Musica Camerata Westfalica

Musica Camerata Westfalica Musica Camerata Westfalica, professionelles Kammerensemble, gegründet im 2014. Widmet sich überwiegend der Orchester-Literatur des 18. bis 20. Jh.

Die Musica Camerata Westfalica wurde im Jahre 2014 als professionelles Kammerensemble in einem Festkonzert, anlässlich des 150. Geburtstages des deutschen Komponisten Richard Strauss, durch den Bürgermeister und dem Dirigenten und künstlerischer Leiter, Hans-Georg Jaroslawski, in Lüdinghausen gegründet. Es ist neben vielen Barockensembles und großen Sinfonieorchestern eines der wenigen, wenn nicht

das einzige Kammerorchester in dieser Region, welches sich der „kleinen“ Orchester-Literatur des 18. Jahrhundert im Besonderen widmet. Eine Musikliteratur, die eher selten gespielt wird und einem Publikum weniger bekannt ist.

Am 22. Dezember 1821 wurde der große italienische Komponist Giovanni Bottesini geboren. Zum 200. Geburtstag erklingen zw...
03/12/2021

Am 22. Dezember 1821 wurde der große italienische Komponist Giovanni Bottesini geboren. Zum 200. Geburtstag erklingen zwei Quintette, ein davon als Uraufführung!

05/12/2020

Liebe Freunde der Musica Camerata,

ich freue mich sehr, Euch mitteilen zu können, dass wir das Weihnachtskonzert in der Stadthalle Waltrop aufnehmen dürfen.

Sonntag, 13.12.2020,
15.30
Live Weihnachtskonzert auf YouTube:

Programm:

Wilhelm Fried. Bach:
Sinfonia F-Dur für Streicher und Continuo

Johann Sebastian Bach:
Konzert für Violine und Orchester Nr.2 BWV 1042

Solistin: Valentina Resnjanskaja- Violine

PAUSE

Joh. Seb. Bach

Orchestersuite Nr.2 BWV 1067 für Flöte und Streichern
Flöte: Rustem Sakhabiev

Cembalo: Tamilla Guliyeva

24/03/2020

--Frühjahrs-Auftritt der Musica Camerata fällt aus--

Das für den 2. Mai geplante Frühjahrskonzert der Musica Camerata Westfalica fällt dem Coronavirus zum Opfer. Stattdessen wird der Auftritt Mitte Mai auf Youtube bereitgestellt.

Das erste Abonnementkonzert 2020 der Musica Camerata Westfalica, das am 2. Mai (Samstag) stattfinden sollte, wird wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit alle erkrankten Zuhörer die Hoffnung auf Genesung nicht aufgeben, wird das Konzert Mitte Mai auf YouTube bereitgestellt, teilt die Musica Camerata mit.

Im Laufe des Jahres soll das Konzert mit dem gleichen Programm – Richard Wagners Siegfried-Idyll, Serenade von Max Bruch und Joseph Haydns Sinfonie No. 89 – möglichst nachgeholt werden.

Das Sommerkonzert am 30. Mai (Samstag) mit Werken von Johann Christian Bach und Franz Schubert wird noch nicht verschoben. Sollten die Maßnahmen gegen das Coronavirus auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben, informiert die Musica Camerata in der Presse und auf ihrer Facebook-Seite über das weitere Vorgehen.

10/12/2019
Nach dem tollen Konzert am 28.09.2018!! D.Schostakowitsch Kammersinfonie N110aW.A.Mozart Klavierkonzert N23 KV488 mit Ta...
03/10/2018

Nach dem tollen Konzert am 28.09.2018!!

