08/06/2026
// Herzliche Einladung | "Die Schrecken des Krieges. Francisco de Goya (1746 - 1828)" | Infoveranstaltung für Lehrkräfte //
Do, 11.06.2026 | 14:00 - 15:00 Uhr
Beim Rundgang durch die neue Kabinettausstellung "Die Schrecken des Krieges" führt Franziska Feser, wissenschaftliche Mitarbeiterin MUSEUM & SCHULE, in das ebenso bezeichnete Mappenwerk des bedeutenden Künstlers Francisco de Goya ein.
Entstanden zwischen 1810 bis 1814, schildert er darin - unter dem Eindruck des eigenen Erlebens - die Gräueltaten der französischen Besatzer im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung. Keine Verklärung und Heroisierung, wie es lange üblich war, zeigte Goya, sondern die Schreckenstaten auf beiden Seiten, Vergewaltigungen, Hinrichtungen, Leichenberge, Verstümmelte. Goya brach damit einer neuen Wahrnehmung die Bahn, die sich in Deutschland erst im 20. Jahrhundert in den Werken von Otto Dix zum Ersten Weltkrieg zeigen sollte.
Ein Besuch der Veranstaltung empfiehlt sich auch aus interdisziplinärer Perspektive, die Einladung richtet sich daher an Lehrkräfte der Bildenden Kunst, Geschichte, Sozialkunde, Ethik und Fremsprachen Französisch und Spanisch. Vermittelt werden neben kunst- historischen Inhalten auch diaktische Anregungen zur Weiterbetrachtung im Unterricht.
Die Infoveranstaltung ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP als Fortbildung (PL-Nr. 26KOVK005) anerkannt.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Zitadelle Jülich sowie ein Projekt des Netzwerkes "K19 - Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland".
1 | Francisco de Goya | Was für ein Aufruhr ist das | Blatt 65 | aus: Die Schrecken des Krieges | 1810 - 14 | Nachdruck von 1906 | Bildrecht und Repro: Museum Zitadelle Jülich
// "Die Schrecken des Krieges. Francisco de Goya (1746 - 1828)" | bis 11.10.2026 //