Die künstlerische Konzeption der Sozialen Plastik - Wir 7000
Der Grundgedanke von Joseph Beuys, einer Sozialen Skulptur, geht in diesem Projekt einen etwas anderen Weg – oder sogar einen Schritt weiter. Die Soziale Skulptur, die durch unser Projekt entsteht, versteht sich als Weiterführung der urbanen Plastik 7000 Eichen und ist nicht mehr statisch, sondern möchte weltweit mit vielen Steinen mobi
l sein. Dafür werden schon seit einigen Jahren Bausteine mit Walter Totalkünstler Lindemann und von Großen und körperlich kleinen Künstlern angefertigt. Produziert und Gestaltet mit uns gemeinsam die Bausteine auf dem Hof an der Friedrich-Ebert-Straße 102. Dieser Ort soll ein Raum sein, den ihr nutzen könnt, um Ideen zu verwirklichen, Geschichten auszutauschen und um selbst zu sehen, wie viel Kreativität, Offenheit und Phantasie, wie es auch Beuys unterstrichen hätte, in jedem Menschen steckt. In den letzten Wochen ist ein Objekt entstanden, das bereits unzählige Momente, Gedanken und Geschichten in sich trägt und deutlich zeigt: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Sollten wir gerade andere Dinge tun und nicht da sein, geht in das „Office“ und bedient euch frei. Schreibt, malt, baut oder bringt euch selbst irgendwas mit. Und wenn ihr Weitergeht, sucht euch eine Rose aus unserem Rosengarten aus. Dabei ist folgendes ist zu beachten: die Rose ist geliehen für ewig, soll sich in eurem Besitz vermehren und zur Documenta 15 an seinen Ausstellungsort (3/4 Kassel/ 1/4 Berlin: Hallo Reichstag) zurückkehren, um dort mit euren eigenen Kunstwerken, die wir wieder mitbringen, für 100 statisch zu werden. In der Zeit der Documenta 15 dürft ihr dann selbst Bausteine verschenken. So wird die Skulptur noch mehr Signale in die Welt entsenden - damit ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung der sozialen Plastik auf gesellschaftlicher Ebene getan, und noch mehr werden folgen(!). Für alle Menschen in Freiheit und Solidarität. Wir wünschen viel Gutes und Schönes. Seid kreativ in Wort und Bild und denkt daran: die Welt soll besser werden. AUßERDEM: "Ich erzähle mich selbst"
Initiatorin: Sabine Ganter-Shaw
Kerngedanke der Ausstellung "ich erzähle mich selbst" ist es, den Prozess der Kommunikation mittels Medien und Objekten zu beschreiben und als Lernerfahrung zwischen den Generationen und von Kulturen erlebbar zu machen. Aufgearbeitet zu multimedialen Rauminstallationen sollen diese Prozesse für die Besucherinnen und Besucher hörbar, sichtbar und erfahrbar werden. Ausstellungsbeiträge:
"100 Tage - 100 Kästchen"
"Im DickICHt des Lebens"
"Videoinstallation" von Eileen Wiedenhoff
"Klanginstallation" von Arovane (Uwe Zahn)