Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

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Wer unsere Roten Pandas entdecken möchte, sollte den Blick nach oben richten. Häufig halten sich die Tiere hoch oben in ...
07/09/2026

Wer unsere Roten Pandas entdecken möchte, sollte den Blick nach oben richten. Häufig halten sich die Tiere hoch oben in den Bäumen auf. Im dichten Laub sind sie besonders gut verborgen. Genaues Hinsehen lohnt sich also.

Der Rote Panda wird auch Kleiner Panda, Feuerfuchs oder Katzenbär genannt. Seine ursprüngliche Heimat liegt im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas. Obwohl er sich hauptsächlich von Bambus ernährt, gehört er zur Ordnung der Raubtiere. Diese Nahrungsvorliebe hat er mit dem Großen Panda gemeinsam. Näher miteinander verwandt sind die beiden Arten jedoch nicht.

Die Weltnaturschutzunion führt den Roten Panda auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“. Vor allem der Verlust und die Zerschneidung seines Lebensraums setzen der Art zu.

Königspythons kommen mit erstaunlich unterschiedlichen Lebensräumen zurecht. In ihrer ursprünglichen Heimat in West- und...
07/09/2026

Königspythons kommen mit erstaunlich unterschiedlichen Lebensräumen zurecht. In ihrer ursprünglichen Heimat in West- und Zentralafrika bewohnen sie Savannen und Grasland ebenso wie Buschlandschaften und lichte Wälder. Selbst in landwirtschaftlich veränderten Gebieten können sie leben. Als Verstecke nutzen die überwiegend am Boden lebenden Schlangen häufig verlassene Tierbauten. Unsere Königspythons sind in einem großen Terrarium im Raubtierhaus zu finden.

Lange galt die Art als ungefährdet. Mittlerweile führt sie die Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“. Vor allem in Teilen Westafrikas gehen die Bestände zurück. In großer Zahl wurden Königspythons jahrzentelang für den internationalen Haustierhandel gefangen, zudem werden sie regional als Nahrungsmittel und wegen ihrer Haut genutzt. Bei anhaltend starker Nutzung könnte die Art deshalb lokal verschwinden.

Für Menschen sind Königspythons völlig ungefährlich. Sie sind nicht giftig und zählen zu den kleineren Pythonarten. Bei Gefahr greifen sie meist nicht an, sondern rollen sich zu einer festen Kugel zusammen und schützen ihren Kopf im Inneren. Dieses Verhalten gab ihnen im Englischen den Namen „Ball Python“.

Die Ohren unserer Asiatischen Elefanten dienen nicht nur dem Hören. Sie sind von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen und ...
06/09/2026

Die Ohren unserer Asiatischen Elefanten dienen nicht nur dem Hören. Sie sind von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen und spielen deshalb auch bei der Regulierung der Körpertemperatur eine wichtige Rolle. Beim Wedeln strömt Luft an der dünnen Haut entlang, sodass Wärme über das Blut abgegeben werden kann.

Afrikanische Elefanten haben deutlich größere Ohren, während die Haltung und Bewegung der Ohren bei beiden Arten Teil ihrer ausgeprägten Körpersprache ist.

Im Zoo Karlsruhe leben die drei Elefantenkühe Saida, Jenny und Indra. Auch bei ihnen lässt sich gut beobachten, wie sie ihre Ohren einsetzen, wenn sie interagieren.

Das Verhalten zwischen Nuka und MiKa beginnt sich bereits zu verändern. Noch verbringen beide zwar viel Zeit miteinander...
05/09/2026

Das Verhalten zwischen Nuka und MiKa beginnt sich bereits zu verändern. Noch verbringen beide zwar viel Zeit miteinander, der Kontakt ist jedoch nicht mehr ganz so intensiv. Nuka setzt ihrem Jungtier zunehmend Grenzen, vertreibt es bislang aber noch nicht.

MiKa nimmt längst das normale Futter auf, wird von Nuka gelegentlich jedoch noch gesäugt. Auch in der Natur kann dies bis zu einem Alter von etwa zwei Jahren vorkommen. Diese zusätzliche Versorgung dürfte nun nach und nach enden. Im Alter von etwa zwei bis drei Jahren werden junge Eisbären schließlich vom Muttertier vertrieben und leben fortan selbstständig.

Wann MiKa in einen anderen Zoo umziehen wird, steht noch nicht fest. Der Zeitpunkt orientiert sich an diesem natürlichen Ablösungsprozess. Dauerhaft kann er nicht bei Nuka bleiben: Mit zunehmendem Alter würden die Aggressionen zwischen beiden voraussichtlich stärker. Zudem könnte es später zu einer Paarung zwischen MiKa und Nuka kommen.

