Theater der 2 Ufer

Theater der 2 Ufer "Theater der Zwei Ufer e.V.". ist ein Verein und hat seinen Sitz in Kehl. Der Verein verfolgt das Z

Herzliche Einladung zu unserem  Sommerstück und Manifest für Frieden:"Lysistrata"Komödie von Aristophanes "Lysistrata“ i...
05/06/2026

Herzliche Einladung zu unserem Sommerstück und Manifest für Frieden:

"Lysistrata"

Komödie von Aristophanes

"Lysistrata“ ist eine frühe feministische und antimilitaristische Komödie des griechischen Dramatikers Aristophanes, in einer modernen Bearbeitung, die 411 v. Chr. uraufgeführt wurde. Das Stück handelt von der Athenerin Lysistrata, gespielt von Silke Kreutzer-Bréhier, die die Frauen Griechenlands vereint, um den Peloponnesischen Krieg zu beenden. Ihr Plan: ein kollektiver Sexstreik - solange die Männer kämpfen, verweigern die Frauen ihnen jegliche sexuelle Zuwendung.

Der Peloponnesische Krieg (431 – 404 v. Chr.) war im Rahmen der zu Aristophanes bekannten Geografie ein Weltkrieg und hatte eine vernichtende Wirkung auf Wirtschaft und Politik, die Demokratie wurde zu Grabe getragen. Ähnlichkeiten zu unserer Gegenwart sind rein zufällig.

Mit viel Humor und Satire kritisiert „Lysistrata“ den Krieg und stellt Frauen als machtvolle Friedensstifterinnen dar. Gerade die Übertreibung macht die Komödie so wirkungsvoll. Sie hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt auf satirische Weise, wie absurd Krieg selbst ist – vielleicht sogar absurder als Lysistratas Plan.

Die weibliche Macht wird gegen die männliche Macht der Gewalt eingesetzt.

Durch die Kombination von Liedern, Tanz und Theater werden gegensätzliche Bilder erzeugt.

Mit Silke Kreutzer-Bréhier, Silvia Boschert, Birgit Dehmer, Renate Kohle, Judith Mellert, Oscar Beltran Suskia, Manfred Grupe, Herbert Leidenheimer

Bearbeitung & Regie: Ruth Dilles

Musikalische Leitung: Andreas Dilles

Ensemble des Theater der 2Ufer

Premiere Freitag, 10. Juli 2026

weitere Vorstellungen sind am Samstag, 11., Freitag,17., Samstag und 18. Juli um 20.00 Uhr

die Vorstellung am So. 26. Juli beginnt um 18.00 Uhr

Ort der Veranstaltung: Theater der 2Ufer in der Alten Kaffeerösterei

Tickets € 18,-

Fotos: Christian Möhle

Sommersonnenwende - das heilige Fest der LichtkraftDen unvergleichlichen Zauber der Sommersonnenwende gemeinsam zu feier...
05/06/2026

Sommersonnenwende - das heilige Fest der Lichtkraft
Den unvergleichlichen Zauber der Sommersonnenwende gemeinsam zu feiern - dazu laden Katrin Bamberg und Ruth Dilles vom Theater der 2 Ufer herzlich ein.

Unter dem warmen Abendhimmel und dem Knistern des Lagerfeuers tauchen wir ein in die Welt der Geschichten, lassen Trommeln erklingen, lauschen den Feen und Kobolden und breiten unsere Träume über blühende Sommerwiesen aus. Zu dieser Zeit erscheint die mütterliche Vegetationsgöttin Holle, deren allumspannende Kraft die Früchte der Erde zur Vollendung drängt. Wir werden uns daher mit den magischen Lichtkräften der Pflanzen und Kräuter verbinden.