D.Schostakowitsch Kammersinfonie N110a
W.A.Mozart Klavierkonzert N23 KV488 mit Tamilla Guliyeva
R.Strauss Metamorphosen für 23 Solostreicher

_Heute vor 112 Jahren, am 25.09.1906, wurde Dmitri Schostakowitsch geboren. Er war einer der bedeutendsten Komponisten R...
25/09/2018

_Heute vor 112 Jahren, am 25.09.1906, wurde Dmitri Schostakowitsch geboren. Er war einer der bedeutendsten Komponisten Russlands im 20. Jahrhundert.
“Um die Geschichte unseres Landes zwischen 1930 und 1970 nachzuleben, reicht es aus, die Sinfonien von Schostakowitsch zu hören“. Rostropowitsch nannte sinfonischen Schaffen Schostakowitschs eine «Geheimgeschichte Russlands».
Er schrieb dem Regime von Josef Stalin Hymnen und blieb gleichzeitig doch auf Distanz zum Diktatur. Schostakowitsch wurde in der Sowjetunion mal als dekadent und formalistisch kritisiert, mal als der repräsentative Komponist des Sozialismus gefeiert.
“Sie glauben, dass er‚ zerbrechlich, schwach, verschlossen, grenzenlos unkonventionell und rein wie ein Kind sei. Das stimmt nicht ganz. Und wenn es so wäre, hätte seine große Kunst nicht entstehen können. Er ist durchaus auch so, wie Sie sagen. Aber er ist zugleich hart, bissig, ungewöhnlich klug, wahrscheinlich stark, despotisch und nicht ganz so gut. […] Man muss ihn auch von dieser Seite sehen. Erst dann kann man irgendwie seine Kunst verstehen.” Schrieb sein Freund in einem Brief.
Neben 15 Sinfonien, Instrumentalkonzerten, Bühnenwerken und Filmmusik komponierte er 15 Streichquartette, die zu den Hauptwerken des Kammermusikrepertoires aus dem 20. Jahrhundert zählen.

_Das bekannteste von seinen Streichquartetten, Nr.8, in der bearbeitung für Kammerorchester hören Sie in unserem nächsten Konzert am 28.09.18
_Es ist ein düster-komplexes Werk, mit dem Schostakowitsch persönliche Erinnerungen an Verfolgung, Gängelung und Krieg musikalisch reflektierte und dabei auf verschiedene Motive eigener Kompositionen zurückgriff. Er zitiert seine 1., 5. und 8. Sinfonien, Oper “Lady Macbeth”, Klaviertrio Nr.2 und ein allen Russen bekanntes Lied: "Erschöpft durch die Härte des Gefängnisses". Laut den Memoiren sagte er: „Das Warten auf die Exekution ist eines der Themen, die mich mein Leben lang gemartert haben, viele Seiten meiner Musik sprechen davon.“
“… ich [habe] ein niemandem nützendes und ideologisch verwerfliches Quartett geschrieben. Ich dachte darüber nach, dass, sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand ein Werk schreiben wird, das meinem Andenken gewidmet ist. Deshalb habe ich beschlossen, selbst etwas Derartiges zu schreiben. Man könnte auf seinen Einband auch schreiben: “Gewidmet dem Andenken des Komponisten dieses Quartetts”.
Obwohl Schostakowitsch behauptete, er könne das Achte Quartett nie ohne Tränen hören, ist das Werk nicht selbstmitleidig.Es geht über den individuellen Schmerz hinaus, um alle menschlichen Verzweiflungen anzugehen. Die Qual, die sie ausspricht, ist die tragische, menschliche Agonie all jener, die schwere Verluste erlitten haben, sei es durch Faschismus, Krieg oder persönliche Trauer. Schostakowitschs Achtes Streichquartett resoniert mit dieser bitteren universellen Erfahrung; es ist wirklich "Musik, die mit dem Blut des Herzens geschrieben wurde"; deshalb ist es ein Meisterwerk des zwanzigsten Jahrhunderts.

Musica Camerata wünscht Euch eine schöne Sommerpause.
13/07/2018

Musica Camerata wünscht Euch eine schöne Sommerpause.

