsucht, das Unumkehrbare doch noch umkehren zu können – kaum ein Werk hätte unser Motto „Tod & Leben“ treffender beschließen können.

Für diesen besonderen Abschluss entstand gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Theater München ein außergewöhnliches Kooperationsprojekt: Studierende trafen auf große künstlerische Erfahrung, mit Christian Gerhaher in der Titelrolle und unter der musikalischen Leitung von Kristin von der Goltz.

So wurde aus dem letzten Konzert noch einmal genau das, wofür die Hofmusiktage stehen: Alte Musik auf höchstem Niveau, weitergegeben an eine neue Generation und gemeinsam neu zum Leben erweckt.

Und damit endet auch unser Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Was bleibt, sind die Musik, die Begegnungen und all die Momente, die dieses Festival mit Leben gefüllt haben.

Wenn die Lebenden gegen die Unsterblichen antreten.Am 17. Juli wurde unser Festivalmotto „Tod & Leben“ noch einmal auf g...
19/08/2026

Wenn die Lebenden gegen die Unsterblichen antreten.

Am 17. Juli wurde unser Festivalmotto „Tod & Leben“ noch einmal auf ganz neue Weise zum Programm: Beim Poetry Slam „Dead versus Alive“ trafen im Salzstadel die Stimmen der Gegenwart auf die Worte großer Dichter:innen der Vergangenheit.

Live auf der Bühne traten Slam-Poet:innen mit eigenen Texten gegen jene Werke an, die ihre Verfasser längst überlebt haben – und genau darin lag der besondere Reiz dieses Abends: Was bleibt? Welche Worte überdauern ihre Zeit? Und wie lebendig kann Literatur sein, obwohl ihre Urheber längst nicht mehr unter uns sind?

Charmant und pointiert führte Fee Brembeck Felicia Brembeck Sopran durch einen Abend, der zwischen Tiefgang, Humor und Sprachkunst immer wieder neue Perspektiven auf unser Leitmotiv eröffnete.

Ein Format, das gezeigt hat, dass sich „Tod & Leben“ nicht nur in Musik erzählen lässt – sondern auch in Worten, Gedanken und Geschichten, die weiterleben.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Wenn Jahrhunderte aufeinandertreffen.Am 14. Juli wurde es bei den Landshuter Hofmusiktagen noch einmal ganz anders: Mit ...
18/08/2026

Wenn Jahrhunderte aufeinandertreffen.

Am 14. Juli wurde es bei den Landshuter Hofmusiktagen noch einmal ganz anders: Mit „HipHop meets Alte Musik“ trafen im Theaterzelt Welten aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten.

Barocke Klangwelten von Bach, Händel, Vivaldi, Pachelbel und Purcell begegneten Hip-Hop, Breakdance und Akrobatik. Tänzer:innen, Musiker:innen und Artist:innen traten miteinander in Dialog und zeigten, dass sich Alte Musik nicht nur bewahren, sondern immer wieder neu erleben und interpretieren lässt.

Poetisch, wild, virtuos – und vor allem voller Energie.

Auch darin steckte für uns ein Stück „Tod & Leben“: Musik aus vergangenen Jahrhunderten wurde nicht nur erinnert, sondern durch Bewegung, Körperkunst und neue Ausdrucksformen unmittelbar ins Heute geholt.

Ein Abend, der Grenzen aufgelöst und einmal mehr gezeigt hat, wie lebendig Alte Musik sein kann.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Wenn der Tod plötzlich ziemlich lebendig daherkommt.Am 12. Juli wurde es bei den Landshuter Hofmusiktagen im Salzstadel ...
18/08/2026

Wenn der Tod plötzlich ziemlich lebendig daherkommt.

Am 12. Juli wurde es bei den Landshuter Hofmusiktagen im Salzstadel turbulent, verspielt und herrlich überdreht.

Mit „Buffoni dispettosi – Die neapolitanischen Abenteuer des Capitano Don Giuan“ hielt die Welt der Commedia dell’arte Einzug in unser Festival. Masken, Kostüme, Musik, Tanz und jede Menge Slapstick machten aus dem bekannten Don-Giovanni-Stoff ein historisches Bühnenspektakel voller Tempo, Witz und Spielfreude. (landshuter-hofmusiktage.de)

Und auch hier war unser Leitmotiv „Tod & Leben“ nie weit entfernt: Denn kaum eine Figur bewegt sich so selbstverständlich zwischen unbändiger Lebenslust, Verführung, Risiko und den Konsequenzen des eigenen Handelns wie Don Giovanni.

Ein Abend, der gezeigt hat, dass Alte Musik und historische Stoffe alles andere als verstaubt sein müssen – sondern laut, komisch, überraschend und vor allem unglaublich lebendig sein können.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Zwischen Abschied, Trauer und Hoffnung.Am 5. Juli führte uns der Weg durch die Landshuter Hofmusiktage weiter zu den Lan...
17/08/2026

Zwischen Abschied, Trauer und Hoffnung.

Am 5. Juli führte uns der Weg durch die Landshuter Hofmusiktage weiter zu den Landshuter Vokalisten und dem Harmonia Consort.

Mit Heinrich Schütz’ „Musikalischen Exequien“ und Reinhard Keisers „Markuspassion“ standen zwei eindrucksvolle Werke der Barockzeit im Mittelpunkt. Musik über Abschied und Vergänglichkeit, über Leid und Tod – und zugleich über Hoffnung, Trost und das, was über den Moment hinaus Bestand haben kann.

Gerade darin zeigte sich erneut die große Spannweite unseres Festivalmottos „Tod & Leben“: nicht als bloßer Gegensatz, sondern als zwei Seiten, die sich immer wieder gegenseitig bedingen.