In welchen Zoo MiKa umziehen wird, entscheidet das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Es koordiniert den Eisbärenbestand in den europäischen Zoos und berücksichtigt dabei unter anderem die verfügbaren Plätze sowie die genetische Zusammensetzung der Population.

Um längere Anstehzeiten an der Kasse zu vermeiden, empfiehlt es sich, Eintrittskarten online zu erwerben und dann ohne g...
05/09/2026

Um längere Anstehzeiten an der Kasse zu vermeiden, empfiehlt es sich, Eintrittskarten online zu erwerben und dann ohne große Wartezeiten direkt in die Anlage zu kommen. Tickets gibt es auf unserer Homepage unter www.zoo-karlsruhe.de. Dort sind die Tages-Tickets auch etwas günstiger als an der Kasse.

Artenschutztag: Interessante Infos und viele Mitmachangebote40 Institutionen und Vereine beteiligen sich am 13. Septembe...
04/09/2026

Artenschutztag: Interessante Infos und viele Mitmachangebote

40 Institutionen und Vereine beteiligen sich am 13. September im Zoo

Im Zoo Karlsruhe steht am Sonntag, 13. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. Über das gesamte Gelände verteilt präsentieren 40 Institutionen und Vereine interessante Informationen und Mitmachangebote. Der Artenschutztag wird bereits zum zehnten Mal ausgerichtet.

„Artenschutz ist die Grundlage unserer Arbeit. Am Artenschutztag machen wir sichtbar, wie breit dieses Engagement aufgestellt ist – vom Schutz heimischer Arten bis zu Projekten in anderen Teilen der Welt. Gleichzeitig geben wir zahlreichen Institutionen und Vereinen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und mit unseren Zoogästen ins Gespräch zu kommen“, erläutert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

„Wie umfangreich sich der Zoo für bedrohte Arten und ihre Lebensräume einsetzt, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Der Artenschutztag bietet uns die Gelegenheit, diese Arbeit anschaulich zu vermitteln, Zusammenhänge aufzuzeigen und insbesondere auch Familien für den Schutz der biologischen Vielfalt zu begeistern“, ergänzt Artenschutzkuratorin Sandra Dollhäupl.

Von 10 bis 17 Uhr informieren die Institutionen und Vereine am letzten Sonntag der Schulsommerferien an ihren Stationen. Der Zoo selbst gibt Einblicke in die Themenfelder Biodiversität und Artenschutz sowie die Arbeit der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe.

Erstmals dabei ist der Zoo Heidelberg, der regionale und internationale Artenschutzprojekte vorstellt. KiWi - Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein informiert mit seinem GeoMobil über die Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen sowie Recycling. Hinzu kommen vielfältige Anschauungsmaterialien zu Geologie, Biodiversität und Bautechnik.

Die AG Fledermausschutz Ba-Wü e.V. informiert über heimische Fledermausarten und ihre Arbeit, mit der die Bestände im Land stabilisiert und gezielt verbessert werden sollen. Myanmar-Chances for Nature stellt sein Engagement für Arbeitselefanten und den Schutz freilebender Elefanten in Myanmar vor.

Neu vertreten sind zudem die Stadtgartenfreunde sowie die Regionalgruppe Karlsruhe von Borneo Orangutan Survival Deutschland. Auch YAQU PACHA e.V., die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Lateinamerikas, sowie die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)sind wieder vor Ort.

An einem eigenen Stand wird über die Luchs-Auswilderungen in Baden-Württemberg informiert. Das vom Land Baden-Württemberg initiierte Projekt zur Bestandsstützung der Luchse im Schwarzwald wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Kooperation mit dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V., dem WWF Deutschland, der Luchsinitiative und dem Zoo Karlsruhe umgesetzt. Die Projektpartner werden vor Ort sein.

Der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz, das Naturkundemuseum Karlsruhe, der Verein Plumploris e.V., der sich für den Schutz, die Erforschung und die Bekanntheit der bedrohten Primatengattung einsetzt, sowie das Red Panda Network mit seinem Engagement für Rote Pandas sind mit zahlreichen Informationen und Aktionen vertreten.

Als Institution, die sich für den Erhalt der Natur in der Region einsetzt, ist der Nationalpark Schwarzwald dabei. Unter den Teilnehmern sind zudem langjährige Förderer wie die Zoofreunde Karlsruhe.

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. - ZGAP, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins, Greenpeace Karlsruhe, das Liegenschaftsamt und die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur präsentieren ihr Engagement ebenfalls.

