Neue Auftraggeber

Neue Auftraggeber Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln.

+++ Einladung +++Kommt vorbei nach Pinneberg! Nach dem Auftakt auf Ummanz im Juni wird mit "Performing the Unfinished" v...
25/08/2026

+++ Einladung +++

Kommt vorbei nach Pinneberg! Nach dem Auftakt auf Ummanz im Juni wird mit "Performing the Unfinished" von Nuray Demir und Minh Duc Pham jetzt das zweite Auftragswerk im Programm "Tanz und Performance im Bürgerauftrag" öffentlich.

Am 12. und 13. September finden in Pinnebergs Zentrum Performance, Gespräche, Musik, ein Umzug und ein Teesalon statt. Ausgangspunkt ist der Auftrag aus Pinneberg: „Pinneberg ist weder Fisch noch Fleisch. Kann das Zentrum ein Ort sein, an dem wir das Zusammenleben wieder neu erfinden – trotz aller Unterschiede? Wie kann ein neues Pinneberg-Gefühl entstehen?“

Die Antwort von Nuray Demir und Minh Duc Pham: drei künstlerische Situationen, die Pinneberger Geschichte(n) mit globalen Fragen verbinden und den öffentlichen Raum zum Ort gemeinsamer Auseinandersetzung machen.

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Projektträger: Förderverein Stadtmuseum Pinneberg e. V.
Mediation: Michael Annoff
Grafik: Jihee Lee

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Entscheidung fiel einstimmig: In Pegau bei Leipzig haben die Auftraggeber*innen nach einem ersten Kennenlernen die K...
11/08/2026

Die Entscheidung fiel einstimmig: In Pegau bei Leipzig haben die Auftraggeber*innen nach einem ersten Kennenlernen die Künstlerin Franziska Pierwoss eingeladen. Sie reagiert nun im Programm auf den Auftrag, dem Wandel Pegaus in einem gemeinsamen Prozess mit der Stadtgesellschaft zu begegnen. Beraten wird die Gruppe im gesamten Prozess von Mediatorin Diana Wesser.

Im Zentrum von Franziska Pierwoss‘ Schaffen stehen Anlässe und Settings, in denen sich Menschen unterschiedlicher Hintergründe begegnen. Ausgangspunkt ist häufig eine Einladung – etwa zu einem gemeinsamen Essen, einem Spaziergang, in ein improvisiertes Kino oder auf ein Fest im öffentlichen Raum. Nicht auf einer Bühne, sondern im Miteinander aller Beteiligten entsteht bei Franziska Pierwoss die Performance. Es gibt keine klassischen Zuschauer*innen – alle Anwesenden werden Teil des Werks. Die Dramaturgie entwickelt sich aus den Begegnungen heraus, ihr Ausgang bleibt bewusst offen. So entstehen Räume der Aushandlung, des Austauschs und der gemeinsamen Erfahrung, wie sie sich auch die Gruppe in Pegau wünscht.

Franziska Pierwoss arbeitet ortsspezifisch und kollaborativ, unter anderem mit der Kuratorin Sandra Teitge, dem Künstler und Filmemacher Siska und dem Kurator und Künstler Jonas Leifert. Ihre Performances wurden international beim Fast Forward Festival in Athen, der Sharjah Biennial 13, bei Urbane Künste Ruhr, im Literaturforum Brecht-Haus und in der nGbK gezeigt. Als Transformationsmanagerin begleitet Franziska Pierwoss Organisationen und Einzelpersonen im Kulturbereich bei der Umsetzung ökologischer Nachhaltigkeit.

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📸 1: Iris Janke; 2, 3: Diana Wesser

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

+++Wir stellen ein+++ Join the Team+++ Leitende*r Projektmanager*in im Programm "Tanz und Performance im Bürgerauftrag"....
03/08/2026

+++Wir stellen ein+++ Join the Team+++
Leitende*r Projektmanager*in im Programm "Tanz und Performance im Bürgerauftrag". Bewerbung ist bis 25. August möglich, alle Infos zur Stelle sind hier in der Ausschreibung
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https://www.neueauftraggeber.de/jobs

Auftrag angenommen! In Schwelm wird die Choreografin und Performerin Antje Velsinger auf den Wunsch einer Gruppe Kinder ...
28/07/2026

Auftrag angenommen! In Schwelm wird die Choreografin und Performerin Antje Velsinger auf den Wunsch einer Gruppe Kinder und Jugendlicher reagieren: Ein Ort für Bewegung und Begegnung in der Stadt – selbstbestimmt und ohne Programm von Erwachsenen.

Antje Velsingers Arbeiten basieren auf ausführlichen Recherchen und dem Austausch mit Menschen aus anderen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Feldern. Ihre Bühnenproduktionen, Performances und Installationen entwerfen alternative Zufluchts- und Rückzugsorte und erproben neue Umgangsformen mit den Herausforderungen unserer Zeit. So beschäftigt sich auch ihre aktuelle Serie „Future Relations“ mit der Suche nach zukunftsfähigen Beziehungen angesichts anhaltender gesellschaftlicher Krisen.