Die Stimmung, die sich um die Sonnenwende herum in der Natur ausbreitet, spiegelt sich auch in unserer Seele wider. Daher feiern wir diesen besonderen Moment mit den alten heiligen Bräuchen und Ritualen, ehren die besondere Kraft der Sonne und achten darauf, dass wir ein wenig Zeit verwenden, in uns hineinzuspüren. Der beste Ort dafür ist im Wäldchen der Alten Kaffeerösterei und unter freiem Himmel.

Ort der Veranstaltung: Wäldchen bei der Alten Kaffeerösterei im Kehler Hafen. Bei Regen im Theater.

Eintritt: 20 Euro

Anmeldung über [email protected]

Termine:
Sonntag, den 21.06.2026 - 19:00 Uhr

Sommersonnenwende - das heilige Fest der LichtkraftDen unvergleichlichen Zauber der Sommersonnenwende gemeinsam zu feier...
04/06/2026

Sommersonnenwende - das heilige Fest der Lichtkraft
Den unvergleichlichen Zauber der Sommersonnenwende gemeinsam zu feiern - dazu laden Katrin Bamberg und Ruth Dilles vom Theater der 2 Ufer herzlich ein.

Unter dem warmen Abendhimmel und dem Knistern des Lagerfeuers tauchen wir ein in die Welt der Geschichten, lassen Trommeln erklingen, lauschen den Feen und Kobolden und breiten unsere Träume über blühende Sommerwiesen aus. Zu dieser Zeit erscheint die mütterliche Vegetationsgöttin Holle, deren allumspannende Kraft die Früchte der Erde zur Vollendung drängt. Wir werden uns daher mit den magischen Lichtkräften der Pflanzen und Kräuter verbinden.

Die Stimmung, die sich um die Sonnenwende herum in der Natur ausbreitet, spiegelt sich auch in unserer Seele wider. Daher feiern wir diesen besonderen Moment mit den alten heiligen Bräuchen und Ritualen, ehren die besondere Kraft der Sonne und achten darauf, dass wir ein wenig Zeit verwenden, in uns hineinzuspüren. Der beste Ort dafür ist, wie kann es anders sein, die Nähe des Waldes, des Wassers und unter freiem Himmel.

Ort der Veranstaltung: Wäldchen bei der Alten Kaffeerösterei im Kehler Hafen. Bei Regen im Theater.

Eintritt: 20 Euro

Anmeldung über [email protected]

Termine:
Sonntag, den 21.06.2026 - 19:00 Uhr

Abenteuer im Zauberwäldchen Märchennachmittage für Kinder und Erwachsene Seid willkommen in der Welt der Märchen und ent...
26/05/2026

Abenteuer im Zauberwäldchen Märchennachmittage für Kinder und Erwachsene

Seid willkommen in der Welt der Märchen und entdeckt ferne Länder und magische Orte! Groß und Klein sind herzlich eingeladen, sich auf eine Reise in das Reich der Fantasie zu begeben und die uralte Magie des Erzählens zu erleben. Dazu genießen wir eine köstliche Erfrischung – den Holunderblütentrank.

Termine:

So. 31.05.26

So. 19.07.26

So. 02.08.26

So. 23.08.26, jeweils 15 Uhr
Eintritt frei

Komm, lass uns träumen und die Welt entdecken – ohne Gepäck, aber mit viel Fantasie!

Gefördert von der Bürgerstiftung Kehl

20/05/2026

Das Theater der 2Ufer zeigt 2026 in Kehl „Lysistrata“ – eine satirische Antikriegs-Komödie über Frieden, Frauenmacht und Wandel.

"I am the River, the River Is Me“ - Ein Fluss mit RechtenMehr als nur eine DokuIn einem Moment des Films wird Brendan, e...
15/05/2026

"I am the River, the River Is Me“ - Ein Fluss mit Rechten
Mehr als nur eine Doku

In einem Moment des Films wird Brendan, ein Angehöriger der „First Nations“, gefragt, wie das Wort „Frieden“ in deren Sprache lautet, worauf dieser antwortet, dass sie kein Wort dafür haben, weil Frieden „was Europäisches“, „eine fremde Idee“, wie seine Tochter ergänzt, sei. Eine Aussage, die angesichts der mannigfaltigen Krisenherde unserer Welt irgendwie drogengeschwängert klingt, aber ganz genau so gemeint ist, und eine Szene, in der die Faszination des Films vielleicht am stärksten greifbar wird.

