Was im August 2010 als Experiment im Festsaal der Gaststätte Dahlmann begann, ist inzwischen zu einem der größten und stimmungsvollsten Autorenwettstreite NRWs gereift. Anfang 2016 erfolgte nach fünf Kneipenjahren der Umzug ins Kulturhaus Lüdenscheid. Der Saal der regulären Veranstaltung fasst knapp 300 Leute und wird im Laufe einer jeden Veranstaltung zum Hexenkessel, zum Finale im November sind
es sogar 600 Slamfans. Auf eindrucksvolle Art und Weise wird hier jedes Mal aufs Neue das Vorurteil der "sturen Sauerländer" wiederlegt. Das Prinzip eines Poetry Slams ist schnell erklärt:
Mutige Autoren treten mit selbst geschriebenen Texten gegen einander an und das Publikum ist die Jury. Jeder Künstler hat nur eine begrenzte Zeit (6 Min) zur Verfügung, die ausschließlich selbst geschriebenen Texte zu präsentieren. Verkleidungen, Instrumente sowie durchgängiger Gesang sind verboten. Ob Kurzgeschichte, Gedicht, Raptext oder Anekdote, egal ob gelesen oder frei vorgetragen, alles ist erlaubt, solange es aus der eigenen Feder stammt. Die Feder selbst hat bei WoWORDcraft noch eine weitere Bedeutung: Sie ist die Trophäe des Abends und wird vom Sieger / der Siegerin in goldener Ausführung mit nach Hause genommen. Den Sieger / die Siegerin bestimmt einzig und allein das Publikum, welches die gehörten Texte mittels Punktetafeln und Applaus bewertet.