Umso schöner, dass auch diese Veranstaltung restlos ausverkauft war und wir diesen intensiven Konzertabend gemeinsam mit einem voll besetzten Haus erleben durften.

Mit großer musikalischer Kraft entstand ein Abend, der Raum für Stille, Nachdenklichkeit und berührende Klangmomente ließ.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Wenn der Mensch den Tod zur Rede stellt.Am 4. Juli stand mit „Der Ackermann und der Tod“ von Johannes von Tepl eine Vera...
14/08/2026

Wenn der Mensch den Tod zur Rede stellt.

Am 4. Juli stand mit „Der Ackermann und der Tod“ von Johannes von Tepl eine Veranstaltung auf dem Programm, die unser Festivalmotto „Tod & Leben“ wohl so unmittelbar verkörperte wie kaum eine andere.

In der Heilig-Kreuz-Kirche begegneten sich Mensch und Tod in einem eindringlichen Streitgespräch: Ein Mann, der seine geliebte Frau verloren hat, klagt den Tod an – und zwingt ihn, sich für sein Handeln zu rechtfertigen. Ein Text aus der Zeit um 1400, dessen Fragen bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.

Es ging um Trauer und Verlust, um die Endlichkeit des Menschen – aber gerade dadurch auch um die Kostbarkeit des Lebens.

Ein intensiver Abend und ein weiterer ganz eigener Blick auf den roten Faden, der sich durch die Landshuter Hofmusiktage 2026 gezogen hat.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Memento vivere – Gedenke zu leben.Am 3. Juli kehrte mit Tra Noi ein Ensemble nach Landshut zurück, das mit den Hofmusikt...
13/08/2026

Memento vivere – Gedenke zu leben.

Am 3. Juli kehrte mit Tra Noi ein Ensemble nach Landshut zurück, das mit den Hofmusiktagen bereits eine ganz besondere Geschichte verbindet: Als Gewinner des ersten Orlando-di-Lasso-Wettbewerbs hatten die vier Musikerinnen Jury und Publikum gleichermaßen überzeugt – nun durften wir sie in der Heilig-Kreuz-Kirche wieder bei uns begrüßen.

Mit ihrem eigens auf unser Festivalmotto „Tod & Leben“ zugeschnittenen Programm „Memento vivere“ bewegte sich Tra Noi zwischen scheinbarem Stillstand und Bewegung, tiefer Trauer und unbändigem Lebenswillen. Musikalische Formen, die sich beinahe endlos im Kreis drehen, trafen dabei auf ganz unterschiedliche Klangwelten und machten die Gegensätze unseres Leitmotivs auf besondere Weise hörbar.

Vielleicht war es an diesem Abend gerade die andere Seite des Memento mori, die besonders in Erinnerung blieb:

Nicht nur daran denken, dass das Leben endet – sondern daran, es zu leben.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Zwischen Himmel und Erde. Zwischen Tod und Leben.Mit der Landshuter Hofkapelle rückte unser Festivalmotto am 28. Juni in...
13/08/2026

Zwischen Himmel und Erde. Zwischen Tod und Leben.

Mit der Landshuter Hofkapelle rückte unser Festivalmotto am 28. Juni in der Jesuitenkirche ganz unmittelbar ins Zentrum.

Unter dem Titel „Ad mortem Festinamus – Tod und Leben an der Schwelle zur Renaissance“ trafen erhabene höfische und geistliche Klänge auf energiegeladene Tanzmusik – Vergänglichkeit auf Lebensfreude, Besinnlichkeit auf das bewusste Genießen des Augenblicks.

Und auch der Ort selbst machte diesen Abend zu etwas ganz Besonderem: Nach 18 Jahren Sanierungszeit war die Jesuitenkirche St. Ignatius erst wenige Tage zuvor wieder für die Öffentlichkeit geöffnet worden.

Umso schöner, dass wir diesen außergewöhnlichen Kirchenraum bei einer ausverkauften Jesuitenkirche mit Musik und Publikum wieder mit Leben füllen durften.

Ein besonderer Abend, an dem „Tod & Leben“ nicht nur musikalisch zu hören, sondern beinahe auch im Ort selbst zu spüren war.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

📸 Sebastian Furtner

Zwischen Lebensfreude und Vergänglichkeit.Mit Los Temperamentos wurde unser Festivalmotto „Tod & Leben“ am 27. Juni im R...
12/08/2026

Zwischen Lebensfreude und Vergänglichkeit.

Mit Los Temperamentos wurde unser Festivalmotto „Tod & Leben“ am 27. Juni im Rathausprunksaal auf ganz besondere Weise hörbar.

Unter dem Titel „La Fiesta de la vida y la muerte“ nahm uns das Ensemble mit auf eine musikalische Reise zwischen Lateinamerika und Europa. Werke unter anderem von Néstor Fabián Cortés Garzon, Domenico Scarlatti, Francesco Maria Veracini, Johann Heinrich Schmelzer und Antonio Valente erzählten von genau jener Spannweite, die uns durch die gesamten Hofmusiktage begleitet hat: vom Fest des Lebens, von Freude und Lebendigkeit – bis hin zur Vergänglichkeit und zur unmittelbaren Nähe des Todes. (landshuter-hofmusiktage.de)

Ein Abend voller Rhythmus, Energie und musikalischer Farben, der eindrucksvoll gezeigt hat, wie unterschiedlich Kulturen mit den großen Gegensätzen unseres Lebens umgehen – und wie verbindend Musik dabei sein kann.

Ein weiterer Moment auf unserem Weg zurück durch die Landshuter Hofmusiktage 2026.

Adresse

Altstadt 315
Landshut
84028

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