In „I am the River, the River Is Me“ geht es nicht nur um den Whaganui River im Neuseeland, den das neuseeländische Parlament 2017 den Status einer juristischen Person zuerkannt hatte, der niederländisch-norwegische Dokumentarfilm von Petro Lom fächert einen sich eher natürlich als gegensätzlich anfühlenden Gegenentwurf auf, und das manifestiert sich nicht nur in betörenden Naturaufnahmen, sondern ebenso in einem – unglaublich charmanten, humorvollen – Figurenpersonal, das aufzeigt, wie man auch leben könnte, eigentlich sollte.

Allen voran ist da der gesichtstätowierte Stammesführer Ned, der im Lauf des Films zur Hauptfigur wird, ohne sich aber je in den Vordergrund zu drängen. Der sanft autoritäre Ned hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht auf den Whaganui zu achten und ihn zu erhalten und führt eine Reisegruppe über den 300 Kilometer langen Fluss.

Die Filmcrew ist Teil der Reisegruppe und ebenso Teil des Films, „I am the River, the River Is Me“ liefert sein Making-of gleich mit. Des Weiteren besteht die Gruppe unter anderem aus dem eingangs erwähnten Brandan, Kanui, Neds Enkel, der gemäß den Traditionen der Māori als Erstgeborener von Neds Tochter dem Großvater zur Erziehung übergeben wurde, Stu, Neds Kumpel, der seit Jahrzehnten in einem Hochsicherheitsgefängnis arbeitet und Neds knuddeligen Hund Jimmy, der einen ähnlich tief entspannten Eindruck macht, wie sein Herrchen.

Jedenfalls alles echte Charakterköpfe, Originale, die im Einklang mit sich und ihrer Umwelt stehen, sich als Teil eines großen Ganzen sehen. Wobei die Filmemacher genauso den Fluss als eigenständigen Charakter wahrnehmen und entsprechend inszenieren, so wird immer wieder dessen Perspektive eingenommen, unter Wasser oder aus dem Wasser heraus gefilmt.

Die Reise ist jedenfalls der Inhalt des Films, der sich dramaturgisch dem Whaganui River anpasst, sanft dahingleitet und inhaltlich mäandert: So erfährt man nicht nur mehr über den Fluss, sondern eben auch über die wunderbaren Reiseteilnehmer, über die Kultur, die Traditionen und die Naturverbundenheit der Māori oder über die grausame Historie der indigenen Neuseeländer.

Untermalt ist das alles von einem kongenialen Klangteppich, der Instrumentalmusik mit natürlichen Klängen aus der Natur, wie etwa Tropfen von Wasser, Rauschen eines Wasserfalls oder Wind, der durch die Bäume weht, verbindet und unterstreicht, dass die Macher mehr im Sinne hatten, als „nur“ einen Dokumentarfilm, „I am the River, the River Is Me” kann vor allem als eine meditative, spirituelle Reise verstanden werden, an deren Ende vielleicht eine Erleuchtung wartet.

Von Thorsten Hanisch

Es war für alle Zuschauer eine zutiefst bewegende Erfahrung durch diesen Film in die Lebenswelt und Weisheit der Māori einzutauchen.
Danach wurde sich noch intensiv ausgetauscht und diskutiert. Eine Frage lautete: "Wie kann man bei Gericht erwirken, dass der Schwarzwald als juristische Person anerkannt wird, um ihn vor dem Raubbau durch Windindustrie u.a. zu schützen?"

Adresse

OstStr. 13
Kehl Am Rhein
77694

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