Antje Velsingers Arbeiten wurden unter anderem am Mousonturm Frankfurt, Tanzhaus NRW Düsseldorf, PACT Zollverein Essen, C60 Bochum, EinTanzHaus Mannheim, der Schwankhalle Bremen, den Sophiensaelen Berlin, der Musikbiennale Zagreb und auf Kampnagel Hamburg gezeigt. Sie ist die künstlerische Leiterin des Labels „new trouble“, mit dem sie den Großteil ihrer Arbeiten umsetzt.

Herzlich willkommen bei „Tanz und Performance im Bürgerauftrag“, Antje!

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Mediation: Kattrin Deufert

📸 1,5: Thomas Plischke; 2: Imke Lass

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Save the Date ✏️ für die zweite Produktion von "Tanz und Performance im Bürgerauftrag"! "Performing the Unfinished" von ...
08/07/2026

Save the Date ✏️ für die zweite Produktion von "Tanz und Performance im Bürgerauftrag"!

"Performing the Unfinished" von Nuray Demir & Minh Duc Pham für die Neuen Auftraggeber von Pinneberg verbindet Pinneberger Geschichte mit globalen Zusammenhängen – von der künstlerischen Einweihung des Platzes der Kinderrechte über die Arbeitsbedingungen hinter der lokalen Rosenindustrie bis zu Verflechtungen von Kolonialgeschichte und Fürsorge in der norddeutschen Teekultur.

Der Titel der Arbeit verweist darauf, dass viele gesellschaftliche Kämpfe nicht abgeschlossen sind: Menschenrechte, soziale Errungenschaften und Fürsorgepraktiken müssen immer wieder neu ausgehandelt, verteidigt und sichtbar gemacht werden. Die dreiteilige Arbeit widmet sich vor diesem Hintergrund Fragen von Kinderrechten, Arbeitsmigration, Fürsorge und Postkolonialismus und versammelt ein Wochenende lang künstlerische und wissenschaftliche Beiträge im öffentlichen Raum von Pinneberg.

Mit Beiträgen von: Kien Nghi Ha, Nahed Samour, Meryam Schouler-Ocak, Derya Yıldırım, douniah, much cooler than yours x My Migrant Mama und Tanasgol Sabbagh

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen.

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Mediation: Michael Annoff
Projektträger: Förderverein Stadtmuseum Pinneberg e.V.

Visual: Courtesy Nuray Demir & Minh Duc Pham

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein neuer Auftrag in Schlutup am Rand von Lübeck stellt eine unbequeme Frage: Warum nehmen wir sichtbaren Stillstand, te...
25/06/2026

Ein neuer Auftrag in Schlutup am Rand von Lübeck stellt eine unbequeme Frage: Warum nehmen wir sichtbaren Stillstand, teilweise auch schleichende Vernachlässigung, Verfall und Verödung bestimmter Stellen unseres Stadtteils einfach hin?

Wenn große Unternehmen ihre Produktionsstandorte schließen, bleiben oft nur alte Zäune, leere Hallen, überwucherte Flächen und eine unklare Zukunft. Die Neuen Auftraggeber von Schlutup wollen nicht akzeptieren, dass durch großindustrielle Nutzung zwar oft private Gewinne erwirtschaftet werden, die Folgen der Nutzung aber in vielen Fällen von der Allgemeinheit getragen werden.

Ein Kunstwerk in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag" soll Wege zu mehr Protest, Handlungsraum und Wirksamkeit zeigen – nicht nur für Schlutup, sondern auch für andere Orte in ähnlichen Situationen. Die Gruppe wünscht sich eine künstlerische Arbeit, die bei der Erfahrung von Ohnmacht ansetzt – und den Moment vom Hinnehmen zum Benennen, vom Ausweichen zur Auseinandersetzung, von Passivität zu Handlung markiert.

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Mediation: Pascal Simm

📸 Felix König

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Sich einfach zu jemandem dazustellen – das geht nicht so leicht. Auch nicht in kleinen Orten. Obwohl Einsamkeit längst k...
16/06/2026

Sich einfach zu jemandem dazustellen – das geht nicht so leicht. Auch nicht in kleinen Orten. Obwohl Einsamkeit längst kein Randthema mehr ist, gilt sie oft als persönlicher Makel. Die Neuen Auftraggeber von Atteln im Kreis Paderborn machen diesen wunden Punkt zum Zentrum ihres Auftrags.

Die Gruppe vereint unterschiedliche Erfahrungen mit dem Thema Einsamkeit und beobachtet: Gemeinschaften sind nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Wer Familie im Dorf hat, die Sprache sicher spricht oder bereits Menschen kennt, findet oft leichter Anschluss. Andere stoßen auf Hürden, ungeschriebene Regeln und Erwartungen.