Themen rund um Jagd und Wildtiermanagement bringen der DFO- Deutscher Falkenorden e.V. und die Jägervereinigung Karlsruhe ein. Das Team Sauberes Karlsruhe ist ebenfalls wieder dabei. Das Gartenbauamt zeigt, wie naturnahe Pflanzungen vor der eigenen Haustür zum Erhalt der Biodiversität beitragen können.

Artenkenntnis und Artenschutz im Wald rund um Karlsruhe werden von der Waldpädagogik präsentiert. Das Umweltamt informiert über Projekte der Stadt Karlsruhe, das Regierungspräsidium ist mit dem Ökomobil vor Ort. Der Amphibienschutz in Untergrombach und Grötzingen stellt ebenfalls seine Arbeit vor.

Mit dabei sind außerdem die Karlsruher Hobby-Imker, das Naturschutzzentrum Rappenwört, der NABU Bundesverband, die Wildtieranlaufstelle Karlsruhe, das Forstamt der Stadt Karlsruhe, die Biberberater und das Hauptzollamt.

An zahlreichen Ständen werden speziell für Kinder Quiz-, Rätsel- und Mitmachaktionen angeboten. Die Wissensvermittlung für die gesamte Familie steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Für den Artenschutztag fallen neben dem üblichen Zooeintritt keine zusätzlichen Kosten an.

Das Federkleid der Magellanpinguine ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Ihre kurzen, dicht stehenden und ...
04/09/2026

Das Federkleid der Magellanpinguine ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Ihre kurzen, dicht stehenden und dachziegelartig angeordneten Federn bilden eine nahezu geschlossene Oberfläche. Beim Putzen verteilen die Tiere ein öliges Sekret aus der Bürzeldrüse auf ihrem Gefieder und machen es dadurch wasserabweisend.

Zwischen den Federn bleibt eine isolierende Luftschicht erhalten, die gemeinsam mit einer Fettschicht unter der Haut vor dem Auskühlen schützt. Einmal im Jahr erneuern Magellanpinguine während der Ma**er ihr gesamtes Federkleid. In dieser Zeit können sie nicht ins Wasser und müssen von ihren zuvor angelegten Fettreserven leben.

Magellanpinguine sind in europäischen Zoos nur selten zu sehen. Neben dem Zoo Karlsruhe gibt es in ganz Europa lediglich sieben weitere Haltungen dieser Art. Wir beteiligen uns am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm der EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria, das im Zoo Augsburg geführt wird.

Das Exotenhaus ist am morgigen Freitag, 4. September, bis zur Mittagszeit wegen Arbeiten an der Dachkonstruktion geschlo...
03/09/2026

Das Exotenhaus ist am morgigen Freitag, 4. September, bis zur Mittagszeit wegen Arbeiten an der Dachkonstruktion geschlossen. Sobald diese beendet sind, können Zoogäste das Haus wieder besuchen.

Benny lässt sich auf dem Bild eine Karotte schmecken. Das passt zum überwiegend pflanzlichen Speiseplan von Schimpansen,...
03/09/2026

Benny lässt sich auf dem Bild eine Karotte schmecken. Das passt zum überwiegend pflanzlichen Speiseplan von Schimpansen, die dennoch keine reinen Pflanzenfresser sind. In der Natur fressen sie vor allem Früchte, daneben Blätter, Samen, Nüsse, Blüten, Rinde oder Pflanzenmark. Auch Insekten, Eier und Honig gehören zu ihrer Nahrung. Mit Stöcken angeln Schimpansen beispielsweise Termiten aus ihren Bauten oder gelangen an andere schwer erreichbare Futterquellen.

Doch zum natürlichen Ernährungsverhalten gehören auch Jagd und das Töten anderer Tiere. Schimpansen erbeuten Vögel und kleinere Säugetiere, darunter andere Affenarten. Teilweise gehen sie dabei gemeinsam vor. In einigen Fällen wurden in der Natur sogar das Töten und anschließende Fressen von Artgenossen beobachtet. Auch solche Verhaltensweisen gehören zum Spektrum dieser Menschenaffen.

Bei Benny, Katche und Sophie besteht der größte Teil der täglichen Ration aus Gemüse. Obst gibt es wegen seines hohen Zuckergehalts nur in deutlich kleineren Mengen. Ergänzt wird der Speiseplan unter anderem durch spezielles Primatenfutter, Körner, Eier, Insekten und belaubte Äste. Das Futter wird über den Tag verteilt und immer wieder unterschiedlich angeboten, damit die Tiere möglichst lange mit der Suche und Aufnahme beschäftigt sind.

Adresse

Beim Bahnhof­platz 4
Karlsruhe
76137

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+497211336801

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