Heute, 7. Mai 1840 wurde Peter Tschaikowski geboren.Er war ein bedeutendster russischer Komponist des 19. Jahrhunderts. ...
07/05/2018

Heute, 7. Mai 1840 wurde Peter Tschaikowski geboren.Er war ein bedeutendster russischer Komponist des 19. Jahrhunderts. Zu Tschaikowskis bekanntesten Kompositionen zählen seine drei letzten Sinfonien, das Violinkonzert, sein erstes Klavierkonzert, Balette "Schwanensee" und "Nussknacker" und seine Oper "Eugen Onegin" und "Pique Dame"

_Wir werden am 02.06.18 ein kammermusikalisches Werk spielen, „Souvenir de Florence“ op.70 für Streichsextett.

_Tschaikowsky schrieb es im Winter, kurz nach seiner Rückkehr aus Italien, wo er an seiner Oper "Pique Dame" gearbeitet hatte, und vielleicht schrieb er es in der Absicht, düsteren Dramatik dieser Oper fort zu kommen, sich dem Licht zuzuwenden. Trotzdem ging das Werk einen anderen Weg. Tschaikowsky beklagte sich bei seinem Bruder Modest darüber, dass die Arbeit an diesem Stück mit grosser Anstrengung verbunden war. Doch mit dem Ergebnis war er sehr zufrieden - bis er seine Aufführung hörte. Nach der erste Aufführung schrieb er zwei Sätze komplett um - damals entstand der Titel "Erinnerung an Florenz".

Im Gegensatz zum "Italienischen Capriccio", das er gute zehn Jahre früher komponiert hatte, und das voll war von italienischen Motiven, war dieses Werk definitiv russisch, in dem nur der bezaubernde Belcanto im zweiten Satz eine möglichen Verbindung zum Titel herstellt. In Italien verbrachte Tschaikowsky einige der glücklichsten Momente seines Lebens, das ist vielleicht der Grund für die Betitelung des Stückes. Tschaikowsky sah im Schreiben dieses Stückes eine große Herausforderung - "Ich schreibe mit Schwierigkeiten, nicht wegen neuer Ideen, sondern wegen der Neuheit der Form. Man benötigt sechs unabhängige, aber homogene Stimmen...". Er erreichte dieses Ziel mit Bravour. Es ist ein der turbulent-leidenschaftlichsten Werke der gesamten Musikliteratur. Und bei seinem romantischen Inhalt, ist das Sextett klassisch aufgebaut: Auf einen Sonatensatz folgen ein langsamer zweiter, das Scherzo in Trio-Form leitet dann über zum finalen Rondo, das Tschaikowski mit einer Doppelfuge beschließt.
Kommt zum Konzert! Viel Spaß

Zum Schluss unseres Konzertes am 21.04.18 spielen wirEdvard Grieg (1843-1907) Suite "Aus Holbergs Zeit", op. 40_Die Holb...
19/04/2018