Die Gruppe beauftragt deshalb ein Kunstprojekt, das der Einsamkeit ohne Scham und mit Humor begegnet. Es soll sich mit der Rolle der Vereine und der Verantwortung der Gemeinschaft beschäftigen und sie einbeziehen. Und es soll Mut machen und Wege aufzeigen, sich in Gemeinschaft zu engagieren.

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Mediation: Marijke Lukowicz und Sophia Trollmann

📸 Thorsten Arendt

Initiiert und umgesetzt in "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", einem Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes . Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Willkommen im Programm "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", Regina! 🎉✨ Mit Regina Rossi haben sich die Neuen Auftrag...
09/06/2026

Willkommen im Programm "Tanz und Performance im Bürgerauftrag", Regina! 🎉✨

Mit Regina Rossi haben sich die Neuen Auftraggeber von Neubrandenburg für eine Künstlerin entschieden, deren Arbeitsweise stark auf Zugänglichkeit, aktive Beteiligung und gemeinschaftliche Erfahrung ausgerichtet ist. Die in Brasilien geborene und in Hamburg lebende Choreografin entwickelt Formate zwischen Tanz, Theater, Musik und Performance für Menschen aller Altersklassen. Ihr Publikum lädt sie zu Begegnungen auf Bühnen, in Installationen, im Stadtraum, in Schulen oder im virtuellen Raum ein. Ihr Stück "Du bist dran!" wurde zur Tanzplattform Deutschland 2026 eingeladen. 2025 wurde sie mit dem Hamburger Kindertheaterpreis ausgezeichnet und 2024 für den Bundespreis Kulturlichter nominiert.

Mit ihrer Begeisterung für die Erforschung neuer Orte hat Regina Rossi ihre Auftraggeber*innen überzeugt. Öffentliche Räume erschließt sie durch Bewegung und Begegnung neu und zeigt, wie sich aus gewohnten Orten, lebendige Räume zwischen Alltag und Utopie entfalten können. In der Verbindung von Bewegung, Spiel und Erzählung schafft sie Anlässe, um lokale Geschichten, Erinnerungen und Zukunftsbilder gemeinsam zu verhandeln.

„Ich freue mich auf die Erkenntnisse und Beziehungen, die mit den Auftraggeber*innen entstehen. Wir kennen uns nicht und wirken plötzlich in einem kreativen Prozess zusammen. Aber auch auf Reibungen und Meinungsunterschiede freue ich mich. Denn dadurch kann Tiefe entstehen – inhaltlich, ästhetisch und relational.“

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📸 Anja Beutler

"Tanz und Performance im Bürgerauftrag" ist ein Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Lina Lapelytės Projekt für die Neuen Auftraggeber von Eisenhüttenstadt nimmt Gestalt an. Gemeinsam mit Einwohner*innen e...
29/04/2026

Lina Lapelytės Projekt für die Neuen Auftraggeber von Eisenhüttenstadt nimmt Gestalt an. Gemeinsam mit Einwohner*innen entwickelt sie ab Sommer 2026 ein performatives Programm für die Stadt. Es findet von Frühjahr bis Spätsommer 2027 statt.

Schauplatz ist eine Pavillon-Skulptur aus 400.000 Holzwürfeln. Sie stammen aus Linas kommender Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und reisen nach Ende der Ausstellung weiter nach Eisenhüttenstadt.

Ein offenes Drehbuch, gemeinsam mit den Einwohner*innen geschrieben und performt – so beschreibt Lina Lapelytė ihr Projekt im Rahmen von "Tanz und Performance im Bürgerauftrag". Einander zuhören, Beziehungen aufbauen, gemeinsames Nachdenken, Handeln und Neues ausprobieren gehören genauso zum Werk wie Programm und Pavillon selbst.

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📸 Victoria Tomaschko
Mediatorin: Lea Schleiffenbaum

"Tanz und Performance im Bürgerauftrag" ist ein Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Spotlight auf Bianca 💫 🤸‍♂️Bianca Kruppa ist eine unserer Mediator*innen im Programm „Tanz und Performance im Bürgerauft...
21/04/2026

Spotlight auf Bianca 💫 🤸‍♂️

Bianca Kruppa ist eine unserer Mediator*innen im Programm „Tanz und Performance im Bürgerauftrag“. Sie begleitet die Neuen Auftraggeber von Amberg – Am Bergsteig bei ihrem Auftragsprozess mit Julian Warner.

Bianca ist freischaffend in den Bereichen Choreografie, Tanz und Vermittlung tätig. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit sozialer Choreografie als kritischer Praxis und fragt nach der Rolle von Tanz für gesellschaftliche Entwicklung. Sie ist Absolventin des „MA Dance: Participation, Communities, Activism“ an der London Contemporary Dance School und Co-Leiterin des Kulturortes und Vereins Falsche Farm e.V. im ländlichen Raum der Oberpfalz (Bayern). Bianca ist Mitglied in der Gesellschaft für Kunst und Mediation im Bürgerauftrag e. V.

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📸 Andreas Hofstetter

"Tanz und Performance im Bürgerauftrag" ist ein Programmm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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