Aktionsraum ERDEN:LEBEN
Kunst und Philosophie -
Eine Kampagne für den Erhalt der Natur
Was ist die Natur? Ist sie nur Material und Wirtschaftsressource für ein gutes Leben - oder ist sie doch mehr, ein ungelöstes Rätsel? Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist der Planet Erde krank, die globale Naturkrise zeugt davon, dass das Verhältnis des Menschen zur Natur in eine Sackgasse geraten ist. Die Sy
mptome deuten auf das „Ende der Natur“, wie wir sie kennen; nicht nur Lebensgrundlagen, sondern auch die Schönheit gehen verloren. Dieses Projekt ist ein Beitrag zur "ökologischen Revolution" und lädt dazu ein, den Blick auf die Natur zu erweitern. Der Aktionraum ERDEN:LEBEN antwortet auf die Naturkrisen der Gegenwart mit Kunst und Philosophie. Sind politische, ökonomische und naturwissenschaftlich-technologische Maßnahmen ausreichend, die Natur zu bewahren? Die Idee dieses Projekts ist, dass ästhetische und philosophische Welterfahrungen zum Ausgangspunkt werden für ein Umdenken. Die Kunst und das philosophische Denken öffnen Freiräume, in denen eine Transformation des Verhältnisses von Mensch und Umwelt möglich werden. Die aktuelle Debatte zur Umweltproblematik wird durch philosophische und künstlerische Interventionen erweitert. In der ästhetischen Praxis können wir unser Verhältnis zur Natur erneuern und vertiefen. Die Kampagne wendet sich an Akteurinnen und Akteure des Wandels. Menschen sind angesprochen, die nach neuen Wegen suchen, die die Erneuerung der Beziehung von Mensch und Natur auf ihre Agenda setzen und die gesellschaftliche Wirksamkeit von Kunst und Philosophie für diesen Zweck fördern wollen. Aktuelle Stimmen, die das Naturproblem reflektieren, sollen zu Wort kommen. Protagonisten einer kulturellen Wende sind eingeladen, untereinander und mit der Natur in einen Dialog zu treten und das Thema zu gestalten. Im Sinne einer partizipativen Kunst ist der Aktionsraum ERDEN:LEBEN eine Plattform für Partnerschaften und Kooperationen mit verschiedenen Bereichen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.