Zum Schluss unseres Konzertes am 21.04.18 spielen wir
Edvard Grieg (1843-1907)
Suite "Aus Holbergs Zeit", op. 40
_Die Holberg-Suite ist voll von wunderbaren Wohlklangen, welche die Farbpalette eines Streichorchesters auf brillante Weise ausnutzen. Wahrend Sie sie hören, stellen Sie sich dieses Stuck auf dem Klavier gespielt vor. Als Grieg dieses Werk anlässlich der 200-Jahresfeier des aus Bergen stammenden Ludwig Holbergs (allgemein bekannt als Begründer der dänischen/norwegischen Literatur) komponierte, war es noch eine Klaviersuite. Ein Jahr später schrieb Grieg sie selbst für das Streichorchester um, und diese "Wiedergeburt" wurde zu einer am häufigsten gespielten und aufgenommenen Kompositionen.
_In der Sprache dieser Musik findet man eine wunderbare Verschmelzung des barocken Stils, repräsentiert durch die landläufige Form der Tanzsuite und die klaren harmonischen Verlaufe, mit dem unmissverständlich nordischen Melodiematerial.
_Die Suite gilt neben den Streicherserenaden von Dvorak und Tschaikowsky als das dritte große Werk der Spätromantik für Streichorchester.
Was Grieg hier mit den Mitteln des romantischen Streicherklangs wiederbelebte, war die spätbarocke Orchestersuite mit ihren französischen Tanzformen.
_Das Präludium hat nichts anderes im Sinn, als festliche Stimmung zu verbreiten. Aufsteigende Skalen im punktierten Rhythmus erinnern an die französischen Ouvertüren des Barock.
_Darauf folgt als erster Tanzsatz die langsame Sarabande, die hier aller barocken Erdenschwere beraubt ist und träumerisch-süß daherkommt, besonders im Mittelteil mit seiner Bratschen-Melodie.
_Die Gavotte dagegen verwandelt den typischen Zwei-Viertel-Auftakt dieses Tanzes in geradezu unverschämt gute Laune, und auch die folgende Musette, ein Tanz, der dem Dudelsack seinen Namen verdankt, ist an rustikaler Eingängigkeit nicht zu übertreffen.
_Als lyrischen Kontrapunkt ließ Grieg eine Air in g-Moll folgen, einen melancholischen Gesang, den er als “religiöses Andante”, sprich: als Gebet bezeichnete. Zweifellos dachte er dabei an die Air aus der 3. Orchestersuite von Bach, das auch heute noch berühmteste Beispiel einer barocken Air.
_Den delikaten Schlusspunkt setzt ein Ridaudon, ein schneller Tanz mit charakteristischem Auftakt.

_Den Mittelpunkt des Programms am 21.04.2018 bildet einer der schönsten langsamen Sätze des Komponisten Gustav Mahler. I...
19/04/2018

_Den Mittelpunkt des Programms am 21.04.2018 bildet einer der schönsten langsamen Sätze des Komponisten Gustav Mahler.
In 1903 vollendete 5. Symphonie ist vor allem durch ihren vierten Satz, das "Adagietto", bekannt geworden. Im Jahr 1971 legte Luchino Visconti diese Musik seiner berühmten Verfilmung der Thomas Mann Novelle "Der Tod in Venedig" zu Grunde, wodurch der Film selbst bald zum Kultfilm avancierte und fast als Nebenprodukt die gleichzeitig einsetzende Mahler-Renaissance ihren Höhepunkt erreichte. Auch heute noch zählt das "Adagietto" zu Mahlers populärsten Kompositionen. Nur für Streicher und Harfe komponiert lehnt es sich wie ein "Lied ohne Worte" in Melodie und Gestus eng an Mahlers Lied "Ich bin der Welt abhanden gekommen" an.
_Eine schwebende Metrik und Melodik lässt den Eindruck zerbrechlicher Intimität entstehen. Gerade deshalb wurde der Satz immer wieder als Liebeserklärung Mahlers an seine Frau Alma interpretiert. Markant ist das Einschwingen der Harfen, bevor sich das Thema in den Streichern entfaltet. Langsam entwickelt sich im Anschluss eine dynamische Steigerung. Dieser dramatische Höhepunkt geht, wie es für Mahler typisch ist, in mehreren Wellen vor sich. Er beruhigt sich durch die Wiederkehr des Hauptthemas. Der Mittelteil des dreiteiligen Satzes bringt einen neuen Gedanken, ohne jedoch eine Stimmungsänderung zu bewirken. Der Satz verklingt nach der Rückkehr des Hauptthemas friedlich und nahezu entrückt in pianissimo.

Ankündigung von unserem Konzert in Westfällische Nachrichten
18/04/2018

Ankündigung von unserem Konzert in Westfällische Nachrichten

Ein Potpourri romantischer Werke präsentiert die Musica Camerata Westfalica zum Auftakt ihrer Kapitelsaal-Konzerte. Am Samstag (21. April) erklingen in der Burg Lüdinghausen Werke von Josef Suk, Gustav Mahler und Edward Grieg.

Adresse

Renaissanceburg Lüdinghausen
Lüdinghausen